Münster: Bistumszeitung diffamiert das Bundesland Sachsen als „Mistbeet für die AfD“

Von Felizitas Küble

Seit Jahrzehnten segelt „Kirche und Leben“ (KuL), die Kirchenzeitung für das Bistum Münster, auf einer stramm linken  Welle, was vor allem bei Artikeln von Chefredakteur Dr. Hans-Josef Joest deutlich wird, der das diözesane Blatt theologisch dem Modernismus zugeführt und es zugleich politisch auf einen rotgrünen Kurs gebracht hat.

In der jüngsten Ausgabe der KuL (Nr. 36 vom 6.9.15)) zieht Dr. Joest in seinem Kommentar „Wohin geht Sachsen?“ derart massiv gegen dieses Bundesland zu Felde, daß selbst die SPD-Parteizeitung sich solch pauschale Rundtimthumbumschläge nicht erdreisten würde.

Sachsen wird  – so wörtlich  – als „gutes Mistbeet für rechtsradikale und rechtspopulistische Gruppierungen wie die NPD, AfD und Pegida“ verunglimpft, wobei es den Autor nicht zu stören scheint, eine konservative Partei wie die AfD mit einer rechtsextremen wie der NPD in denselben Topf zu werfen. Eine solche Vorgehensweise verharmlost (!) den tatsächlichen Rechtsradikalismus, weil sie ihn nämlich mit dem bürgerlichen Spektrum identifiziert und damit logischerweise verniedlicht.

„Brauner Wildwuchs im Hinterland“?

Der Verfasser beschwert sich sodann, daß „konservative Landespolitiker“ hinsichtlich des vermeintlichen „Mistbeets“ angeblich „beschwichtigt“ hätten, „wo längst mutiges Anprangern und klare Kante geboten gewesen“ sei.  –  Man beachte die rabiate Ausdrucksweise und frage sich, was daran wohl „mutig“ wäre, beispielsweise AfD-Wähler oder Pegida-Demonstranten ganz dem Zeitgeist gemäß „anzuprangern“.
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Im letzten Satz wird die Kanzlerin aufgefordert, dem „braunen Wildwuchs im Hinterland“ zu wehren.

Also haben wir es beim Bundesland Sachsen gleichsam mit Dunkeldeutschland zu tun, „Hinterland“ sowieso, das „Mistbeete“ bietet für „braunen Wildwuchs“ usw…

Auch der Beginn des geharnischten Artikels klingt nicht viel freundlicher: „Was in jüngerer Zeit von Sachsen ins Land und darüber hinausstrahlt, sind pöbelnde Populisten und aggressive Ausländer- und Fremdenfeinde.“ – Danach bekommt Frau Dr. Petry eins übergebraten, denn die „sächsische Frontfrau Frauke Petry steht für den Rechtsruck der AfD“.

Dr. Joest schreibt, der „Argwohn gegenüber Fremden und Ausländern“ sei ein „Erbe der DDR-Zeit“.  – Aber gerade sein Bistumsblatt war keineswegs antikommunistisch ausgerichtet, als die innerdeutsche Mauer noch stand und im Ostblock die Menschenrechte massiv verletzt wurden. Wo war denn jene „harte Kante“, die der Herr Chefredakteur hinsichtlich der AfD einfordert, damals gegenüber kommunistischen Gewaltsystemen?

Felizitas Küble leitet hauptamtlich den KOMM-MIT-Verlag und ehrenamtlich das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.


Ein BILD geht um die Welt – aber der wirkliche Hintergrund wird verdrängt

Von Felizitas Küble

Die Bilder des kleinen Jungen namens Aylan, der tot am Strand aufgefunden wurde, gehen um die Welt. Der ertrunkene Knabe, der nach Europa flüchten wollte, stammte aus Syrien; seine Familie wollte dem dortigen Terrortreiben des radikal-islamischen IS entkommen. 4077304320

Auch wenn das Foto Rührung auslöst, ist es mit Ergriffenheit nicht getan. Der Westen sollte sich endlich den Spiegel vorhalten und die eigene Syrien-Politik kritisch hinterfragen.

Warum haben die USA und die EU jahrelang die sog. „Rebellen“ in Syrien unterstützt, um mit ihrer Hilfe das Assad-Regime zu stürzen?

Der tote Junge sollte nicht nur zu Mitleid rühren, sondern den Westen zur Selbstkritik führen!

Es war seit mindestens drei Jahren glasklar, daß Staatspräsident Assad das kleinere Übel ist als diese Aufständischen, die in Syrien ein islamistisches Kalifat errichten wollten.

Wohlgemerkt: Wir hier im CHRISTLICHEN FORUM haben dies bereits seit Anfang 2012 eindeutig geschrieben und zur Causa Syrien mittlerweile 130 Artikel veröffentlicht: https://charismatismus.wordpress.com/category/causa-syrien/

Am 6. Juni 2012 brachten wir diese Meldung, wonach ein griechisch-katholischer Bischof sich über die einseitigen Medienberichte aus dem Westen beschwert, die tendenziös zu Lasten der Assad-Regierung gingen und die radikalen Rebellen ständig hochjubelten, als handle es sich um die neuen Retter der Menschheit: https://charismatismus.wordpress.com/2012/06/06/griechisch-katholischer-bischof-kritisiert-tendenziose-medienberichte-uber-syrien/

Der Westen hat das Flüchtlingselend durch seine völlig verfehlte Syrienpolitik erheblich mitverschuldet. Es wird Zeit, daß dies endlich selbstkritisch eingeräumt und der ernsthafte Versuch gestartet wird, das Assad-Regime gegen die IS-Terroristen zu verteidigen.

Außerdem sollte von Politikerseite endlich klar unterschieden werden zwischen tatsächlichen Flüchtlingen und Möchtegern-Einwanderern oder gar Betrügern, die z.B. syrische Pässe ergaunern oder gekauft haben, wie das gewiß nicht als „rechtskonservativ“ verdächtige Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ jetzt berichtet: http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrische-paesse-deutscher-zoll-faengt-pakete-ab-a-1051501.html

WEITERER lesenswerter ARTIKEL zum Hintergrund und zur Geschäftemacherei mit dem FOTO des toten Jungen:  https://hansberndulrich.wordpress.com/2015/09/06/das-bild-des-toten-kindes-am-strand/

 


Dr. Frauke Petry stimmt Orban zu: Deutsche Regierung mitschuld an der Asylkrise

Zur Äußerung von Ungarns Regierungschef, Viktor Orban, dass die Asylbewerberkrise kein europäisches, sondern ein deutsches Problem sei, erklärt die Bundesvorsitzende der „Alternative für Deutschland“ (AfD), Dr. Frauke Petry (siehe Foto):  AfD-Petry

„Orban hat Recht, wenn er darauf hinweist, dass die Eskalation des aktuellen Asyl-Chaos sehr viel mit deutscher Asyl-Politik zu tun hat. Durch falsche Anreize hat sich Deutschland zum größten Flüchtlingsmagneten innerhalb Europas entwickelt.

Die meisten Asylbewerber wollen ihren Asylantrag eben nicht in Dänemark, Holland, Österreich oder Ungarn stellen, sondern in Deutschland.

Der Grund ist einfach: Zum einen lockt Deutschland mit sehr hohen Leistungen für Asylbewerber, zum anderen brauchen die Wirtschaftsmigranten ohne Asylgrund hier nur wenig Angst haben, zurückgeschickt zu werden, denn Abschiebungen finden kaum statt oder sind leicht zu umgehen.

Es ist unanständig, Orban dafür zu kritisieren, dass er die EU-Außengrenzen sichert und Asylbewerber nicht unregistriert weiter ziehen lässt, so wie die europäischen Verträge es von ihm fordern.

Dass der ungarische Regierungschef auf die Einhaltung von europäischem Recht pocht, ist verständlich. Denn Ungarn und mehrere weitere EU-Länder lehnen die Aufnahme von Wirtschaftsmigranten ab. Ein Großteil des europäischen Asyl-Chaos wird aber durch den ungebremsten Zustrom illegaler Wirtschaftseinwanderer hervorgerufen.“

 


Bistum Essen: Der „Dialogprozess“ bietet eine Kirche nach dem Zeitgeschmack

In diesen Tagen feiern wir den 100. Geburtstag des unvergessenen großen Franz Josef Strauß. Man muss mit seiner Politik nicht immer übereingestimmt haben, aber etwas hatte er bestimmt: nämlich Grundsätze.  flyerstralsund2

Dies kann man seinem Namensvetter auf dem Essener Bischofsstuhl nicht immer nachsagen. Kaum war Franz Josef Overbeck neuer Oberhirte in unserem Bistum geworden, äußerte er sich im April 2010 in einer Talkshow bei „Anne Will“ kritisch über Homosexualität, was zu heftigen Kommentaren in der Medienwelt führte. 

Doch diese „konservative Welle“ war von denkbar kurzer Dauer. Ob dieser Vorgang auch heute noch, gut 5 Jahre später, in jener Weise geschehen würde?  – Ich glaube kaum.

Der sog. „Dialogprozess“ im Bistum Essen, federführend von Bischof Overbeck und seinem Generalvikar Klaus Pfeffer verantwortet, sprach sich bereits für die Gleichstellung und Anerkennung von Homosexuellen und deren Lebensgemeinschaften aus.

„Zukunft auf katholisch?“

Entsprechende Aussagen und Informationen findet man in der amtlichen Dokumentation „Zukunft auf katholisch – lebendige Kirche im Dialog“. Radio Vatikan

Unter dem Stichwort, die Kommunionbank sei keine Richterbank  –  übrigens: gibt es im Bistum Essen überhaupt noch Kommunionbänke?  –  wurde der Wandel in der Gesellschaft zum Anlass genommen, eben diese Neuausrichtung auch in der katholischen Kirche zu verdeutlichen.

Die Zauberworte „Freude und Hoffnung“ aus Artikel 1 der Erklärung „Gaudium et spes“ des 2. Vatikanischen Konzils muss für diesen Wandel herhalten. Als ob Katholiken sich 1960 Jahre zuvor sich nicht auch mit den Menschen dieser Welt mitgefreut hätten über die schönen Seiten des Lebens  –  und als ob sie nicht auch  mitgelitten hätten, wenn sich eine persönliche oder gesellschaftliche Katastrophe ereignete.

Doch eine Veränderung des Glaubens aufgrund solcher Ereignisse war nie die Folge solcher Mitfreude und Anteilnahme am Wohl und Wehe von Mensch und Welt. Die Impulse des Konzils wollten sicher keine Umkrempelung der Glaubensinhalte der Kirche erreichen. Aber genau dies wird nun unter dem Deckmantel der Konzilsdokumente anzustoßen versucht.

Liturgie als Tummelplatz für Experimente?

Die Konzils-Konstitution über die heilige Liturgie „Sacrosanctum Concilium“ verlangt, dass die lateinische Sprache weiterhin Kultsprache bleibt und dass kein Priester die Liturgie eigenmächtig verändern darf. media-FZMqzvujo1V-2

Was passiert jedoch im „Dialogprozess“?  – Liturgische Vielfalt und Experimente werden vom Bischof ausdrücklich befürwortet; die Liturgie dürfe aber andererseits, so heißt es,  zu keinem „Streitort für Rechtgläubigkeit“ werden – und alles, was in diese Richtung geht, wird vom Bischof und seinem Generalvikar rundum abgelehnt.

Fürchten diese Kirchenoberen, dass die Menschen wieder die Schönheit der früheren Liturgie wertschätzen lernen, wenn man jenen Gläubigen, die den liturgischen Humbug des Dialogpapiers überhaupt nicht bejahen, diese Form des Meßritus gewährt – und dies immerhin auf ausdrückliche Anordnung von Papst Benedikt XVI.

Denn eines steht fest: Die überlieferte Liturgie ist auf jeden Fall rechtgäubig und katholisch. Wenn man genau das wieder fördern würde, wäre es mit den eigenen Mätzchen im Altarraum schnell zu Ende.

Kirchen schließen und „neue Räume“ eröffnen…?

Ungefähr ein Viertel der Kirchen im Bistum Essen wurde in den letzten Jahren geschlossen oder umgewidmet. Und obwohl dem Bischof bewusst ist, dass hier sensibel mit den Gefühlen der Gläubigen  umgegangen werden muss, scheut er sich nicht, in Rahmen des „Dialogprozesses“ zu fordern, dass Gottesdienste an neuen und ungewöhnlichen Orten gefeiert werden sollen. chrkn

Also erst werden katholische Kirchen massenhaft geschlossen, weil man angeblich keine Verwendung mehr für sie hat  – um sich dann aber neue Räume zu schaffen, die weiteres Geld kosten, das man doch angeblich gar nicht hat. Die Logik dieses Unternehmens ist mir nicht klar. Ich befürchte aber, dass genau damit noch mehr Katholiken der Kirche und unserem Glauben entfremdet werden.

Papst Franziskus muss auch immer wieder herhalten, um den neuen Kurs im Bistum Essen zu unterstützen. Dabei hat er meines Wissens keinen Versuch unternommen, Glaubensinhalte umzukrempeln und die Kernpunkte der katholischen Lehre den „Bedürfnissen“ der heutigen Gesellschaft anzupassen.

Ein wohlmeinender Ansatz, nämlich die Kirche im Bistum Essen zielsicher durch diese Zeit der Umbrüche zu führen  – und es ist sicher nicht alles in Bausch und Bogen zu verdammen, was heute in der Gesellschaft geschieht  – kann mit einem Preisgeben oder Umändern von Glaubensinhalten gewiß nicht zu einem guten Ende geführt werden.

Dieses Hängen der Fahne nach dem Wind zeugt nicht von Charakterstärke und Prinzipienfestigkeit. Was wohl Franz Josef Strauß dazu sagen würde?

Der Autor des Beitrags ist Dipl.-Theologe und unserer Redaktion persönlich bekannt.


Unionsfraktion bejaht Bekämpfung der Schlepper auch mit militärischen Mitteln

„Schlepper sind keine Flüchtlingshelfer, sondern Verbrecher“

Die EU will die Mission EUNAFVOR MED zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer in einer weiteren Stufe zur gezielten Suche nach Schleusern ausweiten. Dazu erklärt der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Henning Otte: be2004_38_551

„Keine Mauer und kein Meer der Welt werden die vor Krieg und Elend flüchtenden Menschen aufhalten. Das wissen auch die Schlepperbanden, die die Flüchtlinge über das Mittelmeer schicken. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion unterstützt die EU in ihrem Vorschlag, die Schlepperbanden nun auch mit militärischen Mitteln gezielt zu stoppen. Die Schleuserbekämpfung auf hoher See ist eine richtige und notwendige Entscheidung. 

Schlepper sind keine Flüchtlingshelfer, Schlepper sind Verbrecher, die sich erst an Flüchtlingen bereichern und anschließend deren Leben gefährden. Bei einer Überfahrt auf einem Schlepperboot über das Mittelmeer sind auch in dieser Woche wieder kleine Kinder ertrunken, wie bereits viele tausend andere Flüchtlinge in den letzten Monaten. Das muss ein Ende haben.

Die Bundeswehr und unsere Verbündeten können jedoch nicht an jedem Ort des Mittelmeers sein, um die Flüchtlinge zu retten. Daher müssen wir das Übel bei der Wurzel fassen. Die hochprofessionellen Schlepperbanden können wir nur bremsen, wenn wir sie auch mit militärischen Mitteln bekämpfen. Angesichts der Flüchtlingstragödie im Mittelmeer leistet die Bundeswehr bereits mit zwei Schiffen humanitäre Soforthilfe und hat über 7.200 Flüchtlinge gerettet.

Für die Ausweitung der Mission müssen wir richtigerweise unseren Soldaten die nötige Ausrüstung und die notwendigen Handlungsfreiheiten wie Durchsuchungen und Gewahrsamnahme von Schleppern gewähren, aber auch jede Unterstützung des Deutschen Bundestages. Die Zeit des Redens muss ein Ende haben. Jetzt muss sich zeigen, wer in Europa bereit ist zu handeln.

Deutschland übernimmt Verantwortung und leistet abermals einen wichtigen Beitrag. Um den Schleppern das Handwerk zu legen, sollten solche Operationen künftig mit einem UN-Mandat in den territorialen Gewässern und den Strandbereichen Libyens angestrebt werden. Die Völkergemeinschaft muss diesen Schleppern das Handwerk legen – mit deutscher Unterstützung“.


Christus hat uns durch den Tod seines sterblichen Leibes erlöst

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Kol 1,21-23:

Brüder! Auch ihr standet ihm einst fremd und feindlich gegenüber; denn euer Sinn trieb euch zu bösen Taten.
Jetzt aber hat er euch durch den Tod seines sterblichen Leibes versöhnt, um euch heilig, untadelig und schuldlos vor sich treten zu lassen. P1020947 - Kopie

Doch müsst ihr unerschütterlich und unbeugsam am Glauben festhalten und dürft euch nicht von der Hoffnung abbringen lassen, die euch das Evangelium schenkt. In der ganzen Schöpfung unter dem Himmel wurde das Evangelium verkündet; ihr habt es gehört, und ich, Paulus, diene ihm.