Der Bischof von Leiria-Fatima unterstützt die liberale Linie von Kardinal Kasper & Co.

Mathias von Gersdorff

Die ramponierte und isolierte deutsche Delegation für die vatikanische Bischofssynode – wohl die liberalste in der ganzen Welt – erhält nun Unterstützung von ebenfalls reformerischen, aber weniger in der Öffentlichkeit beschädigten Bischöfen.

Der Bischof von Leiria–Fátima, António Marto, hat sich bereits als Anhänger der Positionen von Kardinal Kasper bekannt.

Dadurch geriet er Ende Juli 2015 bei einem Treffen der portugiesischen Bischofskonferenz in eine Auseinandersetzung mit dem Patriarchen von Lissabon, Kardinal Manuel Clemente.

Laut Presseberichten konnte sich schließlich Kardinal Clemente durchsetzen. Dennoch wurde mit Erstaunen konstatiert, wie gespalten der portugiesische Episkopat in der Frage der wiederverheirateten Geschiedenen ist.
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Währenddessen bereitet das liberale Lager eine Tagung in Rom für den 10.-12. September 2015 vor, die sich mit den Themen der Familiensynode in diesem Herbst befassen soll (siehe Abbildung).
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Das Symposium wird diesmal aber nicht von Deutschen, Schweizern und Franzosen organisiert. Diese hatten Ende Mai 2015 eine ähnliche Tagung einberufen und gestaltet, die zu erheblichen Irritationen führte.
Man hielt sie für eine „Schatten-Synode“ und ein „Geheimtreffen“ zur Planung der liberalen Agenda der Synode im Herbst 2015 in Rom. In der Tat sprachen dort wohl die schärfsten Gegner der katholischen Lehre über Ehe und Familie.
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Der wichtigste Kirchenmann bei diesem September-Treffen wird Kardinal Óscar Rodríguez Maradiaga von Tegucigalpa, Honduras, sein. Trotz seiner lateinamerikanischen Herkunft vertritt Kardinal Maradiaga eine stark liberale Position.Die Tagung wird von der „International Academy for Marital Spirituality (INTAMS)“ organisiert.
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Die Absicht dieser neuen Initiativen und Stellungnahmen ist es wohl, modernistische Bischöfe in Deutschland aus der Schusslinie zu nehmen. Durch ihre Attacken gegen die katholische Lehre und ihr teils arrogantes Vorpreschen weckten sie weltweiten Widerstand und manövrierten sich dadurch in die Isolation.
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Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und die Webseite „Kultur und Medien online“

Der HERR ist König – die Erde frohlocke!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 97 (96),1-2.5-6.8-9.

Der HERR ist König. Die Erde frohlocke.
Freuen sollen sich die vielen Inseln.
Rings um ihn her sind Wolken und Dunkel,
Gerechtigkeit und Recht sind die Stützen seines Throns.

Berge schmelzen wie Wachs vor dem HERRN,
vor dem Antlitz des Herrschers aller Welt.
Seine Gerechtigkeit verkünden die Himmel,
seine Herrlichkeit schauen alle Völker.

Zion hört es und freut sich,
Judas Töchter jubeln, HERR, über deine Gerichte.
Denn du, HERR, bist der Höchste über der ganzen Erde,
hoch erhaben über alle Götter.

 


Überflüssiges Rauschen im Blätterwald wegen jüngster Papst-Äußerungen

Klare Sache: Geschieden-Wiederverheirate sind „nicht exkommuniziert“

In einigen Medien gibt es wieder einmal Wirbel und Sensationsgetuschel um Aussagen von Papst Franziskus im Vorfeld der römischen Bischofssynode über Ehe und Familie. Anscheinend wird jetzt erst recht jede Äußerung von ihm auf die Goldwaage gelegt. flyerstralsund2

Allerdings ist es überflüssig bis lächerlich, wenn im reformerischen Spektrum der Eindruck erweckt wird, als habe der Pontifex etwas Neues geliefert mit seiner Bemerkung, die geschieden-wiederverheirateten Katholiken seien „nicht exkommuniziert“. Umgekehrt ist es genauso unangebracht, wenn sich traditionelle Stimmen über diese Aussage von Franziskus empören.

Was soll an dieser schlichten Tatsache aufregend sein?

Seit Jahrzehnten weisen Päpste (auch Benedikt) bisweilen darauf hin, daß der erwähnte Personenkreis durchaus nicht exkommunziert ist  –  mit anderen Worten: er ist nicht aus der kirchlichen „Communio“ (Gemeinschaft) ausgeschlossen, sondern „nur“ vom Sakramentenempfang. Wenn jemand nicht zum Tisch des HERRN darf, bedeutet dies aber noch lange keine Exkommunikation.

Auch das Getöse, eine solche Äußerung zum jetzigen Zeitpunkt sei gleichsam ein reformerisches „Signal“ an die Familiensynode, ist unsinnig, weil der Papst lediglich auf etwas hinweist, was einen Neuigkeitswert von 0,0% aufweist. Nur Personen (ob von links oder von rechts), die sich theologisch und kirchenrechtlich wenig auskennen, beginnen jetzt mit ihren oberschlauen Spekulationen.

Weiterführende Infos hier: https://charismatismus.wordpress.com/2015/02/17/wegweisender-sammelband-zum-dauerbrenner-ehe-und-kommunion/


Die messianische Vision des Propheten Daniel

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Dan 7,9-10.13-14:

Ich, Daniel, sah in einer nächtlichen Vision: Throne wurden aufgestellt, und ein Hochbetagter nahm Platz. Sein Gewand war weiß wie Schnee, sein Haar wie reine Wolle. Feuerflammen waren sein Thron, und dessen Räder waren loderndes Feuer. Tagesimpuls

Ein Strom von Feuer ging von ihm aus. Tausendmal Tausende dienten ihm, zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht nahm Platz und es wurden Bücher aufgeschlagen.

Immer noch hatte ich die nächtlichen Visionen: Da kam mit den Wolken des Himmels einer wie ein Menschensohn. Er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor IHN geführt. Ihm wurden Herrschaft, Würde und Königtum gegeben. Alle Völker, Nationen und Sprachen müssen ihm dienen. Seine Herrschaft ist eine ewige, unvergängliche Herrschaft. Sein Reich geht niemals unter.

 


Israel: Geheimnisvolle antike Symbole in einer Höhle Jerusalems entdeckt

Archäologen der Israelischen Antiquitätenbehörde haben in Jerusalem rätselhafte Symbole und Inschriften aus der Zeit des Zweiten Tempels gefunden. Bei einer Routineinspektion stießen die Experten auf ein Ritualbad (Mikveh) aus dem 1. Jahrhundert n. Chr.

Es befand sich in einer unterirdischen Höhle im Stadtteil Arnona. Die Wände des Bades sind mit zahlreichen Zeichnungen und Inschriften verziert. Die Inschriften sind auf Aramäisch und in hebräischer Kursivschrift verfasst, was gegen Ende der Zeit des Zweiten Tempels üblich war.

Zu den Symbolen gehören auch ein Boot,Palmen, verschiedene Pflanzen und möglicherweise sogar eine Menorah (siebenarmiger Leuchter).

Derzeit ist die Bedeutung der Inschriften noch ein Rätsel. Einige Inschriften könnten auf Namen hindeuten. Die Symbole an den Wänden der Mikveh sind typische künstlerische Elemente aus der Zeit des Zweiten Tempels. Das Symbol jedoch, welches vielleicht eine Menorah darstellt, ist außergewöhnlich, da es zu der damaligen Zeit nicht üblich war, diesen heiligen Gegenstand, der sich im Tempel befunden hatte, darzustellen.

Die beteiligten Archäologen kommentierten dazu: „Einerseits können die Symbole als säkular interpretiert werden, andererseits aber auch als Symbole von religiöser Bedeutung und großer Spiritualität.“

„Es besteht kein Zweifel, dass es sich um einen sehr bedeutenden Fund handelt“, sagten die Ausgrabungsleiter Royee Greenwald und Alexander Wiegmann. „Eine solche Konzentration von Inschriften und Symbolen aus der Zeit des Zweiten Tempels an einer einzigen Stätte ist selten, einzigartig und absolut faszinierend.

Quelle (Text/Foto): Israelische Antiquitätenbehörde


Originelle Storys um den Erzbischof Dyba

Von Felizitas Küble

Auf dem kürzlichen Kongreß „Freude am Glauben“ wurden am Stand unseres Christoferuswerks nicht nur Unterschriften für eine Seligsprechung von Erzbischof Dyba gesammelt und Postkarten mit seinem Konterfei verbreitet, sondern auch allerlei selbsterlebte oder gelesene Anekdoten aus dem Leben des Fuldaer Oberhirten erzählt.  100_1917

So gab es täglich viel zu schmunzeln und zu lachen, denn Johannes Dyba war ein humorvoller, origineller Mensch, der mitunter echte Situationskomik lieferte.

BILD: Prälat Edmund Dillinger (er war mit Erzbischof Dyba befreundet) an unserem Infostand im Gespräch mit einem jungen Teilnehmer des Kongresses

Dazu einige Beispiele, die uns beim Glaubenskongreß in Fulda durch Dyba-Freunde zu Ohren kamen. Eine freundliche Dame mittleren Alters hat z.B. folgendes Ereignis selber miterlebt und anschaulich geschildert: 

LINKE KREISE organisierten in den 90er Jahren eine Aktion „Stoppt Dyba!“ und verteilten Aufkleber und Buttons mit diesem Schlagwort auf ihren Infoständen und Veranstaltungen. Als nun der Erzbischof   –  angezogen mit „Römerkragen“ wie ein normaler Pfarrer   –  des Weges kam, erkannten ihn die Aktivisten nicht. Er fand die Plaketten gewissermaßen ganz interessant, wie er sagte  –  und stopfte sich seine Tasche damit voll. Als er von dannen gegangen war, kam jene Dame, die das alles beobachtet hatte, auf die Dyba-Gegner zu und sagte zu ihnen: „Was seid ihr blöd!“ – „Warum?“  – „Ihr seid gegen Erzbischof Dyba und kennt ihn nicht einmal!“  – „Wieso? Natürlich kennen wir ihn!“  –  „Anscheinend nicht – soeben hat er doch mit euch gesprochen!“Jan laechelt von der Mauer des Bischofgartens - Kopie

ÄHNLICHES berichtete uns ein Familienvater und Lebensrechtler von einer Zeitungs-Anekdote, die er in Erinnerung behalten hat: Bei der Aktion „Stoppt Dyba!“ wurden Fotos vom Erzbischof verwendet, auf denen er ziemlich ungünstig aussah. Entsprechende Flugblätter und Plakate entdeckte der Fuldaer Bischof auch in der dortigen SPD-Geschäftsstelle, worauf er den „Genossen“ selbstbewußt sagte: „In Wirklichkeit bin ich aber viel hübscher!“

BILD: Erzbischof Dyba frohgemut hinter der Mauer des Bischofsgartens (Foto: Gaby Kaudel)

PAPST mit DURCHBLICK: Die katholischen Bischöfe in Bayern waren bei Johannes Paul II. in Rom und erzählten ihm, wie prima in ihren Bistümern alles läuft, wie stark der Glaube blüht und gedeiht, wie wunderbar sich die kirchlichen Verhältnisse gestalten usw.  Offenbar wußte der Pontifex aber recht gut Bescheid über die Zustände hierzulande und sagte den Schönrednern mit trockener Ironie: „Wenn das so ist, dann müßte Fulda mitten in Bayern liegen!“

NARKOSE ohne OP: Zu Dyba soll Kardinal Meisner bei einem Bischofstreffen gesagt haben: „Johannes, du operierst immer ohne Narkose“, worauf der Erzbischof sich wie folgt an seine Mitbrüder wandte: „Und ihr narkotisiert seit dreißig Jahren, ohne zu operieren!“

Ein BLITZ schlug ein, als DYBA sprach…

Zum ABSCHLUSS eine ernstere Geschichte, die wir schon mehrfach aus dem direkten Umfeld Dybas hörten  – und die uns ein mit ihm befreundeter Geistlicher in Fulda frisch erzählt hat:

Es war bei der Bischofskonferenz in „Himmelspforten“ bei Würzburg. Als Erzbischof Dyba gerade sprach, schlug lautstark ein Blitz in einen Baum in der Nähe des Versammlungsraumes und warf eine Rinde direkt vor das Fenster des Saales. Der reformerische Kardinal Karl Lehmann unterbrach den Redner und sprach: „Johannes, der liebe Gott schimpft über Dich!“  – Wir wissen nicht, ob und wie Dyba gekontert hat. Vielleicht wies er den vorlauten Bischof von Mainz darauf hin, daß es Blitz und Donner auch bei der Verkündigung der Zehn Gebote auf dem Berge Sinai gab  – wahrlich in einer weltbewegenden Stunde also.

Übrigens hat Kardinal Lehmann dem Fernsehen damals direkt danach von diesem „blitzenden“ Zwischenfall während der bischöflichen Beratungen berichtet: http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/1999/erste7214.html

PS: Wer selber ein Erlebnis  – sei es ernst oder heiter – mit dem Fuldaer Bischof gehabt oder davon erfahren hat, möge uns dies bitte berichten oder als Leserkommentar mitteilen. Danke!

HINWEIS: Interessanter Artikel zu Dyba auf einer fundierten katholischen Webseite: http://altmod.de/?p=5311


Linksradikaler Anschlag auf Unternehmen der AfD-Sprecherin Dr. Frauke Petry

Auf das Leipziger Unternehmen „PURinvent“ der Fraktionsvorsitzenden und Bundesprecherin der Alternative für Deutschland, Dr. Frauke Petry, im Stadteil Plagwitz  wurde in der vergangenen Nacht ein Anschlag verübt.    logo-afd-small

Bislang unbekannte Täter (siehe Bekennerbrief) warfen Scheiben der Produktionshalle ein, verschütteten eine teerähnliche Flüssigkeit und Buttersäure. Die Scheiben eines Autos der Sicherheitsfirma wurden eingeschlagen. In der Leipziger Eisenbahnstraße wurde zudem ein Polizeiwagen in Brand gesteckt.

Laut Zeugenaussage (MoPo 24) waren die Täter mit Knüppeln bewaffnet und maskiert. Es gab sechs Festnahmen. Staats- und Verfassungsschutz ermitteln.

Der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Uwe Wurlitzer erklärt dazu:

„Die Firma von Frauke Petry befindet sich in einem Industriepark, auf dem mehrere Firmen angesiedelt sind. Das Unternehmen unserer Bundessprecherin wurde als einziges zerstört. Alles deutet also darauf hin, dass es sich um eine politisch motivierte Straftat aus dem linksextremistischen Milieu handelt.033_30

Ich danke Polizei und Justiz ausdrücklich bereits jetzt für die nun aufgenommenen Ermittlungen und hoffe, dass diese Verbrecher ihrer gerechten Strafe zugeführt werden können.

Dieser Anschlag ist ein weiterer Beleg dafür, wie wichtig der politische Kampf der AfD ist, wenn es darum geht, Linksextremismus endlich genauso intensiv straf- und verfassungsrechtlich zu ächten, wie Rechtsextremismus.

Wenn sich der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion und der Innenminister im Landtag hinstellen und betonen, dass sie genau das tun wollen, hoffen wir als AfD-Fraktion, dass es sich nicht nur um ein Lippenbekenntnis handelt und sie nun beweisen können, dass es ihnen damit wirklich ernst ist.“

Das Bekennerschreiben: https://linksunten.indymedia.org/de/node/150211