Laos: Medizinische Behandlung verweigert – verfolgter Christ stirbt im Gefängnis

Infolge einer schweren Diabetes-Erkrankung starb der Christ Tiang aus dem Dorf Huey (Distrikt Atsaphangthong) im sozialistisch beherrschten Laos im Gefängnis. Tiang war von einem Gericht in Savannakhet zu neun Monaten Haft verurteilt worden. 027_24

Wie “Human Rights Watch for Lao Religious Freedom” (HRWLRF) berichtet, hätte Tiang wegen der diabetesbedingten Komplikationen einer besonderen Behandlung bedurft, die er im Gefängnis nicht erhielt. Tiang hatte um eine Behandlung im Krankenhaus gebeten, die ihm jedoch verweigert worden war. Tiang hinterlässt eine Frau und sechs Kinder.

Tiang wurde zusammen mit vier weiteren Christen verurteilt, weil er gegen das Gesetz über medizinische Hilfeleistung verstoßen habe: die Anklage lautete “Missbrauch des Arztberufs”. Die Gläubigen hatten eine schwerkranke Frau besucht und gemeinsam mit ihr um Genesung gebetet. Nach dem Ableben der sterbenskranken Frau wurden die Christen für deren Tod verantwortlich gemacht. Gegen das Urteil hatten die Christen Berufung eingelegt.

Quelle: Fidesdienst



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