Preist den HERRN der Gerechtigkeit!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Buch Tob 13,2.6.7.8.

Gelobt sei Gott, der in Ewigkeit lebt,
sein Königtum sei gepriesen.
ER züchtigt und hat auch wieder Erbarmen;
ER führt hinab in die Unterwelt
und führt auch wieder zum Leben.
Niemand kann seiner Macht entfliehen.

Wenn ihr zu ihm umkehrt, von ganzem Herzen und aus ganzer Seele,
und euch an seine Wahrheit haltet,
dann kehrt ER sich euch zu
und verbirgt sein Angesicht nicht mehr vor euch.

Wenn ihr dann seht, was ER für euch tut,
bekennt euch laut und offen zu ihm!
Preist den HERRN der Gerechtigkeit,
rühmt den ewigen König!

Ich bekenne mich zum HERRN im Land der Verbannung,
ich bezeuge den Sündern seine Macht und erhabene Größe.
Kehrt um, ihr Sünder, tut, was recht ist in seinen Augen.
Vielleicht ist ER gnädig und hat mit euch Erbarmen.

 


Evang. Kirchentag: Haarsträubendes von Kardinal Marx und katholischen Theologen

Mathias von Gersdorff0653a-bildungsplan-demo-1-2-1448b12b252812529

Will man sich ein Bild über den verwahrlosten Zustand der katholischen Kirche in Deutschland machen, sollte man den Artikel „Extrem schwierige Debatte – Bischöfe und Theologen diskutieren kontrovers über die „Homo-Ehe““ lesen, erschienen im Informationsportal der Deutschen Bischofskonferenz „katholisch.de“.

Dort liest man: „Auf dem Kirchentag in Stuttgart ging Marx, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, am Freitag auf Fragen wie Homosexualität und wiederverheiratete Geschiedene ein. Ein weltweiter Konsens der katholischen Bischöfe zum Umgang mit ihnen sei „extrem schwierig“, so der Münchener Erzbischof. Zwischen Europäern, Afrikanern und Lateinamerikanern lägen die Positionen hier weit auseinander.“

Wie kann ein Kardinal der katholischen Kirche solche Aussagen treffen?  – Hat der Kardinal sich tatsächlich so ausgedrückt oder wird er von „Katholisches.de“ falsch zitiert?

Fest steht: Die Lehre der katholischen Kirche zur Homosexualität ist völlig klar und eindeutig. Sie ist im „Katechismus der katholischen Kirche“ und in vielen anderen lehramtlichen Dokumenten zu lesen. Die Päpste Johannes Paul II. und Benedikt  XVI. haben wiederholt die katholische Haltung zu Homosexualität und zu homosexuellen Partnerschaften ausgeführt.

Abgesehen davon suggeriert der Artikel (oder Kardinal Marx, falls er richtig zitiert wird), dass die Lehre der katholischen Kirche im Konsens zwischen den Katholiken verschiedener Kontinente entsteht, was offensichtlich hanebüchener Unfug ist. Die katholische Kirche besitzt eine hierarchische Verfassung mit dem Papst an der Spitze. Das Lehramt richtet sich nach der Wahrheit des Evangeliums und ist kein Produkt einer Konsensfindung.

Diese Aussagen  –  zudem auf einer Großveranstaltung wie dem Evangelischen Kirchentag ausgesprochen  – sind dermaßen verwirrend für das Kirchenvolk, dass sie schnell widerrufen werden müssen, falls sie tatsächlich so ausgesprochen wurden.
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Besonders haarsträubend sind Aussagen katholischer Theologen auf dem Evangelischen Kirchentag. So sagte laut „Katholisches.de“ Dr. Stephan Goertz, Professor für Moraltheologie:

„In keinem Fall verurteilt die Bibel das, was seit circa 150 Jahren unter Homosexualität verstanden wird, also die sexuelle Ausdrucksweise der Beziehungsfähigkeit eines gleichgeschlechtlich orientierten Menschen.“ Falls der Professor das tatsächlich gesagt hat, so führt er die Menschen bewusst in die Irre. 

Der Paderborner Professor für Moraltheologie, Peter Schallenberg, soll laut „Katholisches.de“ gesagt haben: Regierung und Parlament „aufzufordern, auf gesetzliche Regelungen für gleichgeschlechtliche Partnerschaften zu verzichten (selbst wenn der Staat diese als Ehe bezeichnet), halte ich für unangemessen und illusorisch, ja unnötig diskriminierend“.  Radio Vatikan

Abgesehen davon, dass sich laut katholischer Lehre staatliche Gesetze durchaus nach den Geboten Gottes richten sollen, ist es Unsinn, in einem demokratischen Rechtsstaat von den Bürgern zu fordern, sie sollen sich zu bestimmten politischen Themen nicht äußern. Eine solche Aussage ist ein Affront für alle, die sich in Deutschland für die Verteidigung der christlichen Ehe einsetzen.

Zudem zitiert Schallenberg  –  wohl bewusst  –  das Zweite Vatikanische Konzil falsch, wenn er behauptet: das Konzil „bestand darauf, dass es keine Hierarchie der Funktionen von Sexualität mehr geben soll“.   –  „Wenn zwei Homosexuelle ihre Liebe sexuell ausdrückten – respektvoll und verbindlich – dürfe man das nicht mit Schuld verbinden“, sagte Schallenberg laut „Katholisches.de“.

Sollte es wahr sein, dass diese Redner derartige Aussagen in Stuttgart getroffen haben, so wäre das ein Skandal und ein weiteres Indiz für die Orientierungslosigkeit wichtiger Persönlichkeiten in der katholischen Kirche in Deutschland.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und die Internetseite „Kultur und Medien online“


Berlin: Einsatz von ca. 100 Polizisten bei Massenschlägerei auf Spielplatz

Fast hundert Polizisten mußten eine Massenschlägerei auf einem Kinderspielplatz im Berliner Bezirk Wedding beenden. Dem Großaufgebot am frühen Dienstagabend vorausgegangen war ersten Ermittlungserkenntnissen zufolge ein Streit zwischen zwei Frauen auf dem Spielplatz, den ein Mann vergeblich zu schlichten versuchte. Offensichtlich riefen beide Frauen daraufhin Verwandte herbei. Facebook-Zitat-Stein

Als sich immer mehr Familienangehörige und Bekannte der Frauen in die Auseinandersetzung einmischten, eskalierte laut Polizeiangaben der Streit in eine Schlägerei. Zwar konnten hinzugerufene Polizisten die Lage zwischenzeitlich beruhigen.

Doch als Angehörige der einen Familie versuchten, einen Kontrahenten in einem Polizeifahrzeug anzugreifen, brauchte es am Ende neunzig Polizeibeamte, um die rund siebzig Streithähne voneinander zu trennen.

Nach Informationen der Wochenzeitung JUNGEN FREIHEIT handelte es sich bei den Beteiligten der Auseinandersetzung überwiegend um Mitglieder arabischer Großfamilien. Die Polizei wollte dies mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen aber weder bestätigen noch dementieren.

Bei dem Einsatz wurden zwei Frauen und zwei Polizisten verletzt. Es wurden gegen mehrere Personen Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Bedrohung, Sachbeschädigung und Widerstandes eingeleitet.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


„Wer aber sündigt, ist der Feind seines eigenen Lebens“

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Tob 12,1 ff:

Es ist gut, Gott zu preisen und seinen Namen zu verherrlichen und voll Ehrfurcht seine Taten zu verkünden. Hört nie auf, ihn zu preisen. Es ist gut, das Geheimnis eines Königs zu wahren; die Taten Gottes aber soll man offen rühmen. P1020947

Es ist gut, zu beten und zu fasten, barmherzig und gerecht zu sein. Lieber wenig, aber gerecht, als viel und ungerecht. Besser barmherzig sein als Gold aufhäufen. Denn Barmherzigkeit rettet vor dem Tod und reinigt von jeder Sünde.

Wer barmherzig und gerecht ist, wird lange leben. Wer aber sündigt, ist der Feind seines eigenen Lebens.