Der grüne Landesverband und seine „Aufarbeitung“ des Pädosex-Skandals

Pressemitteilung der Betroffenen-Initiative „netzwerkB“:

Jetzt sind die GRÜNEN mal wieder dran. Zur letzten Wahlzeit hat man sich ja noch etwas bedeckt gehalten, auch wenn der Skandal schon am Kochen war. 

Grafik: PI-News

Grafik: PI-News

Dann hat man – das ist ja derzeit eine richtige Wachstumsindustrie – ein Gutachten in Auftrag gegeben. Und nun macht man auf Aufarbeitung.

Dem üblichen Prozedere folgen auch die GRÜNEN:

Akt I: Man gebe sich erstaunt, dass da dann doch ein Problem wäre. Man winde sich wie ein Aal – versucht das Ganze zu ignorieren (wenn ich lange genug wegschaue, geht es weg.

Akt II: Wenn man gar nicht anders kann, fängt man die ‚Aufarbeitung‘ an. Man beauftragt ein Forschungsinstitut (nicht vergessen: Akten vernichten!). Man winde sich weiter wie ein Aal und gibt dann nur so viel zu, wie ohnehin schon offenliegt.

Akt III: Man übe sich in öffentlichen Bekanntgaben. Der Forschungsbericht wird offengelegt – schonungslos! – man bemüht den Zeitgeist und bestätigt, dass das natürlich keine Entschuldigung sei. Halt irgendwie dumm gelaufen alles.

Akt IV: DAS GROSSE REDEN und der Quak-Chor:

Man unterhält nun beste Verbindungen mit den Strukturen, die ja schon geschaffen sind, um das ganze Thema zu besprechen – aber kostengünstig, ohne wirkliche und schnelle Hilfe für die Betroffenen.

Nun kommt ein Handlungkatalog (s. S. 90 Bericht http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2015/05/bericht_komm_aufarbeitung_gruene_berlin_.pdf) – man übernimmt schließlich Verantwortung und zieht Konsequenzen: Die bundesweite GRÜNE Anlaufstelle kriegt jetzt eine besondere Berlin-Grüne-Email Adresse. (‚Opfer‘ haben mittlerweile so viele Anlaufstellen, da können sie den ganzen Tag lang jammern.)

Man wird sich nun bemühen, dass der bundesweite Hilfsfond besser ausgestattet wird. Nun wird für die Zukunft auch politischer Einsatz zum Thema gefordert. Es wird eine Diskussion geben über Strukturen und Denkmuster.

Öffentliche Bewusstseinsbildung soll vorangetrieben werden. Bei parteieigenen Veranstaltungen wird man dafür sorgen, dass die lieben Kleinen in der Kinderbetreuung auch wirklich sicher sind. Im Klartext heisst das: Quaken – bis zum Sankt Nimmerleinstag!

Und wenn Ihr GRÜNE dieses Quak-Konzert lange genug durchhaltet, gerät das Ganze ohnehin in Vergessenheit.  


One Comment on “Der grüne Landesverband und seine „Aufarbeitung“ des Pädosex-Skandals”

  1. Anonymous sagt:

    Päderasten bei den Grünen Renate Künast in Erklärungsnot

    Die Aufarbeitung der dunklen Vergangenheit bei den Grünen beim Thema Pädophelie schien abgeschlossen. Doch eine neue Untersuchung bringt Renate Künast in Bedrängnis. Es geht um einen Zwischenruf von 1986.

    http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/6689566/renate-kuenast-in-erklaerungsnot.html

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