Rekordhoch bei Asylsuchenden – den meisten fehlt eine ausreichende Qualifikation

Die Zahl der Asylanträge hat im November einen neuen Rekord erreicht. Insgesamt wurden 57.816 entsprechende Begehren beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge eingereicht. Dies sind 161,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der tatsächlich eingereisten Asylsuchenden lag jedoch nach Angaben des Innenministeriums deutlich höher. Asylverfahren-100_03

Im „Easy-System“ für neu ankommende Asylsuchende seien im November bundesweit etwa 206.000 Zugänge registriert worden. „Von Januar bis November 2015 waren es insgesamt circa 965.000“, teilte die Behörde mit. Die meisten davon stammten aus Syrien (484.000), Afghanistan (127.000), dem Irak (93.000), Albanien (69.000) sowie dem Kosovo (33.000).

Unterdessen geht aus Untersuchungen des Bildungsökonomen Ludger Wößmann hervor, daß die große Mehrheit der Asylsuchenden nur minimale Qualifikationen mitbringt. So könnten etwa zwei Drittel der Schüler in Syrien kaum lesen und schreiben, so Wößmann gegenüber der Wochenzeitung „Die Zeit“. Eine gleich große Anzahl von Asylsuchenden aus Kriegsländern habe zudem keine berufliche Qualifikation:

Laut der Handelskammer München und Oberbayern hätten 70 Prozent der Azubis aus Syrien, Afghanistan und dem Irak, die vor zwei Jahren eine Lehre begonnen haben, diese bereits wieder abgebrochen.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de



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