Neuer FOCUS kritisiert einseitige Förderung der staatlichen Kinderbetreuung

Wann kommt endlich das Erziehungsgehalt für Eltern?

Die jüngste Ausgabe des FOCUS setzt sich mit der Frage auseinander:Wie viel sind uns die Familien wert?“

Anlaß hierfür ist der aktuelle Streik von 300.000 kommunalen Kita-Angestellten bzw. Erzieherinnen. Dieser zeige doch, so das Wochenmagazin, daß „das System der Kinderbetreuung vor dem Kollaps“ stehe. Daher sei jetzt „neues Denken gefordert“.

Die streikenden Kita-Mitarbeiterinnen fordern ein Gehalt ähnlich dem der Grundschul-Lehrer. FOCUS schreibt dazu, die „hohen Forderungen der Gewerkschaften“ würden nun „zu einem Umdenken“ zwingen hinsichtlich des „staatlich hoch subventionierten Systems der Kinderbetreuung“.

Außerdem seien die „oft klammen Kommunen damit schon jetzt belastet sind“. Kein Wunder angesichts der Tatsache, daß die Bundesregierung unter der CDU-Feministin Ursula von der Leyen den „Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz durchsetzte“ und die Städte und Gemeinden mit der Finanzierung allein ließ. Wir haben darüber im „Christlichen Forum“ bereits vor Jahren kritisch berichtet.

Völlig zu Recht stellt der FOCUS-Artikel die längst überfällige Frage: „Sollte die Politik Eltern mit einem Erziehungsgehalt oder Betreuungsgbudget von 1000 Euro oder mehr im Monat Wahlfreiheit ermöglichen? (…) Familien wären dann nicht zum Doppelverdienermodell und der frühen Fremdbetreuung gezwungen – oft ist das zwar finanziell erforderlich, aber nicht immer im Sinne des Kindeswohls.“

Quelle für die FOCUS-Zitate: http://www.focus.de/politik/focus-titel-wie-viel-sind-uns-die-familien-uns-wert_id_4670983.html


One Comment on “Neuer FOCUS kritisiert einseitige Förderung der staatlichen Kinderbetreuung”

  1. Es ist pervers. Da werden Kindergarten-Kinder von der Gewerkschaft skrupellos für Propagandazwecke bei Demonstrationen mißbraucht. Nicht nur, daß ihnen eine Trillerpfeife in den Mund geschoben wird. Nein, sie bekommen auch noch Plakate umgehängt mit der dicken Aufschrift: „Wir sind es wert“. Warum erfährt nur die staatliche Kita-Angestellte diese gewerkschaftliche Wertschätzung, nicht aber die Mutter, die „Erziehungsarbeit“ an ihren eigenen Kindern leistet? Die Antwort ist einfach: Die Hausfrau und Mutter ist kein Klientel der Gewerkschaft. Wohl aber die berufstätige Mutter in Lohnarbeit als auch die staatlichen Kita-Angestellten. Und auch den Politikern sind die Mütter, die ihre Kinder selbst erziehen, ein Dorn im Auge. Denn sie zahlen ja für ihre Arbeit keine Steuern und Sozialabgaben. Und noch ein Aspekt: Die Arbeit der Kita-Erzieherinnen geht im Gegensatz zu dem der Mutter ein in die Berechnung des BIP, des Bruttoinlandsproduktes. Und das BIP wird ja allgemein als Maßstab für den Wohlstand einer Volkswirtschaft gehalten. Sogar die Staatsschuldenquote wird danach berechnet. Im Klartext: Je mehr Mütter ihre Kinder abgeben, desto mehr Geld dürfen unsere Politiker verbraten. Klar, daß Mütter, die ihre Kinder bei sich behalten wollen, hierzulande keine Lobby haben. Weder bei Gewerkschaftern noch bei Politikern.

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