Bluttränen-Wunder oder schauriges Mirakel aus Medjugorje…?

Von Felizitas Küble

Eine Schweizer Leserin unseres CHRISTLICHEN FORUM hat uns auf ein neues Schau-Wunder aus dem kirchlich nicht anerkannten Marienerscheinungsort Medjugorje aufmerksam gemacht – hier ist es dokumentiert: http://gloria.tv/media/XKFa72bQP6R

Es zeigt einen italienischen Pilger vor der dortigen Madonnenstatue, der anscheinend „Blut-Tränen“ weint  – und zwar nicht wenige. bild0191

Die katholische Familienmutter meint dazu: „Hätte dies mein 12-jähriger Sohn gesehen, dann hätte er den Schock fürs Leben bekommen.“

Was bei diesem Phänomen und ähnlichen mirakulösen Vorgängen grundsätzlich zu bedenken ist:

Christus hat sich zu Schauwunder nicht hergegeben. Als der Teufel von Jesus in der Wüste verlangte, ER solle sich von der höchsten Zinne des Tempels herabstürzen, hat unser Erlöser dieses Ansinnen deutlich abgelehnt. Dabei wäre dies für ihn aufgrund seiner göttlichen Natur sicher eine Leichtigkeit gewesen. Satans verführerischer Wunsch scheiterte also nicht etwa an Jesu Fähigkeiten, sondern an seiner Weigerung, ein solches Schauwunder-Spektakel zur veranstalten.

Als Christus sich vor seinem schweren Leiden auf dem Ölberg in großer innerer Angst befand und sich gleichwohl dem Willen Gott-Vaters anheimstellte, hat ER zwar Schweiß „wie Blut“ geschwitzt, aber keine Bluttränen geweint. Im Lukas-Evangelium heißt es dazu: „Und ER betete in seiner Angst noch inständiger und sein Schweiß war wie Blut, das auf die Erde tropfte.“

Als Christus über Jerusalem weinte, weil die Bewohner mehrheitlich nicht an ihn glaubten, hat ER normale menschliche Tränen vergossen  –  und nicht etwa Blut-Tränen.

Auch von den Aposteln oder Märtyrern wurde nie übermittelt, daß sie Blut-Tränen geweint hätten.

Gemälde: Evita Gründler

 


Nach dem Krisengipfel in Brüssel: Versagen der EU im Griechenland-Desaster

Von Peter Helmespeter-helmes-227x300

Spätestens seit Odysseus und dem trojanischen Pferd ist die griechische „Kunst der List“ weltweit bekannt. Trotzdem verblüfft, wie sich die „Mächtigen“ (Ohnmächtigen?) Europas angesichts der griechischen Tragödie verhalten. Sie starren wie das Kaninchen auf die Schlange.

Die sagenhafte List der Griechen feiert fröhliche Urständ´: Griechische Syriza-Politiker lassen EU-Retter abblitzen, versprechen „Reformen“ und lehnen die „frechen“ EU-Pläne ab. Damit steht mitnichten, wie von den EU-Politikern behauptet, „die griechische Schuldenkrise kurz vor einer Lösung“.

Führende Politiker der in Athen regierenden Syriza-Partei wiesen den von Juncker gemachten Lösungsvorschlag zur Reform Griechenlands zurück. Es sind allerdings weder Details des Vorschlags bekannt noch die Gründe für die Ablehnung. Schon Tsipras hatte nach dem mehrstündigen nächtlichen Treffen in Brüssel gesagt, er lehne einige Punkte ab – gleichzeitig aber seine Zuversicht betont, es könne bald ein Ergebnis geben.

Das ist die alte griechische Taktik: Ich sage „Ja“, aber ich meine „Nein“  –  und ich ergänze: „Es wird bald eine Lösung geben.“  – Und alle europäischen Deppen fallen erneut auf dieses Spiel herein. Der Gewinner des „Krisengipfels“ in Brüssel ist Tsipras – wieder einmal.

Die grausame Wirklichkeit sieht ganz anders aus: Athen muß dem IWF allein in diesem Monat 1,6 Milliarden Euro zurückzahlen, die erste Rate über 300 Millionen heute (5.6.15). Griechenland hat seine Zahlungsbereitschaft versichert. Es ist aber unklar, wie lange es das ohne Hilfe seiner europäischen Gläubiger noch kann. Auf die Frage, wie Griechenland die Zahlung an den IWF bewerkstelligen will, sagte Tsipras: „Machen Sie sich darüber keine Sorgen.“

In die gleiche Richtung gehen Äußerung des griechischen Finanzministers Gianis Varoufakis: „Als Finanzminisreichstag_flaggen_368ster kann ich auf diese Frage nicht anders antworten als mit den Worten: „Der griechische Staat hat das Ziel, immer seinen Verpflichtungen gegenüber allen seinen Gläubigern nachzukommen.“ 

Im Klartext: Erst einmal werden wieder „Reformen“ versprochen, während die alte Leier in Hellas weiter gespielt wird. Das führt wohl dazu, daß es später einen Schuldenschnitt geben wird – auf Kosten der Europäer.

Bei den Verhandlungen zwischen Athen und seinen europäischen Geldgebern geht es um die letzte Rate aus dem EU-Rettungspaket über 7,2 Milliarden Euro. Sie ist seit August 2014 eingefroren. Die Eurogruppe will das Geld nur nach Zusicherung glaubwürdiger Reformen an Athen auszahlen. Seit der Verlängerung des Hilfsprogramms im Februar um vier Monate wird darüber verhandelt.

So wird aus Merkels „Strategie zur Rettung des Euro“, die sie selbst als „Hilfe gegen Auflagen“ beschrieben hat, eine „Hilfe um jeden Preis“: Der Verfall von Recht und Moral wird vorangetrieben, weil die Brechung der Regel belohnt, deren Einhaltung aber bestraft wird.

„Griechenland 3“ – bis 3. Juli fällig?

Erinnern wir uns, was der als Haushaltsexperte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion von Merkel & Co. geschaßte Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch bereits am 9.5.2015 feststellte: euros

“Die Links-Rechts-Truppe von Tsipras und Varoufakis hat bisher die viermonatige Laufzeitverlängerung nicht dazu genutzt, um ihre Geldgeber von der Auszahlung der letzten Tranche aus dem laufenden Griechenland-Hilfspaket zu überzeugen.

Lieber touren die Herren kreuz und quer durch Europa, beschimpfen fortwährend unser Land und geben den Grüß-August in Moskau. Welche Bank dieser Welt soll Griechenland nach dieser Performance noch Geld leihen?

Griechenland bettelt geradezu darum, aus der Eurozone geschmissen zu werden. Selbst wird Athen diesen Schritt nicht tun, weil es sich bis zum letzten Moment mit Liquidität vollsaugen möchte.

Illegale Staatsfinanzierung

Im Juli und August werden bei der EZB griechische Staatsanleihen in Höhe von 3,492 bzw. 3,188 Milliarden Euro fällig. Ohne ein drittes Hilfsprogramm muss die EZB diese Summe abschreiben. Die Euro-Retter stehen mit dem Rücken zur Wand: Entweder verschenken sie weiter Geld und kaufen Zeit, oder die Stunden Griechenlands in der Eurozone sind gezählt.

Ich tippe, dass die Abgeordneten des Deutschen Bundestag noch vor Beginn der parlamentarischen Sommerpause am 3. Juli dazu genötigt werden, ´Griechenland 3` zu beschließen.

Von Anfang an habe ich darauf hingewiesen, dass die EZB beim Kauf griechischer Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt mit dem Feuer spielt. Es handelt sich dabei nicht nur um illegale Staatsfinanzierung durch die Hintertür, sondern um ein Geschäft mit exorbitant großem Risiko, das letztendlich der Steuerzahler trägt.“  (Quelle: https://conservo. wordpress.com/2015/05/10/griechenland-3-bis-3-juli-fallig/)

Täglich näher am Staatsbankrott

Die Gespräche zwischen Athen und den Gläubigern stecken in einer gefährlichen Sackgasse; denn Griechenland rutscht jeden Tag ein wenig näher an den Abgrund.

Sie reden miteinander – und doch stecken die Gespräche zwischen Griechenland und seinen Gläubigern derzeit in einer gefährlichen Sackgasse. Nicht umsonst hatte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker deutliche Worte gewählt. Er wolle kein Scheitern, betonte Juncker heute bei seinem Treffen mit dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras. Ja, er schließe ein Scheitern aus.

Doch angesichts der verfahrenen Lage drängt sich genau der gegenteilige Eindruck auf – mit jedem Tag der gegenseitigen Schuldzuweisungen rutscht Griechenland ein Stückchen näher an den Abgrund in Richtung Staatspleite und Grexit.

Sicherlich trägt dafür die griechische Regierung eine große Portion Verantwortung. Der selbstgerechte Auftritt in Brüssel – trotz leerer Staatskassen –, die krude Rhetorik, die hauptsächlich die Troikapolitik der letzten Jahre für die schwere Wirtschafts- und Sozialkrise zuhause verantwortlich macht; die verbalen Pirouetten, obwohl man noch kurz vorher ein grundsätzliches Bekenntnis zur Fortsetzung der Reformagenda abgegeben hatte; die massiven Anfeindungen gegenüber der EZB; aber auch gegenüber Deutschland, Spanien und Portugal – alles das ist nichts als Ablenkungsmanöver – eine bewährte List der Griechen.

Genauso wie die Schuldzuweisung an die Troika – die typische Methode „Haltet den Dieb“. Das Ausschalten der Troika als Erfolg zu feiern, gelingt nur Griechen, die sich gekonnt aus der Verantwortung geschlichen haben.

Will Griechenland im Währungsverbund bleiben?

Das alles hat die Eurogruppe verstört und ratlos hinterlassen. Längst gibt es grundsätzliche Zweifel, ob die neue Linksregierung tatsächlich noch Mitglied im Währungsverbund bleiben will. Gleichzeitig versuchen in Griechenland Unternehmen und Privatkunden verzweifelt, die Banken zu stürmen und ihre Gelder in Sicherheit zu bringen. Und damit Fakten schaffen.

Gleichzeitig drängt sich immer mehr der Verdacht auf, daß hier zwei Parteien öffentlich aneinander vorbeireden. Die Eurogruppe vertraut auf die Kraft des Faktischen – Griechenland braucht dringend Geld – das wird Athen schon zur Vernunft bringen. Tsipras dagegen setzt nicht nur auf eine neue Rhetorik und Kleiderordnung, sondern auf eine grundsätzlich andere Politik, die griechische „Kunst der List“. Und ist bislang von diesem Kurs kaum abzubringen, auch wenn Athen finanzpolitisch das Wasser längst bis zum Halse steht.

Die Lage in Athen ist katastrophal

Die Gläubiger haben vieles falsch gemacht, sagt Linken-Politiker Hunko. Nackte Zahlen zeigen es: Nicht nur die Regierungen in Athen haben versagt. Von einer „Griechenland-Rettung“ kann kaum die Rede sein.

Seit 2010 halten EU, EZB und IWF Griechenland finanziell über Wasser – und doch wird die Lage immer schlimmer. Bislang konnten sie den Staatsbankrott zwar abwenden. Immerhin sind sogenannte Hilfskredite in Höhe von rund 240 Milliarden Euro nach Griechenland geflossen. Aber heute steht Athen näher am Abgrund denn je. Wenn sich die EU und die griechische Regierung nicht einigen, ist der Staat pleite. Der Versuch, Griechenland zu retten, wäre dann nur eine jahrelange Insolvenzverschleppung.

Varoufakis läßt Geldgeber in Brüssel frustriert zurück

Den Mißerfolg der Troika-Politik der vergangenen Jahre belegt eine 40 Seiten lange Antwort der Bundesregierung auf einen Fragenkatalog der Linksfraktion. Sie enthält viele Daten, die den wirtschaftlichen Schrumpfungsprozeß über die vergangenen Jahre dokumentieren.

Für Linken-Politiker Andrej Hunko zeigt sie in der Summe, „daß der bisherige Ansatz der Griechenland-Programme auf ganzer Linie gescheitert ist“. Die Krise sei dadurch nur weiter hinausgezögert worden. In diesem Punkt stimmen viele Experten, egal welcher Parteizugehörigkeit, mit ihm überein.

Die Antworten der Bundesregierung zeigen vor allem, daß viele Troika-Annahmen von Beginn an viel zu optimistisch waren. Zudem wurden auch keine Korrekturen vorgenommen, wenn die Prognosen auf der Strecke nicht zutrafen. Das hatte schwerwiegende Folgen sowohl für die Wirtschaftsleistung als auch für den Sozialstaat. Daß Griechenland immer tiefer im Schuldensumpf versackt ist, ist teilweise ein Ergebnis dieser falschen Annahmen.

Wirtschaft abgewürgt

Der erste kapitale Rechenfehler der Gläubiger betrifft das griechische Wirtschaftswachstum: Grundlage der internationalen Hilfen war die Annahme, daß Griechenland – trotz harter Sparvorgaben – schon ab 2012 um 1,1 Prozent wachsen würde. Tatsächlich schrumpfte die Wirtschaftsleistung in dem Jahr aber um 6,6 Prozent.

In den Jahren von 2010 bis 2014 brach sie sogar um mehr als ein Fünftel ein. Die Staatsverschuldung kletterte gleichzeitig von rund 300 Milliarden im Jahr 2009 auf 318 Milliarden Euro 2014. Politische Konsequenzen hatte das nicht.

Obwohl die Fieberkurve über die Jahre stieg und Griechenland immer mehr an den Spar- und Reformvorgaben krankte, blieben die Geldgeber hart auf Kurs. Von einem „Sparprogramm“ zu sprechen, sei falsch, sagt der Linken-Politiker. Die Gläubiger redeten bewußt von „Austeritätsprogramm“, was aus dem Lateinischen übersetzt so viel wie Programm der Härte oder Strenge bedeutet.

Zum Besseren hat sich unter diesem Programm wenig entwickelt. Geändert hat sich hingegen die Gläubigerstruktur. War Griechenland vor fünf Jahren noch zu 94 Prozent bei privaten Gläubigern verschuldet, ist deren Anteil seither auf rund 11 Prozent geschrumpft, wie ebenfalls aus der Anfrage hervorgeht.

Die griechischen Schulden bei Banken wurden von öffentlichen Geldgebern – EU, EZB und IWF – abgelöst. Die meisten „Hilfsgelder“ sind direkt in den Finanzsektor geflossen, die Griechen selbst haben davon nichts gesehen.

Grundfalsch waren auch die Annahmen der Troika, was das griechische Tafelsilber am Markt bringen würde. Wie aus den Antworten weiter hervorgeht, sollte die Privatisierung der griechischen Staatskasse in den vergangenen Jahren 22 Milliarden Euro bringen. Noch für dieses laufende Jahr weist die EU optimistische 2,2 Milliarden aus. Dabei brachte der Verkauf von staatlichen Besitztümern insgesamt bisher nur schlappe 2,6 Milliarden Euro ein.

Daß nicht mehr dabei herumgekommen ist, liegt nicht an der Troika, sondern an der Verweigerungshaltung der griechischen Regierungen. Dennoch ist auffällig, daß die EU an ihren optimistischen Prognosen festhält, selbst wenn sie realitätsfern sind. Unter der Links-Rechts-Regierung um Ministerpräsident Alexis Tsipras ist gar nicht abzusehen, daß die Vorgaben irgendwann eingehalten werden.

Für Hunko sind die Privatisierungsauflagen in zweifacher Hinsicht ein Fiasko. Die Besitztümer, die bereits verkauft wurden, seien zum einen verramscht worden. Zum anderen wittere China in Griechenland günstige Einkaufsgelegenheiten und trete als großer Käufer auf. Beides sei nicht im Interesse der EU.

Steuerquelle versiegt

Ein weiterer Punkt, bei dem sich die Troika gehörig verrechnet hat, sind die Steuereinnahmen. Sie schrumpften von 2010 bis 2013 um 2,8 Milliarden Euro. Ein Grund hierfür ist, daß die Einkommen der Griechen durch die Sparvorgaben der Troika zwischen 2010 bis 2013 um ein Drittel einbrachen. Die Arbeitslosigkeit erhöhte sich gleichzeitig um knapp 15 Punkte auf 27,5 Prozent. Weil die Menschen weniger konsumieren konnten, versiegten auch die Staatseinnahmen.

Ein weiterer Grund für rückläufige Steuereinnahmen war die Senkung der Unternehmensteuer von 40 auf 33,4 Prozent. Daß es in der Kasse plötzlich nicht mehr klingelte, lag also nicht allein an der mangelnden Zahlungsmoral der Griechen, wie ein gängiges Vorurteil lautet, sondern auch an den Vorgaben der Troika.

Interessant ist die Zweigleisigkeit, mit der die Geldgeber bei der Steuerregelung vorgegangen sind. Die Gläubiger seien „auf einem Auge blind“ gewesen, sagt Hunko. Sie hätten zwar in die Besteuerung der einfachen Bevölkerung eingegriffen. Die Besteuerung der Reichen, wie die der Reeder zum Beispiel, habe die Troika aber als „innenpolitische Sache“ den Griechen überlassen. Rückblickend betrachtet sicherlich ein Fehler.

Fazit: Griechenland mit all den Tricks seiner Politiker bleibt ein Faß ohne Boden. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Der „Grexit“ ist die sinnvollere Lösung.

Unser Autor Peter Helmes ist erfolgreicher politischer Publizist und ehem. Bundesgeschäftsführer der “Jungen Union” (CDU-Jugend); er betreibt die liberal-konservative Webseite http://www.conservo.wordpress.com


Christa Meves ruft Eltern zum Widerstand gegen die Gender-Ideologie auf

Staatliche „Bildungspläne“ fördern Frühsexualisierung der Kinder

In den Bundesländern Baden-Württemberg und Niedersachsen sorgen die linksorientierten Landesregierungen durch ihre schulischen Lehrpläne seit längerem für Proteste von Eltern, die sich gegen jede Frühsexualisierung ihrer Kinder wenden. 

Zum einen vertreten sie ihr grundgesetzlich geschütztes Hoheitsrecht auf Erziehung (sog. „Elternrecht“), zum anderen wünschen sie eine ungestörte psychosexuelle Entwicklung ihrer Kinder ohne staatliche Indoktrination. Meves

Christa Meves (siehe Foto) ruft Väter, Mütter und Familien sowie alle Gleichgesinnten, denen Elternrecht und Kinderschutz am Herzen liegen, zu weiteren Demonstrationen auf, z.B. am Sonntag, den 21. Juni in Stuttgart (Treffpunkt Schillerplatz um 14 Uhr).

Dabei begründet die Psychagogin ihren Appell mit ausführlichen Kenntnissen und Argumenten. Wir dokumentieren den Aufruf hier vollständig:

 
Liebe Eltern, merkt auf!
Es sind befremdliche schulische Maßnahmen im niedersächsischen Ministerium anberaumt worden: Gender Mainstreaming soll hierzulande im Unterricht fächerübergreifend dem Unterricht hinzugefügt werden.

Das heißt: Die Jugendlichen sollen nicht etwa nur in einem Fach über geschlechtliche Zusammenhänge aufgeklärt werden, sondern die Behörde will ihnen als eine HAUPTSACHE bzw. HAUPTSTROM (so heißt das Wort „Mainstreaming“ ins Deutsche übersetzt) eine neue Lehre über die Geschlechter in allen Schulfächern vermitteln. StuttgartJuni20141a#

Die Kinder sollen nun erfahren, dass es nicht mehr vorgegeben ist, dass Mann und Frau sich zusammenfinden, um mit den daraus erwachsenen Kindern eine Familie zu bilden, sondern dass ihnen als „Gender“ eine Fülle weiterer Möglichkeiten geschlechtlichen Umgangs offen stehe.

FOTOS: Elternrechts-Demonstrationen in Stuttgart gegen rotgrüne „Bildungspläne“

Den Schülern und Schülerinnen soll beigebracht werden, dass die geschlechtliche Vereinigung von Mann und Frau nicht eine biologische angeborene Gegebenheit ist. Sie sollen neu lernen, dass es gleichrangig möglich, ist als Lesbe, Schwuler, Bisexueller,Transsexueller, Transgender, Intersexueller oder als sexuell vielfach Wechselnder zu leben (LSBTTIQ).

Es soll damit ausgeschaltet werden, dass die Jugendlichen es nicht mehr für selbstverständlich halten, ihr Geschlechtsleben nach ihren angeborenen Körperformen auszurichten. Die Schüler sollen lernen, dass sie selbst die Form ihres Geschlechtslebens bestimmen können. Dass Mannsein und Frausein angeboren und zur Ehe miteinander bestimmt sind, sei ein überholtes Vorurteil, das jetzt überwunden werden müsse.  048a

Hormonforschung bestätigt die Schöpfungsordnung

Aber das ist eine Irrlehre: Dass der Mensch als ein Mann oder als eine Frau durch diese Welt gehen soll, – so weiß es jetzt die Hormonwissenschaft ganz genau – wird bereits unmittelbar bei der Zeugung festgelegt und durch die Einwirkung von Geschlechtshormonen im ungeborenen Kind zur Entfaltung gebracht.

Im Alter von 4 bis 7 Jahren merkt das Kind das dann und beginnt sich als Junge nach dem Vater und als Mädchen nach der Mutter auszurichten, um eines Tages ein Mann und ein Vater, als Mädchen eine Frau und eine Mutter werden zu wollen.

Neuerdings soll nun in der Grundschule den Kindern vermittelt werden, dass es auch anders gehen könne. Sie könnten auch hier schon wählen, was sie werden wollen, wenn sie erwachsen sind, z. B. als Junge eine Frau und als Mädchen ein Mann. Das aber sind und bleiben Abweichungen vom angeborenen vorgegebenen Geschlecht, die nach Gender Mainstreaming nun als normal gelehrt und angeregt werden sollen.  038a

Gender-Irrlehre kann Kinder desorientieren

Liebe Eltern, Ihnen allen wird dieses neue Unterrichtsziel absurd erscheinen, und dieses Konzept als eine ausgefallene Mode, die  –  so denkt man  –  bald wieder verschwinden wird. Aber dennoch kann diese Irrlehre für manche unserer Kinder heute zur Verführung werden.

Wenn z. B. Jungen in diesem Alter keinen Vater haben, der ihnen ein Vorbild ist, oder den sie nicht nachahmen möchten, weil er säuft, schlägt oder einfach weg ist, während die Mama das Leben packt und gut drauf ist, kann der kleine Sohn in diese Schiene geraten und dann sogar später meinen, er hätte von Anfang an anders sein wollen, als es sein Geschlecht vorgibt. Im Jugendalter können solche Kinder aufgeschlossen sein für diese neue Mode.

Vielen Eltern in deutschen Ländern, aber auch in manchen anderen europäischen Staaten ist das aber gar nicht recht. Sie demonstrieren vor den Parlamenten; denn dieses Gender Mainstreaming wird in vielen Instituten der EU bereits öffentlich programmiert. Deshalb werden die Unterrichtsmaterialien jetzt bereits dieser Theorie entsprechend verändert.

„Das Recht zum Widerstand ist auf Eurer Seite“

Eltern! Mit dieser so international programmierten Lehre könnt Ihr nicht einverstanden sein!

Denn wenn sie Erfolg hat, wird es immer weniger Familienbildung geben, und der Geburtenschwund wird weiter zunehmen. Damit wird die Hoffnung auf Zukunft in Wohlstand immer mehr gefährdet. Erst recht könnt ihr dann nicht auf Großelternschaft hoffen. Die Enkel bleiben aus!

Dieser „Hauptstrom“, der jetzt eingerichtet werden soll, entspricht nicht den Wünschen, die die Mehrheit der Menschen heute in Europa hat: Sie wollen in gesunden und zusammenhaltenden Familien leben.

Wehrt Euch, Ihr Eltern, gegen solche Schulpläne! Unser Grundgesetz sagt: Die Erziehung der Kinder liegt zuförderst in der Hand der Eltern. Das Recht zum Widerstand ist auf Eurer Seite!

Christa Meves ist Psychagogin und Bestseller-Autorin; sie leitet den Verein „Verantwortung für die Familie“, bei dem sich online weitere Infos und Artikel finden: http://www.vfa-ev.de/newsl.htm


Farhud-Tag (1. Juni) erinnert an arabisches Massaker an Juden im Irak 1941

Am 1. Juni 2015 wurde auf einer Nebenveranstaltung bei den Vereinten Nationen der Internationale Farhud-Tag ausgerufen. Er erinnert an ein großflächiges Pogrom (Farhud), der am 1. Juni 1941 von einem bewaffneten arabischen Mob an der jüdischen Gemeinschaft im Irak begangen wurde.

Juden waren ein wichtiger Teil der irakischen Gesellschaft. Sie führten ihr Erbe zurück auf die Zeit der Zerstörung der Ersten Tempels 586 v. Chr.

Die Sicherheit und das Selbstbewusstsein der irakischen Juden wurden 1941 zerstört, als es einen pro-deutschen Militärputsch gab. Während die Anführer des Putsches schnell von britischen Truppen besiegt wurden, kam es nach ihrer Abreise zu einem großflächigen Pogrom gegen die Juden in Bagdad.

BILD: Jüdische Hochzeit in Bagdad, der Hauptstadt des Irak (Foto: Jimena)

Am 1. Juni 1941 feierten die Juden in Bagdad Shavuot. Eine Gruppe von Juden wagte sich zum ersten Mal seit Wochen nach draußen, um den zurückkehrenden pro-britischen Regenten zu grüßen. Sie dachten, dass in ihr Leben endlich wieder Stabilität eingekehrt wäre.

Doch ein arabischer Mob lauerte ihnen auf. Die Ausschreitungen dauerten zwei Tage. Die genaue Zahl der Getöteten ist nicht bekannt, aber man schätzt, dass mindestens 180 Juden getötet wurden und vielleicht sogar bis zu 600.

Hunderte wurden verletzt. Jüdische Frauen wurden von Gruppen vergewaltigt und verstümmelt. Jüdische Geschäfte und Häuser wurden ausgeraubt und angezündet. Eine Synagoge wurde eingenommen und die Torah-Rollen verbrannt. Aus Angst, die Toten auf die traditionelle Weise zu begraben, wurden die Leichen in einem großen Massengrab begraben.

Das Pogrom markierte den endgültigen Bruch zwischen Juden und Arabern im Irak und bereitete den Weg für den Zerfall der 2600 Jahre alten jüdischen Gemeinschaft zehn Jahre später. Trotz ihrer tiefen Wurzeln erkannten die Juden, dass sie niemals ein fester Bestandteil eines unabhängigen Iraks werden würden.

Vertrieben von der Angst vor einem zweiten Farhud und einer Gesetzgebung, die sie zu staatenlosen Flüchtlingen machte, immigrierten 90 Prozent von Iraks jüdischer Gemeinschaft nach 1948 nach Israel.

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


Ich will meinem Gott singen und spielen, solange ich lebe!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 146 (145),1-2.7.8-9ab.9cd-10.

Halleluja! Lobe den HERRN, meine Seele!
Ich will den HERRN loben, solange ich lebe,
meinem Gott singen und spielen, solange ich da bin.
Recht verschafft ER den Unterdrückten,
den Hungernden gibt ER Brot;
der HERR befreit die Gefangenen.

Der HERR öffnet den Blinden die Augen,
ER richtet die Gebeugten auf.
Der HERR beschützt die Fremden
und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht.

Der HERR liebt die Gerechten,
doch die Schritte der Frevler leitet ER in die Irre.
Der HERR ist König auf ewig,
dein Gott, Zion, herrscht von Geschlecht zu Geschlecht.