Dr. Frauke Petry: Kanzlerin verhandelt wie bei einer Geisterfahrt im Nebel

Zur anstehenden Abstimmung im Deutschen Bundestag über weitere Finanzhilfen für Griechenland erklärt die Sprecherin der AfD (Alternative für Deutschland), Dr. Frauke Petry: AfD-Petry

„Die Verhandlungstaktik der Kanzlerin gleicht einer Geisterfahrt im Nebel. Die Bundesregierung verhandelt in Brüssel zunehmend intransparent. Neben der völlig unsinnigen und unabgestimmten Forderung von Schäuble nach einem Grexit auf Zeit, ist der neuste Coup nun, sich weitere Griechenland-Hilfen aus dem ESM vom Bundestag genehmigen zu lassen“, so Dr. Petry.

Was noch vor Kurzem als ungefährlich für die Stabilität der Eurozone von Merkel eingestuft wurde, ist auf einmal ein Risiko und müsse durch den ESM stabilisiert werden, bemängelt Petry im Hinblick auf den Zick-Zack-Kurs der Kanzlerin.

„Mit diesem fahrlässigen und undemokratischen Politikstil muss endgültig Schluss sein. Immer offensichtlicher zeigt die Bundesregierung, wie wenig Priorität der Wählerwille und die Interessen der deutschen Steuerzahler gegenüber der Rettung Griechenlands bei ihr genießen. Das ist geradezu unverschämt“, erklärt Petry.

Deshalb arbeite die AfD mit Hochdruck an einem bundesweiten Referendum, um den entmündigten Bürgern auf diesem Weg eine Stimme zu geben. 


4 Kommentare on “Dr. Frauke Petry: Kanzlerin verhandelt wie bei einer Geisterfahrt im Nebel”

  1. Sorge sagt:

    Diesen Link habe ich vor ein paar Tagen schon hierher geschickt, hier nochmals.
    Die Mentalität von GR hat sich seit der Osmanischen Herrschaft nicht geändert, warum meint die EU, dass sie in den nächsten 3 Jahren ändern wird? Und diese Mentalität hindert GR eben, vollständig in die EU zu integrieren.

    EU meintet es gut mit GR, aber das ist so ein Wunschdenken, wie die USA meinten, man kann in ein paar Jahren Demokratie wie die Western sie verstehen in muslimischen Irak oder Afghanistan einführen.
    Ich habe gehofft, dass die Politiker weitgehend eine humanistische Ausbildung haben um in Geschichte und Kultur versiert zu sein. Das ist natürlich nur MEINE Wunschdenken.

    Gut genährt dank Rousfetia
    von Heinz A. Richter
    In nahezu allen Ländern hat der EU-Beitritt dazu beigetragen, Staat und Wirtschaft zu modernisieren. In Griechenland dagegen hat er einem tief in der Geschichte wurzelnden System des Klientelismus neue Kraft gegeben. Eine Chronik des Desasters.
    Hier finden Sie den vollständigen Beitrag: http://www.faz.net/-hf2-85cbd

    Aber das alles macht nichts: was die Politiker nicht schafften, wird die ökonomische Gesetzmäßigkeit das erledigen. Wir haften, dann zahlen wir bis das Geld ausgeht oder wenn Islam uns überrollt, dann ist sowie so aus. Die Millionen unter den griechischen Matratzen werden die Griechen dann auch nicht mehr helfen.

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  2. Fahrt ins Rechte Tun ist KORREKT.

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  3. hg sagt:

    Das von Frau Petry angedachte Referendum hätte wohl genausoviel oder -wenig Einfluss auf politische Entscheidungen wie das der Griechen! Wir brauchen Vorschläge von Politikern, wie sie den Karren aus dem Dreck ziehen wollen und nicht „volksnahe“ Bestätigungen dafür, wie man es nicht macht! Vielleicht ist gerade Griechenland ein beten wir eigentlich dafür??Beispiel dafür, wie man Reformen gegen Widerstand durchzieht um ein Volk zu retten? Vielleicht können wir von Tsipras lernen, wie man Probleme wirklich anpackt….

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    • Horst sagt:

      Wie perfide müssen unsere Kanzlerin und ihr Gefolge sein, dass sie triumphierend feststellen: „Europa hat gewonnen!“ und ihr Handeln als erfolgreich bezeichnen, wenn sie in einem „3. Hilfspaket“ 19,1 Milliarden Euro deutscher Steuerzahler Griechenland in den „Hals“ werfen, wohl wissend, dass Athen erstens das Geld niemals zurückzahlen wird, und zweitens sie auf einem brodelnden Vulkan tanzen. Die Bildzeitung von heute „spricht“ zu Recht von „Merkels Milliarden-Murks.“ Eines haben wir jedenfalls daraus gelernt: „Ihr Wort ist kein Pfifferling wert.“ Unsere Politiker halten weder ihre selbst erstellten Regeln ein, noch messen sie den Gesetzen Bedeutung zu. Die „Energiewende“ unserer alternativlosen Kanzlerin lässt grüßen! Wenn nun wie die Bild-Zeitung munkelt: Der griechische Ministerpräsident Tsipras müsse möglicherweise wegen seines plötzlichen Kursschwenks zurücktreten, so sollte auch der Rücktritt der Kanzlerin erwogen werden, um weitere Schäden von unserem Volk abzuwenden. Doch dieser Polit-Klüngel wird weiter wursteln, künftig noch weitere Male von „Schuldenschnitt“ faseln und den Bürgern sich als angeblich wahrheitsliebende Politiker verstehend, zurufen: „Das Geld ist weg!“
      Da wäre es doch geradezu angebracht, dass sich endlich durch ein Referendum des Volkes Stimme erheben kann. Denn wir haben immer noch keine Demokratie im Sinne der Definition.
      mfg

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