Debatte über eine potentielle Äußerung von Bundeskanzlerin Merkel zur Asylkrise

Seit knapp einer Woche kursiert in den sozialen Netzwerken eine vermeintliche Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Asylkrise. Es war vergangenen Dienstag in Berlin, die Union traf sich zur Fraktionssitzung. 159481-3x2-teaser296

Hierbei gibt es offenbar auch Widerspruch zu Merkels Asylpolitik. Eine wachsende Zahl von Unions-Abgeordneten hält die Entscheidung Merkels, Flüchtlinge unkontrolliert aus Ungarn über Österreich einreisen zu lassen, sowie die durch Selfies mit der Kanzlerin verbreitete „Refugees welcome“-Stimmung für fatal. Unmut macht sich breit. Auch in der Fraktionssitzung. Merkel reagiert genervt, sie soll gesagt haben: „Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin. Nun sind sie halt da.“

Publik gemacht hat die Äußerung der Journalist Hugo Müller-Vogg auf seinem Twitter-Kanal. Seitdem verbreitet sich der Tweet rasant. 

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski jedoch widerspricht – zumindest ein bißchen: So wie von Müller-Vogg geschildert, sei es nicht gewesen. Man habe eine gute Diskussion gehabt, schrieb Schipanski auf Twitter. Ergebnis: „Kanzlerin nimmt Sorgen der Menschen ernst, muß dies aber stärker kommunizieren.“

Gegenüber der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ bleibt Müller-Vogg bleibt bei seiner Version. „Der Vorgang wurde mir so von mehreren Quellen bestätigt. Bislang hat auch noch niemand aus der Union, weder offiziell noch inoffiziell, zu mir gesagt, daß der Satz so nicht gefallen sei und ich etwas Falsches oder Unwahres getwittert habe.“

Auf die Frage, ob Merkel die Folgen ihrer Asylpolitik vielleicht unterschätzt habe, antwortet Müller-Vogg: „Es gilt wohl generell, daß die Flüchtlingsfrage aus Berliner Sicht leichter zu handhaben ist, als in den Kommunen und Gemeinden, wo die Auswirkungen direkt zu spüren sind.“

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


5 Kommentare on “Debatte über eine potentielle Äußerung von Bundeskanzlerin Merkel zur Asylkrise”

  1. zeitschnur sagt:

    Ja und?
    Das ist Tratsch, nichts weiter.
    Merkels Handlungen und Entscheidungen sind doch sichtbar.

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  2. "GsJC" sagt:

    „Es steht viel schlimmer als ich dachte!“

    … um die Wahrnehmung der deutschen Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel.

    Sie scheint sich auch schlecht zu informieren, wird schlecht informiert oder es werden ihr wichtige Informationen zur inneren Sicherheit bewusst vorenthalten.

    So ist heute zu lesen, dass der Vorsitzende der deutschen Polizeigewerkschaft schon seit Wochen und M o n a t e n (!) diese Gewaltausbrüche in „Flüchtlingsunterkünften“ erlebt und bezeichnet diese Kämpfe in „Flüchtlingsheimen“ als religiös und politisch motiviert.

    Frau Merkel scheint wirklich seit M o n a t e n nicht auf dem neuesten Stand zu sein, sonst hätte sie sich bestimmt nicht dazu hinreißen lassen, zu einer unkontrollierten und nicht mehr kontrollierbaren (allein am gestrigen Montag mehr als 5000 illegale Grenzübertritte) Einwanderung einzuladen.

    Vielleicht darf sich Frau Dr. Merkel bald die Frage stellen, was der vor ihr gescholtene und etwas von oben herab („W I R schaffend das!“) abgekanzelte ungarische Ministerpräsident Orban vielleicht früher und viel weitsichtiger erkannt hat.

    Das traurige an der“merkelschen Kurzsichtigkeit“ ist, dass sie es nicht ausbaden muss!

    mfg

    http://www.n-tv.de/politik/Polizei-sieht-kriminelle-Strukturen-article16030221.html

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  3. "GsJC" sagt:

    „Es gilt wohl generell, daß die Flüchtlingsfrage aus Berliner Sicht leichter zu handhaben ist, als in den Kommunen und Gemeinden, wo die Auswirkungen direkt zu spüren sind.“

    —————————

    Vielleicht sollte man Frau Merkel ein paar Wohncontainer mit „Kriegsflüchtlingen“ vor das Bundeskanzleramt setzen, um ihre Wahrnehmung zu schärfen.

    Ein wenig „Suhl“ würde ihr vielleicht ganz gut tun.

    siehe auch hier …

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/thueringen-festnahmen-nach-gewaltausbruch-in-suhler-fluechtlingsheim-a-1055172.html

    … und das Video unten auf der Seite in dem sich die Polizei im (!) Asylbewerberheim zurückziehen muss und zum Selbst- und Personenschutz den Einsatz der Waffe nicht ausschließt.

    Ganz nebenbei fürchtet das Kamerateam des „Spiegel“ in dieser Videodokumentation um sein Leben und läuft dementsprechend.

    mfg

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    • Erzengel sagt:

      Hallo GsJC
      das ist sehr richtig, was Sie da sagen. Aber Wohncontainer wäre mir noch zu harmlos. Direkt die Menschen dort unterbringen, wo Merkel und Co regieren. Wozu brauchen die so große Büro’s ? 😉 Das wäre doch was ! Und überhaupt: wer will, daß sein Volk pariert, sollte mit gutem Beispiel vorangehen ! Mal seh’n, ob das irgendeinem unserer Politiker gefallen würde : in einer WG zusammen mit Menschen zu leben, die man 1.) nicht versteht, und die 2.) vielleicht sogar Salafisten sind.
      Ich gebe denen 1 Woche zusammen, und die sind alle im Irrenhaus oder im Kittchen.

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