„Sterbehilfe“: CDU-Parlamentarier für komplettes Verbot der Suizid-Mitwirkung

Hedwig von Beverfoerde

Eine langgehegte Hoffnung hat sich erfüllt. Am Dienstag haben die CDU-Abgeordneten Prof. Dr. Patrick Sensburg und Thomas Dörflinger in der Fraktionssitzung einen neuen Gesetzentwurf vorgestellt: 

Foto: Blog "Freie Welt"Ein generelles und ausnahmsloses Verbot der Mitwirkung am Suizid, so wie es auch in unseren europäischen Nachbarländern Österreich, Italien, England, Irland, Polen, Portugal und Spanien besteht.

Mit diesem Sensburg/Dörflinger-Entwurf ist jetzt eine echte Alternative zu den Entwürfen und Positionspapieren der anderen Abgeordnetengruppen vorhanden. Mit dem Sensburg-Entwurf soll es – und das ist das Entscheidende – auch keine Ausnahmen und Privilegien für Angehörige und Ärzte bei Suizidmitwirkung geben.

Damit jedoch ein Gesetzentwurf zur 1. Lesung zugelassen wird, muss er mindestens von 40 MdBs der eigenen Fraktion oder von jeweils einem aus jeder Fraktion unterzeichnet worden sein.

Damit Sie im Informationsgestrüpp die wichtigsten Argumente für ein vollständiges Verbot von Suizidmitwirkung kurz und prägnant präsent haben, sehen Sie sich unser folgendes Kurz-Video an.

Der Medizinethiker Prof. Axel Bauer (Mitglied des Deutschen Ethikrates bis 2012) bringt hier im Interview kurz und verständlich entscheidende Aspekte auf den Punkt.

Weitere Argumente finden Sie hier.



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