Ursachen und Hintergründe für den Massenzustrom nach Mitteleuropa

Das Priesterseminar der traditionsorientierten Priesterbruderschaft St. Pius X. in Zaitzkofen äußert sich in einer Stellungnahme zu der Frage, ob die „gegenwärtige Masseninvasion nach Mitteleuropa“ nur ein Zufall sei.  – Die Antwort des Regens, Pater Franz Schmidberger, lautet: „Wir glauben es nicht.“ –  Er gehe vielmehr davon aus, so der Seminarleiter, daß dieser Vorgang „mehr oder minder offenkundigen Gründe“ habe; er nennt hierbei folgende vier Aspekte:  foto-dcubillas-www_freimages_com_

„1. Der westliche Liberalismus hat in Europa ein geistiges Vakuum geschaffen. Ein Vakuum bleibt aber nie als solches bestehen, es zieht außerhalb Liegendes an. So zieht der religiöse und moralische Verfall jene Völker an, die, wenn auch einem falschen und gefährlichen Glauben verpflichtet, diesen doch bis in die letzte Konsequenz leben, wie dies eben beim Islam der Fall ist.

2. An der Mittelmeerküste zwischen Genua und Nizza liegt die Geburtsrate pro Frau bei 0,6 Kindern, im gegenüberliegenden Marokko und Algerien bei 6 Kindern. In den Ländern Mitteleuropas insgesamt ist es nicht viel besser, so in Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien. Dabei sind in den entsprechenden statistischen Erhebungen die kinderreichen Einwandererfamilien aus Algerien in Frankreich und aus der Türkei in Deutschland schon mit eingerechnet.

3. Es gibt Kräfte, die an einer systematischen Zerstörung der letzten Reste des christlichen Erbes in Europa arbeiten. Was ist leichter, als durch einen solchen Zustrom von vor allem jungen islamischen Männern das Christentum auszuhebeln? (…) Saudi-Arabien bietet der Bundesrepublik Deutschland keine Flüchtlingshilfe an, wohl aber den Bau von 250 Moscheen. Menschen, die inmitten dieses Chaos zu Besonnenheit aufrufen, wie der ungarische Präsident Orban, werden als Rechtsradikale verschrien.

4. Man geht wohl nicht fehl in der Annahme, dass es diese nämlichen antichristlichen Kräfte sind, die Bürgerkriege im Irak und in Syrien entfesselt haben, welche jetzt einen Teil der heutigen Asylanten in die Flucht getrieben haben. Wer hat vor einigen Jahren den sogenannten „arabischen Frühling“ inszeniert? Wer hat den Irak unter Saddam Hussein mit dem Vorwand angegriffen, er besitze Massenvernichtungsmittel, was sich in der Folge als Lüge entpuppte? Als dieser Tage Russland in der UNO die Resolution einbrachte, die IS als terroristische Gruppe einzustufen, scheiterte der Antrag am Widerstand Obamas.“

Außerdem heißt es in der erwähnten Stellungnahme weiter:

„Werfen wir kurz einen Blick auf die Folgen dieser Masseninvasion. Kurzfristig stehen die Asylanten, meist junge Männer, da ohne Arbeit, ohne Kenntnis unserer Sprache, ohne das geringste Interesse an einer Integration. Schwere soziale Unruhen kann man für die nahe Zukunft sich an der Hand abzählen.

Längerfristig gesehen werden die angestammten Europäer sich in ein neues Europa mit der Scharia integrieren müssen. Frau Aydan Özoguz (*31.5.1967 in Hamburg, deutsche Politikerin, seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages, seit Dezember 2011 stellv. Bundesvorsitzende der SPD, seit Dezember 2014 Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration) sagt unverblümt, dass die Europäer sich in Zukunft täglich ihre Rechte erstreiten müssen.“

HINWEIS auf islamkritische Äußerungen des moslemischen Schriftstellers Kermani, der in diesem Jahr den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhält: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/friedenspreis-fuer-kermani-europa-muss-den-massenmord-vor-seiner-haustuer-beenden-13862016.html


6 Kommentare on “Ursachen und Hintergründe für den Massenzustrom nach Mitteleuropa”

  1. Horst sagt:

    Unsere Kanzlerin hat anscheinend keine Probleme, gegebene Absprachen, Gesetze und Verträge zu ignorieren und/oder zu brechen, wenn sie ihr gestecktes Ziel erreichen will. Das hat sie bereits bei ihrer vermurksten Energiewende bewiesen. (s. „Die Piratin“ von G. Höhler). Ihr Umfeld besteht überwiegend aus „Speichelleckern“, aus unfähigen Parteigenossen, weswegen es tatsächlich ratsam ist, keiner Partei bei zu treten. Zu leicht erblindet man auf mindestens einem Auge. Und die Wähler sind kein Deut besser; denn sie kennen meist keinen Widerspruch. Es ist kein Wunder, wenn die Briten im Hinblick auf die gänzlich verkorkste Asylpolitik hierzulande vermuten: „Die Deutschen haben ihr Hirn verloren.“
    Es sind, wie der Autor schreibt, überwiegend Muslime unter den völlig unkontrolliert eingeströmten Zuwanderern, die künftig unser Leben und unsere Kultur dominieren werden – und Schlimmeres. Prof. Dr. H.J. Selenz mutmaßt, dass, wenn nur „ein Promille von ihnen ISIS-Sympahisanten sind, haben wir bereits einige Terror-Kompanien an Bord.“ (Wer schützt uns vor unfähigen Politikern? Im Christlichen Forum). Nur ungläubige Muslime sind friedlich. Und zwar, bis sie die Mehrheit in der Gesellschaft darstellen und die Scharia eingeführt werden kann. Sie lassen sich viel Zeit. Tausend Jahre sind für sie wie ein Tag. Wer in unseren Großstädten lebt, erfährt es täglich: Die Islamisierung ist in unserem Land in vollem Gange, was die Medien wissentlich verschweigen (müssen?).
    „Da kann man nichts machen“, sagt die Kanzlerin und belegt damit, dass sie die Asylkrise nicht im Griff hat.

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  2. Bernhard sagt:

    Ich stimme Pater Schmidberger zum Teil zu, zum Teil aber auch überhaupt nicht. Zu den einzelnen Punkten kann ich sagen:

    1. Es mag sein, dass es hier ein geistiges Vakuum gibt. Ein Vakuum zieht aber nur das an, was ihm fehlt. In der Physik zieht ein Vakuum Luft (und allgemein Materie) an, aber nicht Menschen oder Ideen. Ein Vakuum an Werten zieht vielleicht Ideologien an, aber keine Menschen. Deswegen ist es Unsinn zu behaupten, die Flüchtlinge drängten wegen des hier herrschenden „geistigen Vakuums“ nach Europe. Sie drängen nach Europe, weil die Lebensbedingungen hier besser sind als in ihren Herkunftsländern.

    2. Dem muss ich großenteils zustimmen, obwohl ich nicht weiß, ob die Zahlen stimmen.

    3. Ob es innerhalb Europas Kräfte gibt, die „an einer systematischen Zerstörung der letzten Reste des christlichen Erbes in Europa arbeiten“, darüber möchte ich nicht spekulieren. Was Viktor Orbán anbelangt, so habe ich in der Flüchtlingsfrage sogar Mitleid mit ihm. So wie ich es verstehe, kann er machen was er will, es wird immer falsch sein. Ansonsten halte ich Orbán aber für einen gefährlichen Politiker, der den Konsens von demokratischen Werten zumindest teilweise verlassen hat.

    4. Dieser Absatz ist nun äußerst interessant. War es doch der Republikaner George W. Bush, der die Kriege in Afghanistan und dem Irak angezettelt hat. Und diejenigen, die die Republikaner und ihre aggressive Außenpolitik unterstützen und befürworten, sind doch meist gerade die, die sich selbst „konservativ“ und „christlich“ nennen. Die Demokraten werden von überzeugten „Christen“ doch meist in Bausch und Bogen verteufelt.
    Da frage ich mich, wen Pater Schmidberger mit „antichristlichen Kräften“ meint. Ist er – im Gegensatz zu vielen seiner Gesinnungsgenossen – der Überzeugung, dass die Republikaner in Wirklichkeit „antichristlich“ sind? Oder glaubt er, dass die wahre Macht bei anderen als bei Bush, Cheney, Powell etc. lag?
    Das mit Russland und dem „IS“ ist mir neu; andererseits scheinen die russischen Streitkräfte in Syrien ja gar nicht so fleißig den IS zu bekämpfen, wie sie vorgeben.

    Die Masseneinwanderung nach Mitteleuropa ist sicherlich kein „Zufall“. Die wichtigsten Gründe sind m.E. aber vor allem die Kriege, die die USA in dieser Region vom Zaun gebrochen haben und die ein unglaubliches Chaos in diesen Ländern angerichtet haben. Sodann die ungerechten Wirtschaftsstrukturen, die Länder außerhalb der westlichen Hemisphäre bewusst arm lassen und die niemand in der westlichen Welt ändern will. Außerdem hat die Bundesregierung schon zu Zeiten der Wirtschaftskrise nach außen hin die Botschaft vermittelt „Wir haben die Kriese gemeistert. Uns geht es gut, trotz Krise“. Deswegen sind viele Leute aus dem EU-Ausland nach Deutschland ausgewandert (z.B. aus Spanien), und man muss sich nicht wundern, dass Leute aus Kriegs- und Hungergebieten vor allem nach Deutschland wollen.
    Das sind nach meiner Auffassung die wichtigsten Gründe dafür, dass die Flüchtlinge nach Europe und vor allem nach Deutschland wollen. Manchmal muss man die Gründe nicht zu weit entfernt suchen, wenn zumindest einige offensichtlich sind.

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    • Michael Flemming sagt:

      Ich bin ganz Ihrer Meinung, Bernhard! Insbesondere, was die Person Viktor Orbán betrifft…
      Pater Schmidberger denkt ja geradezu rechtslastig, – das ist gefährlich. Bei allen Gefahren, die durch einen starken Islam in Deutschland aufkommen könnten, bleibt es dennoch unser (gerade christlicher!) Auftrag, den Flüchtlingen aus unsicheren Herkunftsländern zu helfen!!!
      Die Behauptung, dass die meisten jungen Männer [Flüchtlinge] „ohne das geringste Interesse an einer Integration“ seien, ist eine pure Vermutung und schürt unnötig Ängste. Das Gleiche gilt für die ungeheuerliche Spekulation, dass „die angestammten Europäer sich in ein neues Europa mit der Scharia integrieren [werden] müssen“.

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      • Michael Flemming sagt:

        Am vorfindlichen Chaos der Kriegsländer sind aber nicht allein (!) die USA Schuld, – hier kann ich Ihnen nicht ganz folgen…

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  3. Karsten Hergel sagt:

    Genauso und nicht anders, hat sich das Christentum in all den Jahrhunderten in Europa verhalten. Hilfsbereitschaft Predigen, aber nur im Sinne von bleibt dort, wir wollen euch hier nicht. Wir sammeln dann auch Spendengeld für euch.
    Wie war das noch mit den Christlichen Werten und den Beispielen, die in der Bibel zu finden sind?

    Weiter seid wann sind 1% eine Invasion? Selbst bei 5% kann man davon ja nicht sprechen.

    Schliese da mal mit dem Zitat:
    „Schuster bleib bei deinen Leisten!“ den von mehr hat er ja keine Ahnung. Vergleichend mit ihnen, bleiben sie bei ihren normalen Predigen und wagen nicht hier auf Politik zu machen. Das ist absolut nicht ihre Sache.

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    • Horst sagt:

      Womit begründet sich die Phobie gegen das Christentum wirklich? Oder würde Ihr Kommentar anders lauten, wenn die obige Stellungnahme nicht von den hierzulande willentlich diskreditierten „Pius-Brüdern“, sondern von anderen Autoren dargestellt worden wäre? (Ich gehöre dieser Gemeinschaft nicht an!)

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