Der HERR hat mich aus der Tiefe gezogen!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 30 (29),2.4.5-6ab.6cd.12a.13b.

Ich will dich rühmen, HERR,
denn du hast mich aus der Tiefe gezogen
und lässt meine Feinde nicht über mich triumphieren.
HERR, du hast mich herausgeholt aus dem Reich des Todes,
aus der Schar der Todgeweihten mich zum Leben gerufen.

Singt und spielt dem HERRN, ihr seine Frommen,
preist seinen heiligen Namen!
Denn sein Zorn dauert nur einen Augenblick,
doch seine Güte ein Leben lang.

Wenn man am Abend auch weint,
am Morgen herrscht wieder Jubel.
Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt,
HERR, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit.

 


Koptischer Patriarch bezeichnet das “Barnabas-Evangelium” als Fälschung

Das angebliche “Barnabas-Evangelium” ist ein “Buch voller Fehler” und das “Werk eines Fälschers”. Dies betont Patriarch Tawadros II. bezüglich des Buches, das im Mai 2012 angeblich im Justiz-Palast in Ankara gefunden wurde.  foto-dcubillas-www_freimages_com_

In diesem Sinne äußerte sich der Patriarch der koptisch-orthodoxen Kirche am 24. Juni 2015 bei einer Generalaudienz, bei der er sich dem heiligen Barnabas widmete.

Das auf Leder mit goldenen Buchstaben geschriebene Manuskript, von dem die türkischen Behörden erklärten, dass es vor 1500 bis 2000 Jahren geschrieben worden sei, wurde dort als neues Evangelium des Apostels Barnabas bezeichnet. Diese Schrift besagt, dass Jesus nicht gekreuzigt wurde und nicht als Sohn Gottes in den Himmel aufgenommen wurde; zudem habe „Jesus“ das Kommen Mohammeds vorhergesagt.

Quelle: Fidesdienst


Theologisch unausgegorene Äußerungen der „Madonna“ von Medjugorje

Von Felizitas Küble

Kürzlich haben wir uns mit dem Buch „Gedanken über Medjugorje“ von Dr. Ewald Kurtz befaßt, dem man immerhin zugutehalten kann, daß er sich innerhalb der Medju-Literatur um ein höheres Niveau bemüht: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/26/medjugorje-ist-die-erscheinende-gestalt-eine-lebendige-person/

Der Autor will in seiner 92-seitigen Schrift jenen Nachweis erbringen, den er in seinem Untertitel thematisiert: „Die erscheinende Gestalt als lebendige Person.“  884bb991a79922716df25fc4342f10d8_XL

Dem Verfasser zufolge zeigt sich die Glaubwürdigkeit bzw. Echtheit einer Erscheinung auch daran, ob in ihr die individuellen Züge einer lebendigen Persönlichkeit erkennbar sind, also nicht nur ein schablonenhafter Ablauf erfolgt bzw. bloß schematische Äußerungen vorliegen.

Wie bereits in unserem ersten Artikel dargelegt, eignen sich die vom Autor erwähnten Gospa-Zitate allerdings nicht, um seinen Anspruch zu begründen, weil jene Aussagen sich entweder als unsinnig oder als theologisch irrtümlich erweisen.

Medjugorje-Zitate belegen das Gegenteil des Erwünschten:

Hier folgen dazu ein paar weitere Beispiele aus dem zweiten Teil des Buches:

Auf Seite 39 bringt der Medjugorje-Anhänger folgende Gospa-Aussagen, welche die Glaubwürdigkeit der Erscheinungen stützen sollen: „Opfert euer Leben für die Rettung der Welt!“ 

Erstens hält sich das „Opferleben“ der Medju-Seher offensichtlich in ganz engen Grenzen  – und zweitens können selbst die frommsten Christen mit noch so hochherziger Askese keine „Rettung der Welt“ vollziehen, zumal Christus vor zweitausend Jahren dieses Heilswerk bereits vollbracht hat.

Sodann fordert die vermeintliche Himmelsmutter dazu auf, daß alle „mit mir durch das Gebet eine neue Welt des Friedens aufbauen“ mögen; zudem sollen sie fasten, denn das wolle sie  –  die Madonna  – „ihrem Sohn Jesus für das Kommen einer neuen Zeit, einer Zeit des Frühlings, darbringen“.

Diese Endzeitschwärmerei bzw. Ankündigung eines kommenden Friedensreiches und einer „Zeit des Frühlings“ ist erstens weltfremd und zweitens bibelfremd, denn die Heilige Schrift kündigt für das Ende der Zeiten einen schlimmen Glaubensabfall an  –  und nicht etwa eine „neue Welt des Friedens“ etc. ???????

Auf Seite 40 wird die Erscheinung wie folgt zitiert: „Ich lade euch ein, euch mir ganz zu öffnen, damit ich durch jeden von euch die Welt bekehren und retten kann, die von Sünde und von all dem voll ist, was nicht gut ist.“

Abgesehen von der banalen Ausdrucksweise besitzt die Himmelsmutter weder mit noch ohne diese Seherschar eine Vollmacht, um die Welt zu „retten“, weil dies allein ihr göttlicher Sohn vermag. Kein Geschöpf ist hierzu imstande, auch nicht Maria, das edelste und am meisten von Gott begnadete Geschöpf.

1997: „Bald werdet ihr diesen Botschaften nachtrauern“.

Am 25.8.1997 sagte die Erscheinung: „Bald wird die Zeit kommen, in der ihr diesen Botschaften nachtrauern werdet.“  –  Der Autor fügt eigens hinzu: „Klarer kann sie das ihr bekannte Ende kaum ausdrücken.“ (S. 41)

Nun sind inzwischen weitere 18 Jahre vergangen  – und von „bald“ wird man insofern kaum sprechen können!

Bekanntlich haben die Sehermädchen Vicka und Marija im ersten Jahr der Erscheinungen (nämlich 1981) bereits öffentlich verkündet, es stände endgültig fest, daß sie ins Kloster gehen. Darauf wartet die Welt heute noch (es ist ohnehin nicht mehr möglich, denn beide Damen sind längst verheiratet).

Auch die Medjugorje-Visionärin Ivanka wurde keine Ordensfrau, obwohl es offenbar der „Wunsch“ der Erscheinung war, wie der Autor selber zitiert:

„Wenn ihr ins Kloster gehen wollt, so wäre das auch mein Wunsch. Aber wenn ihr es nicht wollt, ist es besser, ihr tut es nicht.“ (S. 50)

„Erlaubt nicht, dass mein Herz blutige Tränen weint…“

Gemälde: Evita Gründler

Gemälde: Evita Gründler

Der Verfasser hält die „erscheinende Gestalt“ auch deshalb für eine „lebendige Person“, weil sie immer wieder besondere Empfindungen wie „Trauer, Leiden und Freude“ ausdrücke. Freilich erscheinen manche Gefühlsäußerungen theologisch recht merkwürdig, zB. folgende:

„Ich bitte euch, erlaubt nicht, dass mein Herz blutige Tränen über jene Seelen weint, die in der Sünde verloren gehen.“ (S. 54)

Wie sollte die im Himmel hochgradig glückselige Gottesmutter denn überhaupt „blutige Tränen“ weinen?  –  Zudem findet das Weinen mit den Augen und nicht mit dem Herzen statt.

Die besonders interview-freudige Seherin Vicka wird auf S. 55 wie folgt zitiert: „Das Gesicht der Gospa sieht aus wie bei  jemandem, der anfangen wird zu weinen. Und am nächsten Tag sieht es nicht besser aus, im Gegenteil:  jeden Tag leidet sie mehr.“

Da fragt man sich: Wenn eine tägliche Leidenszunahme auf dem Antlitz der Erscheinung erkennbar ist, wie wird das Gesicht der Erscheinung jetzt nach über 34 Jahren wohl aussehen?!

Reichlich unausgegoren ist auch jene Gospa-Aussage, die der Autor auf S. 68 erwähnt:

„Liebe Kinder, ihr wißt, daß ich euch unermesslich liebe und dass ich einen jeden von euch für mich will. Aber Gott hat allen die Freiheit gegeben, die ich in Liebe achte und ich verneige mich in meiner Demut vor eurer Freiheit.“

Erstens läßt es tief blicken, daß die Erscheinung einräumt, daß sie die Seher eigentlich „für mich“ will (also nicht für Gott?!).

Zweitens respektiert der Himmel zweifellos die menschliche Freiheit, aber nicht in der Weise, daß er sich davor „verneigt“, als stände der Mensch samt seiner (von Gott verliehenen!) Freiheit auf einem ganz hohen und verehrungswürdigen Podest.

Drittens wird die wahre Gottsmutter sich nie ihrer eigenen Demut rühmen, denn wer dies tut, ist schon nicht mehr wirklich demütig!

 

 


Christus ist der göttliche Freund der Kinder

Von Felizitas Küble

In der heutigen liturgischen Sonntagslesung der katholischen Kirche wird nach Mk 5,21-43 sowohl die Heilung der blutflüssigen Frau geschildert wie auch die Auferweckung der Tochter des Synagogenvorstehers Jairus.

Insgesamt hat Christus drei Menschen, die schon verstorben waren, ins irdische Leben zurückgeführt: Lazarus, den Jüngling von Nain und die Tochter des Jairus, die mit ihren 12 Jahren noch ein Kind war. chrkn

Dieser biblische Bericht zeigt auf, daß schon das Judentum und vor allem das Christentum weitaus mehr Wertschätzung für Kinder (und hierbei auch für Mädchen!) bewiesen, als dies damals im heidnischen Umfeld üblich war.

Nach römischem „Recht“ (das sich hier als Unrecht erwies) konnte der Hausvater nach eigener Willkür sogar entscheiden, ob er sein Neugeborenes leben läßt oder tötet. Das Kind war gewissermaßen sein Eigentum und galt juristisch insofern lediglich als „Sache“. 

Im Zusammenhang mit dem Kult um Baal gab es in der direkten Umgebung der Israeliten fürchterliche Kinderopfer, die diesem Götzen dargebracht wurden.

Vor allem Mädchen hatten im Heidentum meist einen schweren Stand; sie wurden noch öfter „ausgesetzt“ oder ermordet als die Jungen. Solche Untaten waren bei den Israeliten streng verboten, denn auch gegenüber Säuglingen und Kindern galt das 5. Gebot: „Du sollst nicht morden!“ media-374158-2

Wie sehr Jairus seine Tochter liebte, zeigt die Tatsache, daß er Jesus zu Füßen fiel und ihn um Hilfe für sein todkrankes Kind anflehte. Dies war für den Synagogenvorsteher durchaus riskant, denn Christus war innerhalb der damaligen jüdischen Führungsschicht höchst umstritten und wurde von vielen abgelehnt.

Christus aber heilt das 12-jährige Mädchen, das inzwischen verstorben war, und zugleich schärfte er den umstehenden Leuten ein, niemand dürfe etwas davon erfahren.

Auf den ersten Blick mag es erstaunen, daß Jesus sowohl hier wie auch sonst häufig dazu auffordert, seine Heilungen und  Wundertaten zu verschweigen. Aber offenbar wollte ER nicht in erster Linie als aufsehenerregender Wundertäter verehrt werden. Es ging vielmehr darum, daß die Menschen nicht um einer Sensation willen auf ihn hören, sondern aus Liebe zu seiner Botschaft und zum Wort des HERRN.

 

 


Prof. Bernd Lucke (AfD): Griechenlandpolitik der EU steht vor einem Scherbenhaufen

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Der AfD-Sprecher und Europaabgeordnete Prof. Dr. Bernd Lucke (siehe Foto) begrüßt die Entscheidung der europäischen Finanzminister, das Griechenlandprogramm nicht zu verlängern. AFD_EU_Abgeordnete - Kopie
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Gleichzeitig wies er auf den Schaden nach „fünf Jahren falsch verstandener Solidarität hin“:
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„Europa steht vor einem Scherbenhaufen. Jahrelang wurden Milliarden in einen insolventen Staat gepumpt. Die griechischen Bürger haben fünf Jahre lang unter hoher Arbeitslosigkeit und sinkenden Einkommen gelitten.
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Und die Steuerzahler aller anderen Länder müssen jetzt bluten, weil sie durch die Rettungspolitik zu Gläubigern Griechenlands wurden. Hier wurde gutes Steuergeld mit vollen Händen zum Fenster herausgeworfen. Und der einzige Nutznießer, waren waghalsige Banken, die Griechenland zuviel Geld geliehen hatten.“
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Der Europa-Abgeordnete appellierte an die Regierungschefs der Eurozone, jetzt umgehend einen geordneten Ausstieg Griechenlands aus dem Euro einzuleiten: untitled
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„Denn eines hätte längst klar sein müssen: Griechenland kommt im Eurosystem nicht mehr auf die Beine. Es hat von Anfang an die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft in der Euro-Zone nicht erfüllt. Doch anstatt für den Notfall vorzusorgen und etwa eine geordnete Insolvenz für Mitgliedstaaten in die Europäischen Verträge aufzunehmen, wurde von Frau Merkel, Herrn Draghi und den anderen Regierungschefs in erschreckender Verbohrtheit auf ein Durchwursteln gesetzt.“
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Dafür dass nun das schier endlose Hickhack scheinbar endlich ein Ende habe, könnte sich niemand der Gipfelteilnehmer auf die Schulter klopfen, so Lucke:
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„Sie haben die rechtzeitige Beendigung dieses verheerenden Milliardenspiels verpasst und den deutschen und europäischen Bürgern enorme Verluste beschert, die wir und unsere Kinder noch lange zu tragen haben werden.“

„Die Gerechtigkeit ist unsterblich“

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Weish. 1,13-15.2,23-24:

Denn Gott hat den Tod nicht gemacht und hat keine Freude am Untergang der Lebenden. P1020947

Zum Dasein hat er alles geschaffen, und heilbringend sind die Geschöpfe der Welt. Kein Gift des Verderbens ist in ihnen, das Reich des Todes hat keine Macht auf der Erde; denn die Gerechtigkeit ist unsterblich.

Gott hat den Menschen zur Unvergänglichkeit erschaffen und ihn zum Bild seines eigenen Wesens gemacht. Doch durch den Neid des Teufels kam der Tod in die Welt, und ihn erfahren alle, die ihm angehören.