AfD kritisiert Ursula von der Leyens „Pleiten- und Pannen-Ministerium“

Zur Situation des Bundesverteidigungsministeriums (BMVg) erklärt AfD-Vorstandsmitglied Georg Pazderski:

 „Im Verteidigungsministerium jagt eine Negativmeldung die nächste. Mangelhafte Ausrüstung, chaotisches Beschaffungswesen, fehlerhafte Finanzplanung und kein erkennbarer strategischer Kurs. Atze Soldat

Mögen auch einige der Probleme auf die Zeit der Amtsvorgänger von Ursula von der Leyen zurückgehen, behoben hat sie keines. Stattdessen tauchen immer neue Fehler auf.

Da liegen für den Schützenpanzer „Puma“ die Berechnungen um eine Milliarde Euro zu hoch und beim Lenkflugkörper „Meteor“ eine Milliarde Euro zu niedrig. Statt zu intervenieren, sich um Aufklärung zu bemühen, lässt Frau von der Leyen das Ministerium schlicht dementieren.

Auch strategisch geht einiges drunter und drüber. Da bewaffnet die Bundeswehr die Kurden, damit diese gegen den IS kämpfen können und dann werden kurdische Stellungen vom NATO-Partner Türkei bombardiert.

Statt das ganz entschieden zu verurteilen, lobt die Ministerin am selben Tag das Engagement der Türkei im Kampf gegen den IS. Erst nach breiter öffentlicher Kritik kommen dann einige zaghaft vorgetragene Allgemeinplätze als Antwort. Es wird nicht agiert, nur reagiert – und das meistens erst, wenn es zu spät ist. 

All das wirkt hochgradig unprofessionell und zeugt von einem gehörigen Maß an Naivität.“


2 Kommentare on “AfD kritisiert Ursula von der Leyens „Pleiten- und Pannen-Ministerium“”

  1. Adolf Breitmeier sagt:

    Es war nach meiner Meinung ein Fehler, die Allgemeine Wehrpflicht anzuschaffen, weil das zu einer radilkalen Schwächung der Verteidigungsgähigkeit der BRD beigetragen hat – nicht nur nach außen. Dadurch wurden nicht nur Liegenschaften vernachlässigt bis hin zur Verwahrlosung, sondern auch die Bewaffnung, das Gerät und die noch benutzten Kasernen nicht im nötigen Ausmaß an eine vernünftige Verteidigungsfähigkeit erhalten. Das lag und liegt am Dilletantismus der Verteidigungsminister. Aber große Töne spucken: Auslandseinsätze, Verantwortung in der Welt übernehmen, in der Ukraine mitmachen oder sonstwo… ich frage mich nur:WOMIT. Das Gewehr schießt daneben, die Drohne darf nicht fliegen, ich hoffe, dass wenigstens die Kantine gut ist. Man kann Frau Von der Laien (extra so geschrieben) eigentlich keinen Vorwurf machen. Sie besucht die Soldaten in Afghanistan und ist (erfolglos) emsig. Im Zeugnis wird einmal stehen: Sie hat sich gemüht oder bemüht, was der Note SECHS gleichkommt. Freiheit, die durch eine Armee geschützt werden soll (eigentlich zu jeder Zeit geschützt werden muss, denn wer stark ist, braucht keine Angst zu haben, dass ihm einer etwas wegnehmen will) – kostet Geld. Und ein Berufsheer ist nun mal teuer.

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    • OStR Peter Rösch sagt:

      Mit ein bißchen Vorstellungsvermögen kommt man darauf, daß das ganze „Mißmanagement“ möglicherweise der beste Dienst an unserer Nation und für uns Staatsbürger ist. – Wie komme ich drauf? Nehmen wir versuchsweise an, Ihr Idealszenario wäre gegeben: Eine bestens ausgerüstete Armee, hoch motiviert, und das auch noch mit einer Wehrpflicht (für Frauen und Männer??) verkoppelt. Wem würde diese aus unseren Söhnen und Töchtern bestehende Armee dienen, was wäre der nächste Auftrag, den die Bundeswehr zu erledigen hätte?
      Militärs, die aus gutem Grund keine Lust haben, sich und die ihnen anvertrauten Truppen in fremdem Auftrag für irgendeine undefinierte Sache auf fernen Schlachtfeldern verheizen zu lassen, werden die Situation genau so darstellen, wie es jetzt dem von Ihnen geschilderten Erscheinungsbild unseres Wehrwesens entspricht. Und das ist, unter den gegebenen weltpoliitschen Bedingungen, gut so! – Ich schlage, unter diesem Gesichtspunkt, den Generalstab der Bundeswehr für den Friedensnobelpreis vor! Möglicherweise wird auch Herr Pazderski diesen Gedankengang noch in seine genaueren Überlegungen einbeziehen.

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