Warum der Einsatz für Bewährtes wie Ehe und Familie zunehmend unter Beschuß gerät

Von Birgit Kelle

Seitdem ich mit Frau 2000plus e.V. angefangen habe, mich politisch für eine Familien- und Frauenpolitik abseits von Gender Mainstreaming und Quoten-Wahnsinn zu einzusetzen, mache ich die Erfahrung, dass dies Engagement öffentlich unter Beschuss steht. Kelle_IMG_9393_RGB_(c)_Foto_Kerstin Pukall

Es scheint nicht opportun zu sein, auf die Risken von Krippen-Politik hinzuweisen, Hausfrauen für großartig zu halten, Frauen-Quoten abzulehnen, die Ehe für ein Institut von Mann und Frau zu halten, und gegen die Vermittlung von „Fachwissen“ über alle mögliche sexuelle Spielarten schon an Grundschüler zu sein.

Ich habe mich bereits gewöhnt an Pöbeleien, Beschimpfungen, latente Drohungen, Unterstellungen sowohl in manchen Printmedien, vor allem aber in sozialen Netzwerken.

Neuerdings kommt ein weiterer Vorwurf hinzu, dem nicht nur ich, sondern auch andere Journalisten-Kollegen und Aktivisten für die Familie und vor allem gegen die Bildungspläne zur „sexuellen Vielfalt“ ausgesetzt sind: Wir seien irgendwie „rechts“, radikal“ oder gleich beides.

Bezeichnend dabei ist, dass dieser Vorwurf nicht mit Fakten oder Zitaten belegt wird, sondern mit Unterstellungen und Diffamierungen. Offensichtlich in Ermangelung von Argumenten beschränken sich unsere Gegner auf üble Nachrede in Bezug auf die agierenden Personen.

Das linke Magazin „Der Freitag“ ist sich nicht einmal für billigen Rassismus zu schade und vermutet hinter meinen Positionen die Rückständigkeit von osteuropäischen Bürgern, da ich aus Rumänien stamme. Soviel zum Demokratieverständnis und  der Toleranz derjenigen, die immer gerne Toleranz von anderen fordern.

Bislang bin ich nie juristisch gegen all die Diffamierungen und Falschbehauptungen vorgangen; nun habe ich aber erstmalig eine Einstweilige Verfügung gegen das Magazin „Der Spiegel“ erwirkt; man muss sich nicht alle Lügen gefallen lassen.

Lesen Sie hier meine Stellungnahme in der Sache unter dem Link und ein Interview über diese Angelegenheit unter diesem Link


3 Kommentare on “Warum der Einsatz für Bewährtes wie Ehe und Familie zunehmend unter Beschuß gerät”

  1. zeitschnur sagt:

    Das larmoyante Geplärr gewisser Kreise, die normale kritische bzw. infragestellende Gedanken bereits für „Hass“ halten, ist tatsächlich weitverbreitet.
    Nööö, von denen muss man sich nicht einschüchtern lassen, solange es noch möglich ist…

    Andererseits gebe ich zu, dass mich der konservativ-antigendernde, in Sachen Familien laut trommelnde und trillerpfeifende Christbürger-Mainstream gewaltig nervt.

    Denn dort wird auch nicht immer mit vernünftigen oder gar sauber nachweisbaren Fakten argumentiert. Die Dramatisierung der „Frühsexulaisierung“ in den Bildungseinrichtungen höre ich mir nun auch schon seit meiner Kindheit in den Sechzigern an und weder habe ich sie in der Schule erlebt, noch erlebte ich bisher als Mutter, dass dieses Thema den Raum einnimmt, den man in der Panikkulisse so aufbauscht. Das findet nämlich eher draußen statt – am Kiosk, wo man sich auch in meiner Jugend das Bravo kaufte, das im Matheunterricht aber unter der Bank bleiben musste…

    Es nervt mich, dass dieser konservative Mainstream, sobald es etwas differenzierter werden müsste, abhängt und uns alleinelässt und stattdessen seine drei Lieblingsthemen als Nebenkriegsschauplatz bedient…

    Bleiben wir doch mal bei der Schule: Warum nimmt der konservative Mainstream jeden didaktischen und pädagogischen Mist fraglos hin, an dem unsere Kinder fast ersticken, sofern sie noch so etwas wie kleine Persönlichkeiten sind?

    Es mag ja sein, dass in der Gesellschaft insgesamt eine massive Sexualisierung passiert, aber in der Schule eher nicht. Dort laufen dafür ganz andere Dinge, die Kinder systematisch kaputtmachen bzw. ihre Lernfähigkeit und ihr Selbstbewusstsein von Anfang an schwächen.

    Ich hole mal etwas aus, um zu verdeutlichen, was ich meine:

    Man denke da nur an diese ominösen Klassenratsitzungen, in denen Kinder sich gegenseitig denunzieren dürfen – eine heilige Kuh, die einfach keiner in Frage stellt, obwohl sie Kinder diskriminiert, ständig unter Beschuss stellt, wenn eine Gruppe sich mal auf sie eingeschossen hat, und dem Konzept nach darf ja der Lehrer oder Moderator sich nicht einmischen. Nichtsdestoweniger mischen sich die Lehrer sehr wohl ein und lenken zum Teil die offene Diskriminierung einzelner „Querulanten“ auch noch. Das haben wir erlebt.
    Geführtes Mobbing ist das, und der Christmainstream schweigt.

    Und Eltern, die laut aussprechen, dass sie diese Methoden für gewalttätig halten, und dies mit konkreten Fallbeispielen, stehen dann gleich auch noch wie Querulanten da und müssen befürchten, dass ihr Kind anschließend vom Lehrer doppelt gemobbt wird. Die auf Sex eingeschossenen Konservativen lassen einen da auch im Regen stehen – auch bei ihnen reicht der Horizont nicht weit, genauer: er endet in der Leibesmitte – nur da ist ein Problem. Dagegen kommt man dann nicht mehr an, weil ja vorher schon klar war, dass das Kind ein Außenseiter ist und alle das schließlich auch finden und sagen – der Klassenrat hat gesprochen. Man steht alleine da, ist diesem Schulsystem aber ausgeliefert – per Gesetz.

    Warum regt sich die konservative Schickeria nicht auf über gravierend verfehlte Lernmethoden?
    Wenn mein Kind wochenlang tagtäglich mal ganz frei und eigenständig selbst ausprobieren darf, wie es Wörter schreiben will, danach aber plötzlich Diktate schreiben muss, die ich als Kind vielleicht erst gegen Ende der 4. Klasse geschrieben hatte, anderthalb DIN A 4-Seiten und dies mit Wörtern, die im Unterricht gar nicht vorkamen, zur Erinnerung: wir sind in der 2. Klasse, und plötzlich gelten doch die Rechtschreibregeln und ich werde mit beirenster Lehrermiene einbestellt: mein Kind hatte 30 Fehler, was läuft wohl bei uns zu Hause schief?
    Von dem Gespräch mit der Lehrerin anschließend will ich nicht reden – klar, dass ich die Querulantin bin. Dass mein Kind mit solchen pädagogischen Doublebind-Botschaften nicht klarkommt, weil es die Aufforderung, frei nach gusto zu schreiben total ernst nahm und nicht begriff, warum es das plötzlich nicht mehr darf, alleine das offenbart ja schon, dass hier weder Mutter noch Kind anpassungsfähig sind… Anpassung und Unterordnung ist alles – jeder natürlich in seinem Tempo und in eigenen Modulen, aber in Wahrheit so steinhart gleichgeschaltet wie noch nie. Solange alles schön subjektiv-objektiv bleibt, ist der kleine Mensch wie im Schraubstock: mach was du willst, aber wehe dir, wenn du dabei was falsch machst. Und was falsch ist, dass erfährst du erst hinterher.

    Oder wieso regt sich keiner darüber auf, dass mein Kind in der 5. Klasse im Gymnasium mit 2 Sprachen zugleich anfing, dabei aber in Latein bereits den Stoff reingedrückt bekam, den man in unserer Schulzeit mit viel Übung und Geduld in drei Jahren lernte und dabei auch noch fast doppelt so viele Schulstunden hatte?
    Wo sind die konservativen Schreihälse, die hier auch auf die Straße gingen? Denn eines ist klar: bei dieser Methode kommen die Schüler nach Klasse 12 verbildet, denkunfähig und verblödet in die Hochschulen oder auf den Arbeitsmarkt.
    Und noch was: Warum muss ein 5.-Klässler eigentlich schon Lafonatine-Fabeln lesen können im Französisch-Unterricht? Wir hatten das erst nach 5 Jahren, und ich kann Französisch sprechen und schreiben – ganz gut sogar, bis heute…die Heutigen aber können nach 5 Jahren fast nichts, es sei denn, sie hatten teure Nachhilfe oder einen Austausch nach Frankreich…

    Dass bei einer dermaßen pathologischen Pädagogik jedes halbwegs intelligente Kind nicht mitkommen kann, ist vorprogrammiert: Nur Idioten lassen sich mit Infos abfüllen, die sie unverstanden kurzfristig wieder ausspucken können. Kluge Kinder wollen verstehen, was sie da machen, und dafür reicht die Zeit nicht.
    Es wird nichts mehr in Ruhe eingeübt.
    Ach ja – und vom Schreibenlernen will ich am besten schweigen, denn ich kenne kein Kind mehr, das ordentlich schreiben kann… wir haben ja das Smartphone und Tastaturen, Tastaturen, Tastaturen…

    DAS, das sind die wirklichen Probleme an den Schulen! Denn sie zerstören Tag für Tag die Gehirne und Herzen der Kinder! Eine brutale Segregation der „Anpassungsunfähigen“ gegen die leicht formbaren Dummköpfe findet statt!
    Der Druck ist so stark, dass man auch als Mutter, die sehr viel mit dem Kind zusammen ist, darüber nicht mehr Herr wird.

    Ich prophezeie jetzt schon, dass der ganze Schwachsinn von den zwei Papas im Lesebuch und Co. keinerlei Zukunft hat. Das blättert genauso schnell ab wie es draufgepappt wird auf die Kinder.
    Aber diese andere systematische Verblödung und Verbildung – da ist bei den Konservativen nur Schweigen im Walde, aber die Vertiefung des pädagogischen Schwachsinns ist nämlich auch Bestandteil des neuen Bildungsplanes… wo ist denn da der Aufstand bitte?
    Wir machen uns mit dem ewigen Sexgekreische nur lächerlich und verpassen, die wesentlicheren und entscheidenderen falschen Weichenstellungen zu verstehen und zu bekämpfen.

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  2. Christoph Rebner sagt:

    wenn Sie das nicht wissen, schauen Sie sich z. B. die Aussagen von Norman Dodd zu den großen tax-exempt foundations Amerikas an!

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