CDU-Politiker Golland beklagt zunehmende Gewalt gegen Polizei in Duisburg

„Rechtsfreie Räume“ in NRW-Städten nicht hinnehmbar

Nachdem ein Lagebericht der Duisburger Polizei in den Medien bekannt wurde, in dem die Behörde vor so genannten „No-go-Areas“ warnt, hat der CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland (siehe Foto) die Situation hinterfragt. Denn in den städtischen Brennpunkten wird die Polizei kaum oder nicht mehr Herr der Lage, da kriminelle Banden teils ganze Straßenzüge für sich reklamieren.     HP-Header-Gregor_15
 
Innenminister Ralf Jäger fügt seiner Antwort auf die Kleine Anfrage die Lagedarstellung der Präsenzkonzeption „Duisburg-Nord“ des dortigen Polizeipräsidiums bei. Es handelt sich um eine Fortschreibung von Projekten, die bereits seit mehreren Jahren laufen. (…)

„Das ist auch nötig, denn die Situation ist prekär“, stellt Polizei-Experte Golland fest. Im Lagebericht ist die Rede von Gewalt und Widerstand gegenüber den Beamten sowie vom „Zusammenrotten“ von Kriminellen, um polizeiliche Maßnahmen zu erschweren oder zu verhindern.

Die Zahl der „Tumultdelikte“ (etwa Bedrohung, Schlägerei, gefährliche Körperverletzung) habe spürbar zugenommen. Wurden 2014 623 solcher Einsätze im Stadtgebiet Duisburg verzeichnet, waren es in den ersten fünf Monaten des Jahres 2015 schon mehr als 250. Bis zu 24 Streifenwagen waren bei einem einzigen Einsatz erforderlich.

Aber nicht nur Banden mit Migrationshintergrund, auch Rockergruppen machen der Polizei zu schaffen. Schon vor einiger Zeit hat ein Wachdienstleiter Polizeipräsidentin Elke Bartels auf die zunehmende Gewalt gegen Polizeibeamte und die katastrophale Personalsituation hingewiesen. 

Quelle und Fortsetzung des Berichts hier: http://www.gregor-golland.de/pages/posts/innenminister-leugnet-weiterhin-existenz-von-rechtsfreien-raeumen-857.php


Von den verheerenden Inhalten und Zielsetzungen der Gender-Politik

In der Kirchenzeitung „Der Pilger“ (Diözese Speyer) wurde eine KNA-Meldung veröffentlicht, die zum Teil mißverständlich bis irreführend war.

Unser Autor Thomas M. Adam aus Eisenberg verfaßte daraufhin nachfolgende Stellungnahme, die das Bistumsblatt (Nr. 35) erfreulicherweise veröffentlicht hat. Da wir die Ausführungen für sehr wichtig halten, dokumentieren wir diesen Beitrag vollständig:

Zum Artikel „Scharfe Kritik an Gender-Politik“ durch Fuldaer Bischof Algermissen beim Kongress „Freude am Glauben“ im „Pilger“ vom 9.8.2015:
Foto Leupolt - Bistum Fulda

Hier ist der Redaktion bzw. der KNA-Meldung eine Irreführung unterlaufen, die man richtigstellen muss. S. Ex. Bischof Heinz Josef Algermissen hat das sog. „Gender-Mainstreaming“ verurteilt.

Im Artikel wird in Klammer erklärt, was dieser  – den meisten Lesern nicht bekannte  –  Begriff bedeutet, nämlich: „Gesellschaftliches Bestreben nach Gleichstellung der Geschlechter“.

BILD: Bischof Heinz Josef Algermissen von Fulda (Foto: Leupolt/Bistum Fulda)

Darunter aber verstehen wohl die meisten die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Wer wollte die verurteilen, niemand, auch nicht der Bischof. Diese Definition und Erklärung ist insofern missverständlich und wirkt verharmlosend.

Dies ist leider typisch für eine aggressive Ideologie, die ganz harmlos und modern daherkommt und deren wirkliche Ziele meistens verschleiert sind.

Die Gender-Ideologie, die ohne die Mitwirkung der Parlamente in den Hinterzimmern der Macht als „Querschnittsaufgabe“ und „Leitprinzip“ der deutschen Politik implementiert wird, soll in ihrer ganzen Programmatik nicht wahrgenommen und diskutiert sondern top-down umgesetzt werden. Und dieses umfassende linke Projekt ist schon ziemlich weit fortgeschritten. Gender-Buch

Mittlerweile sind ca. 200 Lehrstühle entstanden, welche die Genderagenda in allen Fachgebieten, Institutionen und Organisationen verankern sollen. Was aber sind im wesentlichen Inhalte dieser Ideologie?

BILD: Neues Aufklärungsbuch über die Gender-Ideologie von Mathias v. Gersdorff

Der Genderismus betreibt im Kern die Dekonstruktion des christlichen Menschenbildes als Wesensmerkmal der göttlichen Schöpfungsordnung. Dies korreliert mit dem Atheismus marxistischer Prägung und ist mit christlicher Lehre und Praxis vollkommen unvereinbar.

Der „Genderwahn“ bewirkt die Definition von sehr vielen angeblichen Geschlechtern, die alle gleichberechtigt sein sollen. Bei der Facebook-Registrierung z. B. sind aktuell nicht mehr nur „männlich“ und „weiblich“, sondern 60 verschiedene „Geschlechter“ definiert.

Ziel solcher ideologisch-theoretischen Genderstrategie ist die Relativierung und letztlich Auflösung der klassischen Ehe aus Mann und Frau sowie des vorbildlichen Familienbegriffes und der mehrheitlichen Familienrealität bestehend aus Mann, Frau und Kind(ern).

Wichtigster Baustein dieser Ideologie ist ferner die Propagierung der Abtreibung (auch verschleiernd „Maßnahme der reproduktiven Gesundheit“ genannt ) als angebliches „Menschenrecht“ der Frau. Vom Lebensrecht des ungeborenen Kindes, das als grundgesetzlich geschütztes Rechtsgut einen wesentlich höheren Rang aufweist, ist hier nicht mehr die Rede, sondern es wird auf EU-Ebene und international erbittert bekämpft. b (8) - Kopie

Die Gender-Ideologie fördert neuerdings die Frühsexualisierung unserer Kinder in Kindergärten und Grundschule unter Missachtung der originären und grundgesetzlich geschützten Elternrechte. Die „sexuelle Vielfalt“ soll hier gelehrt und minoritäre sexuelle Sonderformen und Neigungen propagiert werden.

Wo soll eine solche Politik hinführen? Führend hier sind die Umsetzungsversuche der rot-grünen Landesregierung in Baden-Württemberg unter der Federführung eines Mitgliedes des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), des grünen Ministerpräsidenten Kretschmann. Er versucht zur Zeit knallhart, diese Politik gegen den wachsenden Widerstand der Bürger durchzuboxen.

Es ist ein Verdienst der Soziologin Gabriele Kuby, welche diese Genderideologie in ihrer führenden Fachliteratur bis ins Detail analysiert, entlarvt und ins Licht der Öffentlichkeit gebracht hat.

Zunehmend sind Bischöfe und Bischofskonferenzen mit klaren Appellen an die Öffentlichkeit getreten und DSC_0553leisten Aufklärungsarbeit und politischen Widerstand, der dringend geboten ist. Auch der Hl. Vater hat die Genderagenda und Gender-Politik in seltener Klarheit und Schärfe verurteilt.

Über internationale Organisationen sollen Entwicklungsländer gezwungen werden, die Genderagenda lückenlos umzusetzen, sonst gibt es kein Geld. Die Genderagenda wird wegen ihrer verdeckten Operationsstrategie und ihrer bewusst irreführenden Begrifflichkeit weithin unterschätzt und hat so eine starke politische Dynamik entfaltet.

Nur wenn man das alles weiß, versteht man die Verurteilung durch den Bischof Algermissen und die Thematisierung des Problems durch den Kongress „Freude am Glauben“. Diese mutigen Zeugnisse und Diskussionsbeiträge werden mit großer Dankbarkeit aufgenommen.

Wenn Genderismus nur die Gleichstellung von Mann und Frau meinen würde, wäre es auch dort kein Thema. Dieses Thema bedarf der dringenden Aufklärung, Diskussion und demokratischen Kurskorrektur. Das schädliche Potenzial dieser Ideologie kann nicht klar genug adressiert werden.

 


Evangelikal-ökumenischer Kongreß ruft zum Widerstand gegen den Genderismus auf

Neubesinnung auf die biblische Schöpfungsordnung nötig

Zum entschiedenen Widerstand gegen die Gender-Ideologie hat die Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften (IKBG) aufgerufen. Sie veranstaltete vom 3. bis 6. September einen Ökumenischen Bekenntniskongress in Salzburg. Edith-Breburda

Daran nahmen Vertreter der römisch-katholischen Kirche sowie anglikanischer, evangelischer und orthodoxer Kirchen teil. Zum Abschluss verabschiedete das Treffen eine „Salzburger Erklärung“. Sie wendet sich gegen die Behauptung der Gender-Ideologie, dass es nicht nur Mann und Frau gibt, sondern zahlreiche geschlechtliche Orientierungen.

BILD: Gott schuf den Menschen als Mann und Frau zur gegenseitigen Ergänzung (Foto: Dr. Edith Breburda)

Der Genderismus werte Gottes Schöpfungsordnung von Ehe und Familie massiv ab, so das Papier. Der Mensch erkläre sich dadurch zum beliebigen Erfinder seiner selbst und wolle „sein wie Gott“: „Das Menschenbild des Genderismus ist völlig unvereinbar mit dem Menschenbild der biblischen Offenbarung und den Ergebnissen unvoreingenommener Naturwissenschaft.“

Die Erklärung wendet sich ferner gegen die rechtliche und soziale Gleichstellung von Ehe und homosexuellen Partnerschaften: „Was nach Gottes Willen verschieden ist, darf vom Menschen nicht als gleich angesehen und behandelt werden.“

Abtreibung: „größte Bedrohung“ in westlichen Nationen

Als die „größte Bedrohung“ in westlichen Nationen werden Abtreibungen genannt. Dabei handele es sich um Massentötung, die beendet werden müsse. Es sei alarmierend, dass das Europäische Parlament im März ein „Menschenrecht auf Abtreibung“ beschlossen habe. Damit werde das Grundrecht auf Leben preisgegeben.

Gefährdet sei menschliches Leben auch durch eine zunehmende Legalisierung aktiver Sterbehilfe. Dadurch werde eine „Kultur des Todes“ gefördert. Die Bekennenden Gemeinschaften rufen die Kirchen dazu auf, sich der Euthanasie entschieden zu verweigern. Nötig sei eine Neubesinnung auf die biblische Schöpfungsordnung.

Präsident der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften ist der evangelische Pastor Ulrich Rüß (Hamburg). Der theologisch konservative Zusammenschluss umfasst Gemeinschaften in zehn Staaten.

Quelle und Fortsetzung der Nachricht hier: http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/christen-sollen-der-gender-ideologie-widerstehen-83448.html


München: Ausstellung über zerstörte jüdische Denkmäler in Nordböhmen 1938-1989

Kulturforum des Sudetendeutschen Hauses in München

  • Ausstellungsdauer: 12. August bis 25. September 2015, blog1-205x130
  • Mo – Fr, 9 – 19 Uhr

Zerstörte jüdische Denkmäler in Nordböhmen 1938-1989
Ausstellung von Společnost pro obnovu památek Úštěcka o.s. / Gesellschaft für Denkmalrenovierung der Region von Úštěk / Auscha

Den Bericht von Susanne Habel in der Sudetendeutschen Zeitung vom 28.8.2015 über die Ausstellungseröffnung am 11. August 2015 können Sie hier lesen.

Die Schirmherrschaft über die Ausstellung hat die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Frau Charlotte Knobloch übernommen.

Die Veranstaltung wird durch die Sudetendeutsche Stiftung gefördert.


Äthiopien: Aktive Christen werden in muslimischen Regionen verfolgt

IS-Terroristen enthaupten Christen

Im mehrheitlich christlichen Äthiopien sind sechs Verwaltungsmitarbeiter der Äthiopischen Orthodoxen Kirche (EOC) am 7. August 2015 von einem Bezirksgericht zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Sie hatten sich öffentlich über die wachsende Verfolgung von Christen in ihrer islamisch dominierten Provinz beschwert.

Im Ostteil des Landes wurde eine Gruppe christlicher Jugendlicher tätlich angegriffen und vorübergehend verhaftet, nachdem sie öffentlich zum christlichen Glauben eingeladen hatte. foto-dcubillas-www_freimages_com_

Der Bezirk Silte im Süden Äthiopiens wird überwiegend von Muslimen bewohnt und hat nach einem Referendum im Jahr 2001 den Status eines teilautonomen Gebietes unter eigener Verwaltung erhalten. Aus Silte stammen einige der führenden Politiker Äthiopiens, so etwa die Minister für Verteidigung und Kommunikation.

Die Bezirkshauptstadt Worabe hat in den vergangenen Jahren ein starkes Bevölkerungswachstum erlebt, mindestens vier große Moscheen finden starken Zulauf aus der Bevölkerung. Gleichzeitig hat sich der Druck auf die Christen in dem Gebiet spürbar verstärkt.

Sechs Verwaltungsratsmitglieder der örtlichen „St. Mary’s Orthodox Church“ verfassten daraufhin im März 2015 einen Beschwerdebrief an die nationale Kirchenleitung der EOC. Darin listeten sie detailliert auf, welchen Formen der Verfolgung Christen in ihrer Umgebung zuletzt ausgesetzt waren: Diskriminierung bei der Arbeitsplatzsuche und in Arbeitszeugnissen, dem Niederbrennen von Kirchengebäuden, tätlichen Angriffen sowie Morddrohungen.

Die Verfasser beklagten, die Situation sei unerträglich geworden, und zogen Parallelen zur Lage in Libyen. Dort enthaupteten Mitglieder des Islamischen Staates (IS) einen Monat nach Abfassung des Briefs äthiopische Christen und veröffentlichten die Tat per Video.   BILD0191

Kopien des Schreibens wurden auch an verschiedene Regierungsstellen verschickt, darunter das Büro des Premierministers. Als der Brief in die lokale Presse von Worabe gelangte, wurden seine Verfasser vorgeladen und unter Anklage gestellt.

Trotz eines Entschuldigungsschreibens wurden sie am 7. August zu fünfeinhalb bzw. achteinhalb Jahren Gefängnis verurteilt; Begründung: Erregung öffentlichen Ärgernisses, Untergrabung des öffentlichen Vertrauens in Regierungsbeamte sowie Verbreitung von Hass.

Polizei verhaftet nicht Täter, sondern Opfer

Unter massiven Druck geriet auch eine Gruppe von 15 jugendlichen Christen, die sich aus der Hauptstadt Addis Abeba auf eine 480 km lange Reise in die östlich gelegene Stadt Karamile begeben hatten.

Als sie dort auf der Straße das Evangelium weitergaben, wurden zwei junge Frauen tätlich angegriffen, woraufhin die Polizei zügig einschritt. Verhaftet wurden allerdings nicht die Täter, sondern die Christen, die daraufhin eine Nacht im Gefängnis verbringen mussten. Dank der Intervention örtlicher Kirchenleiter wurden sie am Folgetag wieder freigelassen.

Die Behörden der überwiegend von Muslimen bewohnten Stadt bestellten daraufhin jedoch die Leiter aller lokalen Kirchen ein und wiesen sie an, künftig alle evangelistischen Aktivitäten außerhalb ihrer Kirchen zu unterlassen. Kein Christ dürfe zudem einen Nichtchristen zu privaten Gebetstreffen einladen.

Quelle: Open Doors