Aktuelle FOCUS-Umfrage: 96% sind mit Merkels Asylpolitik unzufrieden

Von Felizitas Küble

FOCUS-online befragt derzeit unter verschiedenen Artikeln seine Leser, ob sie mit der Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin zufrieden sind: 96% sagen dazu Nein, 4% stimmen zu. Bis zum jetzigen Zeitpunkt (7. Oktober um 22 Uhr) haben weit über 105.000 Leser mitabgestimmt.

Natürlich sind Internet-Umfragen nicht repräsentativ. Die hohe Teilnehmerzahl bei dieser Online-Abstimmung läßt freilich aufhorchen. Vermutlich befindet sich die reale Kritikerquote bei 70 bis 80% der Deutschen.

Hier gehts zur FOCUS-Umfrage (inmitten eines ohnehin sehr lesenswerten Kissler-Artikels): http://www.focus.de/politik/deutschland/kisslers-konter/tugendbefehl-in-der-fluechtlingskrise-schon-im-fruehjahr-koennte-merkel-als-kanzlerin-geschichte-sein_id_4995877.htmlpc_pi

Unser CHRISTLICHES FORUM hat in den letzten drei Monaten fast 70 Artikel zum Themenbereich Asyl, Flüchtlinge und Migranten veröffentlicht – siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/category/asyl-fluechtlinge-migranten/

Während es bei vielen Leuten (Journalisten und Politikern zumal) monatelang gedauert hat, bis sie die Merkelsche Politik endlich als falsch erkannten, waren wir bereits im Juli auf kritischer Spur, wie unsere Artikel-Auflistung dokumentiert.

ANGELA MERKEL beim Anne-Will-Talk

Zum Fernseh-Auftritt Merkels bei „Anne Will“ am Mittwochabend (7.10.) gibt es hier einen aktuellen Bericht bei MEDRUM: http://www.medrum.de/content/ein-denkwuerdiger-fernsehabend-angela-merkel-bei-anne-will

Auch betr. dieser Sendung ergibt eine FOCUS-Leser-Umfrage, daß über drei Viertel der Teilnehmer die Antworten der Kanzlerin schlecht finden. (Innerhalb dieses Artikels finden Sie diese Leserbefragung und können selber mitmachen: http://www.focus.de/politik/deutschland/interview-zur-fluechtlingsfrage-so-denkt-deutschland-ueber-merkels-auftritt-bei-anne-will_id_4998503.html)

Die BILD-Zeitung befragte am heutigen Donnerstag (8.10.) ebenfalls ihre Leser zur Flüchtlingsdebatte: Wer hat recht: Merkel oder Seehofer?  –  Ergebnis: 86% pro Seehofer, 14% pro Merkel. – Zahl der Teilnehmer: weit über 224.000 Personen.

Außerdem empfehlen wir diesen bemerkenswerten Artikel von Prof. Dr. Werner Patzelt aus dem „Handelsblatt“: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gastkommentar-zur-einwanderung-die-stimmung-kippt/12389378.html

Hier ergänzend ein Bericht über die besorgten Äußerungen von Rainer Wendt, dem Chef der Polizeigewerkschaft: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gewalt-in-fluechtlingsheimen-polizeigewerkschaft-spricht-von-verharmlosung/12416766.html

 


Syrien: IS-Terroristen foltern und kreuzigen erneut Christen (Männer, Frauen und Kinder)

In Syrien hat die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) elf Christen enthauptet bzw. gekreuzigt. Das meldet die Christian Aid Mission (Christliche Hilfsmission) mit Hauptsitz in Charlottesville (US-Bundesstaat Virginia). BILD0191

Ihr zufolge wurden die Mitarbeiter eines Hilfswerkes, dessen Name aus Sicherheitsgründen nicht genannt wurde, bereits im September ermordet. Die einheimischen Christen hätten es abgelehnt, ihrem Glauben abzuschwören. Das habe der Leiter des Hilfswerkes nach Gesprächen mit Angehörigen der Toten berichtet.

Nachdem die Islamisten die nordsyrische Stadt Aleppo in ihre Gewalt gebracht hatten, habe es der Leiter des christlichen Werks den Mitarbeitern freigestellt, in der Region zu bleiben oder sie zu verlassen: „Sie wollten bleiben, um den Überlebenden des Terrors Hilfe im Namen Christi zukommen zu lassen.“

Auch wiederholte Bitten, zumindest zeitweise fortzugehen, hätten sie mit dem Verweis darauf abgewehrt, dass Gott sie an dieser Stelle haben wolle, um die christliche Botschaft in Wort und Tat weiterzugeben.

Schließlich seien sie IS-Kämpfern in die Hände gefallen. Sie stellten die Christen vor die Wahl, entweder ihren Glauben zu verleugnen und sich zum Islam zu bekennen oder zu sterben. Als sie erklärten, sie würden Christus niemals verraten, hätten die IS-Kämpfer vier Mitarbeiter des Werkes – darunter einen 41-Jährigen und seinen zwölfjährigen Sohn – zunächst brutal misshandelt und anschließend gekreuzigt.

Zwei Tage habe man sie an den Kreuzen hängen lassen; niemandem sei es erlaubt gewesen, sie abzunehmen. An die Kreuze hätten die Terroristen zudem Schilder geheftet mit der Aufschrift „Ungläubige“.

Sieben weitere Mitarbeiter – darunter zwei Frauen – seien zunächst geköpft und anschließend an Kreuzen aufgehängt worden. Augenzeugenberichten zufolge sollen sie bis kurz vor ihrem Tod zu Jesus gebetet haben.

Der IS, der weite Teile Syriens und des Iraks kontrolliert, möchte dort einen islamischen Herrschaftsbereich (Kalifat) errichten, in dem das Religionsgesetz Scharia mit äußerster Brutalität durchgesetzt wird. Christen, die sich weigern, Muslime zu werden oder eine Kopfsteuer zu zahlen, werden getötet. Mädchen und Frauen werden auf Märkten als Sex-Sklavinnen an IS-Kämpfer verkauft.

Quelle: http://www.idea.de/menschenrechte/detail/syrien-is-koepft-und-kreuzigt-elf-einheimische-christen-92343.html

Foto: Evita Gründler


Erschreckend: Zunehmende Übergriffe von Muslimen gegen Christen in Flüchtlingsheimen

Von Peter Helmespeter-helmes-227x300

Schon klar, um „des lieben Friedens willen“ – also aus Feigheit, Dummheit und wegen der politisch korrekten Willkommenskultur – kann man die Augen vor der Wirklichkeit verschließen, erst recht, wenn diese Wirklichkeit nichts Gutes zeigt. 

Und Angriffe gegen Christen sind hierzulande zwar immer noch „nichts Gutes“, werden jedoch als „Kollateralschaden“ hingenommen. Die Gäste kommen halt aus einer anderen Welt, aus einem anderen Kulturkreis…

Und wenn man die Gäste aus welcheb Gründen auch immer nicht hierhalten kann, gehört sich als Pendant der Willkommenskultur die Praktizierung einer Abschiedskultur. Das meint z. B. einer der von mir schon häufiger kritisierten protestantischen Gutmenschen, nämlich EKD-Chef Bischof Bedford-Strohm.

Es wäre wichtiger, daß sich dieser hohe Kirchendiener für eine energische Abschiebekultur einsetzte. Aber er poussiert lieber mit den muslimischen Gläubigen, statt sich für verfolgte Christen einzusetzen. (Siehe auch: https://conservo.wordpress.com/2015/09/10/darf-ein-bischof-in-einem-islamzentrum-mitwirken/ und https://conservo.wordpress.com/2015/08/01/kapitulation-der-christlichen-kirchen-vor-zeitgeist-und-islam/)

Sein Gegenstück bei der katholischen Kirche, Reinhard Kardinal Marx, will da natürlich nicht nachstehen und nimmt sein Bischofskreuz ab, bevor er muslimische Flüchtlinge trifft. Übertroffen wird Kardinal Marx nur noch von seinem Kölner Amtskollegen Woelki, der die Glocken läuten läßt, wenn Pegida demonstriert und der zum Ramadan Grußbotschaften versendet.Scannen0001 (22)

Auch klar, daß ich nicht echte Gäste meine; denn diese pflegen sich in einem Gastland auch anständig zu verhalten. Anders als die, die meinen, sie könnten unser Land erobern. Sie verwechseln Gastrecht mit Faustrecht. Und sie wissen, daß ihnen darob derzeit wenig Ärger seitens der deutschen Autoritäten droht. „Man kann ja schließlich nicht allem nachgehen“, lautet der zumeist achselzuckend vorgetragene Kommentar unserer Behörden.

Welche praktischen Auswirkungen das hat, zeigt ein Bericht der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA:

Muslimische Flüchtlinge, die in Deutschland Christen bedrohen, sollten sofort das Land verlassen müssen. Das fordert die iranischstämmige Pastorin der persischen Konvertitengemeinde „Neuer Bund“ in Frankfurt, Mahin Mousapour. Hintergrund sind Berichte, wonach sich Übergriffe von Muslimen auf Christen in deutschen Flüchtlingsheimen häufen.

Von den bis zu eine Million Flüchtlingen, die Deutschland in diesem Jahr erwartet, sind 80 Prozent Muslime.

Wie Pastorin Mousapour auf Anfrage der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA sagte, sind viele der rund 40 Gottesdienstbesucher ihrer Gemeinde – vor allem Iraner und Afghanen – wegen ihres Glaubens aus ihren Heimatländern geflohen: „Doch auch in Deutschland werden Ex-Muslime diskriminiert und manchmal angefeindet.“  –  So sei ein afghanischer Christ in seiner Flüchtlingsunterkunft von Muslimen mit einem Messer bedroht worden, weil er eine Bibel besaß: „Die Polizei hat vorgeschlagen, der junge Mann könne ja ein Zimmer weiter ziehen oder nachts einen Stuhl unter die Türklinke stellen.“Nachrichten_Kopfbalken_1 - Kopie

In anderen Fällen würden Konvertiten (Muslime, die Christen wurden) in Gemeinschaftsunterkünften gezwungen, nach dem Kochen nicht nur das Geschirr, sondern die komplette Küche zu putzen: „Viele muslimische Flüchtlinge sagen, dass alle Christen unrein sind.“  – Angesichts solcher Vorfälle würde die 57-jährige Pastorin gern jeden Politiker persönlich fragen: „Merkt Ihr nicht, dass wir veräppelt werden? Das ist doch ein christliches Land.“  – Das Geld und die Unterkunft nähmen die muslimischen Asylbewerber gern, „aber gleichzeitig halten sie uns Christen für wertlos“.

Gewalt und Schikanen gegen christliche Flüchtlinge

Ähnliches berichtet Pfarrer Dr. Gottfried Martens von der Dreieinigkeitsgemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Berlin-Steglitz. Mehr als 500 Migranten zählt seine Gemeinde; die meisten hat er selbst getauft. Viele berichteten ihm von Gewalt und Schikanen, unter denen sie zu leiden hätten, weil sie Christen wurden.

Einer unserer Täuflinge wurde etwa nach der Rückkehr vom Taufgottesdienst krankenhausreif geschlagen, viele andere wurden bedroht und in einer Reihe von Fällen auch körperlich angegriffen“, so Martens zu IDEA.

In den letzten Monaten habe sich die Situation zugespitzt, da inzwischen bis zu 90 Prozent der Heimbewohner streng religiöse Muslime seien. In vielen Flüchtlingsheimen würden deshalb die Regeln des Islams gelten, sodass ein „Klima der Angst“ herrsche. Christen dürften ihren Glauben nicht zeigen. Wenn bekannt werde, dass sie sonntags zur Kirche gehen, werde jeder Gang durchs Haus für sie ein Spießrutenlaufen. 4077304320

Nicht selten seien Christen mit radikalen Muslimen in einem Zimmer untergebracht. Vielen bleibe dann nichts anderes übrig, als bei Freunden zu übernachten oder in der Steglitzer Dreieinigkeitskirche Asyl zu suchen. Besonders schwer hätten es alleinstehende christliche Frauen: „Sie gelten für die muslimischen Bewohner als Freiwild.“

Auch Dr. Martens wirft der Politik vor, ein falsches Bild von der Situation in den Flüchtlingsheimen zu haben. Sie führe die Auseinandersetzungen auf die Enge und Überfüllung zurück und ignoriere die religiösen Ursachen: „Man versucht, die Vorkommnisse als Einzelfälle herunterzuspielen.“  – Die Lösungsvorschläge seien von „rührender Naivität“: „Man meint, mit der Verteilung des Grundgesetzes auf Arabisch oder mit der Unterschrift unter Integrationsvereinbarungen das Problem angehen zu können.“

Ziel des Islams sei aber eben nicht nur „ein bisschen seelische Privaterbauung“. Vielmehr wolle er das gesamte gesellschaftliche Zusammenleben nach seinen Regeln prägen. Pfarrer Martens: „Und wenn jemand diese Regeln nicht akzeptiert, ist er ein ,Ungläubiger‘, dem man keinen Respekt schuldet.

Der SELK-Pfarrer plädiert inzwischen nachdrücklich für eine getrennte Unterbringung von Christen und Muslimen: „Man darf die christlichen Asylbewerber nicht zu Versuchskaninchen für weltfremde Toleranzexperimente machen.“

Unser Autor Peter Helmes ist politischer Publizist und ehem. Bundesgeschäftsführer der JU (Jungen Union); er betreibt die liberal-konservative Webseite www.conservo.wordpress.com

ERGÄNZENDER BERICHT hierzu aus dem FOCUS: http://www.focus.de/politik/deutschland/kritische-entwicklung-in-fluechtlingsunterkuenften-kann-mich-nicht-zum-glauben-bekennen-wie-es-christen-in-fluechtlingsheimen-ergeht_id_4988213.html


Mit brennender Sorge: Wortlaut des kritischen Briefes von 34 CDU-Politikern an A. Merkel

34 CDU-Politiker haben einen äußerst besorgten „Brandbrief“ an die Kanzlerin geschrieben. Darin kritisieren sie deutlich die Flüchtlingspolitik der CDU-Chefin  –  und stellen konkrete Forderungen zur Eindämmung der weitgehend unkontrollierten und zudem größtenteils illegalen Einwanderung.
Wir dokumentieren den Brief an Dr. Angela Merkel im vollen Wortlaut:

Berlin, 4. Oktober 2015

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

wir wenden uns an Sie mit großer Sorge um die Zukunft unseres Landes und Europas. Gegenwärtig erleben wir einen ungesteuerten Zustrom von täglich mehreren tausend Flüchtlingen nach Deutschland. Viele weitere zehntausende Flüchtlinge sind auf verschiedenen Routen auf dem Weg in unser Land.  CQuO900WcAAmE8O

Nach belastbaren Schätzungen planen mehrere Millionen syrische Flüchtlinge in der Türkei, im Libanon und in Jordanien ihre Flucht nach Deutschland.

Gleichzeitig fliehen immer mehr Menschen aus Albanien, Afghanistan, Pakistan und Afrika nach Deutschland.

BILD: Karikatur aus der Wochenzeitung „Junge Freiheit“

Unsere EU-Partner wie Griechenland, Italien, Ungarn, Kroatien, Slowenien und Österreich leiten die Flüchtlinge bis jetzt entgegen dem geltenden europäischen Recht in den meisten Fällen einfach nach Deutschland weiter.

Hilfe für Flüchtlinge ist uns nicht nur durch die christliche Nächstenliebe geboten. Sie entspricht auch der Programmatik der CDU. Wir freuen uns über die Willkommenskultur in unserem Land sowie die großartigen Anstrengungen der hauptamtlichen und ehrenamtlichen Helfer.

Die Aufnahmekapazitäten Deutschlands sind allerdings bis an die Grenzen gespannt und an manchen Orten bereits erschöpft. Dennoch ist in den kommenden Wochen und Monaten mit einem weiteren großen Zustrom von Flüchtlingen zu rechnen. Dabei stehen unserem Land bereits mit den schon angekommenen Flüchtlingen große Herausforderungen bevor.

Das gilt vor allem für unsere sozialen Sicherungssysteme und den Bereich der Integration, da der größte Teil der Flüchtlinge in absehbarer Zukunft voraussichtlich nicht in den deutschen Arbeitsmarkt integrierbar sein wird. Außerdem stammt die Mehrheit der Flüchtlinge aus Ländern, deren vorherrschende Gesellschaftsbilder deutlich von unseren westlichen Werten abweichen.
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Viele unserer grundlegenden Werte werden wir den hier Ankommenden erst noch vermitteln müssen, so den demokratischen Rechtsstaat einschließlich der Meinungsfreiheit, die die Freiheit zur Kritik an Religionen umfasst, das gleichberechtigte und friedliche Nebeneinanderleben der Religionen, die Gleichberechtigung der Geschlechter, die Nichtdiskriminierung von sexuellen Minderheiten oder das Existenzrecht Israels.

Die gegenwärtig praktizierte „Politik der offenen Grenzen“ entspricht weder dem europäischen oder deutschen Recht, noch steht sie im Einklang mit dem Programm der CDU.

Ein großer Teil der Mitglieder und Wähler unserer Partei fühlt sich daher von der gegenwärtigen Linie der CDU-geführten Bundesregierung in der Flüchtlingspolitik nicht mehr vertreten.

Wir unterstützen ausdrücklich die von der Bundesregierung sowie der Europäischen Union geplanten bzw. beschlossenen Maßnahmen wie z.B. die deutliche Stärkung der Flüchtlingshilfe in den Nachbarländern Syriens, die bessere Sicherung der EU-Außengrenzen, eine Beschleunigung der Asylverfahren, die Senkung von Leistungsstandards für bestimmte Gruppen von Flüchtlingen, das Prinzip von Sach- statt Geldleistungen.

Die bisher von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen werden allerdings nicht zügig und effektiv zu einer Senkung des Flüchtlingszustroms nach Deutschland führen. Daher bitten wir Sie eindringlich, zeitnah Maßnahmen zu ergreifen, die den gegenwärtigen Flüchtlingszustrom zügig und effektiv verringern.

Dazu sollten nach unserer Einschätzung gehören:

1. Wiederherstellung der Geltung des europäischen und deutschen Rechtsparagraph_300x3001

Flüchtlinge, die aus sicheren Drittstaaten kommen, werden gemäß Paragraph 18 Asylverfahrensgesetz an der deutschen Grenze abgewiesen. Dies sollte zumindest praktiziert werden, solange die Schengen-Außengrenzen faktisch offen sind und die anderen Schengen‐Staaten ihren europarechtlichen Verpflichtungen nicht nachkommen.

Flüchtlingen, die sich bereits in Deutschland befinden und bei denen sich im Asylverfahren herausstellt, dass ein anderer Mitgliedstaat der EU für ihr Asylverfahren zuständig ist, werden innerhalb weniger Wochen entsprechend den Dublin-Regeln an diesen Mitgliedstaat überstellt. Sie verfügen nach einer derartigen  Entscheidung über keinen Anspruch auf finanzielle Unterstützung in Deutschland mehr.

2. Mehr Hilfe für und  Druck auf Griechenland und die Türkei

Unser Nato-Partner und EU-Beitrittskandidat Türkei leistet bei der Aufnahme von syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen einen maßgeblichen Beitrag. Dies sollten wir stärker anerkennen und unterstützen. Unser EU- und Nato-Partner Griechenland ist mit seiner

Schengen-Außengrenze seit Jahren einem großen Flüchtlingszustrom ausgesetzt.

Auch dies verlangt unsere Anerkennung und stärkere Unterstützung. Im Gegenzug müssen wir aber von unseren Partnerländern Türkei und Griechenland verlangen können, dass sie ihre Grenzen effektiver kontrollieren. Dabei sollten wir ihnen jede erforderliche Hilfe zur besseren Grenzsicherung und Flüchtlingsbetreuung anbieten. Solange die Grenze zwischen Griechenland und der Türkei faktisch offen ist, sollten wir allen Staaten auf der Balkanroute jede Hilfe zur Grenzsicherung sowie Flüchtlingsbetreuung anbieten und diese gleichzeitig auffordern, Flüchtlinge nicht einfach nach Deutschland weiterzuschicken.
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3. Zeitnahe und unbürokratische Stärkung der Hilfe für Flüchtlinge vor Ort

Die finanzielle und logistische Hilfe für Flüchtlinge ist insbesondere in den Nachbarländern Syriens wie der Türkei, im Libanon und Jordanien unbürokratisch und zeitnah auszubauen. Neben der Versorgung mit Lebensmitteln ist ein besonderes Augenmerk auf Gesundheit und Bildung zu legen. Alleinstehende Frauen, Kinder und religiöse Minderheiten sind besonders zu schützen und zu unterstützen. Gegebenenfalls sind sichere Flüchtlingszonen zu schaffen.

4. Klare Botschaften zur begrenzten deutschen Aufnahmekapazität an die Herkunftsländer und deren Bevölkerung

Die Bundesregierung und Sie persönlich sollten über Zeitungsanzeigen in den Hauptherkunftsländern sowie über soziale Netzwerke verbreiten, dass nicht politisch verfolgte Flüchtlinge kein Recht haben, nach Deutschland zu kommen und zügig abgeschoben werden. Politisch Verfolgte genießen in der EU Schutz, aber haben kein Recht, sich das Zielland auszusuchen

5. Beschleunigung von Abschiebungen und Rücküberstellungen

Rechtskräftig abgelehnte Asylbewerber müssen zeitnah und konsequent abgeschoben werden. Asylbewerber, für deren Asylverfahren ein anderer EU-Mitgliedstaat zuständig ist, müssen zügig und konsequent in diesen rücküberstellt werden. Die Bundesregierung sollte die für Abschiebungen zuständigen Bundesländer in jeder Hinsicht stärker unterstützen sowie ggf. den Rechtsrahmen ändern, um unnötige Abschiebehindernisse zu beseitigen.
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Die Zahlung von Entwicklungshilfe sollte an die Kooperationsbereitschaft des Landes bei der Rücknahme von abgelehnten Asylbewerberngekoppelt werden.  Nur durch zügige und  konsequente Abschiebungen senken wir nachhaltig die bestehenden  Anreize für nicht politisch verfolgte Flüchtlinge, nach Deutschland zu kommen.

Mittelfristig ist ein großzügiges ähnliches  EU-weites Flüchtlingskontingent im Rahmen einer gemeinsamen EU-Asylpolitik anzustreben, das eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge innerhalb der EU aufbauend auf der kürzlich vom Ministerrat beschlossenen Quote beinhaltet. Innerhalb des Kontingents sollte die EU Flüchtlinge vor Ort nach humanitären Gesichtspunkten sowie Verfolgungsrisiken auswählen. Dabei ist zum Beispiel Familien sowie religiösen Minderheiten eine Priorität einzuräumen. Deutschland und Europa sind stark und können viele Flüchtlinge aufnehmen.

Aber die gegenwärtige Situation der faktisch offenen Grenzen stellt nicht nur die Souveränität Deutschlands und der EU in Frage, sondern schafft auch das Risiko, dass die Aufnahmefähigkeit ebenso wie die Aufnahmebereitschaft in unserem Land überfordert werden. Eine Fortsetzung des ungebremsten Zuzugs gefährdet den inneren Frieden und spielt Radikalen und Extremisten verschiedenster Couleur in die Hände.

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, wir wünschen Ihnen und der gesamten Bundesregierung für die Bewältigung der gewaltigen Herausforderungen, die durch den Flüchtlingszustrom entstanden sind und entstehen werden, alles Gute und die erforderliche Fortune!

Mit freundlichen Grüßen

  • Elmar Bociek, ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter Main-Taunus-Kreis, CDU‐Bürgermeisterkandidat Sulzbach (Taunus)
  • Christoph Brzezinski, Vorsitzender Junge Union Berlin
  • Alexander Dierks MdL, Vorsitzender Junge Union Sachsen und Niederschlesien
  • Ansgar Focke MdL, Stellvertretender Bundesvorsitzender Junge Union Deutschlands
  • Christopher Förster, Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Berlin‐Neukölln, Vorsitzender CDU‐Ortsverband Berlin-Britz
  • Johannes Hanisch, Stellvertretender Vorsitzender CDU‐Kreisverband Limburg-Weilburg, Mitglied des Kreistags Limburg-Weilburg, CDU-Fraktionsvorsitzender in der Weilburger Stadtverordnetenversammlung
  • Dr. Hans-Christian Hausmann
  • Martin Henkel, MdA, Bürgermeister der Stadt Geisa, Stellvertretender Vorsitzender CDU Wartburgkreis
  • Michael Heym, MdL, Kreisvorsitzender CDU  Schmalkalden-Meiningen
  • Andreas Hofmeister MdL, Vorsitzender CDU‐Kreisverband Limburg-Weilburg, Stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag  Limburg-Weilburg
  • Dr. Robbin Juhnke MdA, Stellvertretender Vorsitzender CDU-Kreisverband Berlin-Neukölln
  • Marcus Kalkhake, Vorsitzender CDU-Kreisverband Suhl, Mitglied im Stadtrat der Stadt Suhl
  • Marcus Klein MdL, Vorsitzender CDU‐Kreisverband Kaiserslautern-Land
  • Christoph Koch, Mitglied CDU-Bezirksvorstand Wurttemberg-Hohenzollern
  • Lukas Krieger, Schatzmeister Junge Union Deutschlands
  • Gerrit Kringel,Vorsitzender CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Berlin‐Neukölln, Vorsitzender CDU-Ortsverband Alt-Rixdorf
  • Tilman Kuban, Vorsitzender Junge Union Niedersachsen
  • Falko Liecke, Stellvertretender Bezirksbürgermeister und Stadtrat Berlin-Neukölln, Vorsitzender CDU‐Kreisverband Berlin‐Neukölln
  • Marcus Malsch, MdL, Stellvertretender Vorsitzender CDU Wartburgkreis, Mitglied im Kreistag des Wartburgkreises
  • Roland Mittmann, Erster Vizepräsident Juged der Europäischen Volkspartei, Stellvertretender Bundesvorsitzender Junge Union Deutschlands
  • Martin Modschiedler MdL, Vorsitzender CDU-Ortsverband Dresden Blasewitz/Striesen
  • Dr. Tim Peters, Vorsitzender CDU-Auslandsverband Brussel‐Belgien
  • Christian Piwarz MdL, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag
  • Matthias Pröfrock MdL, Vorsitzender CDU Region Stuttgart
  • Marc Reinhardt MdL, Vorsitzender Innenausschuss des Landtags Mecklenburg‐Vorpommern, CDU-Kreisvorsitzender Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
  • Sven Rissmann MdA, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, Vorsitzender CDU-Ortsverband Berlin-Wedding
  • Michael Ruhl, Mitglied  des Kreistags des Vogelsbergkreises, Stellvertretender Vorsitzender CDU–‐Kreisverband Vogelsberg, Vorsitzender CDU-Gemeindeverband Herbstein
  • Bastian Schneider, Mitglied im Bundesvorstand der Jungen Union
  • Patrick Schreiber MdL, Vorsitzender des Schulausschusses des Sächsischen Landtags, Kreisvorsitzender MIT Dresden
  • Karsten Schulze, Stellvertretender Landesvorsitzender Junge Union Berlin
  • Ralf Seekatz MdL, Stadtbürgermeister Westerburg
  • Roman Simon MdA, Schatzmeister CDU-Kreisverband Berlin‐Tempelhof‐Schöneberg, Vorsitzender CDU-Ortsverband Berlin-Friedenau
  • Nicolas Sölter, Mitglied im Bundesvorstand der Jungen Union, Vorsitzender CDU-Ortsverband Elmshorn, Mitglied im Kreistag Pinneberg
  • Mathias Völlger, Mitglied des Kreistags des  Hochtaunuskreises, Bezirksvorsitzender Junge Union Nassau

Unterzeichner: Stand vom 6.10.2015


HERR, deinem Namen sei die EHRE!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 86 (85),3-4.5-6.9-10.

Du bist mein Gott. Sei mir gnädig, o HERR!
Den ganzen Tag rufe ich zu dir.
HERR, erfreue deinen Knecht;
denn ich erhebe meine Seele zu dir.

HERR, du bist gütig und bereit zu verzeihen,
für alle, die zu dir rufen, reich an Gnade.
HERR, vernimm mein Beten,
achte auf mein lautes Flehen!

Alle Völker kommen und beten dich an,
sie geben, HERR, deinem Namen die Ehre.
Denn du bist groß und tust Wunder;
du allein bist Gott.

 


Polizeigewerkschaft gegen Drogenfreigabe: Der Staat darf sich nicht zum Dealer machen

Deutliche Kritik an den Grünen: Umdenken angesagt

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat die kürzliche Entscheidung des Bundesinstituts für Arzneimittel, keinen Modellversuch für die legale Abgabe von Cannabis im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg zuzulassen, begrüßt. 033_30

DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt: „Die Entscheidung wird bundesweite Signalwirkung haben und das ist gut so, denn der Staat darf nicht die Botschaft aussenden, der Konsum von Drogen sei nicht so schlimm. Vor allem für junge Menschen muss die Ansage gelten, wer Drogen konsumiert, gefährdet seine Gesundheit.

Die Entscheidung gegen die legale Abgabe von Cannabis ist auch deshalb wichtig, weil der Staat sich unter keinen Umständen zum ‚Dealer‘ machen darf. Im Gegenteil, der Staat hat die Aufgabe der Strafverfolgung, aber auch der Prävention.

Wir brauchen dringend mehr Aufklärung in Schulen, in Jugendclubs, in Diskotheken, um junge Menschen auf die gesundheitlichen Folgen von Drogengebrauch hinzuweisen. Fast 40 Prozent der 18 bis 25-Jährigen haben laut einer jüngsten Studie bereits Erfahrung mit Cannabis-Produkten gemacht.“

Bundesvorsitzender Rainer Wendt fordert die GRÜNEN auf, in der Drogenpolitik endlich zur Besinnung zu kommen:

„Die Aufgabe der Politik muss es jetzt sein, Polizei und Justiz zu stärken, um den Drogenkonsum einzudämmen. In Berlin heißt das, insbesondere das Problem ‚Görlitzer Park‘ in den Griff zu bekommen. Darum sollte sich die Bezirksbürgermeisterin endlich kümmern.“

Quelle: http://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg-begruesst-entscheidung-des-bundesinstituts-fuer-arzneimittel/


Brandanschlag gegen Kirche in Bethlehem: Palästinenserpräsident und Medien schweigen

Wie die Nachrichtenseite „Israelnetz“ berichtet, wurde die maronitische Mar-Charbal-Kirche im Wadi-Maali-Viertel in Bethlehem durch ein Feuer teilweise niedergebrannt.

Während Palästinserpräsident Mahmud Abbas und seine Regierung eisern schweigen, behauptet der griechisch-orthodoxe Priester Gabriel Nadaf aus Nazareth, dass dieses Gotteshaus mehrfach von „palästinensischen Extremisten“ bedroht worden sei. Zudem beschwert er sich über die „Gleichgültigkeit der Palästinensischen Autonomiebehörde, wenn es um den Schutz christlicher Stätten unter ihrer Kontrolle geht.“ netanyahu07-14

Der Geistliche erinnert an die weltweite Aufmerksamkeit nach der Brandschatzung der Brotvermehrungskirche in Tabgha (Israel)  –  und er vermißt entsprechende Proteste in diesem Falle. 

Inzwischen steht fest, daß der Staat Israel für die Schäden an dem beschädigten deutschen Benediktinerkloster aufkommen wird. Ob die Palästinensische Autonomiebehörde in vergleichbarer Weise reagiert, darf bezweifelt werden.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu (siehe Foto) hat den Brand auf seiner Facebook-Seite wie folgt kommentiert:

„Leider ist Israel das einzige Land im Nahen Osten, in dem die christliche Gemeinschaft wächst. Woanders werden Christen angegriffen und verfolgt, auch in der Palästinensischen Autonomiebehörde, Bethlehem inbegriffen, der Geburtsstätte des Christentums. Auch dort schrumpft die christliche Gemeinde.“

Weiter schrieb der jüdische Regierungschef: „Falls die Kirche von Extremisten angezündet worden ist, erwarte ich von der Autonomiebehörde, alles in ihren Kräften Stehende zu tun, die Verantwortlichen zu fassen, so wie es Israel getan hat nach Angriffen auf heilige Stätten aller Religionen.“

Quelle und weitere Infos hier: http://www.israelnetz.com/sicherheit/detailansicht/aktuell/extremisten-brennen-kirche-in-bethlehem-nieder-93492/