37 Millionen Kundenadressen einer Ehebruchs-Agentur sind geknackt worden

Für Kunden einer Online-Seitensprung-Agentur gibt es ein böses Erwachen. Darunter sind auch evangelikale Christen aus den USA und wahrscheinlich Angestellte der katholischen Kirche. Scannen0005

Mit der Aufforderung „Das Leben ist kurz. Gönn Dir eine Affäre“ wirbt das Unternehmen Ashley Madison mit Sitz in Nikosia (Zypern) für den anonymen Verstoß gegen das 6. Gebot „Du sollst nicht ehebrechen“.

Am 20. August wurde bekannt, dass ein „Impact Team“ rund 37 Millionen Kundenadressen geknackt und in einem schwer zugänglichen Bereich des Internets, dem „Darknet“, veröffentlichte. Inzwischen hat es schon Erpressungsversuche gegeben: In E-Mails werden von Kunden umgerechnet etwa 196 Euro gefordert; sonst würden die Informationen dem Partner oder der Partnerin offenbart.

Unter den gehackten E-Mail-Adressen sind auch etwa 300.000 mit der Endung .de, die auf deutsche Nutzer schließen lässt. Ferner besteht der Verdacht, dass Mitarbeiter des Vatikans und der katholischen Kirche in Australien unter den Kunden sind. Da Ashley Madison aber bei der Registrierung keine E-Mail-Bestätigung verlangt, kann es sich auch um falsche Adressen handeln.

Quelle und vollständige IDEA-Meldung hier: http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/boeses-erwachen-fuer-ehebrecher-83426.html

 


10 Kommentare on “37 Millionen Kundenadressen einer Ehebruchs-Agentur sind geknackt worden”

  1. "GsJC" sagt:

    „Eine Lachnummer!“

    Frauen, deren Männer bei Ashley Madison angemeldet waren, können auflachen. Nach neuesten Auswertungen steckten hinter fast allen weiblichen Profilen Bots – und ein paar Lesben. Die immerhin waren erfolgreich.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/viele-bots-beim-seitensprungportal-ashley-madison-13782184.html

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  2. "GsJC" sagt:

    „Der HACK war bestimmt ein Racheakt der Konkurrenz!“

    Zitat
    Demnach soll der Technikchef von Ashley Madison vor drei Jahren Sicherheitslücken in einer Konkurrenz-Webseite entdeckt und dazu missbraucht haben, deren Nutzerdatenbank zu kopieren.
    Zitat Ende

    Quelle:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Nach-dem-Hack-Chef-von-Ashley-Madison-tritt-zurueck-2793834.html

    ————————-

    Solche Seiten braucht wirklich kein Mensch und trotzdem ist niemand davor gefeit, ohne sein Wissen in solch eine Datenbank kopiert zu werden. Der Handel mit Adressen war auch vor der Zeit des Internet schon ein einträgliches Geschäft.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Adresshandel

    mfg

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  3. "GsJC" sagt:

    Zitat
    Mehr als 9.000 weibliche Mitglieder haben durchnummerierte E-Mail-Adressen auf der Domain ashleymadison.com. Dass diese vom Betreiber oder einem seiner Mitarbeiter generiert wurden, dürfte außer Frage stehen.
    […]
    Wie viele davon tatsächlich mit weiblichen Geschlechtsmerkmalen gesegnet sind, steht aber auf einem anderen Blatt.
    Zitat Ende

    deutsche Quelle:
    http://www.au-ja.de/rdfnews.phtml?cat=news&shownews=1&headline=8ef5edbd2165f2a61656e0311d98cf21

    ———————–

    Almost None of the Women in the Ashley Madison Database Ever Used the Site

    Fast keine der Frauen in der Ashley Madison Database benutzte jemals die Website

    http://gizmodo.com/almost-none-of-the-women-in-the-ashley-madison-database-1725558944

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    • Anonymous sagt:

      Der Hack des Dating-Portals Ashley Madison und die Veröffentlichung der Daten hat nicht nur negative Folgen für eine Reihe von Nutzern, sondern ermöglicht auch einen Einblick in das Geschäftsprinzip solcher Plattformen. Und dabei zeigt sich, dass es wohl wahrscheinlicher ist im Lotto zu gewinnen, als dass heterosexuelle Männer auf der Seite eine Seitensprung-Partnerin gefunden hätten.
      […]
      Newitz fand für die Realität auf der Plattform nach Abschluss ihrer Analyse lediglich einen Vergleich: „Wie in einer Science Fiction-Zukunft, in der alle Frauen auf der Erde tot sind und einige Dilbert-artige Ingenieure sie mit schlecht gestalteten Robotern ersetzt haben.“

      http://winfuture.de/news,88668.html

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  4. Stefan1 sagt:

    Statt die Namen zu veröffentlichen wäre es besser, wenn es dieses Internet-Angebot und andere vergleichbare Seiten gar nicht erst gäbe.

    Auf die gleiche Weise könnten auch religiöse Internetdatenbank gehackt werden und Datenmaterial für eine Christenverfolgung bieten.

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  5. Heidi Rätz sagt:

    Sowas finde ich gut, denn die Untaten der Menschen müssen ans Licht. Das ist einfach nur gerecht. Die Wahrheit siegt immer!

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    • "GsJC" sagt:

      Ob Sie es auch immer noch gut finden würden, wenn Ihr Name und Ihre Anschrift auf einer solchen Liste auftaucht?

      Kriminelle Hacker, die in der Lage sind, in Computernetze einzubrechen, sind auch in der Lage, Datenbanken zu editieren, indem sie Namen und Anschriften von völlig Unbeteiligten hinzufügen, um gezielt bestimmten Personen zu schaden.

      Von daher ist der nachstehende Satz der wichtigste Satz in der Meldung:

      Zitat
      Da Ashley Madison aber bei der Registrierung keine E-Mail-Bestätigung verlangt, kann es sich auch um falsche Adressen handeln.
      Zitat Ende

      Vielleicht sind auch Menschen darunter, die ihre Tat bitter bereut und es nicht nur ihrer Frau gebeichtet haben, die ihm oder umgekehrt vielleicht auch ihr verziehen hat und jetzt nachträglich und öffentlich durch den Dreck gezogen werden.

      Würden Sie „sowas“ dann auch gut finden?

      Sie klatschen Kriminellen Beifall. Wenn Sie das Verhalten von Einbrechern gut finden, dann dürfen Sie selbstverständlich weiter klatschen und sich über diesen „Sieg der Wahrheit“ freuen!

      mfg

      Zitat
      Einen „Hack“ nennen diese jungen Leute den Einbruch in ein Computersystem, in dem sie ungeniert in den elektronischen Akten von Firmen und Behörden blättern oder gar – das ist dann ein „Superhack“ – Eintragungen verändern und mit lockeren Sprüchen ergänzen.
      Zitat Ende

      Quelle:
      http://www.zeit.de/1987/40/hacker-und-knacker

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  6. zeitschnur sagt:

    Selber schuld, kann man da nur sagen! Wer die Ehe brechen will, sollte dabei wenigstens sein Visier hochklappen.
    Auch seinerzeit wurde man gesehen, wenn man ins Bordell ging.
    Ist doch gut, wenn die bösen Vorhaben auffliegen und so mancher Ehebruch vielleicht noch mal verhindert wird.

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