INSA-Institut: Vertrauens-Werte für CSU-Chef Horst Seehofer deutlich gestiegen

Vorschlag einer bundesweiten CSU bleibt aktuell

Das INSA-Institut in Erfurt wollte in einer repräsentativen Umfrage Anfang September 2015 und jetzt nach zwei Monaten von den Deutschen wissen, welchen Politikern sie am meisten vertrauen. be2004_38_551

Das Ergebnis der INSA-Befragung ist aufschlußreich: Kanzlerin Merkel ist in ihrer Beliebtheit auf hohem Niveau merklich gesunken. Mit 24% bekommt sie zwar nach wie vor die meisten JA-Antworten, allerdings waren es vor acht Wochen noch 32%.

Auch die Vertrauens-Werte von Wolfgang Schäuble, der sich in der Flüchtlingsdebatte lang bedeckt hielt und erst in jüngster Zeit kritisch äußert, sind von vorher 22% auf jetzt 18% gesunken. Frank-Walter Steinmeier (SPD) erhielt vor zwei Monaten noch 19 %, jetzt sind nur noch 17 %.

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat als einziger Politiker bei den Antworten auf die Vertrauensfrage zugelegt –  und zwar auffallend stark, nämlich um das Doppelte: Dem CSU-Chef schenken derzeit 16% der Befragten ihr Vertrauen, vor acht Wochen waren es lediglich 8 Prozent.

Diese Umfrage-Resultate überraschen den aufmerksamen Beobachter der politischen Lage nicht, zumal Seehofer sich als einziger bekannter Politiker der im Bundestag vertretenen Parteien bereits im Sommer skeptisch zur Asylpolitik der Bundesregierung äußerte, wobei er und die bayerische Staatsregierung im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein begrenzendes Asyl-Maßnahmenpaket verabschiedet haben.

Aus unserer Sicht sind diese INSA-Ergebnisse ein weiterer Denkanstoß zugunsten einer bundesweiten CSU, die wir seit langem als strategische Lösung für das „bürgerlicher Lager“ vorschlagen. Diese Option erscheint angesichts der Flüchtlingskrise und des zunehmenden Linksrucks in der CDU besonders notwendig, damit die Wähler der „konservativen Mitte“ politisch wirksam vertreten sind.

Weitere Artikel zum Projekt der deutschlandweiten CSU siehe hier:  https://charismatismus.wordpress.com/category/bundesweite-csu-kreuther-geist/

Hier geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de


Bundeswehr: Zapfenstreich und Bundestagsdebatte zum 60-jährigen Bestehen

Die Bundeswehr begeht in diesen Tagen ihr 60-jähriges Bestehen. Dazu erklären der stellv.Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung, und der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Henning Otte:  Atze Soldat

Dr. Franz Josef Jung:
„Die Bundeswehr schützt seit 60 Jahren Frieden, Freiheit und unsere Demokratie. Dafür danken wir allen Soldatinnen und Soldaten, die in der Bundeswehr dienen und gedient haben, sowie ihren Familien und den Zivilbeschäftigten. Ihnen allen gebührt unsere Wertschätzung und Anerkennung. Das gilt gerade für die Soldatinnen und Soldaten, die im Einsatz für den Frieden mit Leib und Leben für unsere Werte eintreten. Das Ehrenmal für die Gefallenen sowie das Ehrenkreuz für Tapferkeit, aber auch das Recht auf Weiterverwendung nach einer schweren Verwundung im Einsatz sind Ausdruck der staatlichen Anerkennung und Fürsorge.

Die Bundeswehr hat sich als Armee im Einsatz für den Frieden viel Sympathie erworben, gerade weil ihre Soldatinnen und Soldaten den Menschen aus anderen Nationen und Kulturen mit Respekt und Aufgeschlossenheit begegnen. Grundlagen hierfür sind die Leitbilder des Staatsbürgers in Uniform sowie der Inneren Führung.

Bei internationalen Friedenseinsätzen handeln wir nach dem Prinzip der vernetzten Sicherheit – das heißt im Zusammenwirken von Diplomatie, Entwicklungshilfe, Polizeiarbeit und Militär.“

Henning Otte:
„Die Bundeswehr ist unser Garant für Sicherheit. ‚Wir.Dienen.Deutschland.‘ ist mehr als ein Slogan. Das Motto verdeutlicht das Selbstverständnis der Bundeswehr. Für Deutschland zu dienen heißt, Verantwortung für unser Land zu übernehmen. Dafür gebührt allen Soldaten unser ausdrücklicher Dank. An einem solchen Jahrestag gilt es aber auch, der rund 3.200 militärischen und zivilen Angehörigen der Bundeswehr zu gedenken, die während der Ausübung ihres Dienstes ihr Leben verloren. 106 von ihnen starben in einem Auslandseinsatz der Bundeswehr.AfD_Plakat_A0_Deutschland_RZ_500

Die CDU/CSU-Fraktion stand immer an der Seite unserer Soldaten und wird auch in Zukunft für unsere Streitkräfte einstehen. Denn Sicherheit ist vielleicht nicht alles, aber ohne Sicherheit ist alles nichts. Egal, ob im Einsatz in Afghanistan oder bei der Hochwasserhilfe in Deutschland – auf die Truppe ist immer Verlass.

Deshalb setzt sich die Unionsfraktion dafür ein, dass unsere Streitkräfte über die notwendige finanzielle Ausstattung verfügen und mit moderner Ausrüstung ausgestattet sind. Der Personalkörper der Streitkräfte muss den sicherheitspolitischen Herausforderungen anpasst sein. Das sollte uns unsere Sicherheit wert sein.“

Hintergrund:
Vor 60 Jahren, am 12. November 1955, dem 200. Geburtstag des preußischen Reformers Scharnhorst, schlug offiziell die Geburtsstunde der Bundeswehr. Die ersten 101 Freiwilligen bekamen ihre Ernennungsurkunden ausgehändigt. Seitdem haben Millionen von jungen Männern und Frauen in der Bundeswehr ihren Beitrag zum Schutz Deutschlands und seiner Bürger sowie zur Erhaltung des Friedens geleistet. In sechs Jahrzehnten haben die Streitkräfte vieles durchgemacht. Aus einer Präsenzarmee wurde nach der deutschen Wiedervereinigung zunächst eine Armee der Einheit und nun eine Armee im Einsatz für Frieden und Freiheit. Mit einem Großen Zapfenstreich am Mittwochabend und einer Debatte des Bundestages am Donnerstag wird das 60-jährige Bestehen der Bundeswehr feierlich begangen.


Lander Philae: Ein Jahr auf dem 500 Millionen km entfernten Kometen

Eigentlich hätte vieles anders laufen sollen an diesem 12. November 2014. Es gab Schichtpläne, wann wer im Lander-Kontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an der Konsole sitzen sollte, es gab Kommando-Sequenzen, die Lander Philae eine nach der anderen abarbeiten sollte. Welcome_to_a_comet_l

Nach einer zehnjährigen Anreise sollte Philae um kurz nach 17 Uhr als erstes von Menschen geschaffenes Objekt sanft auf dem Kometen Churuyumov-Gerasimenko aufsetzen und mit den ersten wissenschaftlichen Messungen überhaupt auf einer Kometenoberfläche beginnen. Doch das eine waren die sorgfältig ausgearbeiteten Pläne – und das andere die Realität, wie sie auf einem Kometen in rund 500 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde ablief.

BILD: Rosettas Lander Philae ist am 12.11.2014 auf der Oberfläche des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko gelandet. Links im Bild ist eines der drei Landerbeine zu erkennen.

Philae machte zwar fast eine Punktlandung auf Landeplatz Agilkia – doch seine Reise war damit noch nicht beendet. Mehrfach prallte er von der Kometenoberfläche ab und kam schließlich um 18.32 Uhr zum Stehen.

„An einem Landeplatz, der so schroff war, dass wir es niemals gewagt hätten, dort zu landen“, erinnert sich Philae-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom DLR.

Der Lander war an Bord der Rosetta-Sonde seit dem 2. März 2004 durch das Weltall gereist, hatte an Erde und Mars Schwung geholt, flog dicht an zwei Asteroiden vorbei und verbrachte lange Zeit im Winterschlaf. Am 20. Januar 2014 war Rosetta aus diesem Winterschlaf aufgewacht, am 28. März 2014 wurde Philae wieder aktiviert.

Das Rendezvous mit Komet Churyumov-Gerasimenko fand dann am 6. August 2014 statt: Rosetta und Philae schwenkten in einen Orbit um den Kometen ein, nachdem sie zuvor insgesamt 6,4 Milliarden Kilometer zurückgelegt hatten. Noch nie zuvor hatte eine Sonde einen Kometen umkreist und ihn auf seinem Weg in Richtung Sonne begleitet. Und am 12. November 2014 sollte der nächste Meilenstein anstehen: Zum ersten Mal in der Geschichte der Raumfahrt sollte ein Lander auf einem Kometen aufsetzen.

Doch Lander Philae machte es seinem Team schon in der Nacht vor dem entscheidenden Tag nicht einfach: Die Kaltgasdüse auf der Oberseite des Landers, die Philae bei der Landung auf die Kometenoberfläche hätte drücken sollen, reagierte beim Test nicht wie gewünscht. Für einen Moment stand die Durchführung auf der Kippe.

Schließlich beschloss das Missionsteam: Wir führen die Landung von Philae dennoch wie geplant und programmiert aus. Zu diesem Zeitpunkt ahnte niemand, dass das Harpunensystem, das Philae im Kometenboden verankern sollte, nicht feuern würde.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-15745/#/gallery/17146

Foto: ESA/Rosetta/Philae/CIVA


Unionsfraktion kritisiert EU-Kennzeichnung von Produkten israelischer Siedlungen

EU-Kommission begünstigt Boykott und Stigmatisierung 

Die EU-Kommission hat am heutigen Mittwoch eine Kennzeichnung von Produkten aus israelischen Siedlungen beschlossen. Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt:
deutschland-israel-flag-300x214

„Die Europäische Kommission folgt mit ihrer Entscheidung zwar formalem Recht, die neue Kennzeichnungspflicht für Produkte aus dem Westjordanland, Ost-Jerusalem und von den Golanhöhen wird sich jedoch faktisch nicht als Fortschritt beim Verbraucherschutz, sondern als Stigmatisierung erweisen.

Vor dem Hintergrund einer israelfeindlichen Bewegung, die Produkte aus Siedlungsgebieten boykottieren will, ist diese Maßnahme falsch. Sehr wahrscheinlich ist, dass sie zum Zweck israelfeindlicher Kampagnen instrumentalisiert wird.

Es steht zu befürchten, dass Einzelhandelsketten nun unter Kampagnendruck geraten und generell darauf verzichten, Produkte aus dem Westjordanland oder Ost-Jerusalem in ihrem Sortiment zu führen. Betroffen wären damit auch die in den Siedlungsgebieten beschäftigten palästinensischen Arbeitnehmer.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist der Auffassung, dass Stigmatisierungen und Boykotte kein geeignetes Mittel sind, den Dialog zwischen Israelis und Palästinensern zu fördern. Sie tragen somit auch nicht dazu bei, die Region zu befrieden und das Ziel einer Zwei-Staaten-Lösung voranzubringen.“


SOLIDARITÄT: Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen am 15. November 2015

Schlimmste Bedrängnis in Nordkorea

Die Verfolgung von Christen nimmt weltweit immer weiter zu. Schätzungsweise 100 Millionen Christen werden aufgrund ihres Glaubens benachteiligt, gefoltert oder sogar ermordet. 4077304320

Die stärkste Verfolgung erleben Christen seit Jahrzehnten im kommunistischen Nordkorea. Die ca. 300.000 Christen dort gelten als Staatsfeinde und können ihren Glauben nur im Geheimen leben; zwischen 50.000 und 70.000 von ihnen müssen in Straflagern unmenschliche Zwangsarbeit leisten.

Auch in Nigeria werden Christen hart bedrängt. Vor allem im Norden des Landes greift die islamistische Gruppierung Boko Haram immer wieder gezielt Christen an, zerstört Kirchen, ermordet Pastoren und entführt Frauen und Kinder. In den letzten zehn Jahren wurden im Norden Nigerias über 12.500 Christen ermordet.

Kostenloses Materialpaket anfordern!

Um den verfolgten Christen in ihrer Not beizustehen, ruft das christliche Hilfswerk Open Doors jedes Jahr zum „Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen“ auf. Am 15. November werden wieder zehntausende christliche Gemeinden in über 100 Ländern für ihre verfolgten Glaubensgeschwister beten.

Allein in Deutschland wurde das kostenlose Materialpaket zur Gestaltung eines Gottesdienstes bei Open Doors über 3000 Mal bestellt (parallel dazu gibt es Material zur Gestaltung eines Kindergottesdienstes).

Mehr Infos und Material unter: www.opendoors.de/gebetstag


Über die Mächtigen ergeht ein strenges Gericht

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Weish 6,1-11:

Hört, ihr Könige, und seid verständig, lernt, ihr Gebieter der ganzen Welt!
Horcht, ihr Herrscher der Massen, die ihr stolz seid auf Völkerscharen!
Der HERR hat euch die Gewalt gegeben, der Höchste die Herrschaft,    Tagesimpuls
ER, der eure Taten prüft und eure Pläne durchforscht.

Ihr seid Diener seines Reichs,
aber ihr habt kein gerechtes Urteil gefällt,
das Gesetz nicht bewahrt und die Weisung Gottes nicht befolgt.

Schnell und furchtbar wird ER kommen und euch bestrafen;
denn über die Großen ergeht ein strenges Gericht.

Der Geringe erfährt Nachsicht und Erbarmen, doch die Mächtigen werden gerichtet mit Macht.
Denn der Herrscher des Alls scheut niemand und weicht vor keiner Größe zurück.
ER hat klein und groß erschaffen und trägt gleiche Sorge für alle;

den Mächtigen aber droht strenge Untersuchung.
An euch also, ihr Herrscher, richten sich meine Worte,
damit ihr Weisheit lernt und nicht sündigt.

Wer das Heilige heilig hält, wird geheiligt,
und wer sich darin unterweisen lässt, findet Schutz.

Verlangt also nach meinen Worten; sehnt euch danach,
und ihr werdet gute Belehrung empfangen.