Die Unionsfraktion zum Wahlergebnis in Polen

Bei den Parlamentswahlen in Polen hat die konservative Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) den Prognosen zufolge die absolute Mehrheit erzielt. Dazu erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung: 159481-3x2-teaser296

„Mit ihrem klaren Wahlsieg und der Möglichkeit einer Alleinregierung übernimmt die Partei „Recht und Gerechtigkeit“ große Verantwortung für die Zusammenarbeit und Solidarität in Europa, für die Fortsetzung des guten bilateralen Verhältnisses mit Deutschland und für die positive wirtschaftliche Entwicklung des Landes.

Obwohl Polen erst seit 2004 Mitglied ist, hat es in den vergangenen Jahren eine führende Rolle in der Europäischen Union übernommen, oft zusammen mit Deutschland und Frankreich.

Im Sinne der europäischen Einigkeit hat Polen stets den Kompromiss gesucht und Solidarität auch mit den anderen EU-Ländern bewiesen. Damit hat es  sich in wichtigen Fragen der EU- und NATO-Politik großen Einfluss verschafft. Im Gegenzug hat das Land viel Solidarität erfahren, wenn es um seine eigenen Interessen in der Ost- und Sicherheitspolitik ging.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hofft deshalb sehr, dass Polen unter der neuen Regierung diesen Weg weiter geht und damit ein verlässlicher Führungspartner bleibt.“ 


5 Kommentare on “Die Unionsfraktion zum Wahlergebnis in Polen”

  1. Adolf Breitmeier sagt:

    Zwietracht kontra Eintracht, lieber Bernhard! Eintracht unter Völkern gibt es nur, so lange es ihnen in etwa gleich gut geht und keiner an den anderen territoriale Ansprüche erhebt – oder wenn die Wirtschaftskraft eines Landes dank des Fleißes seiner Einwohner den Neid und die Mißgunst des anderen hervorruft ist Eintracht vorbei. Eintracht gibt es auch noch unter gleich starken Nationen, Eintracht insofern, dass keiner den anderen problemlos besiegen kann. Nehmen wir die USA, unsere Freunde: Sie verweigern einen Friedensvertrag und betrachten nach dem Besatzungsstatut unser Land bis 2099 als ein besetztes Land – und wir kommen gemäß des GG für die Stationierungskosten auf. Ach so, einige Tausend Tonnen Gold Deutschlands ,,verwwalten“ sie auch noch (ebenso BG und F, da sind es nur ein paar Hundert Tonnen). Also mit der Eintracht ist das so eine Sache. Nur eine Nation die wirklich ziemlich egoistisch für sich selbst sorgt, wird geachtet – und kann helfen. Was gerade in und mit Deutschland passiert, ist ein Krieg auf einer anderen Weise, den man mit Humanität nicht gewinnen kann. Aber Verlierer werden auch die Eroberer sein, denn sie können die Wirtschaft nicht am Laufen halten – und werden bald, sehr bald haargenau die SELBE Situation hier haben wie daheim.

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  2. Reichert sagt:

    Herr Breitmeier:Leider ist der deutsche Schlafmichel so eingelullt, daß er sich von den im
    Bundestag vertretenen „Volks“-Vertretern seit vielen Jahren ein X für ein U vormachen läßt
    und all dem zum Trotz, diese Abgehobenen wie ein Automat immer wieder wählt. Solange
    dies so bleibt, haben wir die Regierung, die wir aufgrund unserer Schlafmützigkeit verdienen!

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    • Bernhard sagt:

      Ich finde es interessant, dass sowohl „Linke“ wie auch „Rechte“ eine Verachtung für das eigene Volk pflegen. Während Antifanten und sonstige Linke gern „ich hasse Deutschland, nieder mit Deutschland“ tönen, sprechen „Konservative“ gern spöttisch von dem angeblich dummen (oder hier: verschlafenen) „deutschen Michel“.

      Anscheinend sind sie sich wenigstens in der Verachtung des eigenen Landes bzw. Volkes einig…

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  3. Adolf Breitmeier sagt:

    Wie jede Regierung in Polen, wird sie zu allererst die Belange Polens in den Vordergrund stellen und nur das tun, was Polen gagantiert nicht schadet. Ach, hätten wir nur so eine Regierunfg, die im Sinne des eigenen Landes arbeiten würde.

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    • Bernhard sagt:

      „zuallererst die Belange Polens in den Vordergrund stellen“, da bekomme ich – ehrlich gesagt – ein bisschen Bauchschmerzen.

      Zwar müssen Politiker die beste Lösung für ihr Land suchen und „Schaden vom Volk abwenden“. Aber was passiert, wenn kollektive Egoisten zuerst die eigenen Interessen in den Vordergrund stellen, sieht man zur Zeit auf dem Balkan. Probleme werden an die Nachbarn verschoben, sollen die doch überfordert sein, Hauptsache nicht ich. Auch die AfD stößt gern in dieses Horn.

      Selbstverständlich muss eine Regierung das tun, was für das Land am besten ist, aber bitte langfristig und nachhaltig. Egoistisches Gestrampel führt nur zu einer Vergiftung des Klimas und zu Zwietracht unter den Völkern.

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