Demo für alle: Aktion „FaireMedien“ wirft der „dpa“ Falschmeldungen vor

Unfaire Nachrichten über Bürgerprotest gegen „Bildungsplan“

Die Deutsche Presseagentur (dpa) hat gravierende Falschmeldungen über die DEMO FÜR ALLE (siehe Foto) verbreitet.

Meldungen der dpa Baden-Württemberg gaben die tatsächlichen Forderungen der DEMO FÜR ALLE nicht korrekt wieder und verschleierten die tatsächliche Urheberschaft aggressiver und gewalttätiger Handlungen bei den Demonstrationen oder verkehrten sie sogar in ihr Gegenteil. DSC03312a

Der Leiter der dpa Baden-Württemberg, Henning Otte, räumte die Fehler auf Anfrage von FaireMedien zum Teil ein.

FaireMedien hat eine Übersicht der falschen Darstellungen zur DEMO FÜR ALLE durch die dpa Baden-Württemberg zusammengestellt. Diese finden Sie unter: https://fairemedien.de/uebersicht-der-falschen-darstellungen-zur-demo-fuer-alle-durch-die-dpa-baden-wuerttemberg/

Der Initiator der Bürgerinitiative FaireMedien, Thomas Schührer, sagt dazu: „Durch das wiederholte Auftreten fehlerhafter Meldungen entsteht mittlerweile der Eindruck des Vorsatzes. Die Vorfälle sind geeignet, das Vertrauen in die Zuverlässigkeit der dpa Baden-Württemberg zu erschüttern.”

dpa-Meldungen sind besonders sensibel, weil sie von vielen anderen Medien oft unverändert übernommen werden und so viel stärkere Wirkung entfalten als andere Nachrichten. Die dpa ist die größte Nachrichten-Agentur Deutschlands.

In ihrer Selbstbeschreibung heißt es, sie garantiere die eigene Nachrichtenbeschaffung „nach im dpa-Statut festgelegten Grundsätzen: unparteiisch und unabhängig von Weltanschauungsfragen, Wirtschafts- und Finanzgruppen oder Regierungen.”


2 Kommentare on “Demo für alle: Aktion „FaireMedien“ wirft der „dpa“ Falschmeldungen vor”

  1. Horst sagt:

    Man muss sich nicht wundern; denn trotz der sich selbst auferlegten „Grundsätzen“, berichten die Medien schon seit sehr langer Zeit absichtlich mit unwahren Meldungen die Leser hinters Licht zuführen. „Nichts Neues in der überwiegend links orientierten Republik!“

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  2. Marienzweig sagt:

    Die Medien haben es sich selbst zuzuschreiben, wenn das Vertrauen der Hörer, der Zuschauer und der Leser immer mehr schwindet.
    Die vornehmste Pflicht eines Journalisten müsste es doch sein, umfassend, fair und wahrheitsgetreu zu berichten, wenn er sich selbst und seinen Beruf ernst nimmt und wenn er zudem von den Konsumenten ernst genommen werden will.

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