Das Rätsel um die „Quietsch-Entchen“-Form des Kometen 67P ist gelöst

Von Gummi-Enten-Gestalt oder gar Quietsch-Entchen war in den Medien die Rede, als die überraschende Form von Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko im Juli 2014 bekannt wurde. Comet_wide-angle_view_l

Auch die Wissenschaftler waren erstaunt über die außergewöhnliche Gestalt des Himmelskörpers, die die Raumsonde Rosetta offenbarte.

„Sehr wahrscheinlich sind zwei Kometen im noch jungen Sonnensystem zusammengestoßen und bildeten den heute sichtbaren Doppelkörper“, sagt Dr. Ekkehard Kührt, der die wissenschaftlichen Beteiligungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an der Rosetta-Mission leitet.

„Um die gemessene geringe Dichte und die gut erhaltenen Schichtstrukturen beider Kometenteile zu erklären, muss der Zusammenprall bei kleinen Geschwindigkeiten sehr sanft erfolgt sein. Diese Erkenntnis gibt wichtige Hinweise auf den physikalischen Zustand des frühen Sonnensystems vor 4,5 Milliarden Jahren“, berichtet der Kometenforscher als Mitautor einer aktuellen Veröffentlichung im Fachjournal Nature.

Ursprünglich hatten die Wissenschaftler zwei Theorien im Visier: Sie vermuteten entweder eine Kollision zweier Körper oder eine besonders intensive Erosion an der Stelle, die sich schließlich zum Hals entwickelte. Die Analyse hochaufgelöster Bilder des Kometen von der OSIRIS-Kamera auf Rosetta, die zwischen dem 6. August 2014 und 17. März 2015 entstanden, brachte jetzt die Auflösung des Rätsels.

Ein Komet, aber zwei Himmelskörper

Schnell wurde klar, dass die schichtartigen Strukturen auf beiden Kometenhälften zu finden sind, sich dort aber im Detail voneinander unterscheiden. Das führte zu der Einsicht, dass sich die Strukturen nicht auf einem Körper gemeinsam entwickelt haben. Schon frühere Missionen zu den Kometen Tempel-1 und Wild-2 hatten Hinweise auf den schichtartigen Aufbau der Himmelskörper – ähnlich einer Zwiebel – geliefert.

„Kometen gelten als Zeitzeugen der Bildung unseres Planetensystems, da sie sich durch ihre Entstehung in dessen kalten äußeren Regionen und wegen ihrer geringen Größe gut erhalten haben“, erläutert Dr. Ekkehard Kührt vom DLR-Institut für Planetenforschung in Berlin.

„Unklar war, inwieweit gegenseitige Stöße zur Alterung beigetragen haben. Die Daten der Rosetta-Mission unterstreichen, dass Kometen auch in dieser Hinsicht nur moderat verändert wurden und tatsächlich sehr ursprüngliches Material darstellen.“ –  Zudem deutet der ähnliche Aufbau beider Teilkörper darauf hin, dass diese einst in ähnlicher Weise entstanden sind.

Quelle und vollständiger Artikel mit Bildern hier: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-15210


3 Kommentare on “Das Rätsel um die „Quietsch-Entchen“-Form des Kometen 67P ist gelöst”

  1. J.WalfischSchnucki sagt:

    Ah, lieber Proffessor, das glauben sie…
    Kometen kommen von außerhalb unseres Sonnensystemes, sagen wir mal der Idee nach aus der Unendlichkeit. In Wirklichkeit haben sie keine Bahn solche wie man meint, auch wenn es so scheint oder so sein könnte. Der Komet oder jedesmal eventuell ein anderer? kommt zwar rhytmisch-periodisch-berechenbar erlebbar.. . . . . . . aber man müsste sich diese ebenfalls Parabelbahn außerhalb des Sonnensystemes offen denken, da wo man auch nicht hin schauen kann.
    Sie haben sooo viele Magier unter den Katholiken hier im Forum, die könnten ihnen alle eigentlich erklären das göttliche Geister nie so ewig wiederholende Sachen machen, nicht in der Regel. Auch die kosmische Notwendigkeit von uns Menschen , die Ursache davon könnte das erklären – und damit auch das ewige Leben, das unmöglich eintönig sein wird, so lange es die Göttliche Liebe gibt!
    Ja man denkt dies, man denkt das.
    Und dieser schmale Hals der „HantelForm“ des Kometen, war etwas vorher rotierendes gewesen, das sich später nach der Ausscheidung verfestigte. Das kann man so jedenfalls beobachten. Bei einem UNschwarzen Loch hätten wir unsere Christus und Elohim-Kräfte wirken an genau dieser Stelle die vergeistigte Materie verstrahlt. Hier bei der „HantelForm“ wird jedoch, da technisch anders herum – die Absonderung aus unsichtbar viiiiieeeelll größeren Gesamtprozessen ausgeschieden – innerhalb-zentral – und verfestigt sich in dieser Form durch die gigantischen Kräfte. Jedenfalls hat man dann diesen Schmalen Hals mit den Verdickungen. Das Vorher sind gegenläufig ansetzende Parabeltrichter bzw. RotationsParabeltrichter.

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  2. J.WalfischSchnucki sagt:

    Bei einigen Phänomen da draußen nennt man diese Form „Hantelform“. Leider habe ich mir diesen Namen des stellaren Objekts jetzt nicht gemerkt, da viele Jahre her der Artikel im @therNet. Statt des klassischen UnSchwazen Loches, wo das ganze Universum äußerlich umgekrempelt wird > und dann durch die göttlichen Kräfte wie „durch gehen“ muss um dann vergeistigt-erlöst als „reine Energie“ in der Achse verstrahlt zu werden. Der rötlich Göttliche Wille wirkt wohl wie eine Trennwand zwischen der Restmaterie und den ErlösungsHeimweg ins vorher Außer-Schöpfungs-Ursprüngliche. Bei den Hantelformen nun, wirkt manchmal der ganze Vorgang völlig anders herum. Da wo die Hantel in ihrer „Mitte“ verjüngt ist, sind auf anderen Ebenen andere Vorgänge bis hin das unvereinbare Sachen da im Größeren Unsichtbaren zusammengequetscht werden > und sich als diese Hantel technisch innerlich etwas aus gesondert wird/entledigt. So könnte man vermuten.
    Jedenfalls gibt es völlig andere Schöpfungen als die unsere, selbst andere Materie ist kein Problem auf Grund der Kenntnis der Ordnungszahlen. Möglich, so kann man erste Annäherungs-Vorstellungen bilden, die nicht auf völlig abwegigigen Materie-Interpretationen ausschließlich beruhen. Abgesehen von den gezielten InformationsManipulationen auf diesen Gebiet in der Öffentlichkeitsarbeit.

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    • J.WalfischSchnucki sagt:

      Heute wurden auf dem Uranus, einen geistigenGastLehrerPlaneten in unserem Sonnensystem , natürlich sie ahnen es, aus dem größeren Universum oder noch weiter weg, 13 unsichtbare WärmeRinge entdeckt, -196°C warm bei sonst -288°C im Vakuum. Als Besonderheit merkten nun endlich unsere Wissenschaftler, das überhaupt keinen Staub dort auf dem Uranus gibt und seinen Ringen >>> also noch keine materiell-verhärteten widerstrebten Reste frühere Entwicklungen. Ja, liebe Gläubige – was glaubt ihr? Uranus -womit hängt er göttlich-christlich zusammen außer mit dem Heiligen Geist, der Göttlichen Weisheit und dem Göttlichen Wort URinspiratorisch.
      So nun baut aber keine Kirche da oben, den das geht nicht so wie ihr das macht bisher….

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