Der deutsche Bundesrat plädiert mehrheitlich für die Homo-„Ehe“

CSU: Angriff auf die Ehe

Der Bundesrat hat sich mehrheitlich für die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften ausgesprochen. Er beschloss einen entsprechenden Entschließungsantrag der Bundesländer Niedersachsen, Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen. Edith-Breburda-Fotos

Mit einem gleichlautenden Gesetzentwurf wird sich zunächst der Rechtsausschuss des Bundestags beschäftigen. Die SPD hatte eine Abstimmung hierüber verhindert. Wäre der Gesetzentwurf angenommen worden, hätte als nächstes das Plenum des Bundestags darüber abstimmen müssen.

 Der bayerische Staatsminister für Justiz, Prof. Winfried Bausback (CSU), verteidigte die traditionelle Ehe. Er bestritt, dass das „Nein“ Bayerns zur „Homo-Ehe“ eine Diskriminierung darstelle. Homosexuelle Partnerschaften seien bereits weitgehend gleichgestellt. Eine Öffnung der Ehe würde Dinge gleichsetzen, die nicht gleich seien.

Bei dem Antrag gehe es vielmehr um „einen Angriff auf die Ehe als wichtiges gewachsenes Institut unserer freiheitlichen Verfassung“. Deren grundlegende Werte würden infrage gestellt.

Gleichzeitig äußerte Bausback verfassungsrechtliche Bedenken: „Wer die Ehe so öffnen will wie Sie, verändert Artikel 6 des Grundgesetzes so, dass dies nur mit einer Verfassungsänderung möglich ist.“  –  Dafür wäre eine Zweidrittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat nötig. 

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.idea.de/politik/detail/bundesrat-stimmt-fuer-die-homo-ehe-91106.html

Foto: Dr. Edith Breburda


Früherer EKD-Chef findet Islamisierung in Deutschland „beängstigend“

Der ehem. Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Dr. Wolfgang Huber, hat vor einer Verharmlosung des Islamismus gewarnt. „Es gibt einen Islam, der alles, was er für wahr hält, gegenüber Veränderungen absichert und behauptet, der Koran sei nicht auslegbar“, sagte Huber der Wochenzeitung „Die Zeit“. foto-dcubillas-www_freimages_com_

In den vergangenen Jahrzehnten habe es eine „beängstigende Form der Islamisierung“ gegeben, warnte der 72 Jahre alte Theologe. Als Beispiele nannte er die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) und den Iran. Es gebe momentan eine Verbindung von „Religion und Gewalt“, die ihn erschüttere. Darauf werde jedoch nur schlecht reagiert, monierte Huber. „Wir führen nicht einmal eine vernünftige Debatte über den Dschihadismus.“

Mit Blick auf die Debatte über den IS warnte der ehem. EKD-Chef vor einer Verharmlosung durch Islamverbände in Deutschland. Es beunruhige ihn, wenn „Vertreter muslimischer Organisationen sagen, der IS habe mit dem Islam nichts zu tun“.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Katholischer Nahost-Experte Joachim Schroedel spricht am 17. Juli in München

Der Seelsorger der deutschsprachigen Katholiken im Nahen Osten, Monsignore Joachim Schroedel (siehe Foto), spricht am Freitag, den 17. Juli, auf einer „Domspatz-Soirée“ in München. Msgr. Joachim Schroedel

Joachim Schroedel lebt seit über zwanzig Jahren in Kairo und betreut von dort aus tausende deutschsprachiger Katholiken in ganz Ägypten, lange auch in Syrien, Jordanien, Libanon, Zypern, Israel, Palästina, Sudan und Eritrea; seit einem Jahr wirkt er als Pensionär.

Im Gespräch mit Michael Ragg berichtet der Geistliche über die aktuelle Entwicklung Ägyptens nach der Machtübernahme durch General Sisi und die Lage der Christen im gesamten Nahen Osten, schildert das alltägliche Zusammenleben von Christen und Muslimen und gibt eine Einschätzung, welche Lehren sich aus diesen praktischen Erfahrungen für uns in Deutschland ziehen lassen.

Die öffentliche Veranstaltung im Kulturzentrum Movimento, Neuhauser Straße 15, beginnt um 19:30 Uhr. Der Eintritt beträgt zehn Euro.

Das Movimento findet man in der Münchner Fußgängerzone, direkt gegenüber der Michaelskirche, Eingang durch die KULT-Passage (früher: Haertle-Passage). Vom Hauptbahnhof aus ist es zu Fuß in zehn Minuten oder mit allen S-Bahn-Linien bis Marienplatz oder Stachus zu erreichen.

Nähere Infos gibt es unter Telefon:  0 83 85 / 9 24 83 37 oder auf http://www.raggs-domspatz.de.


Schöpft voll Freude aus den Quellen des Heils

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

 Jes 12,2-3.4bcd.5-6.

Gott ist meine Rettung;
ihm will ich vertrauen und niemals verzagen.
Denn meine Stärke und mein Lied ist der HERR.
ER ist für mich zum Retter geworden.

Ihr werdet Wasser schöpfen voll Freude
aus den Quellen des Heils.
Dankt dem HERRN! Ruft seinen Namen an!
Macht seine Taten unter den Völkern bekannt,
verkündet: Sein Name ist groß und erhaben!

Preist den HERRN; denn herrliche Taten hat ER vollbracht;
auf der ganzen Erde soll man es wissen.
Jauchzt und jubelt, ihr Bewohner von Zion;
denn groß ist in eurer Mitte der Heilige Israels.