Wanderausstellung „Israelis und Deutsche“ bis 5. Dezember in Passau

Nach dem Auftakt im Deutschen Bundestag hat die Ausstellung „Israelis & Deutsche“ der Deutsch-Israelischen Gesellschaft ihre Tournee begonnen. Die Ausstellung anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland wurde zuletzt in Tel Aviv und in Beer Sheva gezeigt. deutschland-israel-flag-300x214

Bis zum 5. Dezember ist sie nun in Passau zu sehen. Nach Stationen in Haifa und Jerusalem wird sie ab Februar 2016 wieder in Deutschland gezeigt werden, u.a. in Kassel, Nürnberg und Dresden.

Begleitend zur Wanderausstellung gewährt nun ein neues Magazin Einblicke in fünf Jahrzehnte deutsch-israelischer Beziehungen. In Wort und Bild stehen dabei vor allem die Menschen hinter der großen Geschichtsschreibung, die persönlichen Kontakte und einzelnen Brückenbauer im Mittelpunkt.

Das Magazin stellt zentrale Fotografien aus der Ausstellung ausgewählten Zitaten gegenüber und eröffnet durch persönliche Essays von Shai Hoffmann, Katharina Höftmann, Alexandra Nocke, Fania Oz-Salzberger und Assaf Uni neue Perspektiven auf die deutsch-israelischen Beziehungen.

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PRESSESPIEGEL zum juristischen Sieg des Lebensrechtlers Günter Annen

Mathias von Gersdorff

Das Urteil des „Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte“ zugunsten des deutschen Lebensrechtlers Günter Annen fand ein großes Echo in der Presse. Aufgrund der Bedeutung dieser höchstrichterlichen Entscheidung – auch in juristischer Hinsicht – ist diese Aufmerksamkeit erfreulich. Scannen0005 - Kopie (2)

Unser FOTO zeigt Günter Annen beim Verteilen seiner Flugblätter gegen Abtreibungsärzte.

Wir bringen hier die Links der interessantesten Beiträge:

Jura-Portal: http://www.juraforum.de/recht-gesetz/verbot-von-anti-abtreibungsflugblatt-verletzte-meinungsfreiheit-538167
Tagespost: http://www.die-tagespost.de/Sieg-vor-Menschenrechtsgerichtshof;art456,165378
Medrum: http://www.medrum.de/content/europaeischer-gerichtshof-beanstandet-unfreiheitsurteile-deutscher-gerichte
Kath.Net: Straßburg: Lebensschützer darf vor Arztpraxen demonstrieren
Katholisch.de: Abtreibungsgegner darf demonstrieren – Europäische Menschenrechtsgerichtshof hat Klage stattgegeben
Besonders gut: Legal Tribune Online: Abtreibungsgegner darf Ärzte anprangern
Juris: Abtreibungsgegner erfolgreich vor dem EGMR
Der Tagesspiegel: Redefreiheit für Gegner der Abtreibung
n-tv:  Deutscher Aktivist darf abtreibung mit Genozid an Juden vergleichen
Rhein-Neckar-Zeitung: Straßburger Gerichtshof gab Abtreibungsgegner aus Weinheim Recht
IDEA: Lebensrechtler siegt gegen Abtreibungsärzte
SWR:  Abtreibungsgegner darf Flugblätter verteilen
Südwestpresse: Erfolg für Gegner von Abtreibung
Conservo:  Europ. Menschenrechtsgerichtshof: Aktion gegen Abtreibung erlaubt
Dr. Friedrich Engelmann (Der 13te) in „Christliches Forum“:  Richtungsweisendes Urteil des EGMR zur Abtreibungs-Kontroverse

Auch die Tageszeitungen Welt, FAZ und weitere haben berichtet.


Unionsfraktion: Mietrechtsänderungen dürfen Wohnungsneubau nicht gefährden

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat Leitlinien für ein zweites Mietrechtspaket in dieser Wahlperiode erarbeitet. Hierzu erklärt die rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Elisabeth Winkelmeier-Becker:159481-3x2-teaser296

„CDU und CSU stehen für ein ausgewogenes soziales Mietrecht, das die Mieter vor Überforderung schützt, aber zugleich die Rechte der Vermieter wahrt und Anreize für den Wohnungsneubau setzt. In angespannten Wohnungsmärkten ist es die Hauptaufgabe der Politik, gute Rahmenbedingungen für Investitionen zu setzen.

Die Vorstellungen des Justizministeriums gehen hier in die falsche Richtung. Die ortsübliche Vergleichsmiete muss die aktuelle Marktsituation widerspiegeln. Dazu passt es überhaupt nicht, wenn auch bis zu zehn Jahre alte Mietverträge in die Vergleichsmiete einbezogen werden sollen.

Solche Mietspiegel würden die Verhältnisse am Wohnungsmarkt verzerrt abbilden und Anreize in den Neubau und Modernisierungen ersticken. Das deutsche Vergleichsmietensystem beruht darauf, dass Mieter vor einer Änderungskündigung und einer Überforderung geschützt werden und der Vermieter zumindest auf längere Sicht annähernd marktbezogene Erträge realisieren kann. Dieses System wollen wir erhalten.

Bei Modernisierungen wollen wir sicherstellen, dass Mieter nicht durch kräftige Mieterhöhungen aus ihren Wohnungen verdrängt werden. Auch hier muss die Politik aber mit Augenmaß vorgehen, um erwünschte Verbesserungen der Wohnqualität und energetische Sanierungen nicht zu gefährden. Aus diesem Grund wollen wir kleine Privatvermieter, die eine vermietete Wohnung modernisieren wollen, bei der Bürokratie entlasten.“


NRW: CDU-Landtagsfraktion lehnt europäische Einlagensicherung für Banken ab

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Die deutschen Einlagensicherungssysteme sind gut aufgestellt. Die Steuerzahler sind künftig besser vor den Folgen von Bankenkrisen geschützt. Eine gemeinsame europäische Einlagensicherung muss unterbleiben, sonst besteht die Gefahr, dass nationale Fehlentscheidungen alle Staaten und Bürger belasten. 40323-90x80
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In einem Antrag fordert die CDU-Landtagsfraktion die Landesregierung auf, über die Landesvertretung dafür Sorge zu tragen, dass eine europäische Einlagensicherung und -rückversicherung unterbleibt, die Mitgliedstaaten der EU die Maßnahmen zur Sicherung der Bankenunion tatsächlich umsetzen und so die Risiken von Bankenkrisen reduziert werden.
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In Deutschland besteht mit den gesetzlichen Sicherungseinrichtungen der privaten und öffentlichen Banken sowie den institutssichernden Einrichtungen der Volks- und Raiffeisenbanken und des Sparkassensektors ein gewachsenes und bewährtes System der Einlagensicherung. Dieses System wurde mit dem Einlagensicherungsgesetz an die neuen europäischen Vorgaben angepasst. Es ist die Aufgabe aller Mitgliedsstaaten, die Einlagensicherungsrichtlinie umgehend umzusetzen, wo es noch nicht geschehen ist.
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Den CDU-Antrag finden Sie hier: http://kurzlink.de/GG16-10300.
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Quelle: http://www.gregor-golland.de/media/NEWSLETTER/2015/15_11_27_Landtag_Aktuell_180.pdf

Richtungsweisendes Urteil des EGMR zur Abtreibungs-Kontroverse

Von Dr. Friedrich Engelmann

Ein weit über Deutschland hinaus bedeutendes Urteil wurde am 26. November 2015 vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) veröffentlicht.

Deutsche Gerichte hatten dem Lebensrechtler Günter Annen verboten, Flugblätter gegen Abtreibung in der Nähe deutscher Abtreibungskliniken zu verteilen und die Namen der Abtreibungs-Ärzte auf der Internet-Seite „www.babycaust.de“ zu veröffentlichen.  IGFM-menschenrechtede-8174_01_dd53c02859

Der EGMR gibt in dem Urteil nun Günter Annen recht: Deutsche Gerichte hätten die freie Meinungsäußerung unterbunden und den Persönlichkeitsschutz deutscher Abtreibungs-Ärzte überbewertet.

Über die Abtreibung wird eine kontroverse öffentliche Debatte geführt. Die Nennung der Namen ist notwendig, um die Wirksamkeit der Kampagne Günter Annens gegen die Abtreibung zu steigern. Der EGMR verteidigt mit dem Urteil das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung nach dem Artikel 10 der europäischen Menschenrechtskonvention.

Günter Annen erhält derzeit Anfragen zum Urteil des EGMR aus ganz Europa. Ein Reporter der britischen BBC ist als einer der ersten per Email mit ihm in Kontakt getreten. Auch deutsche Medien haben das Thema aufgegriffen.

Das Thema „Meinungsfreiheit“ ist für alle europäischen Medien von Bedeutung: viele Gerichtsurteile in Mitgliedsländern des Europarates (47 Mitgliedsstaaten mit über 800 Millionen Bürgern) versuchen immer wieder das Recht auf freie Meinungsäußerung zu unterbinden. Und das ist eben nicht nur in Russland oder der Türkei so, sondern auch in Deutschland und Österreich.

Günter Annen ist Leiter der Christlich Sozialen Arbeitsgemeinschaft (CSA) im österreichischen WaizenkirchenAnnen verfaßt auch eine monatliche vierseitige Beilage „Nie wieder“ in der gedruckten österreichischen Monatspublikation „Der 13.“, die im ganzen deutschen Sprachraum und darüber hinaus erscheint.

Unser Autor Dr. Friedrich Engelmann ist Chefredakteur der österreichischen katholischen Monatszeitschrift „Der 13.“

Foto: IGFM

 


Israelische Studie über den individuellen Zusammenhang von Nahrung und Diabetes

Welches Nahrungsmittel treibt den Blutzuckerspiegel eher in die Höhe: Sushi oder Eis?  – Nach einer Studie des israelischen Weizmann-Instituts variiert die Antwort von Person zu Person.

Die Studie, welche am 19. November im Magazin „Cell“ veröffentlicht wurde, hat den Blutzuckerspiegel von 800 Menschen eine Woche lang konstant überprüft. Dabei kam heraus, dass die körperliche Reaktion auf Nahrungsmittel hochgradig individuell war.  CIMG0769

Professor Eran Segal, einer der Autoren der Studie, sagte: „Wir haben und entschieden, uns auf den Blutzucker zu konzentrieren, weil erhöhte Blutzuckerwerte einen entscheidenden Risikofaktor für Diabetes, Fettleibigkeit und das Metabolische Syndrom darstellen. Die großen Unterschiede, die wir bei den Blutzuckerwerten von Menschen, die die gleichen Mahlzeiten zu sich nahmen, feststellten, macht deutlich, weswegen ein personalisiertes Essverhalten Menschen eher dabei helfen kann, gesund zu bleiben, als allgemeingültige Diätempfehlungen.“

Tatsächlich fanden die Forscher heraus, dass verschiedene Menschen auf sehr unterschiedliche Weise auf einfache sowie komplexe Mahlzeiten reagierten. Bei einem großen Teil der Studienteilnehmer stieg beispielsweise der Blutzuckerwert, nachdem sie eine Standard-Mahlzeit mit Glukose zu sich genommen hatten. Bei vielen anderen hingegen stieg der Blutzuckerwert stark an, nachdem sie Weißbrot gegessen hatten – nicht aber nach Glukose.

Die Studienteilnehmer wurden mit kleinen Monitoren ausgestattet, die ständig ihr Blutzuckerlevel maßen. Außerdem sollten die Teilnehmer alles dokumentieren, was sie aßen, und auch Lebensstil-faktoren wie Schlaf und körperliche Aktivitäten vermerken.

Auf Grundlage dieser Faktoren entwickelten die Forscher einen Algorithmus, der die individuelle Reaktion auf Nahrungsmittel für jede Person vorhersagen sollte. In einem letzten Schritt entwarfen die Wissenschaftler Diätempfehlungen, die sich an dem jeweiligen Algorithmus orientierten.

Quellen: Israelische Botschaft, Weizmann-Institut