Bischof Pavao Žanić aus Mostar klärt auf: „Die Wahrheit über Medjugorje“

Der angebliche Marienerscheinungsort Medjugorje liegt in Bosnien-Herzegowina im Bistum Mostar. Sowohl der jetzige katholische Oberhirte Peric wie auch sein Amtsvorgänger, Diözesanbischof Pavao Žanić (siehe Foto), äußern sich seit Jahrzehnten sehr kritisch über die dortigen Phänomene.    Zanic

Auf der offiziellen Webseite des Bistums gibt es einen aufklärenden Artkel in mehreren Sprachen, auch in deutsch. Daraus zitieren wir nachfolgend, was Bischof Zanic im Mai 1990 über den Fall des Pater Vego berichtet hat.

Dieser Franziskaner wurde durch die römische Zentrale aus seinem Orden entlassen und suspendiert. Obwohl er seine priesterlichen Vollmachten nicht mehr ausüben durfte, hielt er sich nicht an das Verbot und blieb zudem hartnäckig weiter im Kloster. Er hörte auch nicht auf den Bischof, der ihn immer wieder zum Gehorsam gegenüber dem Vatikan und der franziskanischen Leitung in Rom ermahnte.

Dergleichen kann wohl vorkommen, doch der eigentliche „Gag“ des Ganzen liegt woanders:

Die angebliche Himmelsmutter soll sich in mehreren Entscheidungen gegen die Ordenszentrale und den Ortsbischof gestellt und jenen Priester entschieden als „unschuldig“ verteidigt  haben. Der Geistliche hatte freilich damals bereits ein Liebesverhältnis mit einer Nonne, die von ihm mittlerweile zwei Kinder bekam. 

Wie die „Gospa“ einst den Bischof anklagte

Hier die leicht gekürzte Schilderung dieses Vorgangs durch Bischof Zanic:

„Touristenführerin Marina B. brachte zu mir im August 1989 einen Priester aus Panama, Rodriguez Teofilo. Mit ihm kam auch die Journalistin Carmen C. Capriles aus Panama. mtcarmelpic1

Marina stellte sich vor als Touristenführerin, Dolmetscherin für die englische Sprache und Konvertitin von Medjugorje.

Der Priester aus Panama wollte wissen, warum ich an die Gottesmutter-Erscheinungen im Medjugorje nicht glaube. Ich habe ihm geantwortet, daß es wenigstens 20 Gründe gibt, von denen nur einer genügt, warum jeder ehrliche und gut informierte Mensch zum Ergebnis kommen könnte, daß die Erscheinungen nicht übernatürlich sind.

Er bat mich, ihm nur einen Grund ausführlich zu erläutern. Ganz kurz erzählte ich ihm den Fall des ehemaligen Franziskaner in Medjugorje, Ivica Vego:

Aufgrund des Ungehorsams wurde er – durch eine Entscheidung des HI. Vaters  –  von der Generalordensverwaltung in Rom aus dem Orden entlassen, von den Gelübden dispensiert („a divinis suspensus“). Er wolte aber nicht gehorchen, sondern blieb im Kloster und zelebrierte weiter, teilte Kommunion aus und hatte ein festes Liebesverhältnis.

Nach dem Bericht aus dem Tagebuch von Vicka, wie auch nach der Aussage von allen Erscheinungsehern hatte die Gottesmutter 13-mal über ihn gesagt, er sei unschuldig und der Bischof sei schuldig.

Als seine Geliebte, die Ordensschwester Leopolda, schwanger wurde, haben sie beide Medjugorje und den Orden endlich verlassen. Jetzt leben sie zusammen in der Nähe von Medjugorje und haben 2 Kinder. Das von Ivica Vego redigierte Gebetbuch wird in Medjugorje immer noch in Tausenden von Exemplaren verkauft.

Als ich Dolmetscherin Marina bat, dies ins Englische zu übersetzen, empörte sie sich und sagte: „Ach, sollen wir auch diese schmutzigen Sachen enthüllen!?“

Ich erwiderte: „Es ist nicht recht, es ist sogar eine Sünde, diese Wahrheit zu verdecken, auch wenn sie unangenehm ist. Man muß sie offen sagen!“ 

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.cbismo.com/index.php?mod=vijest&vijest=1677  (inzwischen nicht mehr aufrufbar)

Zudem hier (auf englisch, 2. Absatz): http://www.catholictradition.org/Mary/medjugorje5a.htm


4 Kommentare on “Bischof Pavao Žanić aus Mostar klärt auf: „Die Wahrheit über Medjugorje“”

  1. Anonymous sagt:

    Der Artikel ist doch unter dem Link überhaupt nicht zu finden!

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  2. Osterglocke sagt:

    ZEIT ist ein wertvollstes Gut.

    Es geht sehr viel ZEIT bei den Denkarbeiten über Medjugorie verloren.

    Wenn wir die ganzen Gläubigen einfach umpacken in einen anderen ORT,

    – die gleichen Gottesdienste
    – das Beichten
    – die Gemeinschaft der Gläubigen
    – auch das Leben abseits des Alltages

    dann kommt das gleiche GEFÜHL auf.

    Jesus ist nämlich überall wo ein paar Menschen in seinem Namen zusammen sind.

    Dieser innere Frieden entsteht nicht durch Medjugorie, sondern durch Jesus.

    Natürlich soll man gehorsam sein, aber in erster Linie JESUS gegenüber.

    Gottes Wege kennen wir nicht und verstehen sie auch nicht.

    In erster Linie müssen die Seher mit diesen Erscheinungen fertig werden.
    Sie haben die Bilder doch im Kopf und vor Augen.

    Die Bischöfe vor Ort müssten rein theoretisch die Seher eher kennen als wir.

    Sicherlich haben sie schon etliche Stunden gemeinsam verbracht
    ( das stelle ich mir so vor bzw. sollte es so sein)

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  3. Joachim Walter sagt:

    Das glaube ich nicht!!!!!!

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