Fakten zur einseitigen EU-Kennzeichnung gegen Israel: „Die EU sollte sich schämen“

Am 10. November 2015 hat das Europäische Parlament mit großer Mehrheit einem Antrag zugestimmt, der „Richtlinien zur Kennzeichnung von israelischen Siedlungsprodukten“ vorschreibt  –  aus Gebieten, die als Folge des Sechs-Tage-Krieges 1967 unter israelische Kontrolle gerieten.

Der israelische Ministerpräsident Netanyahu reagiert darauf mit den Worten: „Dies ist ungerecht. Es ist einfach eine Verzerrung der Wahrheit und der Logik und ich glaube, dass dies auch dem Frieden schadet. Die Wurzel des Konflikts sind nicht die Gebiete und die  Siedlungen. Wir haben ein historisches Gedächtnis, was geschehen ist, als Europa jüdische Produkte kennzeichnete.“

Grafik: Von über zweihundert umstrittenen Gebieten weltweit hat sich die EU allein Israels Siedlungsprodukte ausgesucht

Zudem erkärte der Premier: „Die Kennzeichnung von Produkten des jüdischen Staates durch die Europäische Union, bringt dunkle Erinnerung zurück. Die EU sollte sich vor sich selbst schämen. Sie traf eine unmoralische Entscheidung.

Von den Hunderten von territorialen Konflikten in der Welt, hat sie sich entschieden, Israel auszusondern und nur Israel, während es mit dem Rücken zur Wand gegen die Terrorwelle kämpft. Die EU wird der israelischen Wirtschaft nicht schaden. Sie ist stark genug, um dies zu überstehen, aber es sind die palästinensischen Arbeiter, die in den israelischen Unternehmen in Judäa und Samaria arbeiten, denen geschadet wird.“


3 Kommentare on “Fakten zur einseitigen EU-Kennzeichnung gegen Israel: „Die EU sollte sich schämen“”

  1. R. Huber sagt:

    Heißt anonym nicht, das Gesicht nicht zeigen können / wollen? – Das allein zeigt doch, wo Sie stehen. Ich schäme mich wirklich für den Antisemitismus, der bei uns grassiert.
    Wie sehr hat man immer wieder geschworen: Nie wieder – auch Madame Merkel! Sie meint jedoch, ihre Hände in Unschuld waschen zu können. Armes Deutschland, wahrhaft arm an Rückgrat!

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  2. Anonymous sagt:

    Was ist gegen Kennzeichnung einzuwenden?

    Informationen sind gut. Dann können die Verbraucher entscheiden, ob sie diese Produkte kaufen wollen. Ich kaufe keine Bekleidung aus Bangladesch und werde auch Produkte aus israelischen Siedlungen meiden. Produkte von Nestle kaufe ich übrigens auch nicht, .

    Andere Menschen bevorzugen solche Produkte.

    Informationen sind also gut und verbraucherfreundlich.

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  3. Adolf Breitmeier sagt:

    Die Europäer verblöden schon, bevor der eingeschleppte IQ wirksam werden kann. Aber vielleicht geht das Gewehr nach hinten los und die Produkte sind so gut, dass sie weltweit gerne angenommen werden wie einst (lang ist´s her) Made in Germany.

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