Ehem. Landesminister Reinholz tritt wegen Merkels Asylpolitik aus der CDU aus

Der Thüringer Landtagsabgeordnete Jürgen Reinholz ist aus Protest gegen die Asylpolitik aus der CDU und der Fraktion ausgetreten. „Ich werde dem Thüringer Landtag ab sofort als freigewählter, aber fraktionsloser Abgeordneter angehören“, schrieb Reinholz in einem Brief an den Fraktionsvorsitzenden Mike Mohring laut dem Thüringbe2004_38_551er Portal „nnz-online“.

Der Grund für seinen Schritt liege nicht in der Landespolitik der Thüringer CDU, betonte Reinholz, der von 2003 bis 2009 Wirtschaftsminister und von 2009 bis 2014 Landwirtschaftsminister im Freistaat war.

„Mein Grund für den Austritt liegt allein auf Bundesebene. Er hat seinen Hintergrund in der Politik unserer Bundesvorsitzenden und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Beginnend mit ihrer Politik in der Griechenlandfrage bis hin zu ihrer Asylpolitik. Für all das bin ich 1989 nicht auf die Straße gegangen und auch nicht vor 25 Jahren in die CDU eingetreten.“

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/einer-muss-mal-ein-zeichen-setzen/

Widerlegte Illusionen über den „Bildungsstand“ der Migranten nach Informationen der liberalen Wochenzeitung „Die Zeit“: http://www.extremnews.com/nachrichten/vermischtes/11d715935808b6c

Krankenschwestern durch Flüchtlinge gefährdet – Klinik-Wächter notwendig – Bericht der „Schwäbischen Zeitung“: http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Sicherheitskraefte-schuetzen-Krankenschwestern-_arid,10344380_toid,623.html


Union beklagt steigende Einbruchszahlen: Schutzmaßnahmen werden staatlich gefördert

Am heutigen Donnerstag startet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) das Programm „Kriminalprävention durch Einbruchssicherung“. Hierzu erklärt der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Stephan Mayer:  42252-3x2-teaser190x127

„Seit geraumer Zeit müssen wir leider steigende Einbruchszahlen verzeichnen. Im letzten Jahr gab es nach der polizeilichen Kriminalstatistik über 150.000 Wohnungseinbrüche, von denen über 40 Prozent im Versuchsstadium abgebrochen wurden. Das zeigt, wie sinnvoll ein guter Schutz von Wohnung und Haus sein kann.

Aus diesem Grund hat sich die Union erfolgreich für die staatliche Förderung eines solchen Einbruchsschutzes eingesetzt. Ab heute stehen für das Programm „Kriminalprävention durch Einbruchssicherung“ in den nächsten drei Jahren insgesamt 30 Millionen Euro zur Verfügung, für dieses Jahr sind es zehn Millionen Euro. Gefördert werden eine ganze Reihe sinnvoller Maßnahmen des Eigenschutzes, insbesondere der Einbau einbruchshemmender Fenster und Türen.

Dennoch lassen wir die Bürger beim Kampf gegen Wohnungseinbrüche nicht allein. Der Bund wird dieses Jahr noch einmal massiv die Zahl der Bundespolizisten erhöhen.

Wir setzen uns zudem dafür ein, Wohnungseinbrüche künftig härter zu bestrafen, so dass generell die Mindeststrafe von sechs Monaten gilt. Zudem wollen wir eine Telekommunikationsüberwachung beim Wohnungseinbruchdiebstahl zulassen, um die immer professioneller werdenden Hintermänner solcher Banden zu fassen.“

Weitere Infos unter: www.kfw.de


Jerusalem: Staatliche israelische Solidaritäts-Initiative mit Frankreich

„Wir sind stark und wir stehen aufrecht“

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu traf am Mittwochmorgen (18. November) den französischen Botschafter in Israel, Patrick Maisonnave, bei der Diplomatischen Konferenz der Jerusalem Post in Jerusalem. Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Paris sagte der Ministerpräsident zum französischen Botschafter:

„In Jerusalem stehen wir heute an der Seite der Menschen in Paris. Die Menschen Israels stehen an der Seite der Menschen in Frankreich. Herr Botschafter, dies ist nicht nur eine bildliche Wendung oder ein Lippenbekenntnis.

Zunächst einmal ist wichtig, dass wir stehen und nicht etwa fallen. Selbst wenn unsere Zahl manchmal von den Barbaren verringert wird, sind unsere Länder stark und wir stehen aufrecht.

Wir sind stolz auf unsere Werte, stolz auf unsere Gesellschaften, stolz auf unsere Freiheiten. Und wir stehen Seite an Seite, uns dazu verpflichtend, unsere gemeinsame Zivilisation zu verteidigen.

„Gemeinsam gegen den militanten Islam kämpfen“

Für zivilisierte Männer und Frauen ist es schwierig, zu erkennen, dass in unseren Städten, in unserem Luftraum und manchmal auch in unseren Seewegen Bestien herumstreichen, die Unschuldige ermorden. Die Mächte der Zivilisation haben, wenn sie den Ernst dieses Problems erkennen, keine Wahl, als sich zu vereinigen und diese Bestien zu besiegen.

Diese Bestien hören immer mehr auf einen Namen: es ist der des radikalen Islams. (…) Wir müssen zusammenstehen und gemeinsam gegen den militanten Islam kämpfen. Die Menschen Israels trauern mit Ihnen. Die Menschen Israels stehen an Ihrer Seite. Jetzt und immer.“

Mittwochabend sprach Ministerpräsident Netanyahu aus dem Knesset-Plenum mit dem französischen Präsidenten François Hollande. Der Ministerpräsident erklärte, dass Israel sich mit Frankreich beim Kampf gegen den Terrorismus solidarisch zeige. Außerdem sagte er, dass sowohl das Problem als auch die Lösung international seien. Der französische Präsident dankte dem Ministerpräsidenten. Die beiden Staatsführer kamen überein, sich in neun Tagen nach der internationalen Klima-Konferenz in Paris zu treffen.

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft


Augsburg: Familienbund über kinderreiche Familien: „Vom Aussterben bedroht?“

Der katholische Familienbund im Bistum Augsburg lädt ein zu einer Veranstaltung mit Ulrich Fürst über das Thema „Kinderreiche Familien – Exoten, vom Aussterben bedroht?“

am    Mittwoch, 25. November 2015
um    19 Uhr
im    Haus St. Ulrich, Kappelberg 1 in 86150 Augsburg.

Papstsekretär Georg Gänswein, Sängerin Maite Kelly und Nachwuchspolitiker Nathanael Liminski haben (mindestens) eines gemeinsam – eine frohe und dankbare Erinnerung an ihre Kindheit in einer Großfamilie. Wer mit zwei, drei oder wie diese Prominenten mit vier bzw. gar neun Geschwistern aufgewachsen ist, weiß von dem Reichtum einer XXL-Familie zu erzählen.

Doch was vor ein, zwei Generationen noch gang und gäbe war, ist heute eine Seltenheit: Nur noch jede siebte Familie – 15 Prozent – ist »kinderreich«, hat also mindestens drei Kinder, und in weniger als einem Prozent der Familien leben fünf oder mehr Kinder.

Woran liegt das? Welche Rolle spielt dabei die systematische Benachteiligung der Familie durch die Politik? Fakt ist, dass jede 4. kinderreiche Familie in Deutschland als armutsgefährdet gilt. Die Kinderreichen werden somit zu »Bittstellern« degradiert. Und 80 Prozent der kinderreichen Familien in Deutschland glauben, dass man sie für mehr oder weniger asozial hält.

Dabei sind es Experten zufolge doch gerade diese Familien, die den chronischen Kindermangel in Deutschland etwas abmildern. Hier wachsen zukünftige Leistungsträger heran, die unsere Wirtschaft, unsere sozialen Sicherungssysteme, unser Wohlstand braucht.

Ulrich Fürst widmet sich wichtigen Fragen rund um kinderreiche Familien. Der Referent ist sowohl im Familienbund als auch im Verband kinderreicher Familien engagiert. Als fünffacher Vater hat er uns aber auch aus eigener Erfahrung heraus viel zu berichten. Anschließend steht er für Rückfragen und Diskussion zur Verfügung.

Die Veranstaltung ist öffentlich.

Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg, Kappelberg 1 | 86150 Augsburg
Tel. 0821 3166-8851 oder -8852 | Fax 0821 3166-8859
E-Mail: familienbund@bistum-augsburg.de
www.familienbund.bistum-augsburg.de

Foto: Dr. Edith Breburda