AfD betont, daß deutsche „Symbolpolitik“ im Syrienkonflikt nicht ausreicht

Zu der Forderung der USA, das deutsche Engagement im Syrienkonflikt zu erweitern, erklärt AfD-Bundesvorstandsmitglied Georg Pazderski:

„Die Bundesregierung hat wieder einmal geglaubt, dass sie mit Symbolpolitik Stärke und Entschlossenheit vortäuschen und beim Wähler punkten kann. Nun haben die USA deutlich gemacht, dass mehr dazu gehört, international Verantwortung zu übernehmen. Einige Flugzeuge mit teilweise veralteter Technik in der Türkei zu stationieren, ist eben nicht genug. untitled

Es wird immer deutlicher: Merkel und von der Leyen können die Verbündeten nicht mehr darüber hinwegtäuschen, dass Deutschland nur Symbolpolitik betreibt und die Bundeswehr am Ende ihrer Kapazitäten und Fähigkeiten angelangt ist. Alle Zusagen, sich militärisch beteiligen zu wollen, haben nur noch symbolischen Charakter.

Endlich hat ein Partner die Wahrheit ausgesprochen und dieser deutschen Regierung die Rote Karte gezeigt. Ich frage mich, wann wacht diese Bundesregierung endlich auf und lässt den Streitkräften die Unterstützung zukommen, die sie für die Erfüllung ihres Auftrages benötigt?

Halbherzige Zugeständnisse dieser Art zeugen nicht von echter Solidarität zu unseren Partnern, noch von einem wahren Willen, den IS zu bekämpfen. Merkel und von der Leyen haben sich blamiert. Jetzt muss umgehend ein ernsthaftes Engagement an den Tag gelegt werden. Ein Syrien-Einsatz in dieser Form ist es sicherlich nicht.“


Israel: Terrorist von Polizisten erschossen

Bei einem Angriff in Jerusalem wurden am Montag, den 14. Dezember 2015, elf Menschen verletzt, wie israelische Medien berichten. Ein Terrorist hatte sein Auto in eine Menschenmenge an einer Bushaltestelle in Jerusalem gesteuert.

Ein Kleinkind und eine ältere Frau wurden mittelschwer verletzt. Die anderen Opfer erlitten leichte Verletzungen.

Der Terrorist, ein 21-Jähriger aus Ostjerusalem, wurde von Sicherheitskräften erschossen.

Quelle: israelische Botschaft / Foto: IDF


„Endlich zuhause“ – ein bewegender und theologisch informativer Konversionsbericht

Buchbesprechung von Ingo Potthast

Die Schilderungen in dem Buch „Endlich zuhause“ sind zum Teil sehr interessant, vor allem weil sie Einblicke in die Gepflogenheiten von Glaubensgemeinschaften gewähren, die vielen Katholiken unbekannt sein dürften. Erfrischend auch die klaren lehramtstreuen Aussagen von Herrn Jordan, der diese nach seiner Reise durch das „Dickicht der Konfessionen“ in ihrer Klarheit umso mehr zu schätzen weiß. Volker Jordan, Endlich zuhause

Geradezu betroffen macht am Ende sicherlich das Schicksal von Volker Joseph Jordan (1972 – 2013), der nach einer schweren Krebserkrankung schon so früh verstarb. Man fragt sich unwillkürlich: Warum musste dieser junge Mann, der so viele Erfahrungen mit kirchlichen Gemeinschaften/Konfessionen gesammelt hatte und sicher ein treuer Fürsprecher für die katholische Kirche (und hier vor allem für den lehramtstreuen Flügel) hätte werden können, so früh von uns gehen?

Umso erfreulicher ist es, dass uns mit diesem Buch gewissermaßen ein „literarisches Erbe“ von Herrn Jordan geblieben ist. Das Buch könnte durchaus einen wichtigen Einfluss auf die Apologetik im Allgemeinen und auf (angehende) Konvertiten im Speziellen haben. Somit ist „Endlich zuhause“ in jedem Fall ein Gewinn.

Bisweilen ist es jedoch nicht ganz einfach, den Ausführungen von Herrn Jordan zu folgen, weil seine Aussagen oft in komplizierten Satzkonstruktionen verpackt sind – lange Aussagen mit verschachtelten Nebensätzen und Einschüben in Klammern oder Parenthesen… Da muss der eine oder andere Satz erst zweimal gelesen werden, bevor man ihn versteht. In einer möglichen weiteren Auflage wäre es wünschenswert, die langen Mammutsätze in mehrere kürzere Sätze zu unterteilen und einige Passagen etwas „leserfreundlicher“ zu gestalten.

Der Werdegang von Herrn Jordan ist nicht nur ungewöhnlich, sondern auch nicht ganz leicht nachzuvollziehen. Von daher wäre es wünschenswert, dass in der Abfolge der Fragen und Antworten noch viel strikter eine chronologische Abfolge eingehalten worden wäre. Es ist im Laufe des Buches nicht immer ganz klar, in welchem Stadium seiner Entwicklung (was kam vorher, was kam nachher?) und in welchem Zeitraum (Jahreszahlen) man sich gerade befindet; Zwischenüberschriften würden da vielleicht auch helfen.

Volker JordanBeispielsweise wird zum Einstieg erst über sehr viele Seiten hinweg über verschiedenste Aspekte gesprochen und erst viel später, irgendwann in der Mitte des Buches, geht es um seine religiöse Prägung von zu Hause und seine Odyssee durch die verschiedenen Konfessionen und Gemeinschaften. Darauf müsste schon viel früher im Buch eingegangen werden.

Ein wenig enttäuschend ist der Schluss des Buches in seiner jetzigen Form, d. h. den Hauptteil mit dem Interview. Es gibt auf den letzten Seiten einige sehr interessante Passagen über Tod und Leiden, die nicht zuletzt auch durch die persönliche Situation von Herrn Jordan (siehe Foto) und seiner schweren Erkrankung durchaus zu Herzen gehen. Mit den Gedanken zu diesem Thema hätte der Interviewteil des Buches auch schließen sollen.

Stattdessen werden noch zwei Fragen nachgeschoben, die den Eindruck erwecken, als hätten sie nirgendwo anders dazwischen gepasst und seien deshalb ans Ende bugsiert worden. Der Hauptteil des Buches endet dann ganz unspektakulär mit einer ziemlich langen Aufzählung von Autorennamen – und da ist dann Schluss. Das ist etwas unbefriedigend, vor allem, wenn einem diese ganzen Namen überhaupt nichts sagen. In Anbetracht der beiden zuletzt genannten Kritikpunkte würde das Buch also von einer veränderten Anordnung der Fragen und Antworten mit Sicherheit profitieren.

HIER finden Sie über 20 weitere Beiträge und Besprechungen über dieses Buch: https://charismatismus.wordpress.com/category/konvertit-volker-jordan/


ADVENT: Ein Stern geht in Israel auf

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Numeri 24,2-7.15-17a:

In jenen Tagen, als Bileam aufblickte, sah er Israel im Lager, nach Stämmen geordnet.
Da kam der Geist Gottes über ihn,
er begann mit seinem Orakelspruch und sprach:
Spruch Bileams, des Sohnes Beors, Spruch des Mannes mit geschlossenem Auge,

Spruch dessen, der Gottesworte hört, der eine Vision des Allmächtigen sieht,
der daliegt mit entschleierten Augen:

Jakob, wie schön sind deine Zelte, wie schön deine Wohnstätten, Israel!
Wie Bachtäler ziehen sie sich hin, wie Gärten am Strom,
wie Eichen, vom HERRN gepflanzt, wie Zedern am Wasser.

Von seinen Schöpfeimern rinnt das Wasser, reichlich Wasser hat seine Saat.
Sein König ist Agag überlegen, seine Königsherrschaft erstarkt.

Und er begann mit seinem Orakelspruch und sagte: Spruch Bileams, des Sohnes Beors,
Spruch des Mannes mit geschlossenem Auge,

Spruch dessen, der Gottesworte hört, der die Gedanken des Höchsten kennt,
der eine Vision des Allmächtigen sieht, der daliegt mit entschleierten Augen:

Ich sehe ihn, aber nicht jetzt, ich erblicke ihn, aber nicht in der Nähe:
Ein Stern geht in Jakob auf, ein Zepter erhebt sich in Israel.