Konservativer Familien-Appell an Papst Franziskus geht auf 700.000 Unterschriften zu

Die „Ergebene Bitte an Seine Heiligkeit Papst Franziskus über die Zukunft der Familie“ hat inzwischen über 670.000 Unterstützer aus der ganzen Welt gefunden.

Zum Abschluss der Unterschriftensammlung wird am 29. September 2015, 10 Uhr im Hotel Columbus, Italien (via della Conciliazione 33, Roma) eine Pressekonferenz stattfinden.

Im Appell äußern sich die Unterzeichner besorgt über die Angriffe auf die katholische Lehre über Ehe und Moral. Die Aktion wurde im Hinblick auf die Familiensynode im Oktober 2015 organisiert.

Einige Details über die Teilnehmer:
186 Kardinäle oder Bischofe aus 42 Ländern haben bislang unterschrieben.
Die Unterschriften stammen aus 178 Ländern. Das sind 91 Prozent aller existierenden Nationen.
62 Organisationen bildeten die Allianz, die die Unterschriften gesammelt haben.
Zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen und politischen Lebens unterstützten mit ihrer Unterschrift die Aktion.

Die Medienresonanz war auf der ganzen Welt überwältigend. Im deutschsprachigen Raum u.a. Die Zeit, Die Welt, Spiegel, Bayerischer Rundfunk, Österreichischer Rundfunk, Die Presse (Ö) usw.  –  Praktisch alle katholischen Medien haben berichtet.


Dr. Frauke Petry: Kanzlerin Merkel bringt mit ihrer Asylpolitik die EU gegen Deutschland auf

Die EU hat ein Strafverfahren gegen Deutschland eingeleitet, weil es gegen EU-Asylrecht verstößt. Deutschland schiebe entgegen geltender Gesetze zu wenige abgelehnte Asylbewerber ab. AfD-Petry

EU-Innenkommissar Avramopoulos kritisierte außerdem die Entscheidung der Bundesregierung, das Dublin-Verfahren für syrische Asylbewerber auszusetzen und so die Völkerwanderung weiter zu forcieren. Dazu erklärt die AfD-Bundesvorsitzende, Dr. Frauke Petry (siehe Foto):

„Frau Merkel inszeniert sich gerne als soziales Gewissen Europas. Die aktuelle Welle der Asylbewerber wird unkritisch und ohne Rücksicht auf die deutsche Gesellschaft und ihre Realität als vermeintliche kulturelle und ökonomische Bereicherung gefeiert.

Kritische Nachfragen zur Art und Notwendigkeit von Einwanderungsregeln werden pauschal als fremdenfeindlich stigmatisiert. Diese ideologische Herangehensweise gefährdet zunehmend den sozialen Frieden in Deutschland und Europa und wird von unseren EU-Partnern zurecht scharf kritisiert.

Britische Politiker werfen den Deutschen bereits ‚Tugendprahlerei‘ und ‚moralische Zuchtmeisterei‘ vor. Der ungarische Premier Orban geht noch einen Schritt weiter: Deutschland betreibe ‚moralischen Imperialismus‘. Nun reiht sich auch die EU-Kommission in die Kritikerriege ein, denn unter den Auswirkungen der Politik Merkels, alle Bürgerkriegsflüchtlinge der Welt nach Deutschland einzuladen, leidet ganz Europa.

Deutschland heizt die Zuwanderungswelle nach Europa an, vergrößert das Asylchaos und versucht dann per Quote Asylbewerber den Nachbarländern aufzudrücken. Mit dieser Politik sprengt Merkel die ohnehin brüchige Einheit der Europäische Union nun endgültig.“

Weiteres Info zu diesem Themenfeld siehe hier: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/eu/id_75566382/fluechtlingskrise-laesst-alte-feindschaften-aufflammen.html

 


„Führe meine Sache gegen ein treuloses Volk“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche

Psalm 43 (42),1-2ab.3.4.

Verschaff mir Recht, o Gott,
und führe meine Sache gegen ein treuloses Volk!
Rette mich vor bösen und tückischen Menschen!
Denn du bist mein starker Gott.
Warum hast Du mich verstoßen?

Sende dein Licht und deine Wahrheit,
damit sie mich leiten;
sie sollen mich führen zu deinem heiligen Berg
und zu deiner Wohnung.

So will ich zum Altar Gottes treten,
zum Gott meiner Freude.
Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben,
Gott, mein Gott.

 


Neue „Seher“-Prognosen: Der Weltuntergang beginnt zwischen dem 24. und 28. September…

Von Felizitas Küble

Am 29. Juli 2015 erhielt der in einigen erscheinungsbewegten Kreisen verehrte Visionär Enoch aus Kolumbien einen  – so wörtlich  – „dringender Aufruf von Gott Vater an Sein treues Volk“, wie hier nachzulesen ist: 

„Es fehlt wenig bis der Mond sich wieder mit Blut färbt (28. September 2015) und die Sonne mit Dunkelheit (13. September 2015*); damit erfüllt sich in ihrer Totalität die Prophezeiung des Joel (Joel 3,4). Nachdem dies geschehen ist, wird Finsternis über die Erde hereinbrechen und die kommenden Ereignisse entfesseln sich eines nach dem anderen. Mein Volk, es nähert sich die Stunde eurer Befreiung! Bereitet euch vor, denn das Joch der Sünde wird von euch fallen und die Ketten der Sklaverei werden zu Boden rollen.“

Deshalb hat der „begnadete“ Enoch kürzlich einen weltweiten Gebetssturm „in Ketten“ ausgerufen, wobei er seine düsteren Prognosen mit angeblich geplanten CERN-Experimenten in Verbindung brachte, wie wir kürzlich berichtet haben.

Der „katholische“ Endzeitschwärmer Enoch ist freilich nicht ganz auf dem neuesten Seherstand, denn der protestantische Charismatiker Efrain Rodriguel aus Porto Rico kündigt bereits für den heutigen Tag (24.9.2013) den Beginn des Weltuntergangs an  – und damit zugleich die Entrückung der Christgläubigen durch die Wolken hindurch in die himmlische Herrlichkeit. (Näheres hier: http://agwelt.de/2015-09/und-noch-ein-weltuntergang-heute/)

Diesen göttlichen „Fahrplan“ habe ihm der Ewige selber mitgeteilt, versichert der schwarmgeistige Visionär.

Seiner „Prophetie“ zufolge werde heute ein Meteorit einschlagen, gewaltige Erdbeben und Überschwemmungen auslösen, die Erdrotation verändern und die Erde in eine dreitägige Finsternis hüllen.

Schon vor einem Jahr hatte der selbsternannte Prophet das Ende der Welt angekündigt, das sich in jedem Falle unter der Amtszeit von US-Präsident Obama vollziehe; freilich nannte der Endzeitprognostiker damals noch kein genaues Datum. Mittlerweile habe der Himmel die Ankündigung auf den 24. September 2015 präzisiert, erklärt Rodriguel.

Hier fällt uns nur noch der alte Spruch ein: Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode (und das seit Jahrtausenden…!).


Kardinal Müller: Die Kirche rechtfertigt den reumütigen Sünder, nicht aber die Sünde

Die Kirche schuldet dem Menschen die Wahrheit Gottes

Kürzlich präsentierte der vatikanische Kurienkardinal Gerhard Müller das Buch „Gott oder nichts“ von Kardinal Robert Sarah in Regensburg. Die öffentliche Buchvorstellung durch den „Mann aus Rom“  erregte erhebliches öffentliches Aufsehen.

In seiner Rede würdigte der Präfekt der Glaubenskongregation das neu erschienene Interview-Buch des gott-oder-nichts_mschwarzafrikanischen Kardinals Sarah; zugleich ging er auf grundsätzliche und aktuelle Themen ein, die heute besonders heiß diskutiert werden.

Die Ansprache des Glaubenspräfekten ist auf der Vatikan-Homepage veröffentlicht; hieraus folgt nun ein Auszug:   

„Die Kirche ist den Menschen die Wahrheit Gottes schuldig. Sie darf sich auch nicht einschüchtern lassen von Vorwürfen etwa der Unterbewertung der Sexualität oder sich in die Zwickmühle ihrer Verteufelung oder Vergötzung bringen lassen.

Die substantiale Einheit des Menschen in Geist, Seele und Leib, seine Bezogenheit auf die Gemeinschaft und die generationenübergreifende Verantwortung, die Identität als Mann und Frau in ihrer wesenhaften Bezogenheit aufeinander: alle diese Faktoren zeigen die Stimmigkeit der Ehelehre und der Sexualmoral der Kirche, die sie von Gott empfangen hat. 

Die innere Steigerung von Sexus, Eros und Agape in der Person der Ehepartner  weist die Ehe aus als natürliche Lebensgemeinschaft von einem Mann und einer Frau, die frei und für immer Ja zueinander gesagt haben. Dies gilt nicht nur für den Augenblick einer  schönen Stimmung, weil Liebe Ganzhingabe bedeutet und nicht ein Gefühl der Hochstimmung, dem keine Dauer beschieden sein kann.

Eine häretische Sexuallehre hilft dem Menschen nicht

Wenn auch aus der Kirche heraus eine neue Sexualmoral gefordert wird, mag dies von manchen unter Verkennung der Wahrheit des Evangeliums als befreiende Entlastung vom gesellschaftlichen Konformitätsdruck in Familie, Medien, am Arbeitsplatz empfunden und begrüßt werden. index

Den Menschen hilft  eine alte heidnische und  als neu angepriesene Sexuallehre nicht, die auf falschen anthropologischen Prämissen aufbaut, den Geboten Gott diametral widerspricht und vom Standpunkt der Offenbarung als häretisch zu qualifizieren ist.

BILD: Neues Buch von Kardinal G. Müller „Die Hoffnung der Familie“

Nur was sittlich gut ist und dem Willen Gottes entspricht, kann auch den Menschen zum Glück und Heil gereichen. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass der Hedonismus eine uralte Irrlehre ist und nur den atheistischen Nihilismus als theoretische Basis hat, kann man nur von einer atheistischen Anthropologie her die Sexualität als moralfreien Raum ansehen, in dem allenfalls ein paar äußere Regeln gelten. 

Die Sexualität ist vielmehr von innen her dem moralischen Prinzip der Unterscheidung von Gut und Böse ausgesetzt, nämlich dass durch sie in der geistleiblichen Einheit der Person die  Liebe und die Hingabe  ohne Vorbehalt und jede Berechnung  oder wechselseitige Instrumentalisierung ihr Kriterium ist.

Ein Abfall der Kirche von Gott wäre skandalös

Wir wissen  alle, sagt der Kardinal, dass wir Sünder sind und gerade im Bereich der Sexualität sich die Schwäche des Menschen sehr deutlich zeigt, die Leiblichkeit in das Person-Sein zu integrieren. Dem Menschen, der sein Fehlverhalten einsieht und seine Schuld bereut, versagt Gott seine Vergebung nie und er hat auch der Kirche die Vollmacht zur Vergebung aller Sünden im Bußsakrament anvertraut. 

Der Skandal besteht nicht darin, dass immer wieder das 6. Gebot übertreten worden ist und übertreten wird. Der Skandal wäre es und ein Abfall der Kirche von Gott, wenn die Kirche den Unterschied von Gut und Böse nicht mehr nennen würde oder gar frevelhaft das für gut erklärt, was Gott als Sünde erklärt;  oder wenn man gar Gott mit fromm klingenden Worten in Anspruch nimmt um die Sünde, statt den Sünder zu rechtfertigen.“