Regensburg: Termine der Wolfgangswoche

Vom kommenden Sonntag, den 21. Juni, bis zum folgenden Samstag, den 27. Juni, findet in Regensburg die traditionelle und bewährte Wolfgangswoche statt.

Höhepunkt wird die Priesterweihe am Samstag im Dom St. Peter sein. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer (siehe Foto) wird in diesem Rahmen drei jungen Männern das Sakrament der Priesterweihe spenden.  borMedia1840101

Am Sonntag führt der Regensburger Bischof die Gebetswoche mit der Feier eines Pontifikalamts in der Basilika St. Emmeram fort. Beginn des feierlichen Gottesdienstes ist um 10 Uhr.

Tags darauf, am Montag, den 22. Juni, ist Pontifikalamt mit den Priestern und Diakonen in St. Emmeram. Der Gottesdienst beginnt um 9.30 Uhr. Am Abend, 19.30 Uhr, ist Eucharistiefeier mit den Kolpingsfamilien (Präses Stefan Wissel).

Am Folgetag, dem Dienstag, zelebriert Weihbischof Reinhard Pappenberger die hl. Messe mit der Gebetsgemeinschaft für Berufe der Kirche (10 Uhr). Es folgt im Anschluss die Begegnung im Kolpinghaus.

Dompropst Dr. W. Gegenfurtner feiert die Messe mit den Senioren ab 14.30 Uhr – mit sich anschließender Begegnung im Diözesanzentrum Obermünster (DZO). Pater Dr. Jakob Seitz schließlich feiert Gottesdienst mit den Mitgliedern des KDFB.

Der Mittwoch ist geprägt von den Eucharistiefeiern mit den Religionslehrern, Gemeinde- und Pastoralreferenten. ????????????????????????????????????????????Zelebrans ist – es gibt auch hier eine Begegnung im Pfarrgarten – Domkapitular Johann Neumüller. Um 18 Uhr feiert Bischof Voderholzer ein Pontifikalamt in Anwesenheit der Ordensleute sowie der Mitglieder der Geistlichen Gemeinschaften.  

Der Donnerstag, 25. Juni, sodann ist den Mitarbeitern des Bischöflichen Ordinariats Regensburg gewidmet – nach der Pontifikalmesse kommt es auch in diesem Falle zu einer Begegnung der Mitarbeiter mit dem Bischof, ebenfalls im benachbarten Pfarrgarten.

Um 16.30 Uhr feiert Domvikar Harald Scharf den Wortgottesdienst mit Kindern, die in diesem Rahmen einzeln gesegnet werden. Die Eucharistie mit den Männer- und Vätergemeinschaften ist um 19 Uhr. Das Taizé-Gebet mit Kreisjugendseelsorger Udo Klösel beendet den Tag in geistlicher Hinsicht ab 21.30 Uhr.

Den Mitarbeitern der Caritas ist der Freitagvormittag gewidmet. Am Abend ist ab 19 Uhr der Gottesdienst mit der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) sowie mit den ausländischen Mitbürgern. In diesem Falle ist Msgr. Thomas Schmid der Zelebrant.

Nach dem Pontifikalgottesdienst mit Priesterweihe, Samstag ab 8.30 Uhr, ist am Nachmittag, ab 15 Uhr, die Dankandacht der Neupriester mit der Spendung des Primizsegens sowie mit der Reponierung des Wolfgangsschreins in der Krypta von St. Emmeram. Weihbischof Dr. Josef Graf wird in diesem Falle zelebrieren.

Das komplette Programm: http://www.bistum-regensburg.de/fileadmin/redakteur/PDF/Wolfgangswoche_Programm.pdf

Quelle: Bistum Regensburg
 


Prof. Lucke (AfD) übt scharfe Kritik an der Kanzlerin in puncto NSA-Affäre

Will Merkel die parlamentarische Kontrolle umgehen?

Der AfD-Sprecher und Europa-Abgeordnete Prof. Dr. Bernd Lucke (siehe Foto) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in der NSA-Affäre vorgeworfen, die parlamentarischen Kontrolle ausschalten zu wollen. AFD_EU_Abgeordnete - Kopie

„Die Regierung kann sich doch nicht von einem durch sie selbst ernannten Ermittlungsbeauftragten kontrollieren lassen“, kritisierte Lucke. Das sei „ein seltsames Verhältnis zur Demokratie“. „Für die Kontrolle der Bundesregierung ist der Bundestag zuständig. Das ist vom Grundgesetz klar geregelt. Frau Merkel kann das nicht per ordre de mufti aufheben.“

Auslöser ist die kürzlich publik gewordene Weigerung des Kanzleramtes, die Selektorenliste der NSA inklusive der Suchbegriffe für Spionageziele der NSA in Europa dem Deutschen Bundestag vorzulegen und stattdessen einem von der Regierung ernannten Ermittlungsbeauftragten Einsicht in die Unterlagen zu geben. Dieser soll nach dem Willen des Kanzleramtes erst im Herbst dem NSA-Untersuchungsausschuss und dem Parlamentarischen Kontrollgremium Bericht erstatten. 42252-3x2-teaser190x127

Für Dr. Lucke, der mit der AfD seit ihrer Gründung für die Grundsätze einer direkten Demokratie eintritt, sind Merkels Pläne eine gezielte Umgehung der gewählten Volksvertreter. „Frau Merkel erweckt hiermit den Eindruck, als misstraue sie den Gremien unserer parlamentarischen Demokratie“, sagte der AfD-Sprecher und fügte hinzu:

„Die Bürger haben aber ein Recht, über ihre gewählten Abgeordneten aus erster Hand zu erfahren, welche Ziele die NSA mit Hilfe des BND ausspioniert hat.“

Merkel sollte angesichts der jüngsten Enthüllungen und den wachsenden Zweifeln an der Existenz eines No-Spy-Abkommens mit den USA eigentlich an einer besonders transparenten Aufarbeitung der Ereignisse gelegen sein, so Lucke: „‚Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht‘, hat Frau Merkel im Wahlkampf 2013 gesagt. Nun muss sie sich an diesen Worten messen lassen und selbst für Aufklärung sorgen.“

 


Projekt-Wettbewerb für Schüler ab Klasse 7 in Deutschland und Israel

Schüler ab der 7. Klasse können sich ab online zum Schülerwettbewerb Mobile Ideen für Morgen anmelden. Die Teilnehmer sollen in Zweier- bis Vierergruppen ein eigenes Projekt zur nachhaltigen Mobilität entwickeln sowie dessen Umsetzung in einem kurzen Film von mindestens fünf bis maximal zehn Minuten dokumentieren.

Unterstützt werden sie dabei durch E-Learning-Module. An dem Wettbewerb können Schüler aus Deutschland und Israel teilnehmen.

Als Gewinn winkt eine Reise ins jeweils andere Land. Außerdem sollen die Ideen der Schüler möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht werden.

Die besten Filme werden daher auf dem Greenscreen-Filmfestival in Eckernförde und dem Ecocinema Filmfestival in Israel 2016 gezeigt.

Die Anmeldung ist vom 1. Juni bis zum 15. Oktober 2015 auf der Webseite http://www.mobile-ideas-for-tomorrow.com möglich. Einsendeschluss für die Projektarbeiten ist der 29. Februar 2016.

Der Wettbewerb wird vom Jüdischen Nationalfonds (KKL) ausgerichtet.

Zur Wettbewerbs-Homepage »

 


Empfangt die Gnade Gottes nicht vergebens

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 2 Kor 6,1-10:

Brüder! Als Mitarbeiter Gottes ermahnen wir euch, dass ihr seine Gnade nicht vergebens empfangt.

Denn es heißt: Zur Zeit der Gnade erhöre ich dich, am Tag der Rettung helfe ich dir. Jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade; jetzt ist er da, der Tag der Rettung. Tagesimpuls

Niemandem geben wir auch nur den geringsten Anstoß, damit unser Dienst nicht getadelt werden kann.

In allem erweisen wir uns als Gottes Diener: durch große Standhaftigkeit, in Bedrängnis, in Not, in Angst, unter Schlägen, in Gefängnissen, in Zeiten der Unruhe, unter der Last der Arbeit, in durchwachten Nächten, durch Fasten, durch lautere Gesinnung, durch Erkenntnis, durch Langmut, durch Güte, durch den Heiligen Geist, durch ungeheuchelte Liebe, durch das Wort der Wahrheit, in der Kraft Gottes, mit den Waffen der Gerechtigkeit in der Rechten und in der Linken, bei Ehrung und Schmähung, bei übler Nachrede und bei Lob.

Wir gelten als Betrüger und sind doch wahrhaftig; wir werden verkannt und doch anerkannt; wir sind wie Sterbende, und seht: wir leben; wir werden gezüchtigt und doch nicht getötet; uns wird Leid zugefügt, und doch sind wir jederzeit fröhlich; wir sind arm und machen doch viele reich; wir haben nichts und haben doch alles.

 


„Sterbehilfe“: CDL kritisiert Gesetzentwurf der Abgeordneten Brand & Griese

Der neue Gesetzentwurf zur Legitimation einer privaten Beihilfe zur Selbsttötung ist „Brand-gefährlich“, erklärt die CDL. Nur ein allgemeines Verbot der Tötungsbeihilfe kann Rechtssicherheit und menschenwürdige Versorgung für kranke und alte Menschen garantieren, betonen die Christdemokraten für das Leben (CDL) in ihrer folgenden Pressemitteilung:

Wenn der Deutsche Bundestag am 6. November 2015 über die Neuregelung der Suizidbeihilfe, auch Sterbehilvaccine_2_360_250_s_c1fe genannt, abstimmen wird, werden sich die Parlamentarier wohl zwischen 4 Gesetzentwürfen entscheiden können. Der zweite und dritte Entwurf liegt nun seit dieser Woche ebenfalls vor.

Das Spektrum geht von einem generellen Verbot der Beihilfe zur Selbsttötung (Entwurf von Prof. Dr. Sensburg / Dörflinger) bis zu deren Zulassung für Angehörige, Ärzte und Sterbehilfevereine.

Der am 9. Juli 2015 vorgelegte Gesetzentwurf von Brand/Griese zum § 217 StGB erkennt die von der Beihilfe zur Selbsttötung ausgehende Gefahr zutreffend, will aber nur die „geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung“ unter Strafe stellen. Eine Begründung, weshalb die Gefährdung des Lebens durch nicht geschäftsmäßig auftretende Gehilfen, etwa Angehörige oder Ärzte, aufrechterhalten werden soll, gibt der Entwurf nicht.

Brand-Entwurf bietet keinen vollen Lebensschutz

Er wird damit der Verantwortung des Gesetzgebers für einen umfassenden Lebensschutz nicht gerecht. Tatsächlich erscheint für Betroffene eine Einflussnahme aus dem Bereich der Angehörigen noch deutlich gefährlicher. Alte Menschen wollen sehr häufig niemandem zur Last fallen. Dem damit zu begegnen, dass aus dem Kreise derer, denen sie nicht zur Last werden wollen, Einfluss und Beihilfe zum Sterben geleistet werden darf, ist eine groteske Fehlleistung. 159481-3x2-teaser296

Das Strafgesetzbuch zielt auf den Schutz vor Angriffen auf Rechtsgüter. Gerade bei Angehörigen als Unterhaltspflichtigen und potentiellen Erben ist leicht eine eigene Interessenlage möglich, in welcher der Tod des aufwendig zu Pflegenden bewusst oder unbewusst angestrebt wird.

Wie soll ein Staat, der den Angehörigen a priori unterstellt, stets allein aus Mitleid und aus altruistischen Gründen dem alten Vater oder der Großmutter bei der Selbsttötung zu helfen, deren Leben noch schützen? Und durch welche „Hilfe“ soll der Verwandte seinen assistierten Suizid begehen?

Wollen Brand & Co. das Betäubungsmittelgesetz ändern?

In Deutschland ist das auch bei „Exit“ in der Schweiz bevorzugte Präparat zum Einschläfern und Töten, Pentobarbital, bisher nur für Tiere zugelassen. Konsequenterweise müssten Brand und Kollegen für die legale ärztliche oder private Suizidassistenz daher im nächsten Schritt das Betäubungsmittelgesetz ändern.

Problematisch am Brand/Griese-Entwurf ist auch, dass Angehörige der Heilberufe vom Tatbestand des § 217 Absatz 1 StGB nicht erfasst werden sollen.

Der gut gemeinte Zweck des Brand/Griese-Entwurfes, die Tätigkeit von Vereinen wie „Dignitas Deutschland“ oder „Sterbehilfe Deutschland“ einzudämmen oder zum Erliegen zu bringen, wird durch das generelle Verbot der Tötungsbeihilfe, wie sie im Gesetzentwurf von Dr. Patrick Sensburg (CDU) und Thomas Dörflinger (CDU) gefordert wird, ebenfalls erreicht.imagesCA4JYFAC

Sensburg/Dörflinger-Entwurf lobenswert

Es stellt sich die Frage, weshalb nicht zumindest alle christlichen Abgeordneten dem Verbot einer Beteiligung an der Tötung fremden Lebens folgen können, wie der Gesetzensentwurf von Prof. Sensburg/Dörflinger es vorsieht  –  und wie es der geltenden Rechtslage in vielen europäischen Nachbarländern entspricht.

Es geht doch darum, gerade schwache und auch entschlußschwache Mitbürger vor jeder Einflussnahme auch seitens ihrer Angehörigen (sozialer Sterbedruck) zu schützen. Würde der Entwurf von Brand/Griese zum Gesetz, gäbe der Staat jedem die Erlaubnis, dem alten Vater zu sagen: ‚Ich kann Dir gerne ein Glas hinstellen, dann bist du schnell erlöst…nur aus Mitleid…!‘.

Auch wenn uns heute solch ein Satz noch mit Schrecken erfüllt, in einigen Jahren würde daraus Gewohnheit. Das neue Mitleid hieße dann: Ich bringe Dir Deinen Todescocktail.

Daher fordern die Christdemokraten für das Leben die Parlamentarier auf, ein Zeichen der Solidarität und Rechtssicherheit zu setzen und den Gesetzentwurf für ein Verbot der Beihilfe zur Selbsttötung von Sensburg und Dörflinger zu unterzeichnen.

Bei Fragen des Schutzes von alten, kranken und lebensmüden Menschen braucht es den besten Schutz und keine Kompromisse.

Friedrich Freiherr von Logau (1604 – 1655) sagte: „In Gefahr und großer Not bringt der Mittelweg den Tod.“

Christdemokraten für das Leben
Kantstr. 18 in 48356 Nordwalde
Tel.: 0 25 73 / 97 99 391  / Fax: 0 25 73 / 97 99 392
info@cdl-online.de
www.cdl-online.de