„Marsch für das Leben“ in Berlin: Der Regensburger Oberhirte war mit dabei

Die Internetpräsenz des Bistums Regensburg berichtet:

Der Regensburger Diözesanbischof Rudolf Voderholzer nahm am 11. „Marsch für das Leben in Berlin“ teil. Die Veranstaltung fand am Samstag, dem 19. September statt und begann um 13 Uhr mit einer Kundgebung vor dem Kanzleramt.
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Im Anschluss bewegten sich rund 7000 Christen durch die Berliner Innenstadt zur St.-Hedwigs-Kathedrale, wo ein ökumenischer Gottesdienst die Veranstaltung beendete.

BILD: Die stellv. CDL-Bundesvorsitzende Odila Carbanje (vorne links) war ebenfalls beim Lebensrechtler-Marsch dabei (Foto: Bistum Regensburg)

Zuvor hatten Lebensrechtsgegner versucht, die Christen an der Ausübung ihres Demonstrationsrechts mit Gewalt zu hindern. Dazu aufgerufen hatte u.a. Frau Katja Kipping von der Partei „Die Linke“.

HINWEIS: Die Regensburger Bistums-Bildergalerie (24 Fotos) vermittelt einen anschaulichen Eindruck von den Vorgängen in Berlin: Bildreportage anschauen

Wie es zur Idee der Teilnahme des Bischofs kam

Die Idee zur Teilnahme am Marsch für das Leben wuchs während des Regensburger Katholikentages. Dort betonten Vertreter von „Donum Vitae“ die Bedeutung des unverfügbaren Lebensrechts, das sie als gemeinsames Ziel mit der Katholischen Kirche teilten.

Die Betonung des gemeinsamen Ziels begrüßten die Vertreter der Kirche. Um das gemeinsame Ziel zu unterstreichen und gemeinsam deutlich werden zu lassen, luden sie die Vertreter „Donum Vitaes“ ein, am „Marsch für das Leben 2015“ gemeinsam teilzunehmen. Bischof Rudolf Voderholzer sagte zu, dabei zu sein.

Der Regensburger Bischof löste sein Versprechen ein. Dass Vertreter von „Donum Vitae“ an dem Marsch für das Leben teilgenommen oder die Initiative der christlichen Lebensrechtsgruppen mit einem Grußwort unterstützt hätten, wurde bisher nicht bekannt.

Quelle: http://www.bistum-regensburg.de/news/marsch-fuer-das-leben-2015-bischof-rudolf-voderholzer-war-dabei-4032/


Post von Dr. H. Penner an Kanzlerin Merkel

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

OFFENER BRIEF an Bundeskanzler Dr. Angela Merkel

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

meine Beschwerde über Ihre Europa-Politik vom 14.9.2015 wurde vom Leiter des Sekretariats des 1. Untersuchungsausschusses des Bundestages beantwortet.

Herr Georgii äußerte sich jedoch nicht dazu, daß Sie sich im gegenwärtigen Kulturkonflikt auf die Seite des Islam gestellt haben. Vielmehr „bewundert“ er Ihre Äußerung, daß „Deutschland nicht Ihr Land sei“, wenn man in Notsituationen „kein freundliches Gesicht“ zeigen dürfe. 032_29A

Wie Ihr „freundliches Gesicht“ aussieht, ist politisch wachsamen Bürgern bekannt:

  • Gegenüber deutschen Babies zeigen Sie keine „Willkommenskultur“, sondern leisten Beihilfe zur massenhaften Tötung ungeborener Mitbürger.
  • Außenpolitisch haben Sie keine Anstrengungenunternommen, um den Ursachen der gegenwärtigen Massenflucht zu begegnen. Sogar aus Europa und aus einem von der Bundeswehr beschützten Land fliehen die Menschen.
  • Sie haben kein Mitleid mit den Opfern der Ausländerkriminalität.
  • Unter Ihrer Regierung sind anarchistische Stadtviertel entstanden, in die sich die Polizei nicht mehr hineintraut.
  • Unter Ihrer Regierung wurde eingeführt, daß an Schulen und Hochschulen eine menschenrechtswidrige totalitäre Ideologie gelehrt wird.
  • Durch Ihre verrückte Energiewende haben Sie erreicht, daß Hunderttausende ärmlicher Haushalte ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen können.
  • Sie haben erreicht, daß arme Bürger über die Stromrechnung die Solardächer reicher Bürger mitfinanzieren müssen.
  • Sie haben durch Ihre unseriöse Euro-Politik erreicht, daß die Wirtschaft Griechenlands am Boden liegt. Die unseren Bürgern aufgezwungene Hilfeleistung kommt nicht hilfsbedürftigen Griechen zugute, sondern korrupten Banken.

Ich vermute, daß es keinen einzigen CDU-Politiker gibt, der dieser Charakterisierung Ihrer Politik aus Überzeugung widerspricht.

In Besorgnis

Hans Penner


Missionar und Mandarin: Ein österreichischer Jesuitenpater am Hofe des Kaisers von China

Von Susanne Habel

Erich Zettl, ehemaliger Hochschullehrer in Konstanz am Bodensee und gebürtiger Egerländer, stellte in München in einem Bildervortrag einen Landsmann vor: Ignaz Sichelbarth (1708 – 1780) kam als jesuitischer Missionar nach China. Der Missionar malte 35 Jahre lang am Hof des chinesischen Kaisers und wurde dafür zum 70. Geburtstag zum Mandarin ernannt. Neudek-SIchel-9082492

„Ignaz Sichelbarth wurde wohl am 26. September 1708 als Sohn des Malers ,Thadeus Sichelbart‘ in Neudek bei Karlsbad geboren“, begann Zettl seinen Bildervortrag. Schon der Vater sei als Künstler bekannt durch sein Werk „Krönung Mariä“ in der Wenzelskirche in Elbogen von 1696 gewesen, erläuterte Zettl. 1736 trat der 28jährige Ignaz in Brünn in das Jesuitennoviziat ein. Nach dem zweijährigen Noviziat studierte er in Olmütz Theologie, betonte aber auch seine Kenntnisse als „Maler und Stecher“.

BILD: Gedenkstein für Pater Ignaz Sichelbarth in Neudek/Nejdek 

Sichelbarth reiste von Lissabon in Portugal aus in die Mission nach China, wo er 1745 ankam. In Peking waren die Jesuiten damals seit dem ersten „Pionier der China-Mission“, Matteo Ricci (1552 – 1619), am Kaiserhof tätig. Sie durften jedoch bald nicht mehr missionieren, genossen jedoch wegen ihrer Gelehrsamkeit als Astronomen, Mathematiker, Musiker und Maler Weltruf.

Sichelbarth erhielt den chinesischen Namen Ai Qi-meng und wurde dem Kaiser von China, Qian-long, vorgestellt, der von 1736 bis 1795 regierte.

Der junge Jesuit wurde bald nach seiner Ankunft in Peking neben seinem französischen Mitbruder Jean Denis Attiret (1702 – 1768) und dem Italiener Giuseppe Castiglione (1688 – 1766) der dritte Lieblingsmaler des Kaisers Qianlong. Sichelbarth erlebte die Aufhebung des Jesuitenordens durch den Papst 1773 und starb am 6. Oktober 1780 in Peking.

Dort erinnert noch heute eine große Stele mit lateinischer und chinesischer Inschrift an den Missionar und Maler. Auch in Neudek/Nejdek wurde inzwischen eine Gedenktafel errichtet.

Gebildete Geistliche brachten neue Impulse für Kunst und Kultur

Zettl schilderte detailliert den künstlerischen Einfluß der europäischen Missionare auf die stilistische Welt am Kaiserhof in China. Die Missionare, besonders die künstlerisch aktiven Jesuiten Giuseppe Castiglione, Jean Denis Attiret und eben Sichelbarth, hätten aus dem Westen die Errungenschaften der Renaissance- und Barockmalerei mitgebracht und den Chinesen nahegebracht: Das Spiel von Licht und Schatten, auch im Gesicht von Porträtierten, die geometrische Gestaltung von Perspektive und Raum und die individuelle Darstellung besonders der Menschen sowie die Verwendung von Ölfarben seien in der chinesischen Kunst neu gewesen. Sichel-Pferd

Dort hätten zarte, quasi in der Luft schwebende Landschaftsaquarelle, kombiniert mit kalligraphischen Gedichten, Tuschezeichnungen und typisierenden flache Figurengestaltungen vorgeherrscht.

BILD: Sichelbarths Darstellung des Kaiserpferds „Leuchtende Wolke“ (1772)

Unter dem Einfluss der Missionare änderte sich dies, wie Zettl anhand von Bildbeispielen zeigte. Sichelbarth stellte, oft quasi in Koproduktion mit einheimischen Künstlern, große Bildwerke für den Kaiser her. „Die Europäer malten die naturalistischen Gesichter mit Licht und Schattierungen, die Chinesen gestalteten Kleidung und Landschaft“, so Zettl.

Pater Sichelbarth habe unter anderem den Auftrag erhalten, für eine Ruhmeshalle verdiente Kriegsherren und mongolische Fürsten zu porträtieren. Wie ein Kriegsbildreporter sollte der Jesuit auch prunkvolle Schlachtenbilder herstellen. Die Ölgemälde gefielen dem Kaiser derart gut, dass er davon auch in Paris Kupferstiche anfertigen ließ.

Auch zur Darstellung eines buddhistischen Tempels, den sich der Kaiser zu seinem 60. Geburtstag leistete, wurde Sichelbarth verpflichtet: „Der jesuitische Mönch musste den ganzen Kaiserhof als Buddhisten darstellen“, beschrieb Zettl das spirituelle Dilemma, in dem Sichelbarth während seiner ganzen Zeit am Kaiserhof steckte.

Der Kaiser besuchte den Jesuiten zum 70. Geburtstag

Pater Sichelbarth hinterließ etwa 45 bekannte Werke, so acht große Gemälde von Pferden im Museum von Peking und ein historisches Gemälde, das den Sieg der Chinesen über die Tataren 1757 darstellt. Auch zehn Bilder mit Jagdhunden stammen nachweislich von Sichelbarth. Im Nationalen Palastmuseum in Taipeh ist das große Gemälde „100 Hirsche in einer Landschaft“ verwahrt, auf dem Ignaz Sichelbarth vor einer typisch chinesischen Landschaft von Zhang Wei-bang realistisch anmutende Hirsche und andere Tiere zeigt.

An Sichelbarths 70. Geburtstag im Jahr 1777 tauchte Kaiser Qian-long bei ihm selbst auf, ernannte ihn zum Mandarin und überreichte ihm einen handschriftlichen Dank, wie der Jesuit Giuseppe Panzi berichtet.

Zettl kennt sein Forschungsthema gut: Als emeritierter Lehrbeauftragter für Chinesisch an der Hochschule Konstanz für Technik, Wirtschaft und Gestaltung hatte Zettl von 1980 bis 2008 auch mehrfach Lehraufträge für Deutsch an verschiedenen Universitäten und Gymnasien in der Volksrepublik China. Er veranstaltete Ausstellungen an Universitäten in Konstanz, Tianjin und Zürich zu den kulturellen Beziehungen zwischen Europa und China.

„Während eines Aufenthaltes in China stieß ich tatsächlich auf einen Landsmann aus Neudek, der dort gewirkt hatte: den Künstler Ignaz Sichelbarth“, so Zettl, der 1934 in Bernau bei Neudek zur Welt kam. Inzwischen sei das Interesse so groß, daß er 2005 im heutigen Nejdek eine sehr erfolgreiche Ausstellung über Sichelbarth habe zeigen können, schloss Zettl seinen spannenden Vortrag.

Buch-Daten: Erich Zettl: „Ignaz Sichelbarth. 1708–1780“. Konstanz 2014; 115 Seiten, zahlreiche Abbildungen. Kostenlos erhältlich bei: Erich Zettl, Hebelstrasse 3, 78464 Konstanz, Telefon (0 75 31) 6 45 48, eMail zettl@htwg-konstanz.de

Unsere Autorin Susanne Habel ist Redakteurin und Journalistin in München; von ihr stammen auch die beiden Fotos.

 


Schweiz: LGBT-Lobby will „Heidi“-Story gendergerecht mit Limina-Film manipulieren

Information zu einer neuen Petition von Citizengo:

In diesen Tagen drehen Schweizer Filmemacher aus der LGBT-Szene einen alternativen Heidi-Film unter dem Titel „Limina“. Dieser zielt darauf ab, Kinder in ihrer Geschlechtsidentität als Mädchen oder Junge zu verwirren und zu destabilisieren. Gender-Buch

Der Kinderfilm, der als Neuinterpretation von „Heidi“ aus der Gender-Perspektive bezeichnet wird, will bereits mit dem Titel „Limina“, dem Plural des lateinischen „Limen“ (Grenze), eine angeblich nur vage, in Wirklichkeit fliessende Grenzziehung von Geschlecht ausdrücken.

BILD: Aktuelle Neuerscheinung von Matthias v. Gersdorff: „GENDER – was steckt dahinter?“

Der Kurzfilm des gebürtigen Engelbergers Florian Halbedl und seines Transgender-Lebensgefährten Joshua Ferguson erzählt die Geschichte der achtjährigen Alexandra, die gezielt als geschlechtlich nicht festgelegt („gender-fluid“) dargestellt wird. Der Film wolle Eltern dazu „ermutigen“, Kindern kein Geschlecht „aufzuzwingen“.

Nach Medienberichten soll die Kulturförderungskommission des Kantons Obwalden an einer Mitfinanzierung grosses Interesse gezeigt haben.

Diese Petition an den Obwaldner Kulturdirektor Franz Enderli fordert, dass für dieses ideologisch befrachtete Filmprojekte keine Steuergelder zur Verfügung gestellt werden:

http://citizengo.org/de/29173-heidi-ist-und-bleibt-ein-maedchen-stopp-der-gezielten-geschlechter-verwirrung-mit-steuergeldern

Angesichts der Tatsache, dass Transsexualität und Transgenderismus gemäss WHO-Klassifizierung als Störungen der Geschlechtsidentität den Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen zugerechnet werden, kann dieses Filmprojekt nur als perfide Propaganda der LGBT-Lobby bezeichnet werden.

Das italienische Nachrichtenportal Corrispondenza Romana bezeichnet diesen Versuch, Transsexualität oder Transgenderismus zu normalisieren, als „ein Attentat auf die Kindheit mit verheerenden psychologischen und sozialen Folgen“.

 


Jom Kippur: wichtigster Feiertag der Juden

Erklärung der Israelischen Botschaft zum Versöhnungstag:

Jom Kippur, der Versöhnungstag und wichtigster Festtag im jüdischen Jahr, wird in diesem Jahr von Sonnuntergang des Dienstag, 22. September an begangen. An Jom Kippur wird nach jüdischer Tradition das Urteil über den Menschen, das am Neujahrstag, dem Tag des Gerichts, gefällt wurde, besiegelt und bekommt damit Gültigkeit. 100714052333-b1-

Der Versöhnungstag soll dazu dienen, den Menschen zu entsühnen, ihn die göttliche Verzeihung für seine Missetaten erlangen zu lassen. So ist der Versöhnungstag ein Tag der Reue, der Buße und Umkehr. Dieser Tag ist ein strenger Fasttag und zwar von Beginn des Festes am Abend bis zu seinem Ausgang am nächsten Abend. Weder Essen noch Trinken sind erlaubt; auch Körperpflege ist untersagt.

Fast unmittelbar folgt darauf der Beginn des Laubhüttenfestes, Sukkot am 15. Tischri bzw. am Sonntag, den 27. September 2015.


Besorgter Appell des ehem. tschechischen Präsidenten Vaclav Klaus zur Flüchtlingskrise

Vaclav Klaus, der langjährige frühere Staatspräsident und Ministerpräsident der Tschechischen Republik, ist bekannt für seine Kritik an der EU-Politik. Der Politiker hält die derzeitige europäische Vorgangsweise in der Flüchtlingsfrage für verantwortungslos und spricht von einer „ernsten Bedrohung der Stabilität Europas“. Klaus.cz

Zugleich beschwert er sich über Manipulationen der öffentlichen Meinung und über den Mißbrauch natürlicher Solidaritätsgefühle, um damit eine Akzeptanz der Masseneinwanderung zu erschleichen.

Den folgenden Aufruf hat er auf seiner Homepage veröffentlicht und als Erstunterzeichner unterschrieben:

Aufruf europäischer Bürger an Regierungen und Parlamente:

Wir, die Unterzeichner, wollen nicht mehr passiv zusehen, wie unsere Staatsorgane und Politiker in diesem historischen Moment Zeit verlieren und ihre Pflicht nicht tun. Ihre Aufgabe ist es, die Interessen und Sicherheit der Bürger in ihren eigenen Ländern zu verteidigen.

Heutzutage sind wir mit einer grundlegenden Gefahr für die Zukunft unseres Lebens konfrontiert. Die Massenmigration stellt eine ernste Bedrohung der Stabilität Europas und der einzelnen Mitgliedsländer der EU dar.

Wir sind nicht gleichgültig gegenüber dem Schicksal der Opfer der Kriege und anderen Katastrophen der heutigen Welt. Wir lehnen jedoch die Manipulation der öffentlichen Meinung ab, die die natürliche Solidarität mit den Migranten missbraucht, um die Akzeptanz der Massenmigration hervorzurufen.

Die heutige europäische Debatte über Migration soll nicht so ausgelegt werden, dass wir uns genügend oder nicht genügend entgegenkommend zu anderen Kulturen, Religionen, Rassen und Völkern verhalten. Wir sehen unbestreitbare Risiken und Drohungen, die aus dem künstlichen Vermischen unterschiedlicher Völker, Kulturen und Religionen entsteht.

Die europäischen Regierungen verhalten sich allzu alibistisch und unverantwortlich. Berechtigte Ängste vor dem Zustrom der hunderttausenden Migranten dürfen nicht – von den Politikern und der meisten Medien – bagatellisiert, verschwiegen und skandalisiert werden.

Aus allen diesen Gründen rufen wir die Regierungen der EU-Länder auf:

  • die innere Sicherheit und die äußere Unantastbarkeit der Staatsgrenzen mit allen Mitteln, die sie zur Verfügung haben, sicherzustellen;
  • die Rechtsordnung der einzelner Länder und die angenommenen internationalen Verpflichtungen einzuhalten;
  • die Ausbreitung vom Chaos zu vermeiden, der als Folge der Migration in eine Reihe von Ländern bereits entstanden ist;
  • auf der EU-Ebene keine Quoten oder ähnliche Maßnahmen anzunehmen, mit welchen die Migranten in einzelne EU-Länder „zugeteilt“ werden sollen;
  • die heute geltende Asylpolitik ohne Veränderungen einzuhalten und ihre eventuelle Veränderungen nur mit der Zustimmung der Bevölkerung durch Volksabstimmung oder Neuwahlen zu gewährleisten;
  • Länder, die die Grenze der EU darstellen, sollen zusichern, dass die illegalen Migranten in ihr Heimatland zurückgeschickt werden.

Erste Unterschrift: Václav Klaus, 4.9.2015

Quelle und weitere Infos hier: http://www.klaus.cz/clanky/3794


Papstbesuch im kommunistischen Kuba überschattet: 30 Bürgerrechtler verhaftet

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, haben Polizei und Geheimdienst am gestrigen Sonntag über 30 Angehörige der kubanischen Demokratiebewegung verhaftet. Die Behörden wollten damit verhindern, dass die nun Verhafteten an der Messe von Papst Franziskus auf der „Plaza de la Revolución“ teilnehmen. IGFM-menschenrechtede-8174_01_dd53c02859

Unter den Festgenommenen waren die Sprecherin der Bürgerrechtsorganisation „Damen in Weiß“, Berta Soler, sowie die ehem. politische Gefangene und Regimekritikerin Martha Beatriz Roque.

IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin bedauert, dass trotz zahlreicher Bitten ein Zusammentreffen von Menschenrechtlern mit Papst Franziskus nicht zustande kam. „Es wurden allein 20 ‚Damen in Weiß‘ festgenommen, nur um ihre Teilnahme bei der Papstmesse zu verhindern“, erklärt Lessenthin. Die IGFM erinnert daran, dass auch anlässlich des Besuchs von Papst Benedikt XVI. auf der Karibikinsel 2012 die kubanischen Behörden versuchten, durch eine Verhaftungswelle Andersdenkende zum Schweigen zu bringen.

Aktivisten der kubanischen Demokratiebewegung hatten im Vorfeld durch Petitionen und sogar durch Hungerstreiks versucht, die Aufmerksamkeit des Papstes zu gewinnen. Viele hatten auf eine symbolische Geste gehofft.

Am gestrigen Sonntag traf Papst Franziskus mit dem früheren Diktator Fidel Castro und seinem Bruder, dem jetzigen kommunistischen Herrscher Raúl Castro zusammen.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Kuba: www.igfm.de/kuba/