Fiktiver Brief an Papst Franziskus

Von Horst Ditz

Lieber Heiliger Vater Franziskus,

ich danke Dir von ganzem Herzen für diese längst fällige und grandiose Enzyklika „Laudato Si“. Du hast sie aus berechtigter „Sorge für das gemeinsame Haus“, in dem wir gemeinsam mit Dir und der Natur leben, verfasst.  RadioVatikan

Du forderst darin  die Menschen zu Recht dazu auf, den leichtfertigen und ungezügelten Umgang mit den begrenzten Ressourcen unserer Erde aufzugeben. Es bedarf nach wie vor einer globalen ökologischen Umkehr. 

Du prangerst mit Recht den sozialen Niedergang, die soziale Ungerechtigkeit, den Glaubensverlust, die Gottesferne, das Abtreibungsdrama, die gefährliche Gleichgültigkeit der Menschen und vieles mehr an. Du unterziehst diese wichtigen Aspekte  sorgfältig und ausgewogen zum Nutzen der Leser einer kritischen Analyse, weil es notwendig ist, „die Wunden zu heilen, die wir der natürlichen uns sozialen Umwelt zugefügt haben.“

Sechs Monate vor der Pariser Klimakonferenz hast Du Deine Enzyklika „Laudato  Si“ veröffentlicht und darin die „Reduzierung des Kohlendioxid (CO2 )-Ausstoßes“ gefordert. Damit hast Du einen Exkurs in den naturwissenschaftlichen Bereich unternommen, worauf ich Bezug nehmen möchte.

Der Vatikan-Korrespondent Guido Horst von der katholischen „Allgemeine Sonntagszeitung“  schreibt in deren Wochenendausgabe vom 20. Juni 2015 hierzu in seinem Leitartikel sinngemäß, wenn Du auf naturwissenschaftliche Erkenntnisse und Fakten zurückgreifst, ist Deine jüngste Enzyklika sicherlich nicht unfehlbar.
Dr. Pelz.

Du hast Dich gerademal auf zwei von zweiundsiebzig (Internet-)Seiten mit dem sogenannten anthropogenen Klimawandel auseinandergesetzt und dabei übersehen, dass es das Phänomen des sich wandelnden Klimas bereits gegeben hat, ehe der Mensch die Erde betrat. Unzählige Eiskernbohr-Untersuchungen in der Arktis belegen diesen Befund. 

Auch einen globalen, anthropogenen, also von „Menschen verursachter Klimawandel“ kann es nicht geben, und er ist somit auch nicht beeinflussbar. Schon gar nicht kann er verhindert werden.

Sachlich gesehen ist „die Theorie des Klimawandels“ nach heutiger Interpretation abwegig, ja falsch. Es ist eine unbestreitbare Wahrheit, dass es definitiv keine Korrelation zwischen C02 und der Erdoberflächenerwärmung gibt und auch niemals in der Erdgeschichte gegeben hat. Weder das in der Natur vorkommende C02 noch das „menschengemachte“ können deshalb für den „Klimawandel“ oder für die unterschiedlichen Extremwetterereignisse auf der Erde verantwortlich gemacht werden, so dass einige Korrekturen in Deiner Enzyklika  „Laudato  Si“ angebracht wären.

Denn schon einmal ist der Vatikan am 7.5.2014 von „Klimaschwindlern“  hinters Licht geführt worden  und brachte über Radio Vatikan die Meldung: „Vom Menschen verursachter Klimawandel ist allgemein akzeptiert.“ CIMG0769

Deswegen geistern  Begriffe wie „Treibhauseffekt“, „Klimakatastrophe“  sowie „Klimagerechtigkeit“ als Hirngespinste und Schreckens-Geister wie Gespenster um die Welt und treiben ihr Unwesen in Form von Panik-Szenarien.  Die sich grenzenlos überschätzenden  Politiker und  der IPCC, eine Art „Klimamafia“, glauben fest daran, das Klima „schützen“ zu können. Ihre Vermessenheit ist jedoch ebenso groß wie ihr „Lügengebäude“, das sie aufgebaut haben, weil sie das Wetter a priori nicht bestimmen können, das dem Klima voraus geht.  

Lieber Heiliger Vater Franziskus,

es schmerzt  mich, wenn ich in Internetkommentaren ungehörige Kritiken gegen Dein Engagement für das Wohl der Menschen lese wie die Frage, „Wie grün ist eigentlich der Vatikan“ oder „Schuster bleib bei deinem Leisten.“

Dein „Weckruf“ zielt in die verkehrte Richtung, weil Armut sich nicht dadurch bekämpfen lässt, indem CO2 gänzlich vermieden wird. Wenn wie unsere Bundeskanzlerin beim letzten G7-Gipfel auf Schloss Elmau angekündigt hat, dass sie bis Ende dieses Jahrhunderts, eine Dekarbonisierung anstrebt, würde das bedeuten, dass eine globale Hungersnot über die  Menschheit hereinbräche und die Ankündigung der Kanzlerin einem Aufruf zum Selbstmord der  der Menschheit gleichkäme.

Jedes Schulkind weiß, dass ohne CO2 kein pflanzliches wie auch kein menschliches Leben auf Erden möglich ist. CO2 ist ein wichtiger Basisstoff für die Fotosynthese und damit zugleich Grundstoff für alles organische Leben auf der Erde. Jeder Grashalm, jede bunte Blume, an der wir uns erfreuen, jedes Blatt auf den Bäumen und jede noch so kleine Kreatur, die Mitbewohner unseres „gemeinsamen Hauses“ sind, können  nicht ohne C02 existieren.Vat_Flagge

In absehbarer Zukunft können schwache und unzuverlässige Wind- und Solarenergie nicht effektiv fossile Treibstoffe und Kernkraft für die Elektrizitätserzeugung ersetzen. Zumal nach Aussagen des Max-Planck-Instituts, bis zum Ende dieses Jahrhunderts der Energieverbrauch weltweit fünf bis sechs Mal höher sein wird, als heute.

Infolgedessen werden die Energiekosten ins Unermessliche wachsen, worunter vor allem die Ärmsten, das sind 1,3 Milliarden Menschen in den Entwicklungsländern, am meisten zu leiden hätten.

Schon heute sind die Gründe für die Schädigung der Menschen mangels ausreichender und bezahlbarer Energie erkennbar. Etwa die Erkrankung und die millionenfach vorzeitigen Todesfälle bei den Ärmsten, die auf dem  afrikanischen Kontinent durch das Einatmen erhöhter Dosen an Rauch von Brennstoffen, die sie zum Kochen und/oder Heizen in ihren Lehmhütten verwenden müssen.

Du nennst eine Zahl von fünf Millionen Toten jährlich, weil sie keine Elektrizität nutzen können, obwohl kaum ein anderer Kontinent über derart reichhaltige Energiequellen verfügt wie Afrika. Aber der reiche Westen verschließt die Augen und beabsichtigt, angeblich Zig Billionen, sprich zigtausend Milliarden, Dollar für die sinnlose „Erreichung der gesteckten Klimaziele“ auszugeben, welche die Steuerzahler der Welt berappen müssen.

Davon angeregt durch die Idee des Ökumenischen Rates der Kirchen, lädt das Bündnis zu einem „Ökumenischen Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens“ nach Paris von September bis Anfang Dezember 2015 ein.  Radio Vatikan

„Die „Option für die Armen ist Kern des biblischen Gerechtigkeits-Verständnisses“, heißt es. Geht es noch?

Allein bezahlbare Energie kann Millionen Menschen in der Welt noch helfen, der Armut zu entkommen!

Der zusätzliche Eintrag von Kohlendioxid in die Atmosphäre führt entgegen verbreiteter Lügen zu  positiven Auswirkungen auf das Pflanzenleben auf der Erde und trägt zu effektiverer landwirtschaftlicher Nahrungsmittel-Produktion bei, was den Ärmsten zugute kommt.

Die Steigerung des heutigen CO2– Gehaltes in der Atmosphäre erhöht maßgeblich die Nahrungsmittelproduktion und vermindert den Hunger auf Erden. Wüsten schrumpfen. Der Südrand der Sahara bewaldet sich und landwirtschaftliche Flächen wachsen, so dass immer mehr Nahrungsmittel produziert werden können. 

Energiequellen geringer Dichte und fehlender Verlässlichkeit wie Wind und Solar schädigen die Armen nicht nur durch künftig exorbitant steigende Energiekosten, sondern auch durch eine Reduktion der Erzeugung von Nahrungsmitteln und fördern weltweit den Hunger der Menschen.

Eine Reihe qualifizierter Physiker wie der in der Fachwelt hoch angesehene Prof. Dr. Gerhard Gerlach der theoretischen Physik in Braunschweig sprechen von einem “gigantischen Klimaschwindel“, von „perfider Verteufelung des CO2-Gases“ sowie vom „größten Wissenschaftsskandal aller Zeiten.“

Nun sitzen aber die „Klimalügner“ in einer Falle, aus der sie nicht mehr herausfinden. Sie können nicht eingestehen, dass sie sich in gigantischem Umfang geirrt haben, weil als Folge zig Tausende Menschen weltweit ihren Job verlieren würden.

Lieber Heiliger Vater Franziskus, So gesehen glaube auch ich, dass es sowohl „unklug als auch ungerecht ist, eine Politik der Reduktion des Verbrauches fossiler Treibstoffe zu betreiben wie ein britischer Autor in einem „offenen Brief“ an Dich geschrieben hat.

Mit großem Respekt appelliere ich an Dich, die politischen Führer auf unserer Erde  dazu anzuhalten, diese menschenschädliche Politik aufzugeben.

Dein glaubenstreuer Diener
Horst Ditz

Unser Autor Horst Ditz ist ausgebildeter Chemo- und  Physikotechniker; er war dreißig Jahre lang Ausbilder und Ausbildungsleiter für naturwissenschaftliche Berufe beim Chemie-Unternehmen BASF SE.

Fotos: Radio Vatikan (3), KOMM-MIT-Verlag (2)

 


4 Kommentare on “Fiktiver Brief an Papst Franziskus”

  1. Es mag als Beckmesserei klingen, aber da ich diese Formulierungen schon wiederholt gelesen habe, muss es endlich einmal gesagt sein:
    Der genannte Hochschullehrer heißt Prof Dr Gerhard Gerlich (!), war Professor für Theoretische Physik an der TU Braunschweig und ist leider im letzten Herbst verstorben. Ob man einem Wissenschaftler Gutes tut, ihn als „hochangesehen“ zu apostrophieren, bleibe dahingestellt. Zum Klimawandel äußerte er sich als Physiker dergestalt – und das immer noch unwidersprochen -, dass es keinen physikalischen Effekt gibt, der den Pseudo-Treibhaus-Effekt der Klimatologen auch nur theoretisch, geschweige denn nachprüfbar beschreibt. Zudem wies er darauf hin – und das ebenso unwidersprochen -, dass CO2 zwingend notwendig für unsere Lebensformen ist und es erdgeschichtlich weit höhere CO2-Konzentrationen gegeben hat, was stets lebensfreundlichere Auswirkungen hatte.
    Tatsache ist, dass es immer noch keinen Beweis für eine menschenverursachte Erwärmung gibt, denn Simulationen sind nicht beweisfähig.

    Das sich der Energiebedarf vervielfachen wird, wenn unser Lebensstandard allen Menschen zugute kommen soll, ist unzweifelhaft. Das Problem der Ernergieversorgung ist aber nicht die Erzeugung, sondern die Speicherung und Zuleitung mit allen Verlusten (Energieverlust = Wärme!). Ob es dabei klug ist, die Kernenergie in Bausch und Bogen zu verdammen, anstatt sie zu beherrschen zu suchen, darüber lässt sich trefflich diputieren…

    Ebenso trefflich lässt sich streiten, ob der Hl Vater bei seiner CO2-Argumentation gut beraten war. Galilei lässt grüßen!

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  2. Tom H. sagt:

    Ich schließe mich meinem Vorredner an. Gerade die Atomenergie sehe ich NICHT als Lösung für den wachsenden Energiebedarf. Abgesehen von den angesprochenen Super-GAUs ist diese Art der Energiegewinnung auch alles andere als günstig, wenn man die Kosten für die Entsorgung und Endlagerung mit einberechnen würde.

    Davon ab fehlen mir persönlich im Artikel entsprechende Quellenangaben, um die gemachten Aussagen nachvollziehen bzw. überprüfen zu können. Der Autor schreibt u. a.: „Es ist eine unbestreitbare Wahrheit, dass es definitiv keine Korrelation zwischen C02 und der Erdoberflächenerwärmung gibt und auch niemals in der Erdgeschichte gegeben hat.“ Wo finde ich dazu z. B. die entsprechenden Gutachten?

    Schade, ohne Quellenangaben ist der Text bis auf Weiteres nichts anderes als eine Hypothese.

    Vielleicht kann der Autor die Beweise ja nachliefern, würde mich freuen.

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  3. Sorge sagt:

    Ich danke Herrn Ditz für den soliden und sehr respektvoll dargestellten Hinweis. Gleichwohl habe ich seinen Artikel „Internationale Panikmache um CO2“ mit großem Interesse gelesen. Er ist wahrlich ein Augenöffner.

    Hier ein Kommentar von der Redaktion der Freiewelt.net auf einer anderen Ebene und zwei sehr kritische Lesermeinungen aus den USA. Ich möchte gerne die Gedanken unseres Kreises auf CF kennen… Danke.

    11 Dinge, die Sie über die Enzyklika »Laudato Si« wissen sollten
    http://www.freiewelt.net/reportage/11-dinge-die-sie-ueber-die-enzyklika-laudato-si-wissen-sollten-10062493/

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  4. zeitschnur sagt:

    Zustimmung in … fast allem.

    Bis auf folgenden Satz:

    „In absehbarer Zukunft können schwache und unzuverlässige Wind- und Solarenergie nicht effektiv fossile Treibstoffe und Kernkraft für die Elektrizitätserzeugung ersetzen.“

    Je nachdem, wo die Energie aus Wind und Sonnenkraft erzeugt wird, ist da gar nichts „schwach“ und erst recht nicht „unzuverlässig“ – jedenfalls nicht unzuverlässiger als Atomkraftwerke, deren Super-GAUs inzwischen bereits zwei große Regionen der Welt auf Jahrzehnte hin total unbewohnbar und lebensgefährlich für alles, was lebt, gemacht haben! Das Frage nach einer Lösung der Entsorgungsproblematik für den Atommüll, das in meiner Kindheit großspurig vonseiten der Atomlobby-Physiker und -Chemiker in Aussicht gestellt und bis heute nicht eingelöst worden ist, will ich mal gar nicht erwähnen…

    Es stellt sich auch die Frage, warum Sie völlig unkritisch erwähnen, das sich der Energieverbrauch weltweit bis zum Jahrhundertende mindestens verfünffachen wird.

    Ich hoffe sehr, dass nicht die realen und ernsthaften Probleme, die im Raum stehen, nicht nur deswegen, weil das Thema „Klimawandel“ irrig ist, einfach kurz mal mit entsorgt werden, als seien sie bloße „Hysterie“. In diesem Fall glaube ich nämlich einem Mann wie Max Thürkauf mehr…

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