Vortrag von Alexandra Linder „Wann ist ein Kind ein Mensch?“ in Berlin

Samstag, 19.9.2015, 10 bis 12 Uhr:
Vortrag von A. Linder und Buchvorstellung mit Hartmut Constien

Thema: Perfekt, gewollt, pünktlich – Wann ist ein Kind ein Mensch?

Alexandra Maria LinderEs gibt in unserer Gesellschaft keinen Konsens darüber, ab wann ein Mensch als solcher bezeichnet werden kann.

Die Entmenschlichung und Verfügbarkeit des Kindes vor der Geburt wird seit Jahrzehnten betrieben und durch neuartige, immer frühere Untersuchungsmethoden, durch künstliche Befruchtung mit Präimplantationsdiagnostik und Propagierung eines Menschenrechts auf Abtreibung weitergeführt.

Inzwischen gibt es ideologisch ausgerichtete Organisationen, die den Begriff „Kind“ erst mit der Geburt verwenden. Der Vortrag gibt einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken.

Die Kärntnerin Alexandra M. Linder  ist seit 1992 in der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V., einem der mit 11.000 Mitgliedern größten Lebensrechtsverbände in Deutschland, ehrenamtlich tätig und seit zehn Jahren dessen Erste Stellvertretende Bundesvorsitzende.

Neben ihrer Vorstands- und Vortragstätigkeit schreibt sie Kolumnen, Zeitungsartikel und veröffentlicht Bücher zu Lebensrechtsthemen (2009: Geschäft Abtreibung, 2011: Klartext und Klischees: Lebensrecht). Linder hat in Köln Romanische Philologie und Ägyptologie mit Abschluß Magister Artium studiert und ist beruflich seit 1998 im Sprachenbereich selbständig.

Weitere Infos zur Veranstaltung hier: http://www.bdk-berlin.org/2015/alexandra-maria-linder-perfekt-gewollt-puenktlich-wann-ist-ein-kind-ein-mensch/


One Comment on “Vortrag von Alexandra Linder „Wann ist ein Kind ein Mensch?“ in Berlin”

  1. Guten Tag,
    Frau Linder braucht Ihnen sicher keine Fragen beantworten, auf die ich längst Ihnen gegenüber eingegangen bin:
    1. Das katholische Schriftgut betrachtet sehr wohl die Empfängnis als Lebensbeginn (siehe auch das Dogma von der makellosen Emmpfängnis Mariens und der jungfräulichen Empfängnis Christi), aber die Empfängnis läßt sich nicht auf den Tag terminieren, die Geburt hingegen in der Regel sehr wohl.
    2. Gott ist sicher kein Massenmörder, sondern HERR über Leben und Tod – seien es jetzt befruchtete Eier (die kleinste Erscheinungsform des Menschen) oder Erwachsene, die z.B. durch Naturgewalten sterben. Was der Schöpfer und HERR „darf“ bzw. zuläßt, das ist dem Menschen noch lange nicht erlaubt, denn der Mensch ist nur Geschöpf und nicht Schöpfer. Zudem ist das spontane Abgehen von Embryonen ein passiver Vorgang, die Abtreibung hingegen eine aktive, bewußt herbeigeführte Unrechtstat.
    3. Wie soll denn der Personalausweis den Tag der Empfängnis kennen?! In den meisten Fällen wissen ihn nicht einmal die Eltern.
    Sie stellen hier rhetorische Schein-Fragen, die zur Klärung des Sachverhalts nichts beitragen und auch durch Wiederholung nicht sinniger werden.
    Freundlichen Gruß!
    Felizitas Küble

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