Programmbeschwerde beim SWR wegen einer Sendung gegen die „Demo für alle“

Thomas Schührer, der Sprecher der Bürgerinitiative FaireMedien, hat am 16. September 2015 Programmbeschwerde beim Südwestrundfunk (SWR) eingereicht. Die Beschwerde richtet sich gegen einen Nachrichtenbeitrag zur Elternrechts-Kundgebung DEMO FÜR ALLE in Stuttgart. 20140501 Demo für Alle Banner WordPress

Der Beitrag des SWR-Redakteurs Christian Susanka wurde unter dem Titel „Rechtsextreme auf Stuttgarter Demo“ am 21. Juni 2015 in der Landesschau aktuell Baden Württemberg ausgestrahlt. Zwischenzeitlich ist der Titel mehrfach geändert worden, zuletzt in „Tausende gegen sexuelle Vielfalt“.

FaireMedien kommt aufgrund einer detaillierten Untersuchung zu dem Schluss, der Beitrag enthalte falsche, unvollständige, unangemessene, in sich widersprüchliche und einseitige Informationen und verstoße deshalb mehrfach gegen den Staatsvertrag über den Südwestrundfunk. Der SWR werde mit diesem Beitrag seinem Auftrag und seinen Programmgrundsätzen nicht gerecht. 

Thomas Schührer von FaireMedien sagt dazu:

“Einseitigkeiten und falsche Behauptungen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Berichterstattung des SWR im Zusammenhang mit der DEMO FÜR ALLE. Auch wiederholte Beschwerden haben daran nichts geändert. Dadurch entsteht der Eindruck von Absicht. Der jüngste Beitrag von Herrn Susanka übertrifft jedoch alles bisher dagewesene. Ich bin fassungslos über den Verlust an journalistischem Ethos beim SWR. Wir sehen uns dadurch veranlasst, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um diesen unhaltbaren Zustand zu beenden.”

Die Programmbeschwerde muß gemäß der Hauptsatzung des SWR innerhalb von zwei Monaten von der Landessenderdirektorin Baden-Württemberg des SWR, Stefanie Schneider, beschieden werden. 

Die vollständige Programmbeschwerde einschließlich der detaillierten Untersuchung des fraglichen Beitrags siehe hier: https://fairemedien.de/foermliche-programmbeschwerde-gemaess-§-11-swr-staatsvertrag

 


2 Kommentare on “Programmbeschwerde beim SWR wegen einer Sendung gegen die „Demo für alle“”

  1. horstditz sagt:

    Wer hierzulande für Recht und Ordnung ist, ist definitiv ein „wahrer Rechter“, worauf der Name „Recht“ hinweist. Doch die gegenwärtige Sprachpolizei mit rotgrünlinker Gesinnung fordert „Politische Korrektheit“ und diskriminiert den “wahren Rechten“ als Rechtsradikalen, als Rechtsextremisten oder gar als Nazi, wenn er die verfehlte Asylpolitik und die Vielfalt der Ehe in Frage stellt oder die Erziehung seiner Kinder wegen der befürchteten ideologischen Indoktrination nicht der Kita nach DDR-Manier überlassen will, sich dem Mainstream entgegenstellt oder gar jene, die nach dem Grundgesetz die garantierte Meinungsfreiheit einfordern – wie bei Pegida zu erkennen war. Sie werden diskriminiert und zum Schweigen gebracht.
    Bei Demos werden vielfach Polizisten attackiert und verletzt und deren Fahrzeuge in Brand gesetzt. Sie gehen genauso gewalttätig gegen Andersdenkende vor wie einst Hitlers SA. Warum finden sie bei den Medien sehr viel weniger Beachtung? Konnte etwa deswegen die Bundesfamilienministerin, Frau Manuela Schwesig alle Mittel zur Bekämpfung des Linksextremismus streichen und für den „Kampf gegen Rechts“ einsetzen?
    Auch wenn es nicht „politisch korrekt“ erscheint, erlaube ich mir einen Blick zurück aufs Dritte Reich, und entdecke, wer ein „wahrer“ Linker und wer ein „Wahrer Rechter“ ist. Als einer, der in die Nazizeit hineingeboren worden ist und das Glück hat, erneut eine sogenannte „Schöne Neue Zeit“ erleben zu dürfen, frage ich mich, ob sich möglicherweise die Geschichte wiederholt?
    Joseph Goebbels, Hitlers Chefpropagandist, stellte klar: „Der Idee der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiter-Partei (NSDAP) entsprechend sind wir die deutsche Linke! Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock. Wir sind die wahren Linken!!!“
    In dem Buch “Hitler” von Joachim C. Fest, Berlin, März 1998, Neuausgabe von UB 33087 heißt es auf S. 410: “Ich bin Sozialist – Adolf Hitler!”
    Adolf Eichmann, Organisator der Massenmorde an den Juden, bekannte in seinen Memoiren: „Meine gefühlsmäßigen politischen Empfindungen lagen stets links.“
    Da muss sich doch jeder Bürger, der sich seinen Verstand bewahrt hat, darüber wundern und fragen, wo die „Hitler- und Goebbels-Nachfolger“ heute tatsächlich sitzen? Vielleicht bei den rotgrünen Linken? Führen diese nicht wie damals einen gnadenlosen Kampf gegen das rechte Bürgertum, betreiben den Abbau von demokratischen Grundrechten wie Meinungs- und Redefreiheit usw. unter dem Deckmantel des „Kampf gegen Rechts“?
    Jeder Maler weiß: Die Farben Rot + Grün ergeben immer Braun, und das scheint nicht nur bei den Farben so zu sein.
    Es kann doch nicht sein, dass eine deutsche Wochen-Illustrierte mit verlogenen Hetzkampagnen schreiben darf: „Armes Deutschland, das 4. Reich wird rotgrün daherkommen“, wobei nach der Farbenlehre letztlich wieder Braun daraus wird.
    Es wäre dringend an der Zeit, endlich unsere Sprachregeln zu korrigieren und sie neu einzuführen, damit künftig jede Art von Missverständnissen vermieden wird!
    mfg

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  2. Erzengel sagt:

    Das ist scheinbar mittlerweile normal, daß man durch und von den Medien nicht mehr die ganze Wahrheit erfährt, sondern, daß ganz gezielt nur dem Mainstream gefolgt wird, indem man Zusammenhänge auseinanderreißt und neu zusammenstrickt.
    Die Wahrheit gegen die Mehrheit verkünden ist den Heiden ein Dorn im Auge. Sie erschaffen sich ihr eigenes ,Evangelium‘ und krempeln es solange zurecht, daß sie ja mit ihrem – vermeintlich ,reinem‘ – Gewissen ihr verdrehtes Leben leben können.
    Einfach nur erbärmlich, so etwas durch die Medien zu schüren und unters Volk zu bringen !
    Da sieht man ganz klar , was vielen da draußen wichtiger ist:
    lieber eine Mainstream-Lüge statt der Wahrheit.

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