Zentralrat der Juden ist besorgt über potentiellen Judenhaß von Flüchtlingen

Josef Schuster, der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, äußert sich in einem Interview mit der Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“ besorgt über wachsenden Antisemitismus aus den Reihen jener Flüchtlinge, die aus Ländern stammen, in den Juden- und Israelhaß weit verbreitet sind. blog1-205x130

Auf die Frage Es gibt Sorge in Hinblick auf mögliche antisemitische und anti-israelische Einstellungen der Flüchtlinge. Teilen Sie die Bedenken?“ antwortet Schuster folgendermaßen:

„Ja, das tue ich. Dies habe ich auch der Bundeskanzlerin übermittelt. Unter den Flüchtlingen sind sehr viele Menschen aus Ländern, in denen Israel zum Feindbild gehört. Sie sind mit dieser Israelfeindlichkeit aufgewachsen und übertragen ihre Ressentiments häufig auf Juden generell.

Im Sommer 2014 bei den Demonstrationen anlässlich des Gaza-Konflikts konnten wir beobachten, wohin das führt. Daher gibt es in unseren Gemeinden jetzt die Sorge, dass wir solche antisemitischen Ausschreitungen wie 2014 häufiger erleben könnten.

Diese Sorge teile ich und sehe daher die Notwendigkeit, die Flüchtlinge so schnell und so fest wie möglich in unsere Wertegemeinschaft einzubinden. Die Ablehnung jeglicher Form von Antisemitismus sowie die Solidarität mit Israel zähle ich zum Grundkonsens der Bundesrepublik.“

Quelle und vollständiges Interview hier: http://www.zentralratdjuden.de/de/article/5414.sie-m%C3%BCssen-unsere-grundordnung-anerkennen.html


2 Kommentare on “Zentralrat der Juden ist besorgt über potentiellen Judenhaß von Flüchtlingen”

  1. Adolf Breitmeier sagt:

    Auch Mohammedaner, die vor den im Koran vorgeschriebenen Gewaltaten des Islams geflohen sind, sind Mohammedaner, die fünf Mal am Tag beten – und da sind auch die Gebete dabei, die die Vernichtung der Juden fordern. Diese Leute sind nicht vor Juden oder Christen geflohen, sondern vor Glaubensbrüdern – und haben ihre angelernte Aversion gegen Juden mit hierher gebracht. Hier herrscht ,,Religionsfreiheit“ und ,,Meinungsfreieheit“, da darf man gegen das Aufnahmeland, gegen die Ernährer, gegen Christen und gegen Juden sein. (Ironie)
    Warum sind diese Leute geflohen, wenn sie das schaffen wollen, wovor sie geflohen sind? Hört sich irre an, ist es auch. An eine Integration glaube ich nicht, weder in die Gesellschaft noch in den Arbeitsmarkt. Ihren Glauben ablegen wollen sie nicht – und in dem komplexen und fachlichen System der modernen Arbeitswelt kann sich wohl nur eine verschwindend kleine Gruppe einfügen (wer von ihnen genügt schon den ,,Greencardbedingungen???).
    ,,Natürlich“ wird der Judenhass steigen, aber auch die Deutschenfeindlichkeit, wenn nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen. Das wird noch ,,lustig“???, es wird mörderisch.

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  2. Die Sorge von Josef Schuster ist nur zu berechtigt. Aber dann erkläre mir doch mal einer, was ihn vor einigen Monaten noch veranlaßt hat, die Aufnahme von Flüchtlingsmassen für moralisch geboten zu erklären, und zwar nicht aufgrund allgemeiner Sittlichkeit geboten, sondern „im Hinblick auf die deutsche Geschichte“.

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