Israel: Antike Kirche bei Jerusalem entdeckt

Archäologen haben in der Nähe der Landstraße 1 (Jerusalem – Tel Aviv) bei Abu Gosh eine 1500 Jahre alte byzantinische Kirche gefunden. Sie war Teil einer Raststätte auf der Strecke zwischen Jerusalem und der Küstenebene. Die Ausgrabungen fanden im Rahmen der Verbesserung und Erweiterung der Straße statt.

Die Kirche war rund 16 Meter lang. Auch eine angrenzende Kapelle (6,5 Meter lang und 3,5 Meter breit) mit weißem Mosaikboden wurde entdeckt.

BILD: Öllampe aus der Kirche 

In der nordöstlichen Ecke der Kapelle befindet sich ein Taufbecken in Form eines vierblättrigen Kleeblatts, welches das Kreuz symbolisiert. Fragmente von rotem Putz, die im Geröll in der Kirche verstreut lagen, deuten darauf hin, dass die Kirchenfenster mit Fresken dekoriert waren.

Westlich von der Kirche befanden sich Räume, die wahrscheinlich als Wohn- und Lagerräume genutzt wurden. Einer von ihnen beinhaltete eine große Zahl an Keramikfliesen. Die Ausgrabungen brachten verschiedene Fundstücke zu Tage, welche die rege Aktivität an dieser Stätte belegen. Darunter waren Öllampen, Münzen, besondere Glasgefäße, Marmorstücke und Perlmutt.

Ausgrabungsleiterin Annette Nagar erklärte im Namen der Israelischen Antiquitätenbehörde:

„Die Raststätte und ihre Kirche wurden in der byzantinischen Zeit an einer antiken Straßen gebaut, die von Jerusalem zur Küstenebene führte. Entlang dieser Straße, die anscheinend schon zu römischen Zeiten errichtet worden war, wurden zuvor schon andere Siedlungen und Raststätten für diejenigen, die in der Antike reisten, entdeckt.

Zu den Diensten, die entlang der Strecke angeboten wurden, gehörten auch Kirchen wie jene, die jetzt bei Abu Gosh entdeckt wurde. Andere Kirchen wurden in der Vergangenheit in Abu Gosh, Kiryat Ye’arim und Emmaus erfasst. Diese Raststätte wurde ab dem Ende der byzantinischen Epoche nicht mehr benutzt, obwohl die angrenzende Straße erneuert und bis in die Neuzeit genutzt wurde.“

Quelle (Text/Foto): Israelische Antiquitätenbehörde


Mexiko: Viele Betrüger geben sich als Priester aus und kassieren hohe „Gebühren“

Einen fälschungssicheren offiziellen Ausweis sollen Priester aus den Kirchenprovinzen Tlalnepantla und Mexiko City erhalten, um das betrügerische Vorgehen von Personen zu verhindern, die sich als Priester und Ordensleute ausgeben und Gläubigen gegen Bezahlung seelsorgerische Dienste anbieten. media-FZMqzvujo1V-2

Der Ausweis soll so gestaltet sein, dass auch einfach Gläubige ihn leicht lesen können und den Namen des Priesters oder Diakon identifizieren und evtl. Kontakt zu den Bischöfen und Ordensoberen aufnehmen können.

Immer öfter geben sich in Mexiko unlautere Personen als „falsche Priester” aus. Sie sind in Krankenhäusern, auf Friedhöfen und in Kirchen am Stadtrand anzutreffen.

Der stellv. Leiter der Pressestelle der Erzdiözese Mexiko, Carlos Villa Roiz, betont: “Leider gibt es keine genauen Daten zur Anzahl der falschen Priester, aber wir wissen z.B. auch nicht, wie viele Diebe in Mexiko City unterwegs sind. Viele dieser falschen Priester zelebrieren Hochzeiten und Taufen außerhalb von Kirchen und verlangen dafür große Summen”, beklagt Villa Roiz.

Quelle: Fidesdienst


Wir leben im Glauben – und nicht im Schauen

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: 2 Kor 5,6-10:

Wir sind also immer zuversichtlich, auch wenn wir wissen, dass wir fern vom HERRN in der Fremde leben, solange wir in diesem Leib zu Hause sind; denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen. Kreuzkuppel

Weil wir aber zuversichtlich sind, ziehen wir es vor, aus dem Leib auszuwandern und daheim beim HERRN zu sein. Deswegen suchen wir unsere Ehre darin, ihm zu gefallen, ob wir daheim oder in der Fremde sind.

Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder seinen Lohn empfängt für das Gute oder Böse, das er im irdischen Leben getan hat.

 


Israel: Regierung beschließt zusätzliche Förderung von Drusen und Tscherkessen

Zu den Minderheitengruppen in Israel gehören die Drusen und Tscherkessen, insgesamt ca 140.000 Personen.

Bei seiner wöchentlichen Sitzung hat das Kabinett am 7.6.2015 den Antrag von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Finanzminister Moshe Kahlon für einen 5-Jahres-Plan im Umfang von 2 Milliarden Shekel (ca. 464 Millionen Euro) zur Entwicklung der drusischen und tscherkessischen Gemeinden gebilligt.

Der Plan soll sich über die Jahre 2015 – 2019 erstrecken und wurde von der vorherigen Regierung formuliert.

Zusammen mit dem ersten Teil des Plans, der letzten Dezembergebilligt wurde, hat der Plan ein Gesamtbudget von circa 2,2 Milliarden Shekel. Dies ist drei Mal mehr als die 680 Millionen Shekel für den Plan, der von 2011 – 2014 lief.

BILD: Junge Tscherkessen in Nordisrael (Foto: Go Israel)

Die Erfolge des Plans von 2011 – 2014 zeigen sich in verschiedenen Bereichen, u.a.  in einer höheren Immatrikulationsrate, einer Reduzierung der Kluften bei der Beschäftigung und dem Einkommen, bei öffentlichen Verkehrsmitteln etc.

Durch den neuen Plan soll u. a. in Bildung, Sozialfürsorge, Arbeitsplätze, Tourismus, Transportwesen, öffentliche Gebäude und Infrastruktur bei den drusischen und tscherkessischen Gemeinden investiert werden.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Rom: Kurienkardinal Robert Sarah will sich inhaltlichen „Neuerungen“ widersetzen

Präfekt der Gottesdienstkongregation fährt klaren Kurs

Kardinal Robert Sarah (siehe Foto) ist seit November 2014 Präfekt (Chef, Vorsitzender) der vatikanischen Gottesdienstkongregation in Rom. Sein neuestes Buch „Gott oder nichts“ (Original auf französisch. „Dieu ou rien„) ist ein Bestseller im religiösen Literaturspektrum geworden.
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Im Zusammenhang mit dem Dauerbrenner um kirchliche Ehelehre und Sakramentenpastoral (u.a. Kommunionempfang) vertritt der afrikanische Würdenträger eine theologisch konservative Position  – und auch allgemein den Standpunkt, daß die Kirche das Evangelium zwar gerne mit den „Mitteln von heute“ verkünden könne und solle, doch müsse sie es inhaltlich „in Festigkeit“ tun.
Er betont hinsichtlich der „Richtungsdebatte“ über Ehe und Familie, die „Kirche Afrikas“ habe beschlossen, sich „jeder Rebellion gegen die Lehre Jesu und des Lehramtes zu widersetzen“.  
Schließlich, so Sarah, sei diese Botschaft nicht jemandes Eigentum, sondern die Lehre Gottes selbst – und daher dem Menschen unverfügbar. Tatsächlich sind auch kirchliche Amtsträger nicht Herren, sondern Diener jenes Glaubens, der von Christus und den Aposteln überliefert wurde.
Deshalb müsse die Kirche auch heute „mutig und hoffnungsvoll gegen den Strom schwimmen“, wie sie dies durch zweitausend Jahre hindurch praktiziert habe.
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Zugleich wendet sich der afrikanische Kardinal eindeutig gegen die Gender-Ideologie, welche wesentliche Unterschiede zwischen Mann und Frau leugnet und die göttliche Schöpfungsordnung infrage stellt.

Außerdem berichtet unser Autor Mathias von Gersdorff, daß sich der vatikanische Präfekt laut einer Meldung des US-amerikanischen Infoportals Lifesitenews auf einer Buchpräsentation des Päpstlichen Instituts Johannes Paul II. in Rom ablehnend zu den Vorstößen von Kardinal Kasper in puncto „Kommunion für geschieden Wiederverheiratete“ äußerte.

Kardinal Sarah gab dort erneut bekannt, die afrikanischen Bischöfe würden sich allen Neuerungen à la Kasper widersetzen.
Der Kurienkardinal kritisierte zugleich jene katholischen Oberhirten, die den Empfang der hl. Kommunion durch geschieden Zivilverheiratete in ihren Diözesen dulden. Dies sei eine Beleidigung Christi und eine Entweihung seines Leibes, erklärte der Präfekt der Gottesdienstkongregation.
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Zugleich betonte er, Barmherzigkeit stehe in Verbindung mit einer Aufforderung zu Reue und Umkehr. Jede Erlaubnis zum Weitersündigen mißbrauche die göttliche Barmherzigkeit.
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Foto: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

Unfaire Medienkampagnen im Kampf für die Einführung der Homo-„Ehe“

Mathias von Gersdorff

Die beispiellose Schmutzkampagne gegen Saarlands Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer (CDU) hat manche aufgeschreckt.  0653a-bildungsplan-demo-1-2-1448b12b252812529
Jacques Schuster von der  Tageszeitung „Die Welt“ kommentierte am 5. Juni 2015: „Die Deutschen leiden an Wahnvorstellungen. Eine von ihnen ist die Gewissheit, sie lebten in einer tabulosen Gesellschaft, in der jeder sagen dürfe, was ihm beliebt. […]
Wer die Schwulenehe infrage stellt und an die klassische Vater-Mutter-Kind-Beziehung erinnert, der steht im Fadenkreuz jener Menschen, die sich sonst wer weiß was auf ihre Liberalität einbilden. […]
Annegret Kramp-Karrenbauer hat die Gemüter in der Debatte über die Homo-Ehe mit Vergleichen erregt, die viele für anstößig halten.
Nun wird sie dafür so geprügelt, als habe der Teufel selbst überall im Land seine gastrischen Explosionen entfacht. Eine Gesellschaft, die in sich ruht und ihren Orientierungsrahmen besitzt, sieht anders aus.“.

Deutlicher wurde Jasper von Altenbockum von der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ am 4. Juni 2015:

„Besonders wütend aber reagiert die Schwulen- und Lesben-Lobby auf bedachte Äußerungen. Wer, wie jetzt die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), zu bedenken gibt, dass durch die Homo-Ehe willkürlich gleichgesetzt werde, was nicht gleich sei, der muss gar fürchten, als Volksverhetzer angezeigt zu werden.“
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Die Erschütterung der beiden Journalisten ist verständlich, doch keineswegs neu für den, der seit langem gegen die absurden politischen Forderungen jener Homo-Lobby in der Öffentlichkeit Widerstand leistet. Einschüchterung und Meinungsterror wurden von Anbeginn systematisch für die Durchsetzung der Homo-Agenda eingesetzt. 
Die organisierte Homo-Lobby bediente sich vielfach eines Verbalradikalismus, dem man keiner anderen Lobby erlaubt hätte. Parteien, Gewerkschaften, Kirchen etc: keine relevante gesellschaftliche Gruppe oder Organisation greift ihre politischen Gegner derart hasserfüllt an. Doch die Homo-Lobby besaß von vornherein eine Art Narrenfreiheit.Wer Realist genug war, wunderte sich nicht über diese Vorgehensweise: Die Grundlage für die Einführung sog. Homo-Rechte –  in Wahrheit sind das Privilegien  –  ist schlicht und ergreifend Willkür. Es gibt keinen vernünftigen Grund, wieso Personen gleichen Geschlechts eheähnliche Rechte erhalten sollen.Was bislang von der Homo-Agenda durchgesetzt wurde, geschah lediglich aufgrund des Drucks einer gut organisierten Lobby.b (8) - Kopie

Menschliches Leben entsteht nur durch eine Verbindung zwischen Mann und Frau. Weil es wichtig ist, dass die Nachkommenschaft in stabilen Verhältnissen aufwächst, wird die Ehe gegenüber anderen Partnerschaftsformen privilegiert. 

Eine Partnerschaft zwischen zwei Personen des gleichen Geschlechts  –  ob diese Personen homosexuell empfinden oder nicht, ist dabei völlig unerheblich  –  kann aus offensichtlichen Gründen keine Nachkommenschaft hervorbringen. Wenn eine solche Partnerschaft nun durch dasselbe Gesetz geregelt werden soll wie die eigentliche Ehe, so kommt das im Grunde einer Abschaffung der Zivilehe gleich.

Das Wort „Ehe“ wird damit der staatlichen Willkür zum Opfer fallen und ab diesem Moment nur mehr ein sinnentleerter Begriff, eine Worthülse sein. Das ist aber das Gegenteil dessen, wie ein Rechtsstaat agieren soll.Dies macht sich auch in der öffentlichen Diskussion bemerkbar: Wir erleben seit Wochen eine fanatisierte und irrationale Debatte rund um die Homo-Ehe. Dies kann auch nicht anders sein. Einen anderen Weg, eine sog. Homo-Ehe durchzusetzen, gibt es nicht. Die Vernunft muss erst beiseitegeschoben werden.

Unser Autor Mathias v. Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und schreibt hier regelmäßig aktuelle Kommentare: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

Wie schön ist es, dem HERRN zu danken!

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:
Psalm 92 (91),2-3.13-16:

Wie schön ist es, dem HERRN zu danken,
deinem Namen, du Höchster, zu singen,
am Morgen deine Huld zu verkünden
und in den Nächten deine Treue.

Der Gerechte gedeiht wie die Palme,
ER wächst wie die Zedern des Libanon.
Gepflanzt im Hause des HERRN,
gedeihen sie in den Vorhöfen unseres Gottes.

Sie tragen Frucht noch im Alter
und bleiben voll Saft und Frische;
sie verkünden: Gerecht ist der HERR;
mein Fels ist ER, an ihm ist kein Unrecht.