Der israelische Staat trauert um den CDU-Parlamentarier Philipp Mißfelder

„Ein wahrer Freund des jüdischen Volkes“

Pressemitteilung der israelischen Botschaft:
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Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu erklärt zum plötzlichen Tod von Philipp Mißfelder:  netanyahu07-14
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„Der viel zu frühe Tod des Bundestagsabgeordneten Philipp Mißfelder wurde in Israel mit tiefer Trauer aufgenommen. Mißfelder war ein wahrer Freund des jüdischen Volkes und des Staates Israel und zögerte nie, seine Freundschaft mit deutlicher und klarer Stimme auszudrücken. Wir sprechen seiner Familie und seinen Kolleginnen und Kollegen im Deutschen Bundestag unser Beileid aus.“
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„Ich werde unsere Begegnungen vermissen“

Der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman sagt zu dem Trauerfall am heutigen Montag:
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„Die Nachricht von dem viel zu frühen Tod von Philipp Mißfelder hat uns alle schockiert. Unsere Gedanken und unser Beileid gelten seiner Familie. Philipp Mißfelder war ein großer Vertreter der modernen deutschen Politik und Gesellschaft. Sein Tod ist ein großer Verlust für Deutschland, aber auch für Israel.blog1-205x130
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Mit seinem sensiblen und zugleich entschiedenen Engagement hat Philipp Mißfelder die besonderen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland mitgestaltet und unermüdlich weiter entwickelt.
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Er war ein Vertreter der jungen deutschen Generation, die sich für Israel und das gesamte jüdische Volk engagiert, im Sinne der Vergangenheit und der Zukunft gleichermaßen.
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Wir schätzen seine Leistungen und werden uns dafür einsetzen, seine Errungenschaften zu erhalten und weiter für sie einzustehen. Wir behalten Philipp Mißfelder als wahrhaftigen Freund und freundlichen Menschen in Erinnerung. Ich persönlich werde unsere Begegnungen vermissen und unsere regelmäßigen Gespräche, von der Lage der Weltpolitik bis hin zu Fußball.“
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Hintergrund: Der CDU-Politiker Philipp Mißfelder ist überraschend im Alter von 35 Jahren verstorben. Mißfelder galt mehr als ein Jahrzehnt lang als das Gesicht der Jungen Union. Zuletzt war er außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

 


Israel: Täter des Brandanschlags auf eine katholische Kirche wurden verhaftet

„Der Kirchenbrand ist ein Anschlag auf uns alle“

Der Pressesprecher der israelischen Polizei für internationale Medien, Micky Rosenfeld, veröffentlichte am Sonntag (12.7.2015) folgende Erklärung zum Brandanschlag auf die Brotvermehrungskirche (siehe Foto) und die inzwischen erfolgten Festnahmen:
Brotvermehrungskirche
„In der Nacht haben die Polizei und Schin Bet
[Israels Inlands-Geheimdienst] Menschen verhaftet, die am Brandanschlag auf die Brotvermehrungskirche in Tabgha, in der Nähe von Kaparnaum, am 18. Juni 2015 beteiligt waren.

Dies ist das Ergebnis einer verdeckten Ermittlung, die schwierig und professionell war  und sofort nach dem Brandanschlag auf die Kirche begann und bis zu den Verhaftungen der Beteiligten in der Nacht andauerte. Von diesem Moment an begannen die offenen Ermittlungen von Polizei und Schin Bet.“

Die Beteiligten erschienen vor dem Gericht in Nazareth und stehen bis zur ihrer nächsten Anhörung vor Gericht am Freitag unter Arrest.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hatte Yoram Cohen, den Direktor von Schin Bet, am 18. Juni mit einer vollständigen und schnellen Untersuchung des Falls beauftragt.

Der Regierungschef erklärte damals: “Der entsetzliche Brandanschlag von heute Morgen auf eine Kirche ist ein Anschlag auf uns alle. In Israel ist Glaubensfreiheit einer unserer Grundwerte und ist gesetzlich garantiert. Jene, die für dieses verachtenswerte Verbrechen verantwortlich sind, werden die volle Kraft des Gesetzes zu spüren bekommen. Hass und Intoleranz haben keinen Platz in unserer Gesellschaft.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin  – Foto: israelisches Tourismus-Ministerium


Franz Josef Jung (CDU): „Mit Mißfelder verliere ich einen persönlichen Freund“

Der CDU-Parlamentarier war ein großer Freund Israels

Philipp Mißfelder, der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, ist überraschend in der Nacht von Sonntag auf Montag plötzlich an einer Lungenembolie gestorben. Der 35-jährige Bundestagsabgeordnete hinterläßt eine Frau und zwei Kinder.

Zu seinem Tod erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz Josef Jung: 

Foto Markus Hammes

Foto Markus Hammes

„Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion verliert durch den plötzlichen Tod Philipp Mißfelders einen herausragenden Außen- und Sicherheitspolitiker. Er hat mit seinem Einsatz für die deutsch-israelischen und für die transatlantischen Beziehungen das außenpolitische Profil der Fraktion deutlich mit geprägt.

Mit seinem Engagement in Russland, Osteuropa und Asien hat er wesentlich dazu beigetragen, unsere internationalen Beziehungen zu verbreitern und eine gute Grundlage für unser außenpolitisches Handeln zu legen. Auch unsere Kenntnisse über diese Regionen hat er auf wertvolle Weise erweitert.

Bei seiner Tätigkeit als Außenpolitiker ließ er sich immer vorausschauend von einem strategischen Ansatz leiten.

Der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird Philipp Mißfelder sehr fehlen. Ich verliere mit ihm auch einen sehr geschätzten persönlichen Freund. Meine Anteilnahme und mein Mitgefühl gelten seiner Frau und seinen Kindern.“

Hintergrund:
Philipp Mißfelder war seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2009 außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion. Von 2002 bis 2014 führte er die  Junge Union Deutschlands als Vorsitzender. Er engagierte sich auch als Freund des Staates Israel.


Vatikan hebt Predigtverbot für islamkritischen Pfarrer Paul Spätling auf

Kleruskongregation korrigiert Dekret von Bischof Felix Genn

Pressemeldung des CHRISTOFERUSWERKs in Münster:

Am 20. Januar 2015 informierte der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, die Medien in einer öffentlichen Stellungnahme darüber, daß er Pfarrer Paul Spätling aus Emmerich die Predigtvollmacht entzogen habe, weil der Geistliche sich am Abend zuvor bei einer Ansprache auf einer Pegida-Kundgebung in Duisburg islamkritisch geäußert hatte.
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Nachdem der Oberhirte von Münster das Gesuch des Priesters um Rücknahme dieses Predigtverbots abgewiesen hat, wandte sich Pfarrer Spätling gemäß den Regeln des Kirchenrechts am 19. März 2015 mit einem hierarchischen Rekurs an die römische Kleruskongregation, die von Kurienkardinal Beniamino Stella geleitet wird.

Der Präfekt gab der Beschwerde des Geistlichen in seinem amtlichen Dekret vom 27. Juni 2015 (Prot-N. 20152101) hinsichtlich des vom Bischof verfügten Predigtverbotes recht und bezeichnet diese Maßnahme als „unverhältnismäßig“.

Die Kongregation erklärt, die Tatsache, dass Pfarrer Paul Spätling „im Zuge einer Demonstration eine Ansprache gehalten hat“, reiche nicht aus, „um den vollständigen Entzug der Predigtvollmacht zu begründen.“  – Präfekt Stella fügt hinzu: „Der Entzug der Predigtvollmacht müsste seine Grundlage weitaus unmittelbarer aus dem Umstand ableiten, dass der Kleriker nicht zum Predigen befähigt wäre oder dass er die zur Lehr- und zum Predigtdienst gegebenen Vorgaben seines Bischofs nicht eingehalten hätte“.  PICT0283

Die weitere bischöfliche Verfügung, welche dem islamkritischen Geistlichen untersagte, „öffentlich im Namen der Kirche innerhalb und außerhalb von Kirchen zu sprechen“, wurde hingegen von der Kleruskongregation bejaht.

BILD: Pfarrer Paul Spätling beim Gebetszug für die ungeborenen Kinder in Münster (März 2015)

Abschließend heißt es in dem vier Seiten umfassenden Dekret des vatikanischen Dikasteriums:

„Nachdem diese Kongregation ihre Kompetenz festgestellt hat, antwortet sie im Sinne der oben angeführten Punkte des H.H. Paul Spätling mit Dekret und verfügt, dass das bischöfliche Dekret vom 20. Januar 2015 gemäß c. 1739 CIC korrigiert wird; das heißt, der Entzug der Predigtvollmacht wird aufgehoben, das Verbot, öffentlich im Namen der Kirche innerhalb und außerhalb von Kirchen zu sprechen, wird hingegen bestätigt.“

Sodann erfolgt noch ein formaler Hinweis, wonach gegen dieses Dekret Rechtsmittel bei der Apostolischen Signatur eingelegt werden können.

Unsere damalige Kritik am Predigtverbot des Bischofs: https://charismatismus.wordpress.com/2015/01/20/munster-bischof-felix-genn-entzieht-pfarrer-paul-spatling-die-predigtbefugnis/

Das als gemeinnützig anerkannte CHRISTOFERUSWERK eV. in Münster ist eine Aktionsgemeinschaft katholischer und evangelischer Christen; es betreibt ehrenamtlich dieses CHRISTLICHE FORUM.

Kontakt-Daten: Christoferuswerk eV, 48007 Münster, Postf. 1963, Tel. 0251-616768, Fax 0251-614020, Mail: felizitas.kueble@web.de

Diese Meldung erscheint auch auf KATHNEWS: http://www.kathnews.de/vatikan-hebt-predigtverbot-fuer-islamkritischen-pfarrer-auf

 

 


Die Unionsfraktion trauert um ihren außenpolitischen Sprecher Philipp Mißfelder

Philipp Mißfelder, der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, ist überraschend in der Nacht von Sonntag auf Montag an einer Lungenembolie gestorben. Der 35-jährige Bundestagsabgeordnete hinterläßt eine Frau und zwei Kinder. 159481-3x2-teaser296

Zum Tod von Philipp Mißfelder (siehe Foto) erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder:

„Wir sind bestürzt, fassungslos und traurig. In unseren Gedanken sind wir bei seiner Frau und seinen beiden kleinen Kindern. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion verliert einen ihrer profiliertesten Außenpolitiker und ich persönlich einen Freund, der mich auf vielen meiner Reisen begleitet hat.

Philipp Mißfelder war ein überzeugter Freund Israels. Mit großem Engagement setzte er sich für die transatlantischen Beziehungen ein. Außerdem war er ein ausgewiesener Kenner der Situation in Osteuropa und in Russland. Darüber hinaus verfügte er über herausragende Kontakte in Asien.“

Hintergrund:
Philipp Mißfelder war seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2009 außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion. Von 2002 bis 2014 führte er die  Junge Union Deutschlands als Vorsitzender.


Prof. Dr. Jörg Meuthen: Eurozone jetzt auf nördliche EU-Mitgliedsstaaten beschränken

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Zu den aktuellen Verhandlungen um die Rettung Griechenlands erklärt der Sprecher der AfD (Alternative für Deutschland), Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto):  k-DSC_7131-160x200
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„In diesen Tagen zeigt sich final und in ihrer ganzen Absurdität, wohin die sogenannte Griechenland Rettungspolitik geführt hat. Der tatsächliche Charakter der gigantischen Konkursverschleppung, die diese Politik von Beginn an war, wird nun für wirklich jedermann offenkundig. 
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Diese grundfalsche, sich an den Steuerzahlern versündigende Politik nun durch Gewährung von weiteren 74 – 82 Milliarden Euro nochmals fortzusetzen, darf unter egal welchen Zusagen Umständen nicht mehr stattfinden.
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Die AfD fordert eine sofortige Beendigung weiterer Finanzhilfen gegen vage und inhaltlich leere Versprechungen der griechischen Regierung. Es gilt endlich anzuerkennen, dass der Euro-Währungsverbund in der bestehenden Zusammensetzung gescheitert ist.
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Eine vollständige Neuordnung des gemeinsamen Währungsraums muss jetzt in Angriff genommen werden. Deutschland sollte diese Zäsur nutzen, in einer gemeinsamen Währung nur mit den EU-Staaten zu verbleiben, die auf einem gemeinsamen strikt regelgebundenen Währungsverständnis fußen. Das sind derzeit nur die nördlichen Mitgliedstaaten des Euro-Raums.“