Vorhersagen von Astrologen und Hellsehern haben sich wieder nicht bewahrheitet

Astrologen, Hellseher und Wahrsager haben mit ihren Prognosen für 2015 „auf ganzer Linie“ versagt. Zu diesem Ergebnis kommt die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften in einer am 11. Dezember veröffentlichten Auswertung. 038_35

Für sie hat der Mathematiker Michael Kunkel die Vorhersagen von 70 Auguren ausgewertet. So gab es weder Stromausfälle durch Sonneneruptionen, noch eine Verschiebung der tektonischen Erdplatten oder einen Riesenoktopus, der im Mittelmeer ein Kreuzfahrtschiff versenkt hätte – wie es die kanadische Hellseherin Nikki Pezaro weissagte. Kunkel zufolge sind Katastrophen aller Art das Lieblingsthema aller Prognostiker – etwa Erdbeben, Überschwemmungen, Vulkanausbrüche, Terroranschläge und nukleare Unfälle.

Allerdings fehlten Hinweise, wann und wo sie sich hätten ereignen sollen. Damit seien die Vorhersagen wertlos. Kunkel: „Wenn tatsächlich genauere Daten genannt wurden, dann erwiesen sich diese als falsch.“

So hätte die Welt zwischen dem 24. September und dem 7. Oktober gleich dreimal untergehen und der dritte Weltkrieg zwischen dem 1. und 10. November ausbrechen sollen. Für Dezember erwarteten einige Hellseher, dass ein Planet namens Nabiru mit der Erde zusammenstößt.

Quelle und vollständige Nachricht hier: http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/vorhersagen-2015-hellseher-lagen-voll-daneben-83597.html

 


Landwirtschaft im Hochhaus ohne Ackerboden

Ackerflächen mitten in der Stadt, direkt vor Ort, gibt es längst nicht mehr – stattdessen werden Lebensmittel über weite Strecken hin zum Verbraucher transportiert. Mit der „Vertical Farm 2.0“, die Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit internationalen Partnern entworfen haben, wäre Pflanzenanbau in Großstädten möglich – auf mehreren Etagen, mit extrem kurzen Transportwegen und ganz ohne Ackerboden. EDEN%2dLabor

Salat, Tomaten, Gurken und Kräuter könnten dabei das gesamte Jahr über gezüchtet und geerntet werden. „In unserer Produktionsfabrik würden wir die Pflanzen unter genau kontrollierten und optimalen Bedingungen züchten“, erläutert Conrad Zeidler vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme. „Dabei unterscheidet sich unser Salat oder unsere Tomate im Geschmack nicht von den Lebensmitteln, wie man sie heute in Supermärkten kauft.“

Pro Stockwerk könnten innerhalb eines Jahres fast 630.000 Kilogramm Salat oder über 95.000 Kilogramm Tomaten gezüchtet werden. Dabei würde die Grundfläche des Gewächshauses lediglich 74 mal 35 Meter in Anspruch nehmen. Auf jeder etwa sechs Meter hohen Etage könnte das Gemüse je nach Pflanze auf verschiedenen Regal-Ebenen wachsen, so dass pro Stockwerk 5000 Quadratmeter Anbaufläche für Salat oder 1700 Quadratmeter Fläche für Tomaten entstehen.

Versorgt würden die Pflanzen mit exakt dosierter Nährstofflösung und LED-Licht. Das optimale Licht, das bestmögliche Bewässerungssystem oder die ideale Anordnung der Pflanzen testen die DLR-Wissenschaftler derzeit bereits in ihrem EDEN-Labor.

Die „Vertical Farm“ besteht aus insgesamt fünf Etagen: Vier Etagen sind für die Pflanzenkultivierung vorgesehen, in der untersten Etage wäre unter anderem das Logistikzentrum angesiedelt, die Verwaltung sowie die Kühlräume für eine mehrtägige Lagerung. Im Inneren des Gebäudes – im sogenannten Kern – würde Technik wie Aufzüge oder Tanks untergebracht. 

Maßgeschneidert für verschiedene Standorte

„Wichtig ist uns, dass unser Gewächs-Hochhaus modular aufgebaut ist, das heißt, man kann es an die Bedürfnisse des jeweiligen Standortes anpassen“, sagt Projektleiter Conrad Zeidler. Wenn in Tokio der Bedarf nach Salat am größten ist und in Moskau die Tomaten sehr begehrt sind, soll sich das Konzept der „Vertical Farm“ mühelos an die Wünsche der Verbraucher anpassen lassen. Gleich bleibt dabei aber immer das Prinzip, dass Parameter wie Luftfeuchtigkeit, Licht oder auch Nährstoffe optimal eingestellt werden. „Dadurch wachsen die Pflanzen schneller und sind somit produktiver. Selbst den Geschmack können wir durch die Einstellung der Parameter beeinflussen.“

Die Nährstoffe erhält die Pflanze in flüssiger Form, so dass keine Erde notwendig ist. „Wir haben also einen sauberen und von der äußeren Welt abgeschlossenen Kreislauf, daher sind auch keine Pestizide und chemischen Insektizide erforderlich.“

Das verwendete Wasser wird in einen Kreislauf eingespeist und kann so sparsam verwendet werden. Mit einem solchen in sich geschlossenen Gewächshaus auf mehreren Etagen machen sich die Wissenschaftler auch von Wetter und Jahreszeit unabhängig. Die größte Herausforderung ist zurzeit noch der hohe Energieaufwand, den die LED-Leuchten verursachen: „Diese Energie gibt es auf den Äckern von der Sonne umsonst“.

Quelle (Text/Foto) und vollständiger Artikel mit Bildern hier: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-16071/year-all/#/gallery/21412


CDU-Politiker fordert Klarheit: Lebt der Drahtzieher der Pariser Attentate in NRW?

Seit wann wissen die Sicherheitsbehörden in NRW von dem mutmaßlichen Drahtzieher der Terroranschläge von Paris, Abdelhamid Abaaoud, und von seinen Verbindungen in unser Bundesland?

Das möchte der CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland (siehe Foto) erfahren.  HP-Header-Gregor_15

Denn nach und nach kommen immer mehr Details ans Licht, die nicht nur Abaaouds Kontakte nach NRW aufzeigen, sondern auch, dass belgische Dschihadisten offenbar regelmäßig die Flughäfen in Köln und Düsseldorf nutzen. Letzteres erklärte der Chef des belgischen Inlandsgeheimdienstes (VSSE) gegenüber den Medien.

Das NRW-Innenministerium soll von Abaaoud erfahren haben, nachdem im Januar 2015 eine Terrorzelle aus dem französischen Verviers – 20 Minuten von Aachen entfernt – aufgeflogen ist, die dort in einer Wohnung Waffen, Sprengstoff und weiteres Material für einen geplanten Anschlag lagerte. Der Kopf der Zelle soll Abaaoud gewesen sein. Er soll sich im Januar mit deren Mitgliedern auf dem Gelände eines Aachener Autohauses getroffen haben. Die Observation der Rückreise nach Verviers führte zur Stürmung der Wohnung.

Die Hintermänner der Pariser Anschläge sollen zudem Kontakte zu Islamisten aus Dinslaken, der „Lohberger Brigade“, gehabt haben.

„Welche Erkenntnisse haben unsere Sicherheitsbehörden über Abaaoud und seine Verbindungen zu den Terrorzellen?“ will Innenexperte Golland wissen. „Die Landesregierung muss dafür sorgen, dass potenzielle Attentäter aus Belgien nicht einfach frei durch NRW reisen oder von hier aus nach Syrien fliegen können. Da muss auch mehr grenzübergreifende Zusammenarbeit stattfinden.“

Der Abgeordnete fordert eine Auflistung über Ausreiseversuche von Islamisten aus anderen EU-Ländern an, die seit 2010 über NRW-Flughäfen stattgefunden haben. Zudem möchte er wissen, inwieweit die Landesregierung den Bund bei Grenzkontrollen in die Nachbarländer NRWs unterstützt hat.

Weitere Infos: Kleine Anfrage (Drucksache 16/10400)

Quelle: http://www.gregor-golland.de/pages/posts/belgische-islamisten-in-nrw-932.php


Wohl denen, die sich freuen an den Geboten des Ewigen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 1,1-2.3.4.6.

Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt,
nicht auf dem Weg der Sünder geht,
nicht im Kreis der Spötter sitzt,
sondern Freude hat an der Weisung des HERRN,
über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht.

Er ist wie ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist,
der zur rechten Zeit seine Frucht bringt
und dessen Blätter nicht welken.
Alles, was er tut, wird ihm gelingen.

Nicht so die Frevler:
Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.
Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten,
der Weg der Frevler aber führt in den Abgrund.