Christlicher Unternehmer N. Sawiris will Mittelmeerinsel für Flüchtlinge kaufen

Der koptische Großunternehmer Naguib Sawiris will einer verlassene Insel im Mittelmehr kaufen und sie für die Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten und Afrika zur Verfügung stellen. 027_24

In den vergangen Tagen solle der Besitzer der Orsacom Telecom Holding in TV-Interviews erklärt haben, er sei schockiert von den Tragödien der Menschen auf der Flucht von Europa und Asien nach Europa und wolle helfen. Über Twitter gab er bekannt, dass die Insel nach dem tot aufgefundenen türkischen Flüchtlingskind Aylan benannt werden.

Für den Kauf der Insel, für die er zwischen 10 und 100 Millionen Dollar ausgeben will, möchte der ägyptische Geschäftsmann mit Griechenland und Italien verhandeln. “Wichtig ist zunächst vor allem die Investition in Infrastrukturen”, so Sawiris, weshalb zunächst provisorischen Unterkünfte angeboten, später aber auch Wohnungen, Schulen und Krankenhäuser gebaut werden sollen.

Quelle: Fidesdienst


FOTO-Aufruf der israelischen Botschaft zum „Fest der Lichter“ in Berlin

Vom 9. bis 18. Oktober wird Berlin beim FESTIVAL OF LIGHTS (Fest der Lichter) erstrahlen.

Das Besondere: Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland macht auch die Botschaft des Staates Israel in diesem Jahr mit und lässt Gebäude erleuchten – und eines davon sogar mit Ihren Fotos!

Schicken Sie uns bis zum 25. September 2015 Ihre Fotos zu einem (oder beiden) der folgenden Themen:
a) Ihre Impressionen von Israel (z.B. Israels Kultur, das Land, die Menschen o.ä.)
b) Ihr Foto zum Thema „50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen“

Bitte senden Sie Ihre Beiträge an lights@berlin.mfa.gov.il.

Die E-Mail sollte nicht größer als 5 MB sein. Mit etwas Glück ist auch Ihr Foto in der Kunstcollage auf dem Palais am Festungsgraben während des FESTIVAL OF LIGHTS zu sehen!

Bitte beachten Sie: Mit der Einsendung der Fotos stimmen Sie diesen Teilnahmebedingungen zu.

Alle Informationen zum Fotoaufruf »


Britischer Politologe Anthony Glees: Hat Deutschland den Verstand verloren?

Deutschland ist „wie ein Hippie-Staat von Gefühlen geleitet“

Der britische Autor und Politikwissenschaftler Anthony Glees hat Deutschlands Vorgehen in der Flüchtlingskrise als „undemokratisch“ kritisiert. 038_35

Im „Deutschlandfunk“ sagte er, die Bundesregierung habe sich mit ihrer Entscheidung, die in Ungarn gestrandeten Migranten aufzunehmen, nicht an EU-Regeln gehalten.

In Großbritannien herrsche der Eindruck, die Deutschen hätten den Verstand verloren.

„Man mag über Ungarn denken, was man will. Aber wenn Deutschland sich nicht an die Regeln hält, fällt die ganze EU auseinander“, kritisierte Glees. Deutschland gebe sich derzeit als „Hippie-Staat, der nur von Gefühlen geleitet wird“. Statt nur mit dem Herz, müsse man auch mit dem Gehirn handeln, erklärte der Politologe. Ähnlich hatte sich auch der britische Regierungschef David Cameron geäußert.

Er bedaure sehr, so Glees, dass die jüngsten Ereignisse die Deutschen in Großbritannien „sehr unsympathisch“ gemacht hätten.

Hier finden Sie das Interview in voller Länge: http://www.deutschlandfunk.de/deutschland-und-die-fluechtlinge-wie-ein-hippie-staat-von.694.de.html?dram:article_id=330441


Vortrag von Alexandra Linder „Wann ist ein Kind ein Mensch?“ in Berlin

Samstag, 19.9.2015, 10 bis 12 Uhr:
Vortrag von A. Linder und Buchvorstellung mit Hartmut Constien

Thema: Perfekt, gewollt, pünktlich – Wann ist ein Kind ein Mensch?

Alexandra Maria LinderEs gibt in unserer Gesellschaft keinen Konsens darüber, ab wann ein Mensch als solcher bezeichnet werden kann.

Die Entmenschlichung und Verfügbarkeit des Kindes vor der Geburt wird seit Jahrzehnten betrieben und durch neuartige, immer frühere Untersuchungsmethoden, durch künstliche Befruchtung mit Präimplantationsdiagnostik und Propagierung eines Menschenrechts auf Abtreibung weitergeführt.

Inzwischen gibt es ideologisch ausgerichtete Organisationen, die den Begriff „Kind“ erst mit der Geburt verwenden. Der Vortrag gibt einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken.

Die Kärntnerin Alexandra M. Linder  ist seit 1992 in der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V., einem der mit 11.000 Mitgliedern größten Lebensrechtsverbände in Deutschland, ehrenamtlich tätig und seit zehn Jahren dessen Erste Stellvertretende Bundesvorsitzende.

Neben ihrer Vorstands- und Vortragstätigkeit schreibt sie Kolumnen, Zeitungsartikel und veröffentlicht Bücher zu Lebensrechtsthemen (2009: Geschäft Abtreibung, 2011: Klartext und Klischees: Lebensrecht). Linder hat in Köln Romanische Philologie und Ägyptologie mit Abschluß Magister Artium studiert und ist beruflich seit 1998 im Sprachenbereich selbständig.

Weitere Infos zur Veranstaltung hier: http://www.bdk-berlin.org/2015/alexandra-maria-linder-perfekt-gewollt-puenktlich-wann-ist-ein-kind-ein-mensch/


Unionsfraktion: Flüchtlingen helfen, aber den Mißbrauch bekämpfen

Vorschlag Junckers zur Flüchtlingspolitik geht in die richtige Richtung

Der Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, hat Vorschläge zur EU-Flüchtlingspolitik unterbreitet. Dazu gehören ein fester Verteilungsschlüssel für weitere 120.000 Flüchtlinge, die in die Europäische Union gekommen sind, sowie eine Liste sicherer Herkunftsstaaten auf EU-Ebene. 159481-3x2-teaser296

Dazu erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Hans-Peter Friedrich (CSU):

„Es wird höchste Zeit, dass die Europäische Union in der Flüchtlingsfrage aktiver wird. Die EU-Mitgliedstaaten können eine Einreisewelle dieses Ausmaßes nur gemeinsam bewältigen.

Die Vorschläge von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker weisen in die richtige Richtung: Wir Europäer müssen den Menschen helfen, die ihr Land wegen Bürgerkriegs oder politischer Verfolgung verlassen. Aber wir können die große Zahl anerkannter Flüchtlinge nur gemeinsam bewältigen.

Zugleich müssen wir den Asylmissbrauch bekämpfen. Wir müssen die EU-Außengrenzen intensiv kontrollieren und die betroffenen EU-Staaten dabei nach Kräften unterstützen.  Wir brauchen auch dringend die auch von Jean-Claude Juncker geforderte EU-Liste sichererer Herkunftsstaaten, zu denen selbstverständlich auch der gesamte Westbalkan gehören muss. Dies alles ist nur zielführend, wenn wir die organisierte Schlepperkriminalität wirksam bekämpfen.

Und schließlich gilt: Wer kein Asyl erhält, muss die EU so schnell wie möglich wieder verlassen. Eine konsequente Abschiebepraxis gehört dazu.“