Pakistan: Nach islamischem Übergriff auf christlichen Rektor sind Angehörige verängstigt

Nachdem der christliche Schulleiter Siddique Azam im Dorf Pernawa (Kasur, Punjab) von muslimischen Lehrern seines Kollegiums angegriffen wurde, fühlt sich nun auch seine Familie bedroht. foto-dcubillas-www_freimages_com_

Azam befindet sich derzeit noch nur Behandlung im Krankenhaus. Die Angehörigen des Rektors befürchten, dass es zu weiteren Übergriffen kommen könnte und dass auch einschüchternde Maßnahmen gegenüber der Familie nicht auszuschließen sind.

Nabila, die Ehefrau, unterrichtet an der Convent High School St. Mary im benachbarten Bhai Pheru. Das Ehepaar hat sechs Kinder: die 16jährigen Zwillinge Mishal und Sharjeel, Izen (14); die 10jährigen Zwillinge Shameer und Aleena und Mishma (7). “Die Familie hat seit drei Nächten nicht geschlafen und ist traumatisiert”, so der Anwalt Sardar Mushtaq Gill. Deshalb bitten die Angehörigen nun um polizeilichen Schutz.

“Der Fall Azam ist nur einer von vielen, der zeigt, wie Christen in Pakistan diskriminiert und misshandelt werden. Oft werden die Fälle gar nicht bekannt. Wir müssen gegen eine extremistische und sektiererische Mentalität in der Gesellschaft vorgehen“, erklärte der Anwalt abschließend.

Quelle: Fidesdienst


Europarat drängt Medien zur Zurückhaltung bei Berichten über ausländische Täter

Auch Polizei und Justiz erhalten Aufforderung

Der Europarat hat Österreich aufgefordert, Druck auf Medien auszuüben, die über ausländische Kriminelle berichten. In einem am Dienstag veröffentlichten Bericht der Organisation heißt es, die Behörden sollten darauf drängen, daß „Medien nur dann die ethnische Zugehörigkeit von mutmaßlichen Tätern offenlegen, wenn dies absolut notwendig ist“.

Auch Polizei und Justiz sollten die Herkunft der Täter nur angeben, wenn dies unbedingt nötig sei.

Zudem sollte die Presse vom Staat „sensibilisiert“ werden, „Angehörigen schutzbedürftiger Gruppen einen angemessenen Raum zu geben, sich selbst zu präsentieren“. Dazu könne beispielsweise der Presserat mehr Macht bekommen, gegen Medien vorzugehen.

So sollten durch den Presserat „Sanktionen für alle Medien eingeführt werden“, die gegen den „Ehrenkodex“ verstoßen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2015/europarat-medien-sollen-auslaenderkriminalitaet-verheimlichen/


Baden-Württemberg: Kretschmann hält an der „Homo-Ehe“ und seinem Aktionsplan fest

Homosexueller Dennis Riehle verteidigt klassische Ehe

Die Kritik des Konstanzer Homosexuellen Dennis Riehle, Sprecher der Humanistischen Alternative Bodensee (HABO), ist von Ministerpräsident Kretschmann zurückgewiesen worden. Riehle (siehe Foto) hatte sich an die Landesregierung von Baden-Württemberg gewandt und die einseitige Interessenpolitik zugunsten von Lesben und Schwulen bemängelt. Riehle, Dennis_5

In einem Antwortschreiben hält der Regierungschef weiter fest an seiner Unterstützung für die sog. „Homo-Ehe“ und dem „Aktionsplan des Landes für Akzeptanz und gleiche Rechte“, welcher unter anderem im Bildungsbereich zu neuen Leitlinien führt.

Riehle hatte in seinem Brief herausgestellt, wonach der Fokus des Kabinetts auf die Belange der LSBTTIQ-Bewegung in der Amtsperiode von Grün-Rot dazu geführt habe, dass sich andere Minderheiten benachteiligt fühlen könnten.

In Bezug auf die Homo-Ehe hieß es im Schreiben von Riehle u.a.:

„Die Bindung zwischen Mann und Frau scheint mir nicht nur aus sexueller (und damit gleichsam natürlicher) Sicht als eine einzigartige und hervorgehobene Harmonie privilegiert, sondern bleibt wohl auch die mehrheitliche Form des Zusammenlebens. […] Das ist zwar […] kein Grund, das gleichgeschlechtliche Miteinander abzuwerten – aber nicht jede Würdigung einer bestimmten Konstellation bedeutet gleichzeitig auch eine Diskriminierung anderer“. 

Homosexuelle Funktionäre: interne Intoleranz

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Dem HABO-Sprecher war es nach eigenen Worten wichtig, als Homosexueller eine andere Sicht auf die Debatte zu richten als die selbsternannten schwul-lesbischen Interessenvertreter. Denn nach eigenen Erfahrungen seien sie es, die am vehementesten nach mehr Anerkennung riefen, letztlich aber in den eigenen Reihen die intoleranteste Haltung gegenüber ihresgleichen vertreten.

In der Erwiderung des Ministerpräsidenten heißt es, dass er „der festen Überzeugung [sei], dass es dem liberalen Verfassungsstaat nicht zusteht, sich in die persönliche Lebensführung von anderen einzumischen oder diese zu beschränken“.

Zwar „verdient Ihre (Riehles) Entscheidung bzw. Ihr Plädoyer für die klassische Ehe von Mann und Frau staatlicherseits denselben Respekt wie die Entscheidung zweier Menschen für eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft“; aber „das private Lebensmodell einer Bevölkerungsmehrheit [darf weder] aufoktroyiert […] noch andersherum die Minderheitenposition für die persönliche Lebensführung aller Menschen vorgeschrieben werden“.

Kretschmann weist Riehles Kritik zurück

Kretschmann führt die Bedenken aus der Bevölkerung gegenüber der „Homo-Ehe“ schlussendlich darauf zurück, dass „für viele Menschen, die in einer Zeit aufgewachsen sind, als Homosexualität noch sehr tabuisiert war, die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Ehen sicherlich zunächst eine gewöhnungsbedürftige Vorstellung“ sei. Es treffe aber „keineswegs“ zu,  „dass durch die Öffnung der Ehe der grundgesetzliche Schutz von Ehe und Familie gefährdet [ist] oder gar eine ‚Auflösung‘ der klassischen Familie […] betrieben“ werde. PICT0131

Zum Aktionsplan erklärt Kretschmann, „dass in den vergangenen Monaten in der öffentlichen Debatte und auch in den Medien – teilweise bewusst – immer wieder eine Vermengung bzw. Gleichsetzung staatlicher Antidiskriminierungsmaßnahmen mit Extrempositionen zu beobachten war“.

BILD: Elternproteste gegen grün-rote „Bildungspläne“ in Stuttgart

Es sei nochmals klarzustellen, „dass es bei dem Aktionsplan nicht um sexuelle Praktiken, sondern um die Akzeptanz der Vielfalt geht […]“. Dabei bleibe das „Ziel der Verankerung der Thematik in den Bildungsplan […], Schülerinnen und Schüler noch deutlicher als bisher mit Wertschätzung, Toleranz und Weltoffenheit zu vermitteln […]. Dass sich der Bildungsplan dabei am christlichen Menschenbild in Landesverfassung und Schulgesetz orientiert, ist selbstverständlich. Der großen Bedeutung der Institution Familie und Ehe wird durch die neuen Bildungspläne weiterhin Rechnung getragen“.

Riehle zeigt sich unzufrieden mit der Antwort aus Stuttgart:

„Eine wirkliche Gegenargumentation konnte Kretschmann nicht liefern. Viel eher blieben seine Aussagen floskelhaft und ohne klar erkenntliche Richtschnur. Seine Überzeugungen konnte der Ministerpräsident nicht mit tragendem Fundament untermauern, weshalb ich einen eindeutigen Schlingerkurs in seinen Formulierungen entdecke. Besonders ärgert mich, dass mir Kritikpunkte unterstellt werden, die ich in dieser Weise gar nicht vorgebracht habe.

Meinen ausführlichen Darlegungen erwiderte Kretschmann kaum eine Würdigung. Viel eher werde ich mit Vorhaltungen konfrontiert, die ich als sachlich höchst fragwürdig erachte. Den Respekt, den der Ministerpräsident einfordert, kann er gegenüber seinen Kritikern offenbar selbst nicht aufrechthalten.“

 


Linksalternatives „Kulturzentrum“ erteilt Asylheim in seiner Nähe eine Absage

Ein linksalternatives Zentrum in Potsdam macht vor, wie sich die Ablehnung einer Asylbewerber-Unterkunft „politisch korrekt“ begründen lässt:
Auf der Suche nach einem geeigneten Standort war Potsdam auf ein stadteigenes Grundstück in der Teltower Vorstadt gestoßen. Zwei Hallen könnten Unterkunft für 100 Asylanten bieten – die sanitären Anlagen und eventuell auch die Gruppenräume des linken Kulturzentrums gleich nebenan könnten mit genutzt werden. 038_35

Die Bedingungen schienen ideal: Auch das Gelände für das alternative Kulturprojekt ist von den Stadtwerken zur Verfügung gestellt worden und damit ebenfalls eine städtische Immobilie.

Nach einem basisdemokratischen Plenum durch die Nutzer des Geländes hat die Stadt Potsdam inzwischen allerdings eine Absage für ihre Pläne erhalten. Per Offenem Brief gab das linksalternative Zentrum eine ablehnende Erklärung ab: „Aus unserer Sicht ist diese Form der massenhaften Unterbringung von Geflüchteten über Monate und Jahre hinweg unzumutbar. Sie nimmt den Menschen die letzten Möglichkeiten, selbstbestimmt zu leben und zu handeln.“

Quelle und vollständige Nachricht hier: http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/linkes-zentrum-wehrt-sich-gegen-asylheim-in-seiner-naehe.html