Dr. Penners Post an die Kanzlerin: „Das 2-Grad-Ziel gegen Erderwärmung ist Unfug“

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

OFFENER BRIEF an Bundeskanzlerin Angela Merkel

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

„Focus“ meldete am 8.6.2015: „Die Staats- und Regierungschefs der G7-Länder haben beim Gipfel in Elmau ein verbindliches Zwei-Grad-Ziel zur Begrenzung der Erderwärmung beschlossen.“ 159481-3x2-teaser296

Als Physikerin wissen Sie, daß die Klimasensitivität des Kohlendioxids weniger als 1°C beträgt. Wenn man sämtliche Kohle-, Erdöl- und Erdgasvorräte der Erde verbrennen würde, stiege die Globaltemperatur dadurch nur um einige Zehntel Grad. Das Zwei-Grad-Ziel ist deshalb totaler Unsinn, wie jeder Sachkenner weiß.  (Wissenschaftliche Quellen siehe www.fachinfo.eu/fi036.pdf.)

Sie behaupten, daß Kohlendioxid-Emissionen einen schädlichen Einfluß auf das Klima hätten, obwohl Sie genau wissen, daß das nicht stimmt. Nirgendwo und nirgendwann haben Sie diese Behauptung begründet.

Sie wissen, daß schon 1988 die Enquete-Kommission des Bundestages festgestellt hat, daß die Absorption der 15µm-Wärmeabstrahlung der Erdoberfläche durch das Kohlendioxid der Atmosphäre längst gesättigt ist. Außerdem sinkt die Globaltemperatur seit 17 Jahren.

Sie können nicht gegen die Naturgesetze regieren. Ihre Energiepolitik ist sinnlos und für unsere Volkswirtschaft außerordentlich schädlich. Sie vergeuden Volksvermögen in großem Umfang. 

Die Veröffentlichung von Dipl.-Geologe Prof. Dr. Friedrich-Karl Ewert „Das 2°-Ziel der Politik; Was ist Klimawandel wirklich und wie entstand das 2°-Ziel?“ (http://www.eike-klima-energie.eu/uploads/media/Zwei-Grad-Ziel.pdf)  verdeutlicht, daß Sie die Bürger gezielt falsch informieren:

In DIE ZEIT vom 20.8.2009 urteilte Prof. Dr. Hans von Storch (GKSS HH): „Zwei Grad ist eine politische, eine sinnlose Zahl…“  – In einem am 28.10.2009 veröffentlichten Interview der FAZ haben die Präsidenten des Geoforschungszentrums Potsdam, Prof. Dr. Hüttl, des Alfred-Wegener-Instituts Bremerhaven, Prof. Dr. Lochte, und des Senckenberg-Museums, Prof. Dr. Mosbrugger, das 2°-Ziel als unbegründet und nicht zweckmäßig beurteilt(Dr. F.-K. Ewert).

Mit betroffenen Grüßen

Hans Penner

Ergänzender Beitrag des Physikers H. Ditz hier: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/10/internationale-panikmache-um-den-co2-ausstos-das-wetter-geht-dem-klima-voraus/

 


Kuba: Christliche „Damen in Weiß“ erneut Opfer kommunistischer Polizeigewalt

Castro-Regime bedrängt die Bürgerrechtsbewegung

Die kubanische Polizei hat am vergangenen Sonntag mit heftigem Gewalteinsatz über 40 „Damen in Weiß“ und 27 weitere Bürgerrechtler in Havanna festgenommen, um einen Schweigemarsch durch die Straßen der kubanischen Hauptstadt zu verhindern.  bild0191

Nach Informationen der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) sind inzwischen alle am Wochenende verhafteten wieder auf freiem Fuß, doch „die Gewalt gegen die Bürgerrechtsbewegung auf Kuba ist besorgniserregend angestiegen“, erklärte IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

Die IGFM ist besorgt über den Anstieg gewaltsamer Übergriffe durch die kubanischen Behörden: „Mindestens 631 politisch motivierte Verhaftungen im Mai dieses Jahres und die immer größere Brutalität gegen friedliche Demokratieaktivisten zeigen, dass die Regierung unter Raúl Castro in den Verhandlungen zur Öffnung Kubas lediglich wirtschaftliche Ziele verfolgt. Ein Interesse an Rechtsstaatlichkeit und einer Demokratisierung des Landes hat sie offensichtlich nicht.“
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Trotz der Repressionen und Gewalt wollen die Bürgerrechtlerinnen aber nicht damit aufhören, ihre Stimme zu erheben. „Wir werden weitermachen, weil wir das Recht haben, für unsere Rechte einzustehen und die Freilassung der politischen Gefangenen zu fordern“, betont Berta Soler, Sprecherin der „Damen in Weiß“, im Gespräch mit der IGFM.

Hintergründe zu den „Damen in Weiß“:

Die Damen in Weiß sind die international bekannteste Bürgerrechtsbewegung der Karibikinsel. Im Jahr 2005 wurden die Damen in Weiß für ihren gewaltlosen Einsatz für politische Gefangen mit dem Sacharow-Preis des Europäischen Parlaments für geistige Freiheit ausgezeichnet. Die Damen in Weiß sind eine Gruppe von Ehefrauen und Müttern politischer Gefangener, die gegen die politisch motivierten Verhaftungen von Regimekritikern durch das Castro-Regime protestieren.

Sie gehen nach dem Sonntagsgottesdienst schweigend, in Weiß gekleidet und mit Blumen in den Händen, durch Havanna und andere Städte Kubas. Jeden Sonntag werden „Damen in Weiß“ verhaftet oder daran gehindert, ihre Häuser zu verlassen, zum Gottesdienst zu gehen oder an den Protestmärschen teilzunehmen. Die IGFM unterstützt den gewaltlosen Einsatz der Damen in Weiß seit der Gründung dieser Bürgerrechtsorganisation 2003.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Kuba: www.menschenrechte.de/kuba

Fotos: Evita Gründler, IGFM


Indien: Selbstmord bei Bauern weit verbreitet

Zusammenhang mit genverändertem Saatgut?

In den vergangenen 20 Jahren begingen rund 300.000 Bauern in Indien Selbstmord. Dies teilt das Statistikamt des Landes mit. Allein in den ersten Monaten des Jahres 2015 nahmen sich in Maharashtra 257 Bauern das Leben. Hier ist das Phänomen am weitesten verbreitet. HMK-Foto

Nach Angaben von Beobachtern ist die Wirtschaftskrise der Hauptgrund für diese Selbstmorde: Bauern sehen keine Zukunft für sich.

In Indien wird vor allem Baumwolle angebaut, doch die sinkenden Preise auf dem Weltmarkt und ein Rückgang bei der Nachfrage erscheinen trostlos. Die meisten Bauern haben Schulden bei Banken und vielen gelingt es nicht, die hohen Zinsen zu bezahlen.

Menschenrechtsaktive machen auch internationale Unternehmen, darunter die Firma Monsanto, verantwortlich, weil sie Bauern zum Kauf genveränderten Saatgutes animiert: wenn diese nicht das versprochene Ernte-Ergebnis bringen, führe das bei vielen Bauern zum Selbstmord.

Die katholische Kirche bezeichnete das Phänomen als “eine tiefe Wunde in der indischen Gesellschaft” und erklärt sich solidarisch mit den Bauern, die von Hilfsprogrammen der Caritas unterstützt werden, in deren Rahmen Berufsbildung und Mikrokredite gefördert werden.

Quelle: Fidesdienst


Weihbischof Athanasius Schneider: Barmherzigkeit bedarf der Umkehr

Athanasius Schneider ist katholischer Weihbischof in Astana (Kasachstan); er erläuterte in einem ausführlichen Interview wichtige Aspekte der katholischen Lehre über Ehe, Familie und Sexualität. Das Gespräch führte Dr. Maike Hickson für den US-amerikanischen Nachrichtendienst „Lifesitenews“.

Nun ist das Gespräch HIER in voller Länge auf Deutsch zu lesen.

Diese Stellungnahme Schneiders (siehe Foto) ist aufgrund der gegenwärtigen Diskussion im Vorfeld der Familiensynode im Oktober 2015 besonders wichtig.

Weihbischof Schneider gehört zu den drei Autoren des soeben erschienenen Buches „Vorrangige Option für die Familie – 100 Fragen und 100 Antworten zur Synode“.

Hier folgt eine Auswahl seiner wichtigsten Aussagen:

Die Akzeptanz von eindeutig unchristlichen und sogar heidnischen Lebensstilen innerhalb der katholischen Kirche ist das Ergebnis einer längeren Entwicklung, es stellt gleichsam die Frucht des doktrinellen Relativismus dar.

Ferner besagt diese Theorie des Relativismus, dass man den Wortlaut einer Lehre beibehält, deren Sinn aber so interpretiert, dass man dann in der Praxis (Pastoral) durchaus Handlungen tun darf, die dem Wortlaut widersprechen. Solch eine Theorie des Relativismus ist letztlich eine Form des Gnostizismus.

„Man will dem Mainstream der modernen Welt gefallen“

Eine der Ursachen für die Übernahme des doktrinellen Relativismus in unseren Tagen  –  und das meistens seitens des Klerus  –  ist ein Minderwertigkeitskomplex, der sich darin äußert, dass man dem Mainstream in der modernen Welt gefallen will. Letztlich ist aber solch eine Haltung nichts anders als Untreue gegenüber dem Wort Christi, Verrat der Taufversprechen und Feigheit vor der Welt. b (8) - Kopie

Dieser konkrete Vorschlag von Kardinal Kasper und seiner Gesinnungsgenossen bedeutet ohne Zweifel eine Unterminierung der Lehre Christi über die Unauflöslichkeit der Ehe

Barmherzigkeit im Sinne Gottes bedeutet, dass man den Sünder aus seiner unglücklichen Situation herausholt, sofern dieser es auch ehrlich will.

Es wäre eine Gotteslästerung zu denken und zu sagen: „O Herr, ich nehme Deine Barmherzigkeit und Vergebung an, aber ich habe nicht die Absicht, diese meine konkrete Sünde, diese meine konkrete Ablehnung Deines Willens, künftig zu unterlassen“.

Echte Barmherzigkeit verkündet den Willen des Höchsten

Wenn ein Priester, ein Bischof oder ein Kardinal diese Worte Christi bagatellisiert und entsprechend die Menschen lehrt, dann ist er sicherlich nicht barmherzig, sondern wird mitschuldig daran, dass Menschen ewig verloren gehen. 027_24

Die Botschaft der letzten Bischofssynode enthält im allgemeinen einen guten theologischen Inhalt und will die katholischen Familien in ihrem Glauben bestärken. Allerdings erwähnt die Botschaft das Thema der Zulassung der wiederverheiratet Geschiedenen zu den Sakramente, ein Thema, das eigentlich gar nicht zur Diskussion stehen dürfte, weil es vom beständigen Lehramt der Kirche schon eindeutig entschieden ist.

Zunächst sollen die Katholiken viele und flammende Gebete verrichten, damit die Bischöfe von der Versuchung der Anpassung an die Welt bewahrt werden und im apostolischen Bekennermut gestärkt werden, und dass Gott sich erhebe und die Pläne der Frevler bei der Synode zerstören möge.

Die Katholiken sollen im Hinblick auf die Synode vor allem die beständige Lehre der Kirche und aller Heiligen über die Ehe und Familie durch Schriften, Konferenzen und durch persönliches Zeugnis verbreiten.

Die unmissverständlich klare Lehre der Kirche über die Homosexualität, vorgetragen mit Liebe und Respekt, wird diesen Menschen wahrhaft eine Hilfe sein, damit sie ihre Seele für die Ewigkeit retten und schon hier auf Erden durch die Übung der Keuschheit als Ledige oder durch eine Eheschließung nach dem Gebot Gottes ein glücklicheres Leben führen können.

Unser Autor Mathias von Gersdorff ist katholischer Publizist und veröffentlicht hier seine aktuellen Kommentare zu kirchlichen Themen: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/