Verfassungschutz warnt vor Terroristen-Einreise per Flüchtlingsschwemme

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, hat davor gewarnt, mit der momentanen Asylwelle könnten auch potentielle Terroristen nach Deutschland gelangen. Seine Behörde habe „in den letzten Wochen und Monaten immer wieder auf diese Möglichkeit hingewiesen“, sagte Maaßen dem Tagesspiegel. image001

Es sei aber falsch, „in den vielen Asylsuchenden pauschal eine terroristische Bedrohung zu sehen“, sagte der Verfassungsschutzchef. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hatte nach den Terroranschlägen von Paris betont, es gebe  – seiner Ansicht nach  –   „keine Verbindung, keine einzig nachweisbare Verbindung zwischen dem Terrorismus und den Flüchtlingen“.

Verfassungsschutz-Chef Maaßen wies zudem darauf hin, daß die Zahl der radikal-islamischen Salafisten in Deutschland erneut gestiegen sei. So habe der Verfassungsschutz zuletzt 7.900 Salafisten gezählt. Vor zwei Jahren waren es noch 5.500 gewesen.

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/verfassungschutz-terrorverdaechtige-koennten-als-fluechtlinge-einreisen/


ADVENTs-Gedicht von Theodor Fontane

Verse im Advent

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

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Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiss sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.

Theodor Fontane


Unionsfraktion betont die Bedeutung des jüdischen Chanukka-Festes

Achttägiges jüdisches Lichterfest feiert ein Wunder

Ab kommenden Montag feiern die jüdischen Gläubigen in Deutschland und weltweit das achttägige Chanukkafest. Dazu erklärt der Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung:  P1020947 - Kopie

„Das jüdische Lichterfest feiert das Wunder. Angesichts des Terrors tragen die Lichter am Chanukka-Leuchter in diesem Jahr auch die Botschaft der Hoffnung und des Friedens in die Welt.

In Deutschland werden an vielen Stellen auch in diesem Jahr die acht Lichter am Chanukka-Leuchter entzündet. Viele Menschen, auch nicht-jüdischen Glaubens, nehmen Anteil an diesem Brauch. Dies zeigt, dass jüdisches Leben seinen selbstverständlichen Platz in unserem Land gefunden hat.

Dies darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es immer noch antijüdischen Hass in unserem Land gibt. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion nimmt die Sorgen der Juden vor einem ansteigenden Antisemitismus in Deutschland sehr ernst. Wir setzen uns dafür ein, vor allem die Aufklärung und Bildung junger Menschen gerade auch mit Migrationshintergrund in unserem Land zu verstärken.

Das Chanukkafest gibt den Menschen in Deutschland die Chance, unsere Solidarität und Verbundenheit mit unseren jüdischen Bürgerinnen und Bürgern zu zeigen – diese Chance sollten wir nutzen.“

Hintergrund:

Chanukka erinnert an die Einweihung des zweiten jüdischen Tempels. Der siebenarmige Leuchter im Tempel, sollte niemals erlöschen. Nach der Überlieferung war nur noch ein Krug geweihtes Öl für einen Tag vorzufinden. Für die Herstellung neuen geweihten Öls werden acht Tage benötigt. Durch ein Wunder habe das Licht jedoch acht Tage gebrannt. Daran erinnern die acht Lichter des Chanukka-Leuchters, die nacheinander angezündet werden.


Die sudetendeutsche Landsmannschaft trauert um Ex-Staatsminister Franz Neubauer (CSU)

Der langjährige bayerische Staatsminister Franz Neubauer (siehe Foto), ehemals Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe und Bundesvorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft, ist am Abend des 2. Dezember im 86. Lebensjahr verstorben.

Der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe und Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Bernd Posselt, der wie Neubauer beide Führungsämter in Personalunion ausübt, würdigte seinen Vorgänger als „Sudetendeutschen Fels in der Brandung einer stürmischen Wendezeit.“
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Der heimatbewusste Egerländer Neubauer habe schon als Staatssekretär und Minister unter Strauß energisch die Anliegen der Heimatvertriebenen vertreten, zielstrebig auf die Wiedervereinigung Deutschlands und Europas hingearbeitet und nach dem Fall des Eisernen Vorhanges Brücken zum tschechischen Volk geschlagen.
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Dabei habe er erleben müssen, bei nationalen Betonköpfen auf beiden Seiten anzuecken. Trotz mancher Enttäuschungen sei er unbeirrt seinen Weg weitergegangen, was heute wesentlich zum derzeit sehr erfolgreichen Annäherungsprozess zwischen Tschechen und Sudetendeutschen sowie der Tschechischen Republik und Bayern beitrage.