War Hogesa-Gründer Sokol ein V-Mann?

Hooligan-Gruppe von Staatsspitzel mitaufgebaut?

Einer der Gründer der „Hooligans gegen Salafisten“ (Hogesa), Roland Sokol, war offenbar V-Mann des Verfassungsschutzes. Nach Angaben des „Spiegelsoll er spätestens ab 2009 für den deutschen Inlandsgeheimdienst gearbeitet haben. Für welches der Ämter der vor wenigen Wochen an Krebs Verstorbene dabei genau tätig war, ist unklar.  euros

Sokol, der dem verbotenen Netzwerk „Blood & Honor“ zugerechnet wurde, soll über Jahre hinweg E-Mails und Schriftverkehr mit Personen der rechtsextremen Szene an den Verfassungsschutz weitergegeben haben.

„Die in der Szene kursierende Verschwörungstheorie, wonach staatliche Stellen alles täten, um Pegida, Hogesa und Co. in Mißkredit zu bringen, dürfte durch solche Enthüllungen ebenfalls neue Nahrung erhalten“, schreibt der „Spiegel“.

Ausgangspunkt der Spiegel-Recherche ist ein längerer Text zu Sokol auf einer linksextremen Internetseite, auf der dessen mutmaßliche Arbeit für den Verfassungsschutz bereits am 4. Oktober publik gemacht wurde.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/verstorbener-hogesa-gruender-soll-v-mann-gewesen-sein/


2 Kommentare on “War Hogesa-Gründer Sokol ein V-Mann?”

  1. Bernhard sagt:

    Die Frage ist: Würde es etwas ändern?

    Ein V-Mann ist etwas anderes als ein verdeckter Ermittler. Ein verdeckter Ermittler ist ein Polizist, der in eine Extremistenszene eingeschleust wird. Ein V-Mann hingegen ist ein Extremist, der dafür gewonnen wird, gegen Geld oder andere Vergünstigungen Interna auszuplaudern. Er bleibt aber ein Extremist und gehorcht seinen Verbindungsmännern im Geheimdienst wohl auch nicht aufs Wort. Deswegen kann man wohl kaum davon ausgehen, dass alles, was ein V-Mann tut, vom Geheimdienst befohlen wurde (auch wenn es für manche Leute vielleicht eine bequeme Ausrede wäre).

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  2. Anonymous sagt:

    Rechtsextremismus: Bis zu hundert V-Leute in der NPD aktiv

    Verfassungsschutz-Spitzel gelten als Haupthindernis für ein NPD-Verbot. Heute soll es in der Partei noch mehr V-Leute geben als 2003, als ein Verbotsverfahren scheiterte.

    Von dpa und AFP

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-11/npd-verfassungsschutz

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