Glaubenskongreß in Fulda: Bischof Algermissen kritisiert den Genderismus

Oberhirte von Fulda hält ZdK-Erklärung für „destruktiv“

Auf dem Kongreß „Freude am Glauben“  – veranstaltet vom Forum Deutscher Katholiken  – fand Bischof Heinz Josef Algermissen klare Worte gegen die Leugnung bzw. Gleichmacherei von Geschlechts­unterschieden. Die Gender-Ideologie sei wider der Natur und widerspreche den katholischen Werten von Ehe und Familie, erklärte der Oberhirte von Fulda. Scannen0006 - Kopie

Jene Politiker, welche den Genderismus verbreiten, ließen nicht locker, so der Bischof, die substantiellen Unterschiede zwischen den Geschlechtern aufzulösen. Dieses bedrohe das christlich-jüdische Werte- und Menschenbild auf dramatische Weise, betonte Algermissen in seiner Predigt in Fulda im Rahmen des Kongresses, der unter dem Leitwort »Ehe und Familie – gottgewollter Auftrag und Weg zum Glück« stand.

Der Fuldaer Bischof richtete an die 1.500 Menschen den dringenden Appell, die Fundamente des katholischen Verständnisses von Ehe und Familie in positiver Weise neu zu verdeutlichen. Eine im Mai vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) vorgelegte Erklärung bezeichnete er als destruktiv für die kirchliche Lehre, obgleich sie vorgebe, zwischen Lehre und Lebenswelt Brücken bauen zu wollen.

Quelle: http://www.freiewelt.net/nachricht/algermissen-verurteilt-gender-ideologie-10062981/


2 Kommentare on “Glaubenskongreß in Fulda: Bischof Algermissen kritisiert den Genderismus”

  1. Die volksverhetzenden Aussagen des Kongresses in Fulda sind jetzt bei der Antidiskriminierungsstelle des hessischen Landessozialministerium angezeigt, nach Aussage der zuständigen Sachbearbeiterin Frau Schmidt nimmt man die Angelegenheit ernst.

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  2. Nonnen sagt:

    Allerdings ist bei weiterer gender-ideologischer Gleichmacherei zu erwarten, dass die Hauptleidtragenden die Frauen sein werden. Denn wenn die eigentlichen weiblichen Vorteile und Überlegenheiten ausgeredet oder gar negativ bewertet werden, ist die innere Identität zerstört und es bleiben nur noch Äußerlichkeiten, die dann kultmäßig in den Mittelpunkt rücken (Diäten, Schönheitsoperationen, Castingshows, Sexting usw.) [Kommunikationswissenschaftlerin Petra Grimm, 2010: Mädchen ziehen zunehmend Selbstbewusstsein daraus, Jungen als Sexobjekte zu dienen].
    Gefahr: Frau wird zur Ware (Leihmutter, Eizellenlieferantin, Prostitution usw.)
    Die Überredungs-Ideologie, dass Gleichberechtigung nur durch Aufhebung der Geschlechtrollenunterschiede möglich sei, kann bei Frauen mit den anderen selbst erlebten motivationalen Grundlagen zu inneren Konflikten und damit zu Depression und anderen ernsthaften psychischen Problemen führen [Moulton, 1977]
    Siehe auch in den hierzulande weitgehend unbekannten Studien z. B. von Prof. Annica Dahlström, Uni Göteborg: Innerhalb der letzten 15 – 20 Jahre einen Anstieg psychischer Erkrankungen bei schwedischen Mädchen um 1000 Prozent, Depressionen um 500 Prozent; Suizidrate finnischer Mädchen ist die höchste in Europa
    Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Logos-Verlag, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4)

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