Nach Pariser Blutnacht: Erneute Verschärfung der Asylgesetze in Dänemark

Nach den Terroranschlägen in Paris hat sich die dänische Regierung mit einem großen Teil der Opposition auf eine Verschärfung der Ausländerpolitik verständigt. Noch in dieser Woche soll das Parlament ein entsprechendes Gesetz verabschieden. Asylverfahren-100_03

Dem Gesetzentwurf zufolge soll die Polizei Asylbewerber bei der Einreise eine „kürzere Zeit“ festhalten dürfen, um deren Identität zu ermitteln, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Auch Bahnen, Busse und Fähren dürfen ab sofort gestoppt werden, um die öffentliche Ordnung zu wahren. Die Frist für die Ausreise abgelehnter Asylbewerber wird künftig auf sieben Tage verkürzt. Die neuen Bestimmungen könnten bereits am Wochenende in Kraft treten.

Das dänische Asylrecht ist in der Vergangenheit bereits mehrfach verschärft worden. Seit Ende vergangener Woche müssen Asylbewerber künftig in Zelten wohnen. Darüber hinaus darf die Polizei deren Gepäck nach Wertgegenständen durchsuchen, mit denen der Aufenthalt bezahlt werden kann, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Auch der Familiennachzug dürfe erst nach drei Jahren erfolgen.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de

Foto: IGFM


7 Kommentare on “Nach Pariser Blutnacht: Erneute Verschärfung der Asylgesetze in Dänemark”

  1. Bernd.L.Mueller sagt:

    Bernhard, bin nicht beratungsresistent.

    Zu unserem Freundes- Bekanntenkreis, neu auch in Verwandtschaft, im Unternehmen als Mitarbeiter gehören auch Muslime, alle sehr geschätzt, einige übertreffen die Preussen, wenn Sie wissen, was ich damit meine. Unser Urteil basiert deshalb nicht allein auf eigene Wahrnehmung.
    Eines ist v.g. gemeint:
    Von Arabern – hier die Asylanten – halten die nichts, gar nichts. Die negativen Pauschalurteile – immer besetzt mit Beispielen aus der Vergangenheit – sind katastrophal.
    Danach dürfte keiner von denen auch nur einen Fuß nach Deutschland setzen.

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  2. Bernd.L.Mueller sagt:

    Besonders interessant an der Debatte über Verpflichtung zur Aufnahme von Asylanten, wenn diese mehrheitlich – ca. 90 % – muslimisch sind.
    Es kommen die jungen, gut gebauten, nicht unterernährten Männer. Fliehen vor der Verantwortung zum Schutz ihrer Familie, Heimat, lassen die einfach „im Stich“ .

    Mit der Waffe in der Hand gegen IS kämpfen ?
    Nein, das sollen die Anderen, Christen machen, deren Blut eh „nichts wert“. So ist es doch und wer anderes sagt, verweigert sich der Realität.

    Unsere Pfarrer – auch der unserer Gemeinde – kann sich gar nicht genug des Lobes über Zusammenarbeit, Wohlwollen mit der Moschee tun.
    Nur komisch, in den christlichen Gottesdienst kommen kaum noch Gläubige, Moschee aber immer randvoll. Wie ist das zu erklären ?

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    • Bernhard sagt:

      Sie haben ja quasi von vornherein erklärt, dass jeder, der Ihnen widerspricht, sich der Realität verweigere. Ich will aber trotzdem ein paar Punkte anmerken.

      Es kommen vor allem junge Männer. Aber kann das teilweise (ich betone: teilweise) nicht auch daran liegen, dass der stärkste der Familie sich auf die gefährliche und potenziell tödliche Reise begibt, um nach Anerkennung seines Asylantrags die anderen nachzuholen?

      Was irgendwelche Ultralinke denken, weiß ich nicht. Aber die meisten christlich orientierten Zeitgenossen sind sicherlich nicht der Ansicht, das Blut von Christen sei „nichts wert“.
      Und wer sagt, einheimische Christen sollten gegen den sogenannten IS kämpfen? Die Forderung nach Bewaffnung der dortigen Christen habe ich vor allem in diesem Blog und auf ähnlichen Internetseiten gelesen.

      Es mag sein, dass mehr Muslime, auch mehr junge, in die Moschee gehen als Christen in die Kirche. Es ist aber nicht so, dass flächendeckend junge Muslime ihre Religion praktizierten. Ein junger Muslim einer süddeutschen Kleinstadt sagte einmal: „Moschee? Da sieht man bloß ein paar alte Türken!“

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      • Anonymous sagt:

        @Bernd.L.Mueller

        „in den christlichen Gottesdienst kommen kaum noch Gläubige“

        Bei uns in der freikirchlichen Gemeinde wurden letzten Sonntag im Gottesdienst rd. 400 Personen gezählt, davon die Hälfte der Personen unter 30 Jahre.

        Bei uns in der freikirchlichen Gemeinde sind die Lobpreis-Lieder modern (Songs von Albert Frey, Matt Redman, Anja Lehmann, usw.). Das spricht die jüngere Generation an.

        In katholischen Gottesdiensten ist die Zeit stehen geblieben. Was hat sich seit den 70er Jahren in den Gottesdiensten geändert. Das Gesangbuch? Die Lieder von Maria Luise Thurmair sind dort immer noch „modern“.

        Die Kirche sollte sich schon um die Menschen bemühen und die neuen Standards der Technik nutzen.

        Der christliche Glaube ist dem Islam absolut überlegen. Jesus ist an unserer Seite. Er erhört viele unserer Gebete und seine Wunder passieren auch heute noch.

        Möglicherweise braucht Europa diese Völkerwanderung um wieder seine christlichen Wurzeln neu zu entdecken. Gottes Pläne sind manchmal anders als unsere Pläne!

        Einige Muslime kommen im übrigen in diesen Tagen zum christlichen Glauben. Das können gern noch mehr werden.

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  3. Bernd.L.Mueller sagt:

    Endlich werden “ unsere “ Dänen vernünftig.

    Die letzten 10 Jahre waren bestimmt von “ Humanität ohne Verstand “ .

    Philosophie kommt bekannt vor ? Richtig, nur Kanzlerin will es nicht akzeptieren, setzt weiter auf “ freundliches Gesicht „, nimmt Deutschland und seine Bürger in Geiselhaft.

    Versteigt sich zur größenwahnsinnigen Bemerkung “ …… dann ist es nicht mehr mein Land . “

    Mein Land ? Einer Kanzlerin gehört nicht mal der Bleistift auf ihrem Schreibtisch. Das hat sie offensichtlich noch nicht – demokratisch – registriert. Kommt da die sozialistische Erziehung durch ?

    Erst die in DK absolut nicht gelungene Integration, explodierende Arbeitslosigkeit, steigende Sozialkosten, Parallelgesellschaften die vor sich “ hinvegetieren “ ohne Kenntnis dänische Sprache, Kriminalität, Rauschgift , Vergewaltigungen, Brutaliät etc. wie sie Dänemark in 200 Jahren nicht kannte.

    Und das in Dänemark Land der offenen Türen, ohne Gardinen . Immer offen, freundlich, hilfsbereit.

    Reaktion auf Karikaturen bzgl. Mohammed waren erster Warnschuss, wurden nicht gehört.

    Es bedurfte erst eines Wechsel mit der rechtsliberalen “ Venstre “ Partei um Korrekturen an der Asylpolitik herbeizuführen.

    Wann kommt endlich in Deutschlnd ein Politikwechsel ? Es rennt.

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    • Bernhard sagt:

      Es ist für mich klar, dass man seine Grenzen nicht offen stehen lassen kann, wie Deutschland es zur Zeit tut (Dänemark aber nicht). Es ist auch klar, dass man nicht jeden aufnehmen kann. Desweiteren ist es sicherlich eine gute Sache, wenn abgelehnte Asylbewerber zeitnah abgeschoben werden (ob es innerhalb von 7 Tagen sein muss, darüber kann man streiten).

      Dagegen bin ich aber, wenn Maßnahmen nicht auf eine schnelle Entscheidung und deren Durchsetzung abzielen, sondern auf Schikanen. Dass Leute, einschließlich Familien, in Zelten wohnen MÜSSEN, gehört m.E. dazu. Auch das Verbot eines Familiennachzugs halte ich für problematisch, weil bei vielen Kriegsflüchtlingsfamilien wohl der Vater „vorgeht“, um die Familie später auf weniger beschwerlichem Weg in Sicherheit zu bringen.

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      • Anonymous sagt:

        @Bernd.L.Mueller

        „nimmt Deutschland und seine Bürger in Geiselhaft“

        Das empfinde ich nicht so.

        Es gibt auch Menschen, die beten dafür, dass die notleidenden und traumatisierten Kriegsflüchtlinge in Deutschland eine freundliche Aufnahme finden. Frau Merkel ist für diese Menschen eine Gebetserhörung.

        Haben Sie einmal danach gefragt, was Gott eigentlich für die Flüchtlinge möchte?

        @Bernhard

        Solche Kommentare lese ich gern. Sie haben sich Gedanken gemacht und haben immer auch die Menschen im Blick.

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