Ausstellung „NordArt“ mit den israelischen Künstlern Itamar Freed & Dina Bova

Nordeuropas größte jährliche Kunstausstellung

Am 6. Juni 2015 beginnt die 15. Ausgabe der NordArt in der ehem. Eisengießerei Carlshütte. Israel ist in diesem Jahr mit Itamar Freed und Dina Bova vertreten.

Seit 1999 findet die NordArt statt und hat sich in den letzten Jahren als Nord-Europas größte jährliche Kunstausstellung etabliert. Die NordArt ist eine Ausstellung, die als Gesamtkunstwerk jährlich neu konzipiert wird. Sie bietet ein umfassendes Panorama zeitgenössischer Kunst in einem ungewöhnlichen Ambiente.

1827 gegründet und 1997 stillgelegt, bietet die in Büdelsdorf angesiedelte Carlshütte mit ihren gewaltigen Hallenschiffen, der restaurierten ACO Wagenremise und dem großzügigen Parkgelände ein ungewöhnliches Ambiente für Kulturveranstaltungen aller Art.

NordArt-Eröffnung am 6. Juni 2015, 17 Uhr
Öffnungszeiten vom 8. Juni bis 4. Oktober 2015: Di. bis So., 11 Uhr  –  19 Uhr

NordArt, Vorwerkshalle in 24782 Büdelsdorf

Itamar Freed wurde 1987 in New York geboren und arbeitet heute in Israel. Seine intensiven Fotografien befassen sich mit der Spannung zwischen Verführung und Abstoßung,  zwischen Außenhülle und dem Wesen, zwischen Leben und Tod.  Er enthüllt die dunklen Mächte, die aus dem Verborgenen an die Oberfläche der Wirklichkeit brodeln und die scheinbare Ruhe zu sprengen drohen.

Dina Bova ist eine Avantgarde-Künstlerin, die nach neuen Wegen in der Fotografie sucht. Bisher wurden 100 ihrer Werke mit 400 Preisen in 26 Ländern ausgezeichnet.  Bovas Kunst ist voller Allegorien, Metaphern und vielfältiger Assoziationen. Sie kreiert ihre eigene Welt subjektiver Realität mit Kamera und Computer. Ihre Kunstwerke sind weit von der klassischen Fotografie entfernt und erinnern an Gemälde der Renaissance, zugleich an konzeptuellen Neo-Surrealismus.

Quelle: Israelische Botschaft – Foto: NordArt


Syrien: IS-Jihadisten hinterlassen verwüstete Kirchen und geplünderte Häuser

Die Milizen des Islamischen Staates (IS) haben sich aus den Dörfern entlag des Khabur-Ufers im Nordosten des Landes zurückgezogen, die sie am vergangenen 23. Feburar erobert hatten, worauf es zu einer Massenflucht der größtenteils assyrischen Christen kam. Junge Christin bei Gottesdienst für den Frieden in Syrien

Die intensiven Luftangriffe der USA-geleiteten Allianz gegen die IS-Stellungen sowie der Vormarsch kurdischer Bodentruppen sollen nun zu einem Rückzug des IS aus den belagerten Dörfern geführt haben.

Wie kurdische und assyrische Soldaten berichten, haben die IS-Kämpfer dort verwüstete Kirchen und geplünderte Wohnungen hinterlassen. Christliche Kreuze wurden zerstört und anti-christliche Schriften auf Mauern geschrieben.

Wie die Nachrichtenagentur Ara News berichtet, sollen erste Familien, die in Hassakè untergekommen waren, in das Dorf Tel Tamar zurückgekehrt sein, wo die Kirchenglocken zum ersten Gottesdienst nach der erzwungenen Flucht läuteten. Unterdessen ist weiterhin nichts über das Schicksal der rund 230 Christen bekannt, die der IS im Rahmen der Offensive im Khabur-Tal entführt hatten.

Quelle: Fidesdienst – Foto: Bistum Regensburg


Psalm 50: „Wer rechtschaffen lebt, dem zeige ich mein Heil“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 50 (49),5-6.7-8.14.23.

„Versammelt mir all meine Frommen,
die den Bund mit mir schlossen beim Opfer.“
Die Himmel sollen seine Gerechtigkeit künden;
Gott selbst wird Richter sein.

«Höre, mein Volk, ich rede.
Israel, ich klage dich an,
ich, der ich dein Gott bin.
Nicht wegen deiner Opfer rüg‘ ich dich,
deine Brandopfer sind mir immer vor Augen.

Bring Gott als Opfer dein Lob,
und erfülle dem Höchsten deine Gelübde!
Wer Opfer des Lobes bringt, ehrt mich;
wer rechtschaffen lebt, dem zeig‘ ich mein Heil.“

 


Geschichte und Gegenwart der katholischen Kirche in Indonesien

Das Wissen über die Geschichte der katholischen Kirche im islamisch geprägten Indonesien könne die Gegenwart in neuem Licht erscheinen lassen, erklärt der indonesische Franziskanerpater Eddy Kristiyanto OFM, der vor kurzem ein Buch zur Geschichte der katholischen Kirche in Indonesien veröffentlichte.  Dr. Pelz.

“Nur wenige Ordensleute oder Laien besitzen dieses Wissen und können damit auch den Reichtum nicht wertschätzen. Die Erinnerung an unsere Geschichte ist von wesentlicher Bedeutung, wenn man die Gegenwart verstehen will.

Die katholische Kirche in Indonesien, hat sowohl, was die Institutionen anbetrifft, als auch was die einfachen Gläubigen anbelangt, einen beachtlichen Einfluss auf der einen Seite  – und auf der anderen Seite wurde auch der christliche Glaube von der einheimischen Kultur beeinflusst“.

Der Franziskanerpater aus Yogyacarta wurde bei seinen 15 Jahre lang dauernden Studien von der Indonesischen Bischofskonferenz unterstützt.  Nachrichten_Gebetsmail_Kopfbalken.indd

Insgesamt 2,7% der Einwohner Indonesiens sind Katholiken: auf dem großen Archipel mit rund 17.000 Inseln leben rund fünf Millionen Katholiken in 34 Diözesen.

Die erste christliche Präsenz in Indonesien ist in Pancur im Nordwesten von Sumatra dokumentiert und geht auf das 7. Jahrhundert zurück. Im 9. Jahrhundert gab es auch auf Java Katholiken. Im Jahr 1323 predigte Oderico da Pordenone auf Java, Borneo und Sumatra. 1534 verkündeten portugiesische Missionare das Evangelium auf den Molukken, die auch der heilige Franz Xaver im Jahr 1546 besuchte.

Im Jahr 1562 kamen die ersten Dominikaner nach Timor und Flores, doch nach der Eroberung eroberten des Archipels durch holländische Calvinisten wurde der katholische Glaube 1596 verboten, bis 1807 katholische Missionare zurückkehrten und die erste Apostolische Präfektur in Batavia (Jakarta) errichteten.

1863 wurden die Missionen in Flores den Jesuiten anvertraut. Im Jahr 1902 wurden weitere Apostolische Präfekturen errichtet. Danach wurden die östlichen Regionen den Missionaren vom Heiligen Herzen, Borneo und Sumatra den Kapuzinern und Nusa Taggara und Flores den Steyler Missionaren anvertraut. 1926 wurde der erste einheimische Priester geweiht, 1940 der erste Bischof.

1950 wurde die Apostolische Nuntiatur in Jakarta eröffnet und 1955 wurde in Bandung die erste katholische Universität gegründet. 1961 wurde die katholische Hierarchie errichtet.

1967 wurde der erste indonesische Kardinal ernannt und 1970 veröffentlichten dien indonesischen erstmals Richtlinien für das Verhalten der Katholiken in der indonesischen Gesellschaft.

Quelle: Fidesdienst


Weiter auf Bewährtes setzen: Deutschland sollte Kroatien und Polen folgen

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Eine überwältigende Mehrheit der Wähler in Kroaten hat sich in einer Volksabstimmung gegen die Öffnung des Ehegesetzes für homosexuelle Paare entschieden, obwohl Politik und Medien zuvor eine massive Einschüchterungskampagne gegen Kritiker der Homoe-Ehe unternommen hatten!
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Das ist ein eindeutiges Signal und zeigt, was dort der Wille des Volkes ist. Deutschland sollte dem Vorbild Kroatiens folgen und ein für alle Mal erklären: Die Ehe ist ausschließlich eine Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau. Keine Ausnahmen sind zulässig, denn diese führen zu einer Relativierung der Ehe.
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Auch an der Präsidentschaftswahl Polens sollte sich unsere Bundesregierung ein Beispiel nehmen: Der deutliche Ruck hin zu konservativen und betont christlichen politischen Konzepten zeigt, dass die Menschen in unserem geschätzten Nachbarland wissen, wo man Stabilität und klare Zukunftsperspektiven findet: In einer christlichen Politik.
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Deshalb unser Appell an die deutsche Bundesregierung: Folgen Sie dem Beispiel der Kroaten und Polen. Setzen Sie auf Bewährtes: Das christliche Menschenbild und die christliche Ehe.
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Unser Autor Mathias v. Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und die Webseite http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/

Jesus Sirach: „Bei allen deinen guten Werken zeig ein frohes Gesicht“

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Sir 35,1-15:

Viele Opfer bringt dar, wer das Gesetz befolgt;
Heilsopfer spendet, wer die Gebote hält;
Speiseopfer bringt dar, wer Liebe erweist;
Dankopfer spendet, wer Almosen gibt:
als Sühne gilt IHM die Abkehr vom Unrecht.

Bei all deinen guten Werken zeig ein frohes Gesicht, und weihe deinen Zehnten mit Freude!
Wie Gott dir gegeben hat, so gib auch IHM, freigebig und so gut, wie du kannst.
Denn ER ist ein Gott, der vergilt, siebenfach wird ER es dir erstatten.
Versuche nicht, IHN zu bestechen, denn ER nimmt nichts an;
vertrau nicht auf Opfergaben, die durch Unterdrückung erworben sind.

ER ist ja der Gott des Rechts, bei IHM gibt es keine Begünstigung.