Kurdische Gemeindeleitung in Deutschland kritisiert Islamverbände

„Die Hälfte aller Flüchtlinge sind Muslime“

Ali Ertan Toprak, der Bundesvorsitzende der Kurdischen Gemeinde Deutschland, äußert sich kritisch darüber, dass die Islamverbände und  Moscheen in Deutschland trotz der lebhaften Debatte um die Flüchtlingspolitik und die überwältigende Spenden– und Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung keinerlei Engagement gezeigt haben. Köln-MoscheeDSC_0596_ShiftN

Zwar macht es Toprak stolz, dass viele tausend Menschen ehrenamtlich engagiert sind und die Flüchtlinge in ihrem Ort willkommen heißen. In der konkreten Betreuung und ehrenamtlichen Arbeit vor Ort oder bei den Protesten gegen flüchtlingsfeindliche Aufmärsche von Rechtsradikalen seien die Islamverbände oder örtliche Moscheen aber kollektiv völlig abgetaucht.

BILD: Große Moschee mit Minarett in Köln-Ehrenfeld (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Dies ist für Toprak unbegreiflich, denn immerhin stammen 2015 ca. 38% der Flüchtlinge allein aus Afghanistan, dem Irak, Syrien, dem Iran und der Türkei. Allesamt muslimisch geprägte Länder, die in Terror, Diktatur, Chaos und Bürgerkrieg zu versinken drohen. Wenn man noch die Flüchtlinge aus dem Balkan hinzurechnen würde, seien die Hälfte aller Flüchtlinge Muslime, so Toprak weiter.

Er kann sich nicht erklären, warum sich bisher keine muslimische Organisation und kaum eine Moschee für die Flüchtlinge stark gemacht haben. Dabei sieht er die vielen christlichen Kirchengemeinden als gutes Beispiel auch für die Moscheen vor Ort, um sich endlich der Menschen anzunehmen, die unsere Solidarität brauchen, wenn es drauf ankommt.

Während in jeder politischen Gesprächsrunde die muslimischen Verbände und Moscheen Solidarität und Offenheit von anderen einfordern würden, ducken sie sich bei den Flüchtlingen weg und überlassen sie den „Herkunftsdeutschen“, so Toprak resümierend.

Wo bleibt die Solidarität der muslimischen Welt?

Er vermutet, dass viele muslimische Organisationen und Moscheen in Deutschland diese Flüchtlinge vielmehr als Verräter an der Religion ansehen, die die jahrelange Imagearbeit über ein Islam des Friedens und des Wohlwollens gefährden, indem sie mit ihrer Flucht der Öffentlichkeit die tatsächliche humanitäre Katastrophe in diesen Ländern vor Augen führen.

Bemerkenswert ist auch, dass selbst relativ stabile muslimische Staaten wie Indonesien, Malaysia, Dubai oder Katar sich kategorisch weigern, Flüchtlinge aufzunehmen oder ihnen gar eine Bleibeperspektive zu geben.

Flüchtlinge aufzunehmen sei zwar ein Gebot der Menschlichkeit, doch könne dies Europa allein nicht schultern. Wir brauchen auch endlich die Solidarität der muslimischen Welt, fordert Toprak ein.

Quelle: http://kurdische-gemeinde.de/keine-solidaritaet-mit-fluechtlingen-islamverbaende-und-moscheen-meiden-fluechtlingsarbeit/


One Comment on “Kurdische Gemeindeleitung in Deutschland kritisiert Islamverbände”

  1. Adolf Breitmeier sagt:

    Wie ich kürzlich gelesen habe, fürchten die islamischen Staaten (mit einer hohen Wahrscheinlichkeit berechtigt, wie sich bei uns noch zeigen wird) gesellschaftliche und politische Unruhen. Hinzu kommt, dass jeder Mohammedaner, der nach Europa/Deutschland geht, ein Botschafter und Durchsetzer des islamischen Glaubens ist. Forderungen, die aus humanitären oder ,,toleranter“ Gesinnung nahezu kommentarlos und ohne jede Frage erfüllt werden, sollen den Islam weiter verbreiten und mit den jungen Männern eine solide revolutionäre Militärmacht etabliert werden. Wenn diese Leute einmal loslegen, weil kein Geld, kein Platz und keine Geduld mehr da ist, dann haben wir den von wem auch immer gewünschten Bürgerkrieg. Vielleicht bleiben 40 Millionen Autochthone übrig, die können dann mit den nichtislamischen Migranten zusammen wieder aufbauen. Der Krieg ist eingeplant, auch der Sieg der Unterwerfer (Islam heißt und bedeutet: Unterwerfung!). Ein von Autochthonen geleiteter Wiederaufbau allerdings nicht. Man würde/wird ihn mit neuer Flutung von ,,Zuwanderern“ zu verhindern suchen. Schlimme Vision? Noch könnten wir es verhindern. Vielleicht sollten wir von den Mohammedanern lernen: Auf den Malediven und in Saudi Arabien können NUR Mohammedaner die Staatbürgerschaft besitzen und in der Politik mitmachen (wie es in den anderen über 50 islamischen Staaten ist, weiß ich nicht, aber je höher der prozentuale Anteil der Mohammedaner ist, um so weniger Rechte und Lebensmöglichkeiten haben ,,Andersgläubige“, im Koran als Affen und Schweine, schlimmer als das Vieh bezeichnet).

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