Telgte (Münsterland): 28. Kutschenwallfahrt an Christi Himmelfahrt (14. Mai 2015)

Westfälische Madonna mit bewährtem Brauchtum

Die Kirchengemeinde St. Marien, der Reit- und Fahrverein „Gustav Rau“ und die Stadt Telgte laden seit über zwei Jahrzehnten zur Telgter Kutschenwallfahrt ein. Diesmal findet das Fest am Donnerstag, den 14. Mai statt, also an Christi Himmelfahrt.
Kutschenwallfahrt
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Das idyllische Städtchen Telgte ist der bekannteste Wallfahrtsort im Münsterland; dort wird seit Jahrhunderten in der kleinen Gnadenkapelle die Pieta (Schmerzensmutter) verehrt, die ihren toten Sohn auf dem Schoß trägt.

Die Kutschenwallfahrt wurde erstmalig zum 750-jährigen Stadtjubiläum im Jahre 1988 ins Leben gerufen und findet seither immer mehr Anklang. Aus dem Münsterland, Emsland und dem Sauerland reisen die rund 120 Pferdegespanne an.

Bereits am frühen Vormittag treffen die ersten Kutschen auf der Planwiese in Telgte ein. Ob Friesen, Isländer, Fjordpferde, Haflinger oder Mini-Pferde: Jeder Pferdenarr wird seine Freude an diesem Bild haben.

Besonders die prächtig geschmückten Landauer, Wagonetten, Gigs, Federwagen und Münsterländer Jagdwagen versetzen jedes Jahr tausende Schaulustige ins Staunen. Um 11:30 Uhr beginnt der Tag mit einer Wallfahrtsmesse unter freiem Himmel auf der Planwiese.
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Nach einer Mittagspause und einer kurzen Andacht werden die Kutschen einzeln vorgestellt. Die drei schönsten Kutschen werden von einer Fachjury prämiert. Gegen 15 Uhr schlängelt sich der Kutschenkorso dann durch die historische Altstadt. Der Anblick der Kutschen und das Klappern der Hufe sind ein besonderes Ereignis, das einmalig in der Region Münsterland ist.
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Quelle: http://www.telgte.de/tourismus-kultur-freizeit/veranstaltungen/hoehepunkte/kutschenwallfahrt.html

Der hl. Paulus führt die Purpurhändlerin Lydia zum christlichen Glauben

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 16,11-15:

Wir gingen nach Philippi in Mazedonien. In dieser Stadt hielten wir uns einige Tage auf. Am Sabbat gingen wir durch das Stadttor hinaus an den Fluss, wo wir eine Gebetsstätte vermuteten. Wir setzten uns und sprachen zu den Frauen, die sich eingefunden hatten. polskaweb

Eine Frau namens Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; sie war eine Gottesfürchtige, und der HERR öffnete ihr das Herz, so dass sie den Worten des Paulus aufmerksam lauschte.

Als sie und alle, die zu ihrem Haus gehörten, getauft waren, bat sie: Wenn ihr überzeugt seid, dass ich fest an den HERRN glaube, kommt in mein Haus und bleibt da. Und sie drängte uns.

HINWEIS: Unter dem Begriff „Gottesfürchtige“ versteht die Heilige Schrift des AT und NT jene nichtjüdischen Menschen aus den „Heidenvölkern“, die bereits weitgehend vom jüdischen Gottesglauben geprägt waren, aber formal noch nicht zum Judentum übertraten.

Zugleich zeigt diese Bibelstelle (neben anderen), daß damals offenbar bereits die Kindertaufe praktiziert wurde, wie anzunehmen ist, wenn es heißt, daß „sie und alle, die zu ihrem Haus gehörten“, getauft wurden; fast immer sind damit Kinder miteinbezogen.

 


Dr. Konrad Adam: Einmarsch der Roten Armee war von Verbrechen begleitet

Anlässlich der Rede von Bundespräsident Joachim Gauck zum Kriegsende vor 70 Jahren erklärt AfD-Sprecher Dr. Konrad Adam: logo-afd-small

„Noch eine Verdrängung, die erkannt, bekämpft und ans Licht gezogen werden muss. Diesmal ging es angeblich darum, das Gedächtnis an die unmenschliche Behandlung wachzuhalten, der Millionen von kriegsgefangenen Russen in deutscher Lagerhaft ausgesetzt waren.

Bundespräsident Gauck hat das Gedenken ans Ende des Zweiten Weltkrieges zum Anlass genommen, an das traurige Schicksal dieser zu Untermenschen degradierten Soldaten zu erinnern.

Er hat aber zugleich der Roten Armee nämlich für den Beitrag gedankt, den sie zur Befreiung Deutschlands geleistet habe. Leider hat er vergessen, den Preis zu erwähnen, mit dem Millionen von vertriebenen Menschen, verwaisten Kindern und vergewaltigten Frauen für diese Befreiungstat zu bezahlen hatten.

Allein dieser Umstand sollte uns davor bewahren, den Einmarsch der Roten Armee mit dem der Westalliierten in einem Atemzug zu nennen. Der Krieg im Osten ist von Anfang an und von beiden Seiten nach anderen Regeln geführt worden als der im Westen.“

 


Zwei Wochen Rundflug der Raumsonde Dawn um Zwergplanet Ceres beendet

Seit dem 23. April 2015 umkreiste die Raumsonde Dawn den Zwergplaneten Ceres in einem Abstand von nur 13.600 Kilometern. Insgesamt fast 2000 Bilder nahm währenddessen die Kamera an Bord auf und deckte dabei die komplette Oberfläche des Zwergplaneten ab. Ceres_animiert_l

„Aus diesen Daten berechnen wir nun das erste dreidimensionale Geländemodell von Ceres, das im Laufe der Mission mit immer besserer Auflösung verfeinert und optimiert wird“, sagt Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Wissenschaftler im Dawn-Missionsteam.

Schon jetzt aber zeigen hohe Aufwölbungen, ungewöhnliche Kraterformen, helle Flecken und erstaunlich flache Ebenen auf der Oberfläche von Ceres, dass der Zwergplanet für Diskussionen unter den Wissenschaftlern sorgen wird. „Die Aufnahmen sind zwar sehr gut, aber zurzeit können wir über vieles nur spekulieren. Ceres lässt sich nicht so einfach verstehen.“

Bis zum 6. Juni 2015 wird die Sonde sich nach und nach auf einen Abstand von nur noch 4400 Kilometern über der Oberfläche hinuntersenken und alle drei Tage den Zwergplaneten, dessen Durchmesser fast 1000 Kilometer beträgt, einmal umrunden.

Berechnung des erste 3D-Geländemodells

Mit den aktuellen Aufnahmen untersuchen die Planetenforscher vor allem die Rotationszeit und die Rotationsachse des Zwergplaneten. „Das sind wichtige Informationen, die wir für unsere exakte Kartierung von Ceres benötigen“, sagt DLR-Wissenschaftler Prof. Ralf Jaumann. Zudem sollen auch die genauen Flugbahnen für den kommenden, drei Mal näheren Orbit ab Juni festgelegt werden.

Für präzise wissenschaftliche Erkenntnisse reicht die Auflösung von 1,3 Kilometern pro Bildpunkt allerdings noch nicht aus. Auch wenn erkennbar wird, dass beispielsweise der hellste Fleck im Inneren eines Kraters aus mehreren hellen Flecken besteht, kann seine Ursache noch nicht geklärt werden. „Es ist wahrscheinlich, dass dort relativ frisches Eis vorhanden ist, aber auch Salz wäre eine plausible Erklärung.“

Wie genau die Reflektionen zustande kommen, werden die Planetenforscher wohl erst verstehen, wenn Dawn deutlich näher über die Oberfläche von Ceres fliegt. „Wir können auch sich auftürmende Dome erkennen, extrem unterschiedliche Kraterformen und ungewöhnlich flache Ebenen zwischen den Kratern“, erläutert Prof. Ralf Jaumann. „Man kann viel vermuten, aber derzeit noch schwer einschätzen ,um was es sich wirklich handelt.“

Vollständiger Artikel mit Animation: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-13639/year-all/#/gallery/19452


Rheine: Lebensrechtler informierten über Abtreibung und Selektion von Behinderten

ALFA-Aktion in der City verlief erfolgreich

Der Regionalverband Rheine der „Aktion Lebensrecht für Alle“ (ALfA) hat am Samstag, den 9. Mai, um 9,30 Uhr auf dem Börneplatz in der Innenstadt von Rheine eine Informationsaktion gestartet. Schon beim Stand-Aufbau kamen die ersten interessierten Passanten, die sich über das Abtreibungsthema erkundigen wollten und Flugblätter mitnahmen. 100_1824

Drei Lebensrechtlerinnen waren am Stand aktiv: die Krankenschwester und Familienmutter Andrea T. sowie Cordula Mohr als ALfA-Regionalvorsitzende (siehe Foto) und ihre Tochter Laura.

Auch eine junge Reporterin der Lokalzeitung besuchte schon am frühen Vormittag den Infostand und führte ein ausführliches Hintergrundinterview mit Frau Mohr. Die Journalistin war sehr aufgeschlossen und interessierte sich vor allem für das Thema Behinderte und Schwangerschaftsdiagnostik.

Deren Lebensrecht wird durch neuere Entwicklungen und Diagnose-Methoden weiter gefährdet, zB. durch den vorgeburtlichen Praena-Bluttest, welcher der Selektion dient und im Falle einer Behinderung des ungeborenen Babys meist zur Abtreibung führt. Die seit Jahrzehnten mit demselben Ziel praktizierte Fruchtwasseruntersuchung ist jedoch nach wie vor verbreitet.

Diese Amnioszentese ist für Mutter und Kind nicht ganz ungefährlich, zB. steigt das Risiko einer Fehlgeburt; die Diagnose wird aber meist von den Kassen bezahlt, was beim Praena-Test nicht der Fall ist. Dieser sucht gezielt nach Merkmalen für das Down-Syndrom, wogegen die Fruchtwasseruntersuchung breiter angelegt ist und weitere Krankheitskennzeichen selektiert. baby

Bei den Diskussionen am Stand ging es auch darum, daß Behinderte im Mutterleib hierzulande unbegrenzt abgetrieben werden können, nämlich bis zu den Eröffnungswehen vor der Geburt, sofern eine „medizinisch-soziale“ Indikation festgestellt wird. Auch über die Grausamkeit der Spätabtreibungen wurde diskutiert, einige Gesprächspartner zeigten sich darüber sehr erschüttert.

Auch eine Reihe ALfA-Mitglieder besuchten den Stand; sie und andere Interessierte erhielten kostenlose Lebensrechtsbücher des katholischen Publizisten Mathias von Gersdorff, der in Frankfurt die Aktion „Kinder in Gefahr“ leitet.

Fast alle Passanten äußerten sich kritisch zur Abtreibung und informierten sich weiter durch Flugblätter und Broschüren, die am Stand auslagen. Eine Mutter erzählte den ALfA-Aktiven, daß sie um das 30. Lebensjahr herum ungeplant schwanger wurde, sich aber gemeinsam mit ihrem Mann zugunsten des Kindes entschied. Hingegen erklärte ein Paar gleichsam im Vorübergehen: „Wir haben vor kurzem abgetrieben.“

Erfreulich war jedoch, daß viele körperbehinderte Menschen gekommen waren, darunter Taubstumme mit Gebärdensprache, Kranke im Rollstuhl und gelähmte Personen; einige von ihnen luden die ALfA-Frauen sogar zum Kaffeetrinken ein, doch diese mußten sich weiter um die vielen Passanten am Stand kümmern. Die Aufklärungsaktion ging über die Mittagszeit hinaus, bis der Stand um ca 13,20 Uhr abgebaut war.

Kontakt: ALfA Rheine, Cordula Mohr, Antoniusstr. 8 in 48429 Rheine, Tel. 05971-806857


München: Polizei schützte Gebetszug der Lebensrechtler vor Linksextremen

Rund 250 christliche Lebensrechtler haben am 9. Mai in der Münchner Innenstadt für eine Kultur des Lebens demonstriert. Zu dem „Gebetszug“ unter dem Motto „1000 Kreuze für das Leben“ hatte die ökumenische Vereinigung „EuroProLife“ eingeladen. PICT0273

Mitgeführte weiße Kreuze erinnerten daran, dass in Deutschland an jedem Werktag etwa 1000 ungeborene Kinder abgetrieben werden.

FOTO: Auch der Kreuze-Gebetszug in Münster (März 2015) wurde von Polizeibeamten vor linksradikalen Randalen beschützt

Dank eines gut organisierten Polizeieinsatzes blieben Störungen von linksextremen Aktivisten weitgehend aus. In den vergangenen Jahren hatten sie versucht, Kreuze zu entwenden und in die Isar zu schmeißen. Diesmal blieb es bei vereinzelten Pfiffen und Rufen.

Teilnehmer des Gebetszuges boten den Gegendemonstranten am Schluss des Gebetszuges Schokoladetafeln an. Man habe ihnen versichern wollen, dass man nichts gegen sie habe, sagte der Vorsitzende von „EuroProLife“, Wolfgang Hering, der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA. Einige hätten das überraschende Geschenk abgelehnt, andere erfreut angenommen.

Hering betonte den Gebetscharakter der Veranstaltung. Man habe das Leid unzähliger Frauen und ungeborener Kinder vor Gott beklagt und um Umkehr all jener gebetet, „die glauben, dass das Töten des sich entwickelnden menschlichen Lebens in ihrer Entscheidungsbefugnis liege“.

Quelle: http://www.idea.de


Neuer FOCUS kritisiert einseitige Förderung der staatlichen Kinderbetreuung

Wann kommt endlich das Erziehungsgehalt für Eltern?

Die jüngste Ausgabe des FOCUS setzt sich mit der Frage auseinander:Wie viel sind uns die Familien wert?“

Anlaß hierfür ist der aktuelle Streik von 300.000 kommunalen Kita-Angestellten bzw. Erzieherinnen. Dieser zeige doch, so das Wochenmagazin, daß „das System der Kinderbetreuung vor dem Kollaps“ stehe. Daher sei jetzt „neues Denken gefordert“.

Die streikenden Kita-Mitarbeiterinnen fordern ein Gehalt ähnlich dem der Grundschul-Lehrer. FOCUS schreibt dazu, die „hohen Forderungen der Gewerkschaften“ würden nun „zu einem Umdenken“ zwingen hinsichtlich des „staatlich hoch subventionierten Systems der Kinderbetreuung“.

Außerdem seien die „oft klammen Kommunen damit schon jetzt belastet sind“. Kein Wunder angesichts der Tatsache, daß die Bundesregierung unter der CDU-Feministin Ursula von der Leyen den „Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz durchsetzte“ und die Städte und Gemeinden mit der Finanzierung allein ließ. Wir haben darüber im „Christlichen Forum“ bereits vor Jahren kritisch berichtet.

Völlig zu Recht stellt der FOCUS-Artikel die längst überfällige Frage: „Sollte die Politik Eltern mit einem Erziehungsgehalt oder Betreuungsgbudget von 1000 Euro oder mehr im Monat Wahlfreiheit ermöglichen? (…) Familien wären dann nicht zum Doppelverdienermodell und der frühen Fremdbetreuung gezwungen – oft ist das zwar finanziell erforderlich, aber nicht immer im Sinne des Kindeswohls.“

Quelle für die FOCUS-Zitate: http://www.focus.de/politik/focus-titel-wie-viel-sind-uns-die-familien-uns-wert_id_4670983.html