Gender-Strategie für Europa: Die Noichl-Entschließung der EU ist grotesk

Heute nahm das EU-Parlament seine umstrittene Entschließung zur Strategie der EU für die Gleichstellung von Frauen und Männern nach 2015 an.  Draghi_Demo_2_Beatrix_von_Storch-700x466

Dazu erklärt die Sprecherin der europäischen  EKR-Fraktion für Frauen, Chancengleichheit und Familie, Beatrix von Storch (siehe Foto), zugleich Europa-Parlamentarierin der AfD:

„Lehrbefugnisse der EU-Kommission  für Sexualausbildung an unseren Schulen, Adoptionsrecht für Transsexuelle, Abschaffung freier Wahlen durch Quoten auch in Parlamenten und die Warnung davor, dass Ehe und Mutterschaft gesundheitsgefährdend seien…

Was das EU-Parlament heute verabschiedet hat, ist in jeder Hinsicht grotesk. Es ist bestenfalls eine Vorlage für die „Heute-Show“: Dieses Parlament macht sich lächerlich.

Die Noichl-Entschließung ist nicht nur überflüssig, sondern – weil ja ernst gemeint – gefährlich und der beste Beweis für die Notwendigkeit einer starken politischen Alternative auch im EU-Parlament.“

Das EU-Parlament fordert in der Noichl-Entschließung u.a.:

  • Regelungen für die ausgewogene Aufteilung der Verantwortlichkeiten in Familie und Haushalt (also Quoten zu Hause) und stellt fest, dass Ehe und Mutterschaft gesundheitsgefährdend sind;
  • gegen Bildungseinrichtungen vorzugehen,  in denen Jungen und Mädchen zeitweise getrennt unterrichtet werden und gegen solche, die Bildungsmaterialien verwenden, aufgrund derer ein klares Bild von Jungen und Mädchen vermittelt wird;
  • fordert die EU-Kommission auf, das Personenstandsrecht der Mitgliedsstaaten dahingehend zu kontrollieren, das von einer Person bevorzugte „Gender“ uneingeschränkt anzuerkennen und „geschlechtsspezifische Indikatoren“ (Mann/Frau) abzuschaffen;
  • dass nationale Arbeits- und Familienrecht auch auf Alleinerziehende zu erweitern;40323-90x80
  • das Adoptionsrecht für homo-, inter-, trans- und bisexuelle Menschen  – und will Adoptions-Kindern gleichzeitig das Recht verweigern, ihre Eltern zu kennen;
  • die Abschaffung freier Wahlen, indem die Mitgliedsstaaten aufgefordert werden, besondere Quoten für Frauen auf Listen zu schaffen;
  • Abtreibung nicht länger als Straftatbestand zu bewerten, sondern als Menschenrecht anzuerkennen;
  • die EU-Kommission auf, Sexualerziehungsprogramme an Schulen durchzuführen und sicherzustellen, dass Schüler ohne elterliches Einverständnis Zugang zu Abtreibung und Verhütungsmitteln haben.

Dazu erklärt Beatrix von Storch weiter: „Die Bürger müssten spätestens jetzt verstehen, dass die EU ein gewaltiges System der Steuerung von Werten und Normen ist, die weltfremd sind.“

Bei der Abstimmung im Frauen-Ausschuss hatte die AfD-Europa-Abgeordnete Beatrix von Storch ein Minderheitenvotum abgegeben.

 


Papst Franziskus stellt klar: Die Madonna erscheint nicht auf Knopfdruck

RADIO VATIKAN meldet heute:

Was ist christliche Identität?  –  Diese Frage stellte der Papst am heutigen Dienstag in seiner Morgenpredigt in der Casa Santa Marta.(…)RadioVatikan

Franziskus sprach sich in seiner Morgenmesse gegen eine „ätherische“ christliche Spiritualität und auch gegen die „moderne Gnosis“ aus.

Als Beispiel bezog er sich auf bestimmte Ausformungen des Marienglaubens.

Die Gottesmutter sei keine Botin, die an bestimmte „Seher“ zu bestimmten Tageszeiten ihre Botschaften übermittle, sagte Franziskus, ohne näher auf solche Formen privater Offenbarungen einzugehen.

Das sei jedenfalls „keine christliche Identität“, betonte er: „Das letzte Wort Gottes heißt ‚Jesus‘ und nichts darüber hinaus.“

Warnung vor Verweltlichung der Gläubigen

Neben solchen Vorstellungen der Verfügbarkeit des Religiösen könne auch die Weltlichkeit zu einer „Verwässerung“ der christlichen Identität führen, fuhr Franziskus fort:

„Und so verliert das Salz den Geschmack. Und so sehen wir christliche Gemeinden oder Christen, die sich für Christen ausgeben, aber keine Zeugen Jesu sein können. Und so rückt die (christliche) Identität weiter nach hinten und verliert sich ein wenig hinter diesem weltlichen Nominalismus, den wir jeden Tag sehen.“


Raumsonde fliegt über Zwergplanet Ceres

Erst fliegt die Raumsonde Dawn entlang des Äquator, dann geht es dicht über Nord- und Südpol hinweg: Die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben mit bisherigen Aufnahmen der Kamera an Bord der Dawn-Sonde und ihren ersten dreidimensionalen Geländemodellen einen filmischen Überflug über die eisige Ceres erstellt.

„Jetzt sehen wir zum ersten Mal die komplette Ceres mit ihren drei Dimensionen“, sagt DLR-Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann, der an der Dawn-Mission der NASA beteiligt ist.

Flug über Zwergplanet Ceres

Der virtuelle Flug in mehr als 335 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde geht über Kraterlandschaften, helle Flecken und ausgedehnte Ebenen. Um wie die Raumsonde aus dem Orbit auf Ceres zu blicken, verarbeiteten die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Planetenforscher insgesamt 80 Aufnahmen:

Dazu gehören Bilder aus einem Orbit in 13.500 Kilometern Höhe sowie Aufnahmen, die zu Navigationszwecken aus einer Entfernung von 7200 sowie 5100 Kilometern erstellt wurden.

„Basis war dabei ein dreidimensionales Geländemodell, das wir aus den bisher aufgenommenen Bilder errechnet haben“, erläutert Planetenforscher Ralf Jaumann. „Dieses werden wir im Verlauf der Mission verfeinern – mit jedem weiteren Orbit, in dem wir uns dem Zwergplaneten annähern.“

Ceres ist für die Wissenschaft aufschlußreich

Auch die kartographische Vermessung des Zwergplaneten liegt in den Händen der DLR-Planetenforscher. Bereits jetzt zeigt sich, dass der Zwergplanet für die Wissenschaftler ein interessantes Untersuchungsobjekt ist.

„Wenn man wie im Flug auf Ceres blickt, sieht man eine Vielfalt geologischer Formationen, die zeigen, dass die Oberfläche von Ceres von gewaltigen Kräften geformt wurde.“

Mehr als sieben Jahre mussten die Forscher warten, bis die Dawn-Raumsonde am 6. März 2015 am Zwergplaneten im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter ankam. Damals, als die Sonde am 27. September 2007 startet, war Ceres noch in der Klasse der Asteroiden  –  mittlerweile wurde er in die neu geschaffene Klasse der Zwergplaneten eingestuft.

Zwischenstation beim Asteroiden Vesta

Während des langen Fluges machte Dawn allerdings noch Zwischenstation am Asteroiden Vesta. Von Juli 2011 bis September 2012 kreiste die Raumsonde um Vesta und nahm zehntausende Bilder auf.

Gemeinsam ist den beiden, dass sie zu den größten Himmelskörpern im Asteroidengürtel gehören: Vesta hat einen Durchmesser von 530 Kilometern, Ceres führt mit seinem Durchmesser von fast 1000 Kilometern die Rangliste an.

Dennoch sind sie extrem unterschiedlich: Vesta ist ein so genannter „trockener“ Asteroid, der in seiner Entwicklung nicht sehr viel Wasser abbekommen hat, Ceres hingegen liegt weit entfernt von der Sonne hinter der Frostgrenze und könnte sogar einen Ozean unter seiner Eiskruste verbergen.

Quelle und vollständiger Artikel mit Video auf: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-13843/year-all/#/gallery/19641

Foto: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA.


ER ist das JA zu allem, was Gott verheißen hat

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 2 Kor 1,18-22:

Brüder! Gott ist treu, ER bürgt dafür, dass unser Wort euch gegenüber nicht Ja und Nein zugleich ist. Camberg-Peter-Paul-DSC_0342

Denn Gottes Sohn Jesus Christus, der euch durch uns verkündigt wurde, ist nicht als Ja und Nein zugleich gekommen; in ihm ist das Ja verwirklicht.

ER ist das Ja zu allem, was Gott verheißen hat. Darum rufen wir durch ihn zu Gottes Lobpreis auch das Amen. Gott aber, der uns und euch in der Treue zu Christus festigt und der uns alle gesalbt hat, ER ist es auch, der uns sein Siegel aufgedrückt und als ersten Anteil am verheißenen Heil den Geist in unser Herz gegeben hat.