Judenchrist Klaus Moshe Pülz: Fakten zu AfD und PEGIDA, Islam und Einwanderung

„Aus Liebe zu einem anderen Deutschland“

Die folgende Stellungnahme von Klaus Moshe Pülz (siehe Foto) äußert sich zur jüngsten Mitgliederbefragung in der AfD (Alternative für Deutschland). Der Autor ist christlicher Theologe, Publizist und „messianischer Jude“ bzw. Judenchrikmpuelzst deutscher Herkunft mit israelischer Staatsbürgerschaft.
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Seine Erklärung erreichte uns aus Tel Aviv, wo sich Klaus M. Pülz mit seinem evangelistischen Team seit langem für die Verbreitung der Bibel (einschließlich des Neuen Testaments) unter Juden in Israel einsetzt. Der Verfasser bringt zudem schon seit Jahrzehnten die deutschsprachige Zeitschrift „Bote Neues Israel“ (siehe Abbildung) heraus.
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Pülz gehört zu den ersten 20 Mitgliedern der AfD. Wir dokumentieren diese klare und gut begründete Wortmeldung mit ausdrücklicher Erlaubnis des Verfassers:
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„Als Parteigenosse mit der Nr. 18 schließe ich mich der Meinung von Prof. Lucke an, der in großer Sorge über den Zustand der AfD ist, wenn Flügelkämpfe dabei auch noch über die öffentlichen Medien ausgetragen werden. Es muß eine Selbstverständlichkeit sein, interne Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Partei auszutragen und zu einem Konsens zu kommen.
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Die öffentlichen Medien sind bedauerlicherweise gleichgeschaltet, was man inzwischen als „Mainstreaming“ bezeichnet, was jedoch unserem Demokratieverständnis zuwiderläuft.
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Aus den Ausführungen von Prof. Lucke muß ich allerdings entnehmen, daß er allzu viel Rücksicht nimmt, was so alles in den Medien verbreitet wird.

„Ein gnädiges Schicksal bewahrte mich vor der Vernichtung“

Was These 1 angeht, so gilt nach wie vor das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, dessen Bürger ich seit meiner Geburt in Halle/Saale im Jahre 1936 bin. Ein gnädiges Schicksal bewahrte mich vor der Vernichtung durch das unselige NS-Regime. 
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Bezugnehmend auf die These 2 so hatte ich mich vor Jahrzehnten bei Frau Prof. Süssmuth als damalige Bundestagsabgeordnete in Bonn dafür eingesetzt, daß Volksbefragungen nach französischem und schweizerischem Vorbild durchgeführt werden. Sie antwortete mir seinerzeit, daß dies eine Entmachtung der Abgeordneten ware.
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Auch verabsäumte  der damalige Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl, der für die Einführung der EURO-Gemeinschaftswährung verantwortlich ist, sein Volk zu befragen. Auch damals mußte das „schlechte Gewissen“ des deutschen Volkes dafür herhalten. Hitlers Krieg diente ja nicht nur der Erweiterung des Lebensraumes nach Osten, sondern auch der „Korrektur“ des Versailler Diktats vom Jahre 1918.

Deutschland als Zahlmeister für Schuldenstaaten

Daß dieser Fehler unter der Ägide von Frau Merkel insoweit nun wiederholt wird, wonach Deutschland in der EU mit 27 Prozent Anteil für die Schulden anderer Länder entgegen der Maastricht-Verträge aufkommen soll und muß, akzeptiert immer weniger die deutsche Bevölkerung, so daß die Wahlbeteiligungen nur noch die Hälfte der Wählerschaft wahrnimmt.
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Für die etablierten Parteien ist dies jedoch unmaßgeblich – Hauptsache ist, daß sie erneut gewählt wurden.
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Zur 3. These:
Es ist grundsätzlich unklug, sich die Denkweise hinsichtlich der Einstellung zum eigenen Volk vom Ausland her bestimmen zu lassen. Wenn also redliche Bürger der Bundesrepublik die AfD wählen, weil sie der (berechtigten) Ansicht sind, daß die etablierten Parteien nicht genügend deutsche Interessen vertreten, sondern gemeinschaftliche Europa betreffende, so kann man dies den Menschen nicht verdenken.
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70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges hat das deutsche Volk ein Recht auf sein nationales Bewußtsein. Es ist töricht, wenn Lucke von vornherein vorschreibt, eine Verbindung zur „Front National“ von Marine Le Pen strikt und kategorisch abzulehnen, obschon Madame Le Pen sich sogar von ihrem Vater getrennt hat, der eindeutig antisemitisch den Holocaust verharmlost hat.
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Würden Wahlen in Frankreich stattfinden, würde die FN möglicherweise als Wahlsieger hervorgehen. Madame Le Pen lehnt ebenfalls den EURO ab, wenn Frankreich mit seiner hohen Arbeitslosenzahl auch noch anteilig für die Schulden der unseriösen griechischen Regierung aufkommen soll.

Politiker sollten dem Volk „aufs Maul schauen“

Die Politiker – und dazu gehört auch Bernd Lucke – sollten à la Luther dem „Volk auf’s Maul schauen“, denn im deutschen Volke brodelt es zusehends, wenn Deutschland zum Zahler für unseriöse Euro-Staaten wird, die ohnehin davon ausgehen, daß ihre offene Rechnungen von Brüssel, der EZB oder IWF beglichen werden und dabei Deutschland den Löwenanteil zahlt.  AFD_EU_Abgeordnete - Kopie
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Unruhe breitet sich darüber nicht nur in Fankreich aus, sondern auch in den Niederlanden oder Großbritannien; von den skandinavischen Ländern ganz zu schweigen.
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Es ist geradezu peinlich anzusehen, wenn sich Bernd Lucke (siehe Foto) im Fernsehen von Moderatoren und Vertretern etablierter Parteien im Rahmen von sog. Talk-Runden nur in einer Abwehrsituation befindet, anstatt selbst offensiv und energisch all das vorzutragen, was den deutschen Bürger an der desaströsen Wirtschafts- und Weltpolitik stört.
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Eine Führungspersönlichkeit muß forsch und dezidiert auftreten, um zu überzeugen. Dabei ist bei solchen Anlässen zu beobachten, wie armselig und inkompetent die Vertreter der etablierten Parteien argumentieren.
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Niemand hat von der AfD gefordert, Kontakte zu rechtsnationalen Bewegungen aufzunehmen. Aber wenn einzelne Personen sich um eine Mitgliedschaft bei der AfD bewerben, darf man dies nicht verweigern. Wir sind schließlich keine Richter, die das Gewissen eines jeglichen Menschen beurteilen können.
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Lesen Sie hierzu meinen Beitrag (Editoral) in der Zeitschrift „BOTE NEUES ISRAEL“ Nr. 194 unter www.zelem.de. Denn wer einmal gesündigt hat und darüber Buße tat, darf nicht erneut der Sünde bezichtigt werden. Auch Menschen aus dem rechten Lager können eines Besseren belehrt werden, wenn diese einem Dialog zustimmen.
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Die AfD könnte sogar die Herrschaft der amtierenden CDU/CSU-Regierung stürzen, wenn  es ihr gelänge, all jene Kreise zu mobilisieren, die nicht mehr zur Wahl gehen. Die AfD muß endlich aus der „Schmuddelecke“ heraustreten, ehe sie erneut unter 5 Prozent fällt!

Sollen Deutsche weiter im Büßerhemd herumlaufen?

Zu These 4:
Die Abgrenzung zwischen dem Europa-Parlament in Straßburg und einer Versammlung von Parlamentariern aus anderen EU-Staaten ist zu undeutlich. Wie weit gehen hier Legislative oder gar Exekutive? Geht es dabei nur um empfehlende 40323-90x80Gremien für die Länderparlamente der jeweiligen EU-Staaten?
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Zwar weist das vorliegende Manifest auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker hin, aber gleichzeitig bleiben Grenzen unveränderlich, d.h. doch im Klartext eine Rücknahme des Schengen-Abkommens. Warum wurde dies nicht klar und eindeutig formuliert?
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Was aber soll man über „überhöhte vaterländische Attribute“ verstehen? Heißt dies, daß die Deutschen weiterhin im Büßerhemd und Asche auf dem Haupt herumlaufen sollen? Wie sollte man dies der Enkelgeneration beibringen, daß sie für die Schuld ihrer Großväter verantwortlich ware? Ist dies noch zeitgemäß und zumutbar?
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Immerhin schreibe ich diese Worte als israelischer Mitbürger, der genau weiß, was er niederschreibt. Denn genau diese Einstellung des Verfassers dieses „Mitgliederentscheids“ wird zu einer Zunahme des Rechtsradikalismus führen! Man kann ein Volk nicht über viele Jahrzehnte knebeln. Jeder Soziologe wird mir hier beipflichten.
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Deutsche Politik muß nationale Interessen vertreten, wie es im Text auch heißt. Aber bedeutet dies, daß dem Volke ein Maulkorb zu verpassen ist? Haben wir nicht das Recht auf freie Meinungsäußerung?

Verzicht auf Nationalstolz ist unzumutbar

Denn zum Einen wehrt sich die AfD gegen diktatorische Ansätze, andererseits schreibt sie den Menchen vor, wie und was sie zu denken und zu bekennen haben. Bedeuten die „Empfindlichkeiten“, von denen im Mitgliederentscheid die Rede ist, daß nach 70 Jahren die neue deutsche Generation nur noch der Büttel anderer Staaten sein soll?  032_29A
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Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie viele Deutsche bedauern, daß sie ihren Nationalstolz gefälligst zu unterlassen haben. Dies ist unumutbar und wird genau das Gegenteil bewirken.
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Wir sehen dies ja auch an einer Kanzlerin (siehe Foto), die nicht dezidiert auftritt und farblos ist , aber zur Freude der Staatengemeinschaft sich mit dem Geld ihrer Steuerzahler als „Retterin Europas“ outen möchte. Obschon sie wußte, daß der NSA die Bürger ihres Landes abhört, erhielt sie im Weißen Haus den höchsten amerikanischen Orden verliehen!
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Deutscher Patriotismus erschwert keineswegs die Durchsetzung nationaler Interessen. Amerikaner, Franzosen und Briten sind stolz auf die Leistungen ihrer Völker.

Deutsche Politik sollte ein neues Kapitel aufschlagen

Deutschland ist auch das Land der Dichter, Komponisten und Philosophen, auch wenn der Reformator Martin Luther ein handfester Antisemit war, wenn Julius Streicher als Herausgeber des „Stürmer“ sich beim Nürnberger Kriegsverbrechertribunal auf Luther berief.
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Es gilt für die deutsche Politik, ein neues Kapitel aufzuschlagen, ehe nicht erneut ein Rechtsruck durch das Land geschieht.
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Zu den Thesen 6 und 7:
Deutschland ist kein klassisches  Einwanderungsland! Dies waren und sind die USA (die wohlgemerkt keine Mexikaner aufnehmen), Canada und Australien. Gerade jene Länder schreiben die Konditionen für eine Einwanderung vor, zu denen ein Arbeitsvertrag, ein sog. Sponser gehört, der als Bürge mit seinem Vermögen eintritt, wenn der Einwanderer Schulden macht.
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Keinesfalls wird der Staat mittels Sozialhilfe für die Integration einteten. Sprachkenntnisse sind eine Selbstverständlichkeit. Dafür leben vor allem junge Familien von geschiedenen Partnern und vor allem alte Menschen in Deutschland an der Armutsgrenze.

Flüchtlinge quotenmäßig auf EU-Länder verteilen

Es ist dem Gros der deutschen Bevölkerung nicht einsichtig, eine Flut von Flüchtlingen aufzunehmen, die gar keine Kriegsflüchtlinge sind, die sogar ihre Fingerkuppen anätzen, um nicht ihre wahre Identität feststellen zu können, wie ich aus Polizeikreisen erfuhr.

Foto: IGFM

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Manche werfen ihre Pässe weg, um sie nicht in ihre Heimat zurückschicken zu können. Darüber hinaus wäre es naheliegend, wenn diese Menschen quotenmäßig auch auf die anderen europäischen Staaten verteilt würden.
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Eine Anfrage an die arabischen Staaten mit muslimischer Religion sollten Auskunft geben, warum sie ihre muslimischen Glaubensgeschwister nicht in ihre Länder aufnehmen, wo mehr Platz zur Verfügung steht als in Europa?
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Einst rief der marokkanische König Hassan II. in Rabat anläßlich einer Islamischen Großkundgebung dazu auf, in die christlichen Staaten zu emigrieren und sich in die jeweiligen Parlamente wählen zu lassen, um auf diese Weise den jüdisch-christlichen abendländischen Charakter jener Staaten zum Vorteil des Islam zu kippen (Panislamismus).

Erdogan die Einreise nach Deutschland verbieten

Der türkische Präsident Erdogan fordert seine Landsleute von deutschem Boden sogar dazu auf, der islamischen Religion treu zu bleiben und sich NICHT in deutsche Kultur integrieren zu lassen. Diesem Manne müßte die Einreise nach Deutschland untersagt werden. Frau Merkel in ihrem Opportunismus hat Erdogan hingegen nicht einmal gemaßregelt. Köln-MoscheeDSC_0597_ShiftN
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Wer also soll die Moschee-Prediger kontrollieren, was sie in ihren Hinterzimmern mit ihresgleichen besprechen?
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„Pegida“ zu verteufeln, nur weil dies die Medien tun, ist mehr als unklug. Ich stehe mit christlichen Akademikern in Verbindung, die mir glaubhaft versicherten, daß sie sich bei ihren Pegida-Demos „anständig“ benahmen, von der Polizei eingekreist wurden und von den Linksautonomen und Muslimen mit Flaschen und anderen Gegenständen beworfen wurden.
Die Gewalt ging somit stets von den Gegendemonstranten aus, die genau wissen, daß die Politik und die „öffentliche Meinung“ (…) auf ihrer Seite stehen!

Koran enthält Aufrufe zu strafbaren Handlungen

Ich habe den Koran studiert und habe bei einer Polizeitagung am 11. Sept. 2003 in Rheinland-Pfalz über das Thema zu sprechen gehabt „Die religiösen Hintergründe des islamistischen Terrorismus“. Dabei zitierte ich sämtliche Suren, die zu strafbaren Handlungen aufrufen bis hin zu Mord. f7e56f3557
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Da zudem Muslime den Koran über geltende Gesetze der „Ungläubigen“ stellen, zu denen ihrer Ansicht nach auch Bernd Lucke gehört, scheren sie sich nicht um geltendes Recht, sondern tolerieren es in einem Gastland, bis diese aus einer Mehrheit aus Muslimen besteht.
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Inzwischen leben über 4,5 Millionen Muslime in Deutschland mit steigender Tendenz. Es vesteht sich, daß die Mehrheit der Bürger  diese“Willkommenskultur“ nicht mitträgt. Ich habe Verständnis für diese Sorge der Bürger.
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Sicherheit ist ein kostbares Gut, das niemand garantieren kann. Aber diese Sicherheit nimmt in dem Grad ab, wenn die Flut von Muslimen in deutsche Lande nicht weiterhin zu einer Parallelgesellschaft führt, wie dies unsere französischen Nachbarn in unangenehmer Weise in den Großstädten erleben. 
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Aus Liebe zu einem anderen Deutschland habe ich diese Zeilen geschrieben. Da die CDU weiter nach links gerutscht ist, fehlt eine Partei, die in erster Linie an deutsche Interessen denkt. Die AfD ist ein Sammelbecken für diese Hoffnungsvollen. Sie zu verteufeln, ware töricht.
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Daher hoffe ich, daß dieser Mitgliederentscheid zu einer positiven Entwicklung in der politischen Landschaft führt, auch wenn mich Bernd Lucke auf meine vielen Voten noch niemals mit einer Antwort beehrt hat, weil er sooo beschäftigt ist. Man kann nicht auf zwei Hochzeiten tanzen: einmal als Professor in Hamburg und ein anderes mal als Parteivorsitzender.“
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Infoseite zu „Bote Neues Israel“ (Herausgeber hiervon ist der Autor dieses Beitrags): http://www.zelem.de/start.html

Brauchen wir eine modernistische Kirche?

Von Peter Helmespeter-helmes-227x300

Wundert sich noch jemand, daß der Einfluß der katholischen Kirche in unserem Land immer mehr schwindet?  – Viele Protestanten, die wahrlich am Hungertuch des Glaubens nagen, reiben sich die Hände: Die Stärke der Protestanten in der Politik könnte nicht zuletzt in der Schwäche der Katholiken liegen. 

Katholische Politiker tun sich jedenfalls schwer damit, ihren Glauben zum Thema zu machen und sich in der Kirche zu engagieren. Der Katholizismus habe es – vor allem in den Pontifikaten von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. – versäumt, sich zu modernisieren, sagt der Katholik und ehem. CDU-Generalsekretär Heiner Geißler. 

Für viele Menschen sei die Haltung der katholischen Kirche kaum hinnehmbar, der Protestantismus sei einfach moderner. Jeder intelligente Katholik sei deshalb „im Innern ein Protestant“, behauptet Geißler.

Viele Katholiken litten an ihrer Kirche, sagt auch Barbara Hendricks. Doch die Umweltministerin, die mit einer Lebenspartnerin zusammenlebt, weiß auch, wie man damit umgehen kann: „Wir rheinischen Katholiken machen uns unseren Katholizismus ohnehin selbst“, sagt sie. DSC_0568

Mit einer explizit katholischen CDU, das weiß Merkel, ist heute kein Staat mehr zu machen, geschweige denn eine Wahl zu gewinnen. Die CDU weg von den alten „katholischen“ Positionen hin zu den modernen „protestantischen“ Positionen zu bewegen, hat sich ausgezahlt.

Auch für linksliberal gesinnte Protestanten ist es heute kein Problem mehr, CDU zu wählen. Für den politischen Katholizismus ist hingegen Besserung nicht in Sicht.

Wie auch? Der tiefere Grund für die Entwicklung der Gesellschaft und besonders der katholischen Kirche in den letzten Jahrzehnten liegt auf der Hand – und er ist hausgemacht, weil schon seit langem alles aus dem Ruder läuft. Das vielleicht Schlimmste an dieser Entwicklung ist, daß die Vertreter der Kirche Christi mehrheitlich dabei mitmachen.

Die traditionsorientierte Webseite „Civitas“ schreibt in einem tiefsinnigen Artikel bzw. „philosophischen Kommentar“ vom 7. November 2014 u. a.: P1020947

 „Männer der Kirche, scholastische Philosophen und ebensolche Theologen sowie die, die in scholastischer Philosophie und Theologie gebildet waren, konnten früher klar, präzise, ohne Umschweife und Zweideutigkeiten formulieren. Sie wußten, wie man für oder gegen eine Position argumentiert.

Wer den  –  entschuldigen Sie den Ausdruck  –  Schwachsinn von Kardinal Kasper und seinen Gefolgsleuten heute liest und dies mit der Scholastik vergleicht, kann nicht glauben, daß es sich um ein und dieselbe Kirche handelt.

Künstlich werden Gegensätze zwischen Barmherzigkeit und Dogma, zwischen Pastoral und Glaubenslehre konstruiert, und die Freiheit des Einzelnen, seine Autonomie, gilt als das höchste Gut des Menschen, als das, was den Menschen erst zum Menschen macht. (…)

Tief reingefallen ist auch die Kirche beim Stichwort „Liberalismus“; denn wer wöllte heute nicht „liberal“ sein. „Liberal“ gleich „offen“ – sind wir doch alle, gell! Wir wollen doch keine vermufften konservativen Bremser sein. Daß „Liberalismus“ bedeutet, sich dem Zeitgeist unterzuordnen – Schwamm drüber! 131223-stern-von-bethlehem_b87bfae72c

Der Liberalismus beherrscht heute die gesamte westliche Welt, er bestimmt das Denken in allen Bereichen von Politik, Gesellschaft, Kultur und Staat und leider – Gott sei es geklagt – auch in der Kirche. (…) Der Liberalismus ist eine geistige Grundhaltung, die ihren Ursprung in der Philosophie hat. (…) Er geht zurück auf Philosophen wie Hobbes, Locke, in Deutschland Kant oder in neuerer Zeit Rawls. (…)

Die „Freiheit“ die der Liberalismus erstrebt bzw. verteidigt, ist die Freiheit von allen Bindungen, seien diese politisch, gesellschaftlich, kulturell, moralisch, religiös oder was auch immer.

Das Individuum allein und sein Wille ist der letzte Grund von all dem. Es darf nichts geben, was dem Individuum vorhergeht, kein moralisches, sittliches Gesetz, keine vorgegebene gesellschaftliche Ordnung, keine Wesenheit der Familie, der Ehe oder was auch immer. (…)

Heute wird der Wille über den Verstand gestellt – statt umgekehrt. Der Wille soll sich den Verstand unterordnen und diesen als Mittel verwenden, um seine Ziele zu erreichen. Hier liegt auch der tiefere Grund, dass sich Liberalismus, Kommunismus und nationaler Sozialismus nicht in ihren Fundamenten unterscheiden: Alle stellen den Willen ins Zentrum.

„Ich will“ lautet der neue politische Imperativ. Da stört der Verstand nur.

Die aristotelisch-thomistische Philosophie hat demgegenüber immer daran festgehalten, daß der Wille dem Verstand untergeordnet ist, daß der Verstand die Wesenheiten und die Ordnung der Natur, der Gesellschaft, der Moral und des Staates objektiv zu erfassen vermag und nach dieser Ordnung und Gesetzmäßigkeit handeln soll. Wir müssen wieder zu dieser wahren Philosophie zurückkehren.“

Unser Autor Peter Helmes hat zahlreiche politische Publikationen veröffentlicht und war Bundesgeschäftsführer der JU (Jungen Union, CDU-Jugend); er betreibt die freiheitlich-konservative Webseite https://conservo.wordpress.com/


Die Engel sind starke Helden, die Gottes Befehle vollstrecken

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:
Psalm 103 (102),1-2.11-12.19-20ab.

Lobe den HERRN, meine Seele,
und alles in mir seinen heiligen Namen!
Lobe den HERRN, meine Seele,
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

Denn so hoch der Himmel über der Erde ist,
so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.
So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang,
so weit entfernt er die Schuld von uns.

Der Herr hat seinen Thron errichtet im Himmel,
seine königliche Macht beherrscht das All.
Lobt den HERRN, ihr seine Engel,
ihr starken Helden, die seine Befehle vollstrecken.